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Raumausstatter Dieckmann - Vorbildliches Kundenevent 2017

Raumausstatter Dieckmann, Elbingerode

Raumausstatter Dieckmann, Elbingerode

„Licht und Schatten“ im Kloster Michaelstein


Ein ehemaliges Zisterzienser-Kloster im Harz bildete den perfekten Rahmen für „Licht und Schatten“, ein Event zum ­Thema Lichtplanung und Verschattung. Raumausstatter Dieckmann hatte zu der Veranstaltung gemeinsam mit den Herstellern­ Iguzzini (Licht) und Silent Gliss (Beschattungssysteme) Architekten und Planer repräsentativer Objekte eingeladen. 130 kamen. Das konzeptionell stimmige Event fand die Jury beim Heimtex-Star 2017 vorbildlich.

Elbingerode im Oberharz bietet keine Einkaufslage, doch hohen Freizeitwert im nahen Umkreis. Das bringt seit der Wiedervereinigung zunehmend Tourismus in die Region. Raumausstatter Dieckmann, 1893 als Sattlerei und Polsterei in Elbingerode gegründet, hat sich mit seiner Geschäftsausrichtung fortlaufend den Marktgegebenheiten angepasst. Heute arbeitet das Unternehmen verstärkt mit Architekten und Planern von kleineren bis mittleren Objekten wie Hotels, Bürogebäuden oder Kurheimen zusammen. Der Objektbereich macht zwei Drittel aller Aufträge aus und sorgt für eine gute Auslastung.

Raumausstatter Dieckmann, Elbingerode
160 Teilnehmer aus Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Hamburg folgten der Einladung zu „Licht & Schatten“ in den Musiksaal des historischen Klosters Michaelstein.
Für die Geschäftsführer Andreas Dieckmann und seine Schwester Ute Werl – beide Raumausstatter­meister – war es daher naheliegend, statt des üblichen Firmenjubiläums ein Event für diese Zielgruppe zu organisieren. „Licht und Schatten“ lautete die Überschrift, denn professionelle Lichtplanung gewinnt bei der Raumgestaltung an Bedeutung und im Gegenzug braucht moderne Architektur mit viel Glas Beschattung. Als Mit­veranstalter bot sich die Iguzzini für den Part „Licht“ an. Dieckmann ist deutscher Vertriebs­partner für den italienischen Hersteller von Architekturbeleuchtung. Den Part „Schatten“ übernahm Silent Gliss. Mit dem Schweizer Produzenten von Beschattungs­systemen hatte Dieckmann bereits zahlreiche Objekte ausgestattet.

Lokalität, Fachvortrag, Rahmenprogramm, Catering und nicht zuletzt die Gestaltung der Einladung und die Werbung mussten passen. Der gerade von Dieckmann und weiteren Unternehmen renovierte Musiksaal in Kloster Michaelstein bot die räumlichen Voraussetzungen. Zudem waren im dazugehörigen Hotel ansprechende Übernachtungsmöglichkeiten vorhanden. Die Kloster­architektur mit ihren Säulen und dem Kreuzrippengewölbe inspirierte Justin Gibbons, einen Dieckmann-Mitarbeiter, zur Gestaltung der Einladungskarte, die Architekten ansprach. Die Veranstaltungspartner vereinbarten Kostenteilung und brachten ihre Adressen ein. Organisation und Arbeitsleistung vor Ort blieb bei der Raumausstattung.

Ehefrau Gritt Dieckmann schickte die Einladung schließlich an 350 Adressen. Erst per Mail zur Vorinformation, dann kurz vor dem Termin per Post zur Erinnerung. Schließlich kamen 130 Teilnehmer aus Niedersachsen und Sachsen-Anhalt sowie aus Kassel und sogar Hamburg. Darunter waren 60 % Bauherrn, Planer und Geschäftsführer von Altenheimen und Hotels.

Licht- und Klangfarben
im harmonischen Mix

Peter Grunwald, Leiter der Musikakademie Sachsen-Anhalt, hatte als Hausherr im ehemalige Kloster ein attraktives Rahmen­programm organisiert, das auch zum Mitmachen animierte. Die farbigen Kunststoffröhren auf den Sitzplätzen sorgten gleich zu Beginn der Veranstaltung für Erstaunen. Jeder Farbton stand für eine andere Klangfarbe. Mit Anleitung und in Begleitung der Pianistin Esther-Marie Schilling spielten sich die Gäste mit ihren bunten Instrumenten in Stimmung.

„LichtRaum KlangRaum – das Spiel von Licht und Schatten in der Architektur“ hatte anschließend Torsten Braun seinen Fachvortrag überschrieben, mit dem er in die Grundsätze der Lichtplanung einführte. Die gestalterische Wirkung von Beleuchtungseffekten belegte der Lichtplaner und Psychologe von der TU Darmstadt mit Bildern von Illuminationen an und in Gebäuden. Bei kulinarischen Leckerbissen hatten Gäste und Aussteller anschließend reichlich Gelegenheit, sich auszutauschen.

