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Ambiente 2015

Auch der Bettenfachhandel kam voll auf seine Kosten


Frankfurt. Mehr Aussteller, mehr internationales Publikum: Die Ambiente als Leitmesse der Konsumgüterbranche war 2015 so international wie noch nie. Insgesamt kamen 135.000 Einkäufer aus 152 Ländern nach Frankfurt. Stargast der Messe war Oscar-Preisträgerin Helen Hunt.

Die Qualität der Besucher hier in Frankfurt stimmt einfach. Die Indikatoren in Deutschland und weltweit stehen trotz wirtschaftlich und politisch herausfordernden Umfeldern weiter auf Konsum," bilanzierte Detlef Braun, Geschäftsführer der Messe Frankfurt. 4.811 Aussteller aus 94 Ländern (2014: 4.749 Aussteller aus 89 Ländern) hatten sich auf der Konsumgüterschau präsentiert.

Thomas Grothkopp, Geschäftsführer, Bundesverband für den gedeckten Tisch, Hausrat und Wohnkultur e.V. (GPK), zog ebenfalls ein positives Resümée: "Die Messe Ambiente fand in einer für Konsumgüter guten gesamtwirtschaftlichen Situation statt. Das war an allen fünf Tagen in Frankfurt zu spüren." In diesem Jahr kamen erstmals 53 Prozent (2014: 51 Prozent) der Fachbesucher aus dem Ausland - so viel wie noch nie.

Partnerland der Ambiente waren in diesem Jahr die USA. In einer Sonderpräsentation - gestaltet durch den Brooklyner Designer Scott Henderson - wurde amerikanisches Produktdesign gewürdigt. Außerdem gab es am USA-Tag zahlreiche Aktionen und Events rund um das Partnerland. Ehrengast war die Schauspielerin, Regisseurin und Oscar-Preisträgerin Helen Hunt, die bei einem Rundgang über die Ambiente modernes Design für die Küche und den Tisch entdeckte.

Ambiente Frankfurt
Kissen und Plaids standen neben zahlreichen weiteren Wohnaccessoires im Mittelpunkt der Living-Aussteller auf der Ambiente.
Ambiente Frankfurt
Detlef Braun, Geschäftsführer der Messe Frankfurt, konnte als Ehrengast US-Schauspielerin Helen Hunt begrüßen.


Ehrengast Helen Hunt

Hollywood am Main


Frankfurt. Für den Glamourfaktor der Ambiente sorgte in diesem Jahr vor allem eine Besucherin: Helen Hunt. Die Schauspielerin, Regisseurin und Oscarpreisträgerin war anlässlich des diesjährigen Partnerlands USA Ehrengast der Messe und kam währen des Thementags zum Partnerland USA persönlich zu einem Messerundgang vorbei.

"Ambiente war für mich eine unglaubliche und augenöffnende Erfahrung. Ich habe so viel über modernes Design gelernt und eine erstaunliche Vielfalt an großartigen Designs, Trends, Unternehmen und Produkten aus der ganzen Welt entdeckt. So wie Hollywood der Treffpunkt für die Filmindustrie ist, ist die Ambiente der Treffpunkt für die Designindustrie," so Helen Hunt.

Bei ihrem Rundgang über die Ambiente besichtigte Helen Hunt auch die Partnerland-Präsentation "Seashore Galore" des amerikanischen Designers Scott Henderson. Zum feierlichen Abschluss ihres Besuchs auf der Ambiente nahm die Schauspielerin an der "Partnerland Reception" teil. Während der Zeremonie wurde Italien als das nächste Partnerland der Ambiente 2016 bekannt gegeben.

Das nächste Partnerland wird 2016 Italien sein. Das gab die Messe während einer feierlichen Zeremonie anlässlich des diesjährigen Partnerlandes USA bekannt. "Wir freuen uns sehr, dass wir im kommenden Jahr Italien als Partnerland der Weltleitmesse Ambiente begrüßen können. Als Gastgeber ist es uns ein Anliegen, den neuen und langjährigen Ausstellern aus unserem Nachbarland die perfekte Plattform für eine gelungene Präsentation der Designexzellenz Italiens zu bieten," betonte Detlef Braun. Nach Dänemark, Frankreich, Japan und den USA ist Italien das fünfte Partnerland der internationalen Konsumgütermesse Ambiente.
Die Top-Ten- Besuchernationen nach Deutschland waren Italien, Frankreich, Niederlande, Grossbritannien, Spanien, USA, Schweiz, China, Türkei und Polen. Aus wichtigen europäischen Konsumgütermärkten wie Dänemark, Frankreich, Portugal oder Spanien kamen 2015 mehr Einkäufer auf das Frankfurter Messegelände.

Überproportionale Zuwächse konnten aber auch bei Besuchern aus dem Nahen Osten und Asien, hier vorrangig aus den bevölkerungsreichsten Konsumentenmärkten der Welt - China und Indien - erzielt werden. Bedingt durch die aktuelle politische Situation kamen erwartungsgemäß weniger Besucher aus Russland und der Ukraine nach Frankfurt.

aus Haustex 03/15 (Wirtschaft)