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Prinz

LED-Kanal bringt Licht in jeden Bodenwinkel


LEDs sind klein, kompakt, verbrauchen wenig Strom, besitzen eine lange Lebensdauer und lassen sich vielseitig einsetzen. "Wir haben uns Gedanken gemacht, wie man ein LED-Lichtband mit den Sockelleisten aus unserem Programm verbinden kann", sagt Norbert Lauhöfer, Leiter der Anwendungstechnik im Hause Prinz. Herausgekommen ist der neue LED-Kanal Luxline. Er ist mit sämtlichen Sockelleisten kombinierbar, die eine Bodenabdeckbreite von 19 bis 22 mm aufweisen. Das sind mehr als zehn Typen aus dem Prinz-Programm. Ausgestattet mit Langlöchern auf der Rückseite lässt sich der Basis-Kanal auf der Wand verschrauben und ausrichten. Alternativ kann er geklebt werden. Die Sockelleiste der Wahl wird anschließend darauf montiert. Auf seiner Vorderseite ist der LED-Kanal mit einem abnehmbaren Profil versehen, das jederzeit Zugang zur Technik erlaubt.

Der LED-Kanal eröffnet neue Möglichkeiten in der Lichtplanung und bietet darüber hinaus auch wirtschaftliche Vorteile wie hohe Lichtausbeute bei niedrigen Kosten und eine lange Lebensdauer. Einfache Möglichkeiten der Lichtsteuerung, stufenlose Dimmbarkeit und verschiedenfarbiges Licht lassen die LEDs zum gestalterischen Element avancieren. Darüber hinaus fungiert der Luxline-Kanal als Nacht- oder Notbeleuchtung. Übrigens muss er dazu nicht am Boden, sondern kann auch im Wand- oder Deckenbereich montiert werden. Das 250 cm lange System wird durch ein Modul ergänzt, das als Innen- oder Außenecke, Endstück oder Ausgang zu verwenden ist.

Weitere Neuheit aus dem Hause Prinz ist die Unterlage Silent Pur Tack für den Einsatz unter Designbelägen. Die Akustikschwermatte mit mineralischen Füllstoffen und PU-Bindemitteln soll lediglich eine minimale Untergrundvorbereitung erfordern. Auf der Oberseite ist sie mit einer dimensionsstabilen, selbstklebenden Schicht und auf der Unterseite mit einer hochwertigen Vlieskaschierung ausgestattet.

Carl Prinz GmbH & Co. KG
Der LED-Kanal Luxline kann farblich ferngesteuert werden. Hier in Kombination mit Design-Sockelleiste Nr. 809.

Die Unterlage wird mit der Vliesseite nach unten auf dem sauberen, aber nicht weiter behandelten Untergrund ausgerollt und zugeschnitten. Die einzelnen Bahnen stoßen stumpf aneinander. Außen beginnend, wird die Schutzfolie abgezogen und die Paneele quer zur Bahnenrichtung auf der selbstklebenden Schicht verlegt. Der Einsatz von weiteren Klebstoffen ist nicht vorgesehen. Innerhalb von 30 Minuten können problemlos Korrekturen an der Verlegung durchgeführt werden. Danach beginnt der Kleber zu reagieren. Bodenbelag und Unterlage wandeln sich in eine kompakte Verbundfläche. Schon unmittelbar nach der Verarbeitung ist die Fläche begeh- und nutzbar. Die Akustikschwermatte erlaubt es, Designbeläge auf vorhandenen Bodenbelägen zu verarbeiten. Insbesondere für vorübergehend genutzte Flächen im Laden- oder Messebau ist der rückstandsfreie Rückbau vorteilhaft. Vorhandener Bodenbelag oder Untergrund bleiben unbeschadet.

aus Parkett Magazin 02/16 (Sortiment)