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W. & L. Jordan GmbH

Joka gibt Stoff


Seit einem Vierteljahrhundert hat Jordan neben seinem Hauptgeschäft Bodenbeläge unter der eigenen Marke Joka auch Heimtextilien im Programm. Produktmanagerin Stefanie Kerpen und Geschäftsbereichsleiter Stefan Schmitt erzählen von den Plänen für die (stoffliche) Zukunft.

Seit 25 Jahren bietet Jordan seinen Fachhandelskunden mit der unternehmenseigenen Marke Joka als Vollsortimenter auch Heimtextilien an, mit exklusiv entwickelten Kollektionen im Bereich Dekostoffe und Gardine, Möbelstoffe, Sonnenschutz und Polster- sowie Dekozubehör. "Joka als starke Marke auch im Stoff wird in unserem Außenauftritt immer präsenter", beschreibt Produktmanagerin Stefanie Kerpen die Entwicklung. Ob nun der neue Werbespot mit der Wintersportlerin Steffi Böhler oder die gezeigten Raumwelten bei Produktpräsentationen - alles werde stofflicher, so Kerpen. "Wir sehen die Marke Joka als Ganzes. Wenn wir die neue Teppichkollektion zeigen, sehen Sie immer auch Stoff am Fenster. Wenn wir Stoffe zeigen, sehen Sie immer auch abgepasste Teppiche auf dem Parkett oder dem Designboden. Sämtliche Fotos werden mittlerweile mit allen Materialen gemacht." Geschäftsführer Jörg L. Jordan erklärt: "Wir verstehen uns weniger als Großhändler, sondern als Markenanbieter. Wir wollen dem Handwerker für seine Kunden die gesamte Joka-Welt eröffnen."

Der Name Joka stammt aus dem Holzhandel, dem Ursprung des 1919 gegründeten Unternehmens. Die Stämme, die Jordan kauft, werden seit jeher mit J. für Jordan und K. für Kassel gekennzeichnet. "Die Marke Joka steht für Waren der Mittel- bis Premiumklasse und erlaubt den Handwerkern, ihren Kunden ein Qualitätsversprechen zu geben", so Jordan. Das soll sich auch im textilen Bereich mehr und mehr herumsprechen.

BTH Heimtex sprach mit Stefanie Kerpen und Stefan Schmitt über die Pläne des Unternehmens und Aussichten für die Abteilung Wohnstoffe.

BTH Heimtex: Bislang vor allem als Bodenspezialist bekannt, hat sich Jordan mittlerweile auch im heimtextilen Bereich einen Namen gemacht. Wo sehen Sie sich mit der Marke Joka in der Stoffbranche?

Stefanie Kerpen: Wir kommen aus dem Großhandel, aber unsere Arbeitsweise beim Stoff ähnelt eher der von klassischen Verlegern. Bei uns werden die Kollektionen seit einigen Jahren selbst entwickelt.

Stefan Schmitt: Meine langjährige Erfahrung im Vertrieb von Wohnstoffen und Sonnenschutz bei Saum & Viebahn kann ich bei Jordan optimal nutzen. Wir wollen hier diesen Bereich weiter in Richtung eines Verlages ausbauen. Dazu ergänzt sich der Aufgabenbereich des Drapilux-Vertriebs im Handel in Deutschland.

BTH Heimtex: Wie ist Jordan in den Stoffbereich hineingekommen?

Kerpen: In Fulda kaufte Jordan vor 25 Jahren die Firma Engel, einen kleinen Stoffgroßhandel. Das war der Stoff-Startschuss für das Unternehmen: Fulda ist der historische Ursprung und bis heute das Lager für Dekostoffe und Stores. Vor gut zehn Jahren wurde in Köln die Firma Strater übernommen, ein Heimtextiliengroßhandel, der den Fokus auf Möbelstoffen und Zubehör hatte: Dort ist heute unser zweites Lager, entsprechend mit Möbelstoffen und dem gesamten Polster- und Dekozubehör. Es folgte die Übernahme der Heimtextiliengroßhändler Herzog in Bremerhaven und Brand Products in Fulda, ehemals Hartmann & Schreiner.

Schmitt: In Osterreich hat Jordan nach der Übernahme von Inku in 2009 im Jahr 2016 noch die Firma Collection Classic gekauft, um dort einen direkten Eintritt in den Markt zu haben. Inku als Jordan-Marke in Österreich verbinden die Kunden eher mit Bodenkompetenz als mit Stoff.

2015 begann in Deutschland die Kooperation mit Drapilux, die sich von ihrem Handelsgeschäft trennen wollten und jemanden zur Vermarktung suchten. Dieser jüngste Zusammenschluss brachte noch mehr Volumen ins Haus.

