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Decorative Surfaces Conference 2017 in Hamburg

Modulare Mehrschichtböden: Spezifikationen sind eine Kernfrage


Volker Kettler (Meisterwerke) berichtete unter dem Titel "Modulare Mehrschichtböden - holzbasiert oder wasserresistent - wo ist die Zukunft?" für den Verband mehrschichtig modularer Fußbodenbeläge (MMFA). Die Branche ist innovativ und bringt immer neue Produkte, Materialien und Aufbauten in unterschiedlichsten Kombinationen hervor, mögliche Bodenbelagskategorien sind daher ein komplexes Feld. Bei den verschiedenen Bezeichnungen für mineralbasierte oder Verbundkerne - Isocore, Core Tec, RCC (Rigid Composite Core), Ceramin, Microdur etc. - stelle sich die Frage nach den Spezifikationen der Produkte und nach einer sinnvollen Clusterung. Mehrschichtig modulare Bodenbeläge mit vergleichbaren Eigenschaften sollten für den Verbraucher auch als solche erkennbar sein, betont Kettler. Solange unterschiedlichste Produktaufbauten nicht klar voneinander abgegrenzt werden, könne der Verarbeiter wesentliche Grundlagen bei der Verlegung nicht erkennen, etwa inwiefern Bewegungsfugen im Randbereich oder das Spachteln von Untergründen erforderlich sind.

Für den Verbraucher stehen zunächst eine unkomplizierte Verlegung und Unempfindlichkeit bei Gebrauch im Vordergrund. Insbesondere Klick-Produkte für die schwimmende Verlegung setzen daher ihren Siegeszug weiter fort. In der MMFA-Klasse 1 (Produkte mit Substraten auf HDF-Basis und Polymerauflage) stieg der Absatz 2016 auf insgesamt 9,2 Mio. m2. Der Absatz in der MMFA-Klasse 2 (Substrate auf Polymer- oder Polymerkomposit-Basis mit Polymerauflage und/oder Polymerlacksystem) liegt derweil bei rund 33,8 Mio. m2.

Volker Kettler: "Mehrschichtig modulare Bodenbeläge mit vergleichbaren Eigenschaften sollten für den Verbraucher auch als solche erkennbar sein."

aus Parkett Magazin 04/17 (Bodenbeläge)