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Klimaschutz

Waldeigentümer kritisieren Stilllegung von Forstgebieten


"Das Bundesumweltministerium konterkariert seine Klimaschutzziele", klagt Philipp zu Guttenberg, Präsident der AGDW - Die Waldeigentümer. "Immer mehr Waldflächen in Deutschland stillzulegen bedeutet, dass die Funktion des Waldes als Kohlenstoffsenker abnimmt." Gleichzeitig behindere der Stilllegungskurs von Bundesumweltministerin Barbara Hendricks die Produktion von Holz und damit des ökologischen Rohstoffs schlechthin. "Denn ein nachhaltig bewirtschafteter Wald nimmt nicht nur Treibhausgasemissionen auf, sondern sorgt für ausreichenden Holznachschub." Holz, so der Präsident, könne in Deutschland stärker an die Stelle von Stahl, Beton oder Kohle rücken, doch folge die Bundesregierung ihrem traditionellen Stahl- und Kohle-Kurs.

Ein aktuelles Papier des Bundesamtes für Naturschutz (BfN) fordere kommunale und private Waldbesitzer indirekt auf, ihre Flächen aus der forstlichen Nutzung zu nehmen. Immerhin bilde aber die Forstwirtschaft die Basis für rund 1,3 Mio. Arbeitsplätze in der Wertschöpfungskette des Cluster Forst und Holz. "Man muss sich darüber im Klaren sein, dass die propagierte Wildnis zur unmittelbaren Vernichtung von tausenden Arbeitsplätzen führt."


aus ParkettMagazin 01/16 (Holz)