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Betten Baues - Erfolgreiche Filialgründung 2018

Betten Baues, Viersen

Betten Baues, Viersen

Klares Bekenntnis zur Innenstadt


Seit 110 Jahren ist Betten Baues eine Adresse für guten Schlaf. In Viersen hat die Geschichte des Unternehmens begonnen, und genau dort hat der heutige Inhaber Peter Baues nun ein neues Geschäft eröffnet, das sich sehen lassen kann. Es ist in Zeiten von Onlineshopping und Frequenzproblemen gleichzeitig ein klares Statement für den stationären Handel.

Der Name Baues ist in Viersen wohl bekannt. Nicht nur, weil Peter Baues gebürtiger Viersener und außerdem ein sehr umtriebiger Mensch ist, der sich auf vielen Feldern vernetzt und engagiert. Schon seine Eltern waren hier tief verwurzelt und über 50 Jahre im Einzelhandel aktiv. Baues betreibt im benachbarten Mönchengladbach ein Bettenfachgeschäft, das mit 2.500 Quadratmetern eine beachtliche Fläche aufweist und überdies an einer stark frequentierten Bundesstraße liegt. „Das ist unser Mutterhaus“, sagt der Inhaber.

Die neue Filiale in der Viersener Innenstadt ist mit 700 Quadratmetern deutlich kleiner und dennoch stattlich. „Betten Baues ist in Viersen ein Begriff – doch bisher nur in der Generation, die das Bettenfachgeschäft noch von früher kennt, erzählt Baues. Das soll sich schnellstmöglich ändern. Anfang Mai 2017 war Eröffnung. Vermieter ist die benachbarte Kirchengemeinde, die das Geschäft sogar neun Monate frei hielt, da sie ein Interesse an einem langfristigen und hochwertigen Mieter hatte. Das kam Baues entgegen.

„In Viersen sind wir bewusst in die 1a-Frequenzlage gegangen“, sagt der Inhaber. Denn: „Wenn jeder stöhnt, dann muss man hinschauen und fragen, ob der Handel vielleicht etwas falsch macht.“ Mit seinem Geschäft wertet Baues auch das Umfeld auf, von dem er wiederum profitiert. „Wir nutzen den Lauf am Standort aus. Aber man muss das Sortiment und auch die Dekoration entsprechend pflegen.“ Denn sein Ziel ist es, vor allem auch die jüngere Zielgruppe anzusprechen: „Wir brauchen die Alten, aber wir müssen auch die Jungen erreichen.“

Betten Baues, Viersen
Sowohl bei Schlafsystemen als auch bei den Bettwaren gehört Brinhkaus zu den wichtigen Lieferanten bei Baues.
Das soll einerseits über die Auswahl moderner Marken und Hersteller gelingen, andererseits durch optisch ansprechende Design-Möbel, die Ergonomie und Look sinnvoll miteinander verbinden. „So erreicht man eine völlig neue Zielgruppe, die nicht nur gesund schlafen will, sondern auch einen hohen Anspruch an die Optik hat“, glaubt er. „Das Sortiment muss tief sein, aber nicht so breit.“ Die Kunden seien sowohl von der Ergonomie als auch von der Optik getrieben. Am Standort ist das Angebot daher sehr textillastig, um gemeinsam mit vielen Wohnaccessoires Frequenz zu generieren. Der regelmäßige Wechsel der Dekoration soll das unterstreichen und zusätzlich Begehrlichkeiten wecken.

Baues ist ein erfahrener Händler, der auch mal etwas wagt – und weiß, dass man gegebenenfalls mit einem Projekt scheitern kann. Für die neue Filiale ist er optimistisch. „Wir haben viel Erfahrung darin, welche Preislagen gehen, ohne auch das anspruchsvolle Publikum vor den Kopf zu stoßen. Wir fangen in Viersen preislich nicht ganz oben an, sondern sind auch in der Mitte gut vertreten, weil hier viel Laufkundschaft ist.“ Das Einzugsgebiet von Baues umfasst Mönchengladbach und Krefeld, reicht aber auch nach Düsseldorf. Viersen erreicht 100.000 Einwohner im Kreis, viele Dörfer liegen im Umkreis, die Stadt ist nach Aussage des Fachhändlers „eine relativ gesunde Stadt“. Und doch ist der Wettbewerb stark: Mit Möbel Schaffrath sowie einem lokalen Möbler auf 20.000 Quadratmetern muss man es aufnehmen können.