Unser Claim "Natürlich schöne Räume" bringt zum Ausdruck, dass man bei Jordan unter der Marke Joka den kompletten Bedarf für die Raumgestaltung kaufen kann, neben diversen Böden und Türen auch Tapete und Stoff. Wir bieten darüber hinaus als einer der wenigen noch Zubehör an. Es gibt bei uns alles aus einer Hand. Dazu beschäftigen wir uns auch intensiv mit dem Thema innenliegender Sonnenschutz.

BTH Heimtex: Was bieten Sie den Stoffkunden?

Kerpen: Sie bekommen bei uns als klassischem Großhandel alles. Doch bei unseren Kollektionen entwickeln wir eine eigene Handschrift. Über die Jahre haben wir uns ein Netzwerk mit Lieferanten aus Europa, der Türkei oder Indien aufgebaut, mit denen wir ganz eigenständige Kollektionen gestalten - sowohl im Deko- und Storebereich als auch bei Möbelstoffen.

Schmitt: Jede Kollektion wird zunächst geprüft, ob wir uns damit im Markt messen können. Man kann bei uns alle Produktgattungen kaufen. Im Markt haben wir es zum Teil mit starken Spezialisten als Mitbewerbern zu tun.

BTH Heimtex: Welchen Umfang hat das Stoffsegment bei Jordan?

Schmitt: Vor zehn Jahren lagen wir im gesamten Heimtextilien-Bereich bei 3,8 Mio. EUR. Heute machen wir mit Wohnstoffen, Sonnenschutz und Zubehör rund 10 Mio. EUR als Joka, dazu kommen noch die Stoffe von Inku und Collection Classic, dann sind wir bei rund 12,5 Mio. EUR.

Wir sind hier im Haus eine eigenständige Abteilung mit eigenem Profit Center. Wir haben in unserem Bereich 13 fest angestellte Fachreisende, die das gesamte Heimtextilienprogramm anbieten. Parallel dazu gibt es bei Jordan annähernd 200 Außendienstmitarbeiter, die im In- und Ausland getrennt die Bereiche Boden und Holzwerkstoffe/ Türen bearbeiten. Es gibt klare Gebietszuständigkeiten und die Kunden kennen ihre Ansprechpartner für das entsprechende Produkt. Mitunter besuchen wir die gleichen Kunden, aber zu unterschiedlichen Themen und mit zwei Außendienstmitarbeitern.

BTH Heimtex: Und wo stehen Sie im großen Jordan-Gefüge?

Schmitt: Jordan bleibt ein Familienunternehmen, trotz der immensen Dimensionen, die bis heute erreicht wurden. Jörg L. Jordan ist ein mutiger Unternehmer, der große Investitionen bewegt und heute an 54 Standorten in Deutschland ständig und auch in größerem Stil Entscheidungen treffen muss. Wir tragen als relativ kleine Abteilung im Haus unseren Teil dazu bei, aber auch für uns gilt: Wir müssen profitabel sein. Unsere Abteilung profitiert dabei von der Bekanntheit der Firma und der Vernetzung am Markt. Wir haben hier im Haus eine Key Account-Abteilung mit sieben Mitarbeitern. Daraus ergeben sich für uns viele schöne Synergien.

BTH Heimtex: Wo sehen Sie heute die Zielgruppe für Ihr Segment?

Schmitt: Raumausstatter, Einrichtungshäuser, mitunter auch Architekten und Objekteure - alles ausschließlich Wiederverkäufer. Durch die Zusammenarbeit mit Drapilux haben wir darüber hinaus Zugang zu einer höherwertigen Klientel bekommen. Das kommt uns entgegen, weil wir die Marke Joka im Stoff auch höherwertig präsentieren möchten. Dazu haben wir ein starkes Unternehmen im Rücken.

BTH Heimtex: Wie funktioniert die Zusammenarbeit mit Drapilux?

Schmitt: Drapilux ist zwar hauptsächlich im Objekt unterwegs, die Artikel können aber auch für den Privatbereich interessant sein: Wenn es am Fenster nicht brennt, ist das schließlich kein Nachteil. Drapilux übernimmt die Industrie- und Großabnehmer selbst - rund 180 Kunden und Objekteure. Wir kümmern uns um den Vertrieb der Drapilux Sortimente beim Raumausstatter.

BTH Heimtex: Kommt es da nicht zu Überschneidungen mit der Jordan-Kundschaft?

Kerpen: Die Kunden sind sauber getrennt, aber natürlich kann sich im Objekt jeder bewerben. Eine Ausschreibung ist eine Ausschreibung

Schmitt: wobei wir da selten Probleme haben, da sich unsere Kunden mehrheitlich nicht auf das Objekt spezialisiert haben. Unser eigenes Objektgeschäft kommt eher aus dem Beziehungsumfeld unserer Kunden, wo es um kleinere Ausschreibungen geht, wie z.B. die Schule vor Ort. Der Markt ist groß genug für uns beide.

