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Beaulieu International Group (B.I.G.)

Mit Designböden auf gutem Weg, HPL-Laminat als Problemlöser


So ganz im Stillen haben sich die Hart- und Glattbeläge - Designbeläge, Laminat, Parkett unter der Marke Berry Alloc und CV unter der Marke Beauflor - der belgischen Beaulieu International Group (B.I.G.) in den deutschsprachigen Ländern einen nicht unerheblichen Marktanteil erobert. Hans-Jürgen Ihrig, Vertriebsleiter DACH für Hartbeläge, erzielt mit seinem neunköpfigen Außendienst-Team, zu dem auch ein Anwendungstechniker gehört, mittlerweile einen Umsatz von 41 Mio. EUR.

"Auf einem guten Weg" befinden sich vor allem Designbeläge. Als starkes Argument wirkt dabei bei den Klickprodukten die Festigkeit und Stabilität der Planken bei leichtem Gewicht, sowie das zugfeste 360°-Verriegelungssystem Dreamclick, mit dem sich Räume mit einer Fläche bis zu 10 x 10 m ohne Dehnungsfugen verlegen lassen. Und: kleine Unebenheiten im Untergrund sollen kein Problem darstellen.

Im Laufe des Jahres will man sich auch bei den Dryback-Produkten von Importware aus Asien unabhängig machen und diese selbst im eigenen Werk produzieren. Darüber hinaus macht man sich in Wielsbeke noch über einiges mehr Gedanken, zum Beispiel Großformatfliesen und Unterlagen, auf denen man die Dry Back-Beläge verkleben kann. Das alles wird sich aber frühestens Ende 2017, Anfang 2018 konkretisieren.

Bei Laminat nehmen die Belgier mit ihren HPL-Qualitäten eine Sonderstellung ein und haben sich als "Problemlöser für bestimmte Einsatzgebiete" ganz gut in der Nische eingerichtet. Auch hier sind Neuerungen für 2018 angekündigt.

B.I.G. Beaulieu International Group NV
Hans-Jürgen Ihrig: "Starkes Argument für unsere Designbeläge ist die Festigkeit und Stabilität der Planken bei leichtem Gewicht."

Mit Parkett ist die Gruppe sehr stark in Frankreich, in der DACH-Region läuft das Geschäft eher über Private Label und Aktionsware, weil nur Kurzlängen produziert werden.

Ihrig will die Produktvielfalt verkaufsstrategisch nutzen. "Zunächst soll der Kunde eine bestimmte Bodenoptik wählen. Erst dann wird überlegt, in welchem Belagstyp das Design am besten den Nutzungsanforderungen und den baulichen Gegebenheiten entspricht", erklärt er den Ansatz.

aus Parkett Magazin 02/17 (Wirtschaft)