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A.S. Création

Krise in Osteuropa drückt den Umsatz


Der Abwärtstrend bei A.S. Création setzt sich aufgrund der schwierigen gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen insbesondere in Osteuropa fort. Wie der börsennotierte Tapetenhersteller mitteilte, verzeichnete er im dritten Quartal 2015 erneut einen Umsatzrückgang von 13,2 % gegenüber dem Vorjahresquartal. In den ersten drei Quartalen dieses Jahres sank der Umsatz insgesamt um 12,7 % auf 126,8 Mio. EUR und entspricht damit den Prognosen.

Trotz dieser negativen Entwicklung gelang es dem Konzern, den Rückgang des Ergebnisses vor Steuern nach drei Quartalen auf 0,5 Mio. EUR (-8,9%) zu begrenzen. Es erreicht ein Niveau von 5,6 Mio. EUR. Aus Sicht des Vorstands ist dies vor dem Hintergrund der schwierigen Rahmenbedingungen ein sehr gutes Ergebnis, das durch eine verbesserte Rohertragsmarge, Einsparungen bei den betrieblichen Aufwändungen sowie die verbesserte Ertragslage bei der russischen Produktionsgesellschaft erreicht wurde. Aufgrund steuerlicher Besonderheiten übertraf das Ergebnis nach Steuern per Ende September 2015 mit 3,4 Mio. EUR sogar den Vorjahreswert von 3,2 Mio. EUR.


Bei A.S. Création geht man weiterhin davon aus, dass es im Gesamtjahr 2015 zu einer deutlichen Verbesserung der Ertragslage im Vergleich zu 2014 kommen wird, sofern aus den Kartellverfahren keine signifikanten Belastungen resultieren und der russische Rubel bis Ende dieses Jahres gegenüber dem Euro nicht extrem an Wert verliert. Damit würde A.S. nach dem Verlustjahr 2014 im Geschäftsjahr 2015 wieder einen Gewinn ausweisen.

aus BTH Heimtex 12/15 (Wirtschaft)