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Parador

Branchentag Holz


Produkte suchte man bei Parador vergeblich. Die sollten wenige Wochen später in beeindruckender Vielfalt auf den Handelstagen des Unternehmens zu sehen sein (siehe separater Bericht). In Köln stand vielmehr der Dialog im Mittelpunkt. Dabei bildeten LVT-Beläge - wie sollte es anders sein - einen Schwerpunkt. Was in der Branche kaum bekannt ist: Produziert wird der Trendbelag für Parador und die Schwesterfirma Hülsta in Bad Bentheim. Bei dem Hersteller handelt es sich ebenfalls um eine Tochter der Konzernmutter Hüls AG. Die Kapazität der Anlagen soll circa 2 Mio. m2 betragen.

Die mit Abstand wichtigsten Vertriebsschienen sind für Parador der Holz-, Baustoff- und DIY-Handel. Auch im Bodenbelagshandel sind die Coesfelder in den letzten Jahren gut vorangekommen - allerdings: ausschließlich im Einzelhandel (Fachmärkte etc.). Ein Konzept für den Großhandel gibt es bisher nicht. Tragisch ist das keineswegs: Auch ohne diesen Absatzkanal sei es dem Unternehmen 2015 gelungen, ein zweistelliges Umsatzplus zu erreichen, wie Geschäftsführer Lubert Winnecken berichtete. Konkrete Zahlen wurden nicht genannt.

Parador GmbH & Co. KG
Marketingleiterin Birgit Kunth und Manuel Glöckner, Offentlichkeitsarbeit, stimmten die Fachpresse auf die Themenschwerpunkte der bevorstehenden Handeltage ein.

Zu dem Erfolg habe vor allem der deutsche Fachhandel beigesteuert. Das verwundert umso mehr, da Parador vor Jahresfrist mit der Direktvermarktung über das Internet seine Marktpartner auf die Barrikaden getrieben hatte und das Projekt zurückziehen musste. Inzwischen soll ein handelskonformes E-Commerce-Konzept entwickelt worden sein, das sich in der Pilotphase befindet und in vier bis fünf Monaten präsentiert werden soll.

aus ParkettMagazin 01/16 (Wirtschaft)