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Aktuelle Inkjet-Technologien in Kürze


Die aktuelle Generation leistungsfähiger Drop-on-Demand-Inkjet-Drucksysteme erreicht dank des One Pass Printing-Verfahrens erstmals industrietaugliche Produktionsstabilitäten. Zum Einsatz kommt die Technologie in verschiedensten Branchen, in der grafischen Industrie ebenso wie im Verpackungs-, Textil, Keramik-, Dekor- und Funktionsdruck. Alle Segmente eint eine Anforderung: das möglichst präzise Auftragen verschiedenster Materialien, wie Farbbindemitteln und funktionalen Materialien, auf unterschiedlichste Substratoberflächen- angefangen von Papier bis hin zu 3D-Objekten.

Ausgereifte Druckkopftechnolgien wie der zurzeit als führend geltende Samba-Druckkopf von Fujifilm Dimatix bringen die Tinte in variablen Tropfengrößen zuverlässig in der erforderlichen Qualität auf das Substrat. Eine fest stehende Druckkopfleiste ist dazu über die gesamte Maschinenbreite hinweg mit einer Vielzahl von Druckdüsen ausgerüstet. Die Anzahl der Druckköpfe ist entsprechend von der Produktionsbreite abhängig. Mit wasserbasierten Pigmenttinten, bei denen das enthaltene Wasser durch Hitze verdampft, sind aktuell Geschwindigkeiten von bis zu 20 Meter pro Minute machbar.

Single Pass-Systeme sind über die volle Maschinenbreite mit einer fest stehenden Druckkopfleiste ausgerüstet.

Weil das für viele Anwendungen erforderliche beidseitige Bedrucken des Substrats maschinenbautechnisch sehr aufwendig ist, kommt das Verfahren bevorzugt in der Single Pass-Variante zum Zuge; also für Produkte, die nur von einer Seite bedruckt werden müssen: Textilien, Tapeten, Keramik, Glas und Plattenware jeglicher Art. Speziell im Fußbodenbereich gewinnt neben dem digitalen Rollendruck für Laminatprodukte insbesondere der Flachbett-Direktdruck auf Holz und Holzprodukte wie MDF-Platten oder Sperrholz weiter an Bedeutung.

aus Parkett Magazin 03/17 (Bodenbeläge)