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Wülfing:

Kontinuierliches Wachstum über gesamte Marktbreite


Borken. Mit dem vergangenen Jahr zeigen sich die Wülfing-Geschäfsführer Johannes Dowe und Josef Kölker "nicht unzufrieden", wie sie es in Frankfurt zurückhaltend formulierten. Das Unternehmen profitiere von seiner Marktnähe und der damit verbunden Schnelligkeit in der Reaktion und der Lieferzuverlässigkeit.
Tasächlich kann das Unternehmen auf ein kontinuierliches Wachstum seit 2008 zurückblicken. Am meisten freut die beiden Geschäftsführer, dass Wülfing über die gesamte Breite seines Produktportfolios gewachsen ist (siehe dazu auch das Statement von Josef Kölker auf Seite 17). Das Wachstum kommt allerdings auch nicht von alleine, denn in den letzten Jahren hat man stark in die Webereitechnologie und die rationelle Energienutzung investiert.

Dadurch habe man die vom Markt gewünschte Flexibilität erreicht, aber auch neue Artikel auf den Markt bringen können, heißt es bei Wülfing. Insbesondere gilt dies für Jacquard-Flanelle und Buntgewebe. Das Wachstum hat sich auch positiv auf die Zahl der Mitarbeiter ausgewirkt. Alleine im letzten Jahr wuchs die Zahl der Arbeisplätze um 26 an beiden Standorten, Borken und Steinfurt, das entspricht Dowe zufolge einem Zuwachs von insgesamt rund zehn Prozent.

"Wir beeinflussen, was man als Unternehmen für die Zukunft beeinflussen kann", stellte Kölker in Frankfurt fest. Nicht beeinflussen kann Wülfing zum Beispiel die Baumwollpreise. Entsprechend bereitet den beiden Geschäftsführern der in letzter Zeit erfolgte massive Anstieg der Ware etwas Kopfzerbrechen.

Wilh. Wülfing GmbH & Co. KG
Vintage

Auf der Warenseite widmete sich das Unternehmen auf der Heimtextil unter anderem dem Thema Leinen. Entsprechend der besonderen Kompetenz des Unternehmens zeigte Wülfing Flanell-Bettwäsche in einer Baumwoll-Leinen-Mischung. Kölker beobachtet schon seit längerem ein Leinen-Revival in den USA. Darum hat man diese Qualität in diesem Jahr auch, aber nicht nur für den amerikanischen Markt vorgestellt. Es gibt die Ware gerauht und ungerauht.

Sehr zufrieden zeigten sich die Geschäftsführer in Frankfurt mit der Entwicklung der bereits erwähnten und für das Unternehmen relativ neuen Jacquard-Flanell-Bettwäsche. Bei dieser sehr feinfädigen Qualität handelt es sich um eine vergleichsweise hochpreisige Flanellware. Doch dieser Produktbereich brachte im vergangenen Jahr das stärkste Wachstum.

aus Haustex 02/17 (Wirtschaft)