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Parkett Magazin
09.10.2018

Schweizer Holzwirtschaft will Deklarationspflicht beibehalten

Der Schweizer Bundesrat plant, die Schweizer Deklarationspflicht für Holzprodukte abzuschaffen. Dagegen wehrt sich die Schweizer Holzwirtschaft. Waldeigentümer, Forstunternehmer, Holzindustrie und der Holzhandel plädieren nicht nur für eine Beibehaltung, sondern auch für die Schaffung einer zur EUTR analogen Schweizer Regelung gegen die Einfuhr von Holz aus illegalen Quellen. Holz aus der Schweiz solle klar von importierten Holz zu unterscheiden sein, argumentieren die einschlägigen Verbände, damit der Kunde eine bewusste Kaufentscheidung treffen können. Zwar seien die Produktionskosten in der Schweiz höher, dafür habe die Alpenrepublik eines der strengsten Waldgesetze und beispielhafte Arbeitsbedingungen.

Zugleich will die Schweizer Forst- und Holzwirtschaft das Handelshemmnis EUTR beseitigen. Da die Schweiz nicht zur EU gehört, bedingt der grenzüberschreitende Handel mit Holzprodukten die aufwändigen EUTR-Formalitäten zur Sicherstellung der Legalität. Das will man vermeiden und strebt deshalb eine EUTR-konforme Regelung an, sozuagen eine "CHTR".