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Irsa in der Thornsche Mühle, Niederlande

Selbstgefertigte Dielen schmücken historischen Nachbau


Die ursprünglich vor 500 Jahren erbaute Thornsche Mühle im niederländischen Persingen nahe der deutschen Grenze war im Zweiten Weltkrieg vollständig zerstört worden. Im Januar 2006 gründete sich für ihren Wiederaufbau die Stiftung Thornsche Mühle. Kreis, Stadtregion, die ehemalige Gemeinde Ubbergen, Unternehmen und Einzelpersonen finanzierten den originalgetreuen Nachbau. Der Tischler- und Parkettlegermeister Martin Rozyn stiftete einen Eiche-Dielenboden für den Restaurant- und Informationsbereich. Er hatte seinen Handwerksbetrieb 1989 von seinem Vater, Gerhard t. Rozyn, übernommen und führt ihn gemeinsam mit seiner Frau Maria. Mit Sohn Gerhard T., ebenfalls Tischlermeister, steht die dritte Generation bereit.

Martin Rozyn wil jedem Kunden zu seinem individuell gestalteten Boden verhelfen. Dafür werden alle Arten von Massivholzböden angeboten. Besonders stolz ist er auf seine Premiummarke aus eigener Fertigung, für die Eichenholz aus dem Niederrheinischen verarbeitet wird. Der Klever Reichswald zwischen Goch, Kleve, Kranenburg und Nijmegen ist mit etwa 5.100 ha Fläche der größte zusammenhängende öffentliche Staatsforst in Nordrhein-Westfalen.

Irsa Lackfabrik Irmgard Sallinger GmbH
Parkettlegermeister Martin Rozyn stiftete für den Restaurantbereich einen selbstgefertigten Eiche-Dielen-Boden.
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Die Arbeit hat sich gelohnt: Ende 2015 war der Nachbau der ursprünglich vor 500 Jahren erbauten Thornschen Mühle weitgehend fertig.

In der Thornschen Mühle verlegte Martin Rozyn großformatige Dielenelemente: 180 mm breit, bis zu 2.800 mm lang und 20 mm dick. Die Oberfläche des Bodens wurde mit dem 1K-Öl Irsa HP Oil, High Protection, geölt. Die Holzimprägnierung auf Basis natürlicher Öle und Wachse ist bauaufsichtlich zugelassen (DIBt Nr Z-15710-92) und eignet sich für alle normal bis sehr stark beanspruchten Hart-, Weich- oder Exotenhölzer im Innenausbau. Das Produkt, das auch rutschhemmend (DIN 51130 / R9) erhältlich ist, ergibt eine seidenmatte, wasser- und schmutzabweisende Oberfläche und hebt die natürliche Maserung des Holzes hervor. Während der Aushärtungsdauer von rund sechs Tagen ist die Oberfläche nicht voll belastbar und sollte etwa 14 Tage möglichst nicht mit Wasser behandelt werden. Gepflegt und gereinigt wird der in der Thorneschen Mühle verlegte Holzboden nun mit Seifenreiniger und Holzöl der gleichen Marke.

aus Parkett Magazin 06/16 (Referenz)