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M.O.W. 2015 – so war’s

Das Bett emanzipiert sich im Schlafzimmer


Bad Salzuflen. Besucher-Plus, gute Stimmung, positive Gespräche und umfangreiche Order: Die Verantwortlichen der Möbelmesse M.O.W. ziehen eine durchweg positive Bilanz der vergangenen Veranstaltung. Konzept, Strategie und Alleinstellung für die Mitte des Marktes seien vom Handel belohnt worden.

Vom kleinen Einzelhändler bis zur Großfläche, vom Spezialstudio bis zum Einkaufsverband, vom konventionellen Möbelhandel über Versender bis zum Onliner trafen sich im September Möbelvermarkter aus allen Teilen Europas und darüber hinaus im Messezentrum Bad Salzuflen. Mit Einkäufern und Händlern aus 59 Nationen registrierte die M.O.W. 2015 nach Veranstalterangaben fast 30 Prozent internationalen Besuch.

Präsentiert wurden verkaufsfertige, serienreife Modelle für die Mitte des Marktes: Konventionelles Einrichten, Junges Wohnen, SB, Systemprogramme, Werbeware, Aktions- und Frequenzbringer für alle Wohnbereiche und für alle Vertriebsschienen von Discounter und Fachmarkt über Filiale und Großfläche bis zum Online-Shop.

Im Schlaf-Segment spiegelte sich der aktuelle Trend wider: Das Bett löst sich verstärkt aus der Standardzimmer-Komplett-Einrichtung heraus und wird einzeln zu unterschiedlichen Nakos und Kleiderschränken zum Schieben, Drehen, Falten kombiniert. Neu im Schrank-Angebot auf der M.O.W.: begehbare Schweber in Tiefen bis 160 cm, ohne Fronten auch als Korpus-/Ordnungssystem in der Ankleide einsetzbar. Ein ganz starkes Thema im Bereich Betten war Boxspring in allen Größen, Farben und Preislagen. Vielfältig war das Materialangebot aus Holz, Metall und Polster für Betten, die sich in der Höhe verstellen lassen, Komfort-Bettseitenhöhen sowie verschiedenste Kopf-/Fußteile, Holz-/Lackfarben oder Bezüge bieten.

M.O.W. Möbel Ordermesse Westfalica
Ein ganz starkes Thema auf der diesjährigen M.O.W. im Bereich Betten war Boxspring in allen Größen, Farben und Preislagen.

Besonders groß war das Besucherinteresse aus England, Skandinavien, Spanien und der Schweiz. Gewohnt stark waren Niederländer, Belgier und Österreicher vertreten. Insgesamt verzeichnete Messe-Chef Bernd Schäfermeier 4.852 Handels-Unternehmen mit über 12.000 einzelnen Fachbesuchern und damit ein leichtes Plus gegenüber dem hohen Vorjahres-Niveau.

"Nach einigen Ausflügen bei der Terminwahl ist der Herbst wieder zu dem Ordertermin der Möbel-Branche geworden", so Schäfermeier. "Dieses Branchen-Bekenntnis stärkt die M.O.W. und auch die Region Ostwestfalen-Lippe. An diesem Standort ist die M.O.W. im Herbst mit Recht die größte Möbelmesse Europas!"

Die 80.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche im Messezentrum Bad Salzuflen war bis auf den letzten Platz belegt mit exakt 404 Ausstellern aus 37 Ländern (Vorjahr 406 Aussteller aus 34 Ländern). 52 Prozent der Unternehmen kamen aus Deutschland, 48 Prozent aus dem Ausland. Und auch für die nächste Veranstaltung liegen Bernd Schäfermeier bereits zahlreiche Bestätigungen und Neuanmeldungen vor. Die M.O.W. 2016 findet im kommenden Jahr vom 18. bis 22. September statt. Der M.O.W.-Chef kann nach dem diesjährigen Erfolg die nächste Messe mit gleichem Elan ankündigen wie die gerade beendete M.O.W.: "Freu’ Dich drauf!"

aus Haustex 10/15 (Wirtschaft)