Betten Baues, Viersen
Zum Angebot gehören auch Frottierwaren, etwa von Joop, aber vor allem von der Verbandsmarke Keno Kent.
Um die Aufmerksamkeit der Kunden zu gewinnen, muss also auch der Ladenbau stimmen. Den hat Baues mit seinem Team selbst entwickelt und von der Firma Schleifenbaum umsetzen lassen. Drei Wochen dauerte der Umbau des Ladenlokals, in dem vorher eine Supermarkt-Filiale untergebracht war. „Alles musste raus“, erinnert sich Baues, „auch der Lebensmittel- und Metzgergeruch.“ So entstand ein elegantes Lokal, in dem die Holzoptik des Fußbodens und das zurückhaltende Grau der Wände hervorragend harmonieren und der Waren den Raum geben, den sie braucht, um wirken zu können.

Neben den dekorierten Betten und den vielen Accesoires gehören auch praktische Ideen in dieses Konzept. Die Stoffmuster der Boxspringbetten beispielsweise sind wie Handtücher an der Wand aufgehängt – das sieht gut aus und kann vom Kunden auch gut angefasst werden. Großflächige Fotos aus der Region sorgen für Lokalkolorit im Geschäft. Am Beratungstisch werden Kaffee und Gebäck serviert, um mit den Kunden erstmal ins Gespräch zu kommen. Dass die Filiale von einer Mitarbeiterin aus Viersen geführt wird, die wie Baues auch fest in der Stadt verankert ist, zahlt sich in der Kundenbindung aus.

Baues konzentriert sich auf wenige Lieferanten: Brinkhaus, Rummel, Hasena bei den Schlafsystemen und Boxspringbetten, Bassetti, Essenza und Elegante bei der Bettwäsche, aber auch Walra für den Einstieg und die Accessoires. Die Bettwaren kommen von Brinkhaus, Frottier von Joop sowie die Bademäntel von Cawö, aber vor allem von der Verbandsmarke Keno Kent.

„Wir wollen nicht nur über Ergonomie, sondern auch über die Optik punkten. Der Kunde soll das Gefühl haben: So wie hier im Laden soll es bei mir auch aussehen“, erklärt Baues sein Ziel. „Und wenn wir dann noch etwas für die Rückenschmerzen tun können, ist es das Optimum.“ Die Kunden seien heute deutlich stärker vorinformiert, „da muss die Präsentation auch entsprechend sein.“ Das Sensoflex-Messsystem von Rummel läuft nach Angaben des Fachhändlers hervorragend, der Brinkhaus-Konfigurator sei eine wichtige Arbeitserleichterung für die Mitarbeiter. „Und der Kunde kann genau sehen, wie sich sein Bett verändert.“

Eines ist für Baues klar: „Man darf keine Angst vorm Preis haben. Man sieht ja dem Kunden vorher nicht an, was er ausgeben möchte.“ Der Fachhändler beobachtet eine zunehmende Spreizung des Marktes: „In der Mitte bricht etwas weg, aber die Leute, die richtig viel Geld haben, werden mehr. Die Bons werden höher.“

Wenige Monate nach der Eröffnung zieht Baues ein positives Fazit seiner Filiale und gibt sich dabei selbstbewusst: „Das neue Bettenfachgeschäft in Viersen ist eines der schönsten am Niederrhein: Es ist gleichzeitig innovativ, modern und gemütlich. Das Sortiment ist bedarfsoptimiert gestaltet. Durch das einzigartige Lichtkonzept im großzügigen Verkaufsraum ist eine absolute Wohlfühlatmosphäre entstanden, in dem der Kunde von geschultem Personal professionell beraten wird.“



Betten Baues


bettenfachhaendler
Erfolgreiche Filialgründung des Jahres 2018
Betten Baues
Betten Baues
Hauptstraße 120
41063 Viersen
Email: cb@bettenbaues.de
Telefon: 02162/5784150
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