Für die Veranstalter war der Abend ein Erfolg: Drei Projekte konnten Ute Werl und Andreas Dieckmann im Nachgang direkt dem Event zuordnen.

Mehrere Gewerke aus einer Hand

Raumausstatter Dieckmann, Elbingerode
In zwangloser Atmosphäre informierten sich die Gäste an kleinen Ständen über die Produkte von Raumaussatter Dieckmann, Iguzzini (Licht) und Silent Gliss (Schatten).
Andreas Dieckmann hat sich zusätzlich zum Raumausstattermeister über ein Hochschulstudium zum Architekt M.Sc. weiterqualifiziert. Auch wenn der Bereich unter Studio73 als eigenes Unternehmen geführt wird, bietet er Kunden mit diesem Wissen Planungspotenzial und zudem Kompetenz aus einer Hand. Dieckmann arbeitet ausschließlich mit ausgebildeten Raumausstattern, die ihre Lehre teilweise in seinem Betrieb absolviert haben. Die 15 Mitarbeiter sind ausgelastet. In den Bereichen Malerei, Elektro und Fliesen sowie bei Arbeitsspitzen kann der Unternehmer auf feste Partner im Netzwerk zurückgreifen. Der Kunde hat dabei aber immer nur einen Ansprechpartner.

Das Ladengeschäft und die Abteilung Dekorations­konfektionierung sind die Domäne von Ute Werl. „Seit Eröffnung eines Heimtextilien-­Fachmarktes in der Nähe verliert der Verkauf ohne Handwerksleistung an Bedeutung,“ erklärt sie. Das Sortiment an Mitnahmeartikeln und Tischwäsche wurde daher drastisch reduziert und die Fläche verkleinert. Einen Synergie­effekt bringt jedoch die Prospekt­werbung bei Boden­belägen oder Dekos. „Da wird der Kunde aufmerksam und fragt auch bei uns nach.“

„Unser Metier ist qualitativ hochwertige Handwerksleistung, nicht nur der Verkauf im Laden“, betont Andreas Dieckmann. Der Schwerpunkt im Unternehmen liegt beim Bodenbelag. Die Bemusterung im Objekt erfolgt meist vor Ort. Der Firmen­standort ist sekundär.

Die Ausstellung in Elbingerode wird in erster Linie für die Beratung bei Gardinen und Deko für Privatkunden genutzt. Für diesen Kundenkreis ist jetzt auch ein eigenes Parkettstudio speziell mit hochwertigen Anbietern in Planung. Aus der Tradition heraus wird im Privatbereich mit sehr unterschiedlichen Lieferanten vom Einstiegs- bis Premiumbereich zusammengearbeitet. Die angestammte Kundschaft soll hier ebenso berücksichtigt werden wie stilorientierte Kunden aus Städten wie Braunschweig und weiter entfernt. Über Internet oder Empfehlung finden sie den Weg zu Dieckmann nach Elbingerode. In der Verleihung des Heimtex-Stars sehen die beiden Geschäftsführer nun einen willkommenen Anlass die Webseite neu zu gestalten. Bisher wurde sie aus Zeitgründen etwas stiefmütterlich behandelt.

Netzwerke bringen Mehrwert

Netzwerke sind für Dieckmann wichtig. So ist er Mitglied im Fachhandelsring. „ Mit der Werkhaus-­Kollektion des FHR komme ich beim Kunden aus der Vergleichbarkeit“, beschreibt der Raumausstatter seinen Vorteil. Zudem hat er über den Möbel-Zentral-Einkauf (MZE) Zugriff auf Möbelsortimente, gerade für Hotel-Objekte. Als Innungsbetrieb profitiert er vom rechtlichen Beistand, den Informationen und dem Austausch zwischen den Mitgliedern. Der Mischinnung aus zehn Mitgliedern, darunter auch Textil- und Leder-verarbeitendes Gewerbe aus dem Altkreis Wernigerode, steht er als Obermeister vor.

Seine selbstständige Tätigkeit als Architekt bringt zusätzlich Kontakte, aber auch Projekte in den Familienbetrieb, den auch die Ehe­partner der beiden Geschäftsführer mittragen. Gritt Dieckmann organisiert Büro und Finanzen. Torsten Werl ist als Bauleiter im Einsatz. Und mit Alexander Werl, der aktuell in einem bayerischen Raumausstatter-­Unternehmen arbeitet, steht schon die nächste, dann fünfte Generation bereit.sm



Raumausstatter Dieckmann


bettenfachhaendler
Vorbildliches Kundenevent des Jahres 2017
Raumausstatter Dieckmann
Raumausstatter Dieckmann
Wasserstraße 8
38875 Elbingerode
Email: info@raumausstatterdieckmann.de
Telefon: 039454 / 8 96 20
Telefax: 039454 / 4 15 95
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