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Importförderung

Deutsche Importeure bei Holzlieferanten in Peru


Exotische Riesen vom Typ Cumarú, Garapa oder Jatoba liefern erstklassiges Hartholz für den Außenbereich, insbesondere für Terrassendielen. Für Importeure ist es nach wie vor schwierig, Lieferanten solcher Hölzer mit Umweltzertifikat zu finden. Ein vom Bund gefördertes Projekt vermittelt aktuell Kontakte zu ausgewählten peruanischen Exporteuren - u.a. im Rahmen einer gerade durchgeführten Beschaffungsreise und auf der Domotex.

Peru besitzt nach Brasilien den zweitgrößten Anteil am Amazonaswald. Jedoch werden seine Holzarten wie Cumarú, Garapa oder Jatoba in Europa bislang kaum kommerziell genutzt. "Dabei bietet Peru mit über einer Mio. Hektar FSC-zertifizierter Waldfläche ein großes Lieferpotenzial für legale Holzprodukte", erläutert Juliane Lemcke vom Import Promotion Desk. Das IPD wurde im Herbst 2012 als Projekt ins Leben gerufen, um Einfuhren aus Entwicklungsländern zu fördern. Aktuell unterstützt man Produzenten und Exporteure aus Peru, ihr legal geschlagenes Holz exportfähig zu machen. Dabei ist die FSC-Zertifizierung von ausschlaggebender Bedeutung.

Importeure konnten sich auf einer Beschaffungsreise bei zertifizierten Anbietern von der Qualität von Cumarú, Garapa oder Jatoba überzeugen. Dabei stand die Holzart Cumarú besonders im Fokus - mit der rotbraunen Musterung eine günstige Alternative zu Bangkirai aus Asien. Zudem weist es im direkten Vergleich weniger Ast- oder Insektenfluglöcher auf. Cumarú eignet sich darüber hinaus besonders gut für Terrassendielen, da es keine Feuchtigkeit aufnimmt und sehr robust ist.


Interessenten haben in Hannover die Möglichkeit, mit peruanischen Lieferanten in Kontakt zu treten und sich über das Angebot der Peruaner zu informieren. Vermittelt werden die Gespräche vom Import Promotion Desk.

aus ParkettMagazin 01/16 (Holz)