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11.06.2018

Mega-Generalversammlung stimmt Fusion mit Maleg zu


Die Mega Hamburg und die Maleg Einkaufsgenossenschaft der Maler zu Lübeck wollen fusionieren. Wie die Hamburger Mega mitteilte, hat die ordentliche Generalversammlung des handwerkseigenen Großhändlers einem entsprechenden Verschmelzungsvertrag zugestimmt.

Mega-Vorstandsvorsitzender Volker König machte deutlich, dass die Mega im vergangenen Jahr ihr Umsatzniveau vom Vorjahr (310 Mio. EUR) gehalten habe, während viele Mitbewerber und Lieferanten Umsatzrückgänge zu verzeichnen hätten. Auch die Maleg spüre den stagnierenden Renovierungssektor. Zur Sicherung der Zukunft des handwerkseigenen Unternehmens in Lübeck und der Nachfolge der Maleg erarbeitete diese zusammen mit der Mega einen Verschmelzungsvertrag, um ihre Aktivitäten auf die Mega zu fusionieren. Nach Zustimmung durch die Generalversammlung der Hamburger muss dieser am 29. Juni noch von der Generalversammlung der Maleg akzeptiert werden, damit der Vertrag rückwirkend zum 1. Januar 2018 gilt.

"Es scheint für uns keine Option zu sein, die Maler in Lübeck mit ihrem Problem im Regen stehen zu lassen. Wir wollen den handwerkseigenen, lieferantengebundenen Großhandel stärken und Schaden von den Malerbetrieben fernhalten. Mit einer Integration der Maleg in die Mega Gruppe sehen wir hinreichende Chancen, dieses Vorhaben wieder auf gesunde Beine zu stellen", sagte König.

Finanzvorstand Dr. Peter Zillmer wies bei der Vorstellung des Jahresabschlusses 2017 darauf hin, dass dieser eine solide Grundlage für die künftige Entwicklung des Unternehmens bilde. Die Eigenkapitalquote wurde seinen Angaben zufolge abermals erhöht und liegt nun bei 53,5 %. Die Dividendenausschüttung an die 5.614 Eigentümer der Mega beläuft sich wie im Vorjahr auf rund eine Mio. EUR und entspricht damit einer Dividende von 5 %.