BTH Heimtex: Wie kollektionieren Sie?

Kerpen: Wir machen im Bereich Deko/Gardine zwei Kollektionen im Jahr, eine Frühjahrskollektion mit rund 20 Bügeln und eine Herbstkollektion, die etwas vorgezogen vor den Sommerferien erscheint, mit rund zehn Bügeln. Dazu können kleine Themenpakete ergänzt werden. Nach wie vor gilt: Wir wollen zweimal im Jahr beim Kunden sein.

Darüber hinaus bieten wir diverse Möbelstoffbücher an, in der Regel zwischen drei und sechs Kollektionen. Im Januar haben wir eine Kollektion fürs Objekt herausgebracht, aktuell eine klassische Stuhl-/Eckbank-Kollektion und eine Kollektion zum Trendthema Velours. Beim Sonnenschutz präsentieren wir normalerweise alle drei Jahre ein neues Programm. Im Januar haben wir außerdem die erste reine Plissee-Kollektion präsentiert, im nächsten Jahr folgt alles, was mit Rollo und Fläche zu tun hat.

Schmitt: Wir zeigen unsere Kollektionen an drei Terminen im Jahr: Januar, Mai und September. Die großen Kollektionen erscheinen im Januar, im Herbst wird die Vermarktung zunehmend schwieriger. Deshalb weichen wir den Kollektionsrhythmus etwas auf.

Wir schauen in der Entwicklung auf unsere eigenen Zahlen und werfen dann den Blick in die Zukunft. Der Außendienst fügt hinzu, was gut am Markt geht und welches Feedback von den Kunden kommt. Daraus entwickeln wir Produkte, die wir für verkäuflich halten. Der beste Trend nutzt nichts, wenn er nicht kommerziell umgesetzt werden kann.

W. & L. Jordan GmbH
Mit Produkten der Marke Joka lassen sich Räume komplett ausstatten – vom Boden über die Polstermöbel und Wände bis zum Fenster.
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Stefan Schmitt:
"Wir haben die aktuellen Entwicklungen ebenso wie die Verkäuflichkeit der Produkte im Blick. Der beste Trend nutzt nichts, wenn er nicht kommerziell umgesetzt werden kann."
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Stefanie Kerpen:
"Jordan kommt aus dem Großhandel, aber die Arbeitsweise beim Stoff ähnelt der von klassischen Verlegern. Unsere Kollektionen werden seit einigen Jahren eigenständig entwickelt."
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Stefanie Kerpen, Produktmanagement Heimtextilien, und Stefan Schmitt, Leiter Geschäftsbereich Heimtextilien, zeigen das Lager in Fulda. Hier werden Deko- und Wohnstoffe bereitgehalten. In Köln befindet sich das Lager für Möbelstoffe.
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Dekostoff Noemi aus der Herbstkollektion 2017

Aktuell sind wir im Entwicklungsprozess, was man auch an den Kollektionen sehen kann: Querstreifen für unter 25 EUR gehen zwar noch, aber wir entwickeln uns weiter, auf andere Kunden zu. So haben wir beispielsweise auch besondere Qualitäten und Kollektionen entwickelt, die eine exklusivere Kundschaft ansprechen.

BTH Heimtex: Wie umfangreich sind Ihre Kollektionen?

Schmitt: Im Jahr kommen wir auf 35 bis 40 Bügel plus Themen, bei denen wir Deko/Gardine u.a. in Buchform präsentieren, um dem Handel kompakte Beratungswerkzeuge zu bieten: Aktuell entsteht beispielsweise ein Buch mit transparenten Qualitäten.

Kerpen: An jedem Bügel sind zwei bis sechs Artikel plus Farbvarianten. Dazu kommt z.B. ein Uni, ein Druck oder ein Store, sodass wir dem Raumausstatter direkt mehrere Kombinationsmöglichkeiten anbieten können. Jeder Bügel ist eine kleine Serie.

BTH Heimtex: Woher kommen die Ideen für neue Artikel?

Kerpen: Wir schauen genau hin: Was ist im Moment Trend? Wo gehen die Farben und die Dessin-Themen hin? Welche Muster sind gerade angesagt? Dann setzen wir uns mit den Lieferanten zusammen und schauen, wer mit welcher Web- oder Druckmaschine was produzieren kann. Die Lieferanten zeigen uns ihre Dessin- und Farbmöglichkeiten und wir entscheiden vor Ort, welche Dessins auf welchen Grundqualitäten umgesetzt werden, dazu vielleicht noch mit Ergänzungen wie Inbetweens oder Stores.

