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Barth:

Mit Holzhandelskunden in Surinam


Barth & Co setzt bei seinen Hartholz-Terrassendielen ausschließlich auf Hölzer aus Surinam. "So können wir sicherstellen, dass die Herkunft legal und aus ökologischer Sicht sinnvoll ist", sagt Fabian Kleophas, der das Sortiment bei dem Import- und Handelshaus betreut. Um seinen Kunden Holzernte und -verarbeitung nahezubringen, unternahm Barth & Co im Herbst 2017 mit Händlern aus ganz Deutschland eine Reise in das lateinamerikanische Land. "Für jeden Holzhändler ist es lohnenswert und spannend, sich ein Bild von den lokalen Gegebenheiten zu machen, und zu sehen, wo die Hölzer herstammen", bedankt sich Max Mordhorst vom gleichnamigen Hamburger Holzfachhandel bei den Gastgebern.

Höhepunkt des Programms war die Besichtigung der Ernte im Brokopondo-Stausee und der benachbarten Schnittholzproduktion. Ein Kontrollposten der staatlichen Forstbehörde SBB stellt sicher, dass kein illegal geschlagenes Holz den Wald verlässt. In Surinam macht Wald etwa 94 % der Landfläche aus. Die strengen Kontrollen der SBB sorgen für den Erhalt dieser wertvollen Ressource auch für künftige Generationen. Lars Fleischer von Barth & Co: "Zum Glück hat dieses kleine Land die große Bedeutung einer nachhaltigen Nutzung des Waldes erkannt."

F. W. Barth & Co. GmbH
Auf den Spuren des Surinam-Holzes: Benedikt Hüttemann, Marek Zakrzewski (Forem International), Max Mordhorst, Peter Baumüller, Uli Hanßum, Carsten Herbst, Frank Klein, Jürgen Müller (Holzland), Fabian Kleophas, Lars Fleischer, Matthias Lüchau, Ramona Kiss, Andreas Hildner

Das Unternehmen aus Korschenbroich bezieht Walaba-Holz und Guyana Teak aus dem vor mehr als 50 Jahren angestauten Brokopondo-Reservoir exklusiv für Europa. Dieselben Holzarten sowie 2018 auch Ipe werden zudem aus nachhaltiger Forstwirtschaft importiert und in Deutschland unter der Bezeichnung Surinamholz vertrieben. "Gemeinsam mit unseren Kunden konnten wir nicht nur unser bestehendes Sortiment weiterentwickeln, sondern auch frische Ideen für neue Produkte anstoßen", resümieren Kleophas und Fleischer. Eine der Neuheiten ist die Walaba-Strukturdiele. Das Schnittholz wird nach dem Vorhobeln in den Niederlanden für mindestens sechs Monate luftgetrocknet, anschließend erneut gehobel, mehrfach gebürstet und geglättet. Das Ergebnis ist laut Barth & Co eine "haptisch, optisch und technisch einzigartige Terrassendiele."

aus Parkett Magazin 01/18 (Marketing)