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Renovierungen: Anteil von DIY wieder gestiegen


Der aktuelle Europäische Heimwerker- und Renovierungsmonitor der USP Marketing Consultancy-Gruppe zeigt: Wenn es um Renovierungen geht, setzen die Deutschen wieder mehr auf Eigenleistung statt auf den Handwerker. Das prozentuale Verhältnis von DIY (Do it yourself) zu DIFM (Do it for me) lag 2017 bei 69:31 nach Aufträgen - 2016 waren es noch 61:39. Damit scheint eine für das Handwerk positive Entwicklung vorerst gestoppt: In den Jahren zuvor hatten immer mehr Renovierer die Arbeiten den Profis überlassen, auch weil in vielen Baumärkten aktiv für diese Serviceleistung geworben wird.
Als mögliche Erklärungen nennen die Marktforscher die aktuell hohe Auslastung der Handwerksbetriebe (wer nicht warten will, greift selbst zum Pinsel), die generell gestiegenen Baukosten und die Tatsache, dass, obwohl gerade durch den Aufschwung auf dem Gebrauchtimmobilien- und Neubaumarkt viele Renovierungen anstehen, die neuen Eigentümer bereits durch Hypotheken belastet sind.

Das sich das Verhältnis von DIY zu DIFM verändert hat, bedeutet übrigens nicht zwangsläufig, dass die Umsätze des Handwerks in diesem Segment gesunken sind. Wie im gesamten Baumarktsegment dürften die nach Einschätzung der Studie trotzdem gestiegen sein.

DIY (Do it yourself) vs. DIFM (Do it for me)

aus BTH Heimtex 03/18 (Handwerk)