BTH Heimtex: Haben Sie verschiedene Linien in der Joka-Stoffwelt?

Kerpen: Die Dekostoffe, Stores und Möbelstoffe laufen unter der Joka Deluxe-Linie. Seit 2012 nutzen wir die Kollektionsgestaltung analog zum Boden. So verfügen wir über eine aussagekräftige Marke für die Werbung. Damit profitieren wir von der Joka-Kampagne und der Kraft des Unternehmens. Jordan fährt beispielsweise sehr gut mit dem Sportsponsoring: Seit 2006 bei der Winterolympiade statten wir das Deutsche Haus aus und haben mit Sportlern wie Steffi Böhler und Magdalena Neuner Menschen gefunden, die zum Unternehmen passen. Das nutzt natürlich auch unserer Abteilung.

BTH Heimtex: Arbeiten Sie mit Raumausstatter-Kooperationen zusammen?

Schmitt: Wir haben 880 Joka-Partner, 60 bis 70 % beschäftigen sich mit Stoffen. Jordan arbeitet im Boden mit dem FHR zusammen. Wir sind beim Südbund gelistet, um den Einstieg bei deren Partnern zu vereinfachen.

BTH Heimtex: Wie wichtig sind Möbelstoffe für Jordan?

Kerpen: Es kommt auf die Regionen an: Beispielsweise haben wir in Köln aus der Historie heraus einen starken Möbelstoff-Standort, im Norden sind wir auch eher polsterlastig. In Fulda liegt der Schwerpunkt klar auf den Dekostoffen.

Unser Ziel ist es natürlich, die Bereiche gleichwertig zu bedienen: mit hochwertigem Kollektionsmaterial, eigener Handschrift und einem eigenen Vermarktungsteam.

BTH Heimtex: Bieten Sie einen Konfektionsservice an?

Kerpen: An beiden Zentrallagern für Stoff, Köln und Fulda, haben wir Ateliers mit eigenen Mitarbeitern und dem entsprechenden Maschinenpark. Hier bieten wir unseren Kunden als Service das Komplettpaket samt Konfektion an. Vorgabe und Aufmaß liegen dabei in der Verantwortung des Raumausstatters.

BTH Heimtex: Ihre Logistik läuft über Ihr normales Großhandelsgeschäft?

Kerpen: Stoff ist logistisch kein Problem. Unsere LKW nutzen wir hauptsächlich für den Bodenbereich, die Stoffe versenden wir zuverlässig durch unsere Versandpartner.

BTH Heimtex: Wie schätzen Sie die derzeitige Situation der Stoffbranche ein?

Kerpen: Der Markt ist sehr in Bewegung. Der Sonnenschutz steigt stetig, Boden braucht auch jeder. Der Stoff ist leider aus den Köpfen verschwunden. Wir würden das Thema gern wieder mehr ins Bewusstsein rücken: Es muss etwas an die Fenster. Stoff erfüllt nicht nur eine Funktion, er schafft Atmosphäre und Behaglichkeit.

BTH Heimtex: Was halten Sie von der ITR, der Initiative Textile Räume, die mit diversen Aktivitäten versucht, den Stoff beim Endverbraucher wieder mehr ins Bewusstsein zu rücken?

Schmitt: Ich war bei der Gründungsveranstaltung dabei und hielt so einen Branchenverband eigentlich für sinnvoll. Ich hätte mir jedoch gewünscht, dass die Initiative auch den Fachhandel einbinden würde. Meiner Ansicht funktionieren nach Kampagnen besser, wenn man alle Handelsstufen berücksichtigt.

antje.lueckingsmeier@snfachpresse.de


Jordans Stoffgeschichte

1919
Gegründet als Holzgroßhändler in Kassel, beliefert Jordan Handwerk und Fachhandel mit den Marken Joka und seit 2009 Inku (Österreich)

1990
Auf Initiative von Jörg L. Jordan als Vertreter der dritten Generation startet Jordan sein Stoffsegment mit der Übernahme der Heimtextilienabteilung der Firma CF in Fulda. 1988 hatte Jörg L. Jordan die operative Geschäftsleitung bei Jordan übernommen; er führt seit dem Tod seines Vaters 2014 das Unternehmen alleine mit einer stark gewachsenen Mannschaft

2006
Übernahme der Firma Strater, Köln

2009
Übernahme der Firmen Brand Products (Hartmann und Schreiner in Fulda, Herzog in Bremerhaven und Heick in Lübeck)

2012
Joka-Kollektionen erhalten ein neues, einheitliches Gesicht

2015
Start der Kooperation mit Drapilux in Deutschland

2016
Kauf der österreichischen Firma Collection Classic. Deren Kollektionen werden in Deutschland mit vermarktet

aus BTH Heimtex 07/17 (Wirtschaft)