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Homag

Börsengang-Erlöse für Zukäufe und neue Kapazitäten


Anlagenbauer Homag zeigt sich mit seinem Börsendebüt zufrieden: Seit 13. Juli 2007 ist die Homag Group AG im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse gelistet. Der erste Kurs der Aktie lag bei 32 EUR und damit über dem Platzierungspreis von 31 EUR. Insgesamt wurden ungefähr 6,9 Mio. Aktien mit einem Gesamt-Emissionsvolumen von 214 Mio. EUR platziert. Dabei stammten 1,1 Mio. Aktien aus einer Kapitalerhöhung.

Brutto flossen Homag rund 35 Mio. EUR als Emissionserlöse zu. "Wir wollen die finanziellen Mittel aus dem Börsengang für die Erweiterung der Produktpalette nutzen und weiter entlang der Wertschöpfungskette wachsen", erläuterte Dr. Joachim Brenk, Vorstandssprecher der Homag Group AG. Dabei stehen vor allem die Akquisition und Integration von spezialisierten Herstellerbetrieben, der Aus- und Aufbau von regionalen Produktionskapazitäten im US-Dollar-Raum und der weitere Aus- und Aufbau des weltweiten Vertriebs- und Servicenetzwerks im strategischen Fokus.


Nachdem im Frühjahr die vorläufigen Geschäftszahlen 2006 veröffentlicht wurden, hat die Homag Group AG jetzt ihre endgültigen Jahreskennzahlen vorgelegt: Demzufolge wurde der Konzernumsatz im vergangenen Geschäftsjahr um 20% auf 736,5 Mio. EUR (Auslandsanteil: 80%) gesteigert. Deutlich überproportional entwickelten sich die Ergebniskennziffern. Das Ergebnis vor Steuern, Zinsen, Abschreibungen und Mitarbeiterbeteiligung (EBITDA) erhöhte sich um rund 56% auf 85,0 Mio. EUR, was einer Verbesserung der EBITDA-Marge bezogen auf die Gesamtleistung von 8,8% auf 11,5% entspricht. Die Ergebnisverbesserung 2006 erklärt Finanzvorstand Andreas Hermann zum einen mit der sehr guten Auslastung aller Gruppenunternehmen, zum anderen mit einem zum Jahresende 2005 eingeleiteten Ertragssteigerungsprogramm. Die positive Entwicklung des vergangenen Jahres habe zudem im ersten Quartal 2006 weiter an Dynamik gewonnen (Umsätze: +23,7%, EBITDA: +123%).

aus ParkettMagazin 04/07 (Wirtschaft)