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Geläufige Bezeichnung für Polyacrylfasern (Kurzzeichen PAN), das sind Chemiefasern, die zu mindestens 85% aus Acrylnitril bestehen. Da der Schmelzpunkt des Acrylnitrils über dem Zersetzungspunkt liegt, werden Acrylfasern aus Lösung (z.B. Dimethylformamid) im Naß- oder Trockenspinnverfahren ersponnen, wobei der Weltmarktanteil des Naßspinnverfahrens bei 80% liegt.
Eigenschaften:
Leicht, hohe Bauschkraft, weich und warm, licht- und wetterbeständig, filzfrei, läuft nicht ein, mottenecht, leuchtende Farben, pflegeleicht, schnell trocknend. Die PAN- Spinnfaser ist wegen ihrer permanenten Kräuselung der Wolle sehr ähnlich, die Reiß- und Scheuerfestigkeit der Wolle wird jedoch deutlich übertroffen. Sie besitzt ein gutes Wiedererholvermögen bei ausgezeichneter Wärmeisolierung. Der weiche Griff verleiht den Stoffen besondere Eleganz. Wegen der geringen Feuchtigkeitsaufnahme relativ geringe Verschmutzung, jedoch nicht so verschleißfest wie Polyamidfasern (PA).
Einsatz
u.a. Dekostoffe, bei Teppichboden oft als Beimischung zu Wolle, im Bereich abgepaßter Teppiche für wollähnliche Optiken bevorzugt.
Eingetr. Wz.:
u.a. Dralon®, Dolan®.
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Glasartig durchsichtiges, organisches Produkt aus Polymethacrylaten (PMMA) mit verschiedenen Handelsbezeichnungen, wie z.B. Plexiglas oder Paraglas. Im Gegensatz zu Glas ist Acrylglas brennbar. Die Kratzfestigkeit lässt sich durch Beschichtung mit Siliconharzlacken verbessern.
Das Material kann sich elektrostatisch aufladen. Deshalb sollte es nicht trocken abgerieben werden. Für die Reinigung empfiehlt sich ein weiches, angefeuchtetes Tuch.
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Schnelltrocknender Lack mit hoher Härte und guter Lichtbeständigkeit. Auf der Basis Polyurethan-Acrylat-Kombination hergestellt, sind diese Lacke emissions- und lösemittelfrei (Blauer Engel, weil schadstoffarm).
(Blauer Engel)
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Von England ausgehende Reformbewegung des Kunsthandwerks, die sich gegen die starke Industrialisierung wandte und in der 2. Hälfte des 19. Jhs. mit aufsehenerregenden kunstgewerblichen Ausstellungen handwerkliche Detailtreue sowie die Schlichtheit der Form propagierte. Einer der wichtigsten Vertreter der Arts and Crafts-Bewegung und zudem der bedeutendsten Persönlichkeiten in der Geschichte der britischen Textilindustrie war der Architekt William Morris. England hatte um die Mitte des 19. Jhs. eine industrielle Vormachtstellung in Europa. Der gesamte Weltmarkt wurde zu der Zeit mit englischen Maschinen beliefert. Der britischen Textilindustrie kommt zur Zeit der Arts and Crafts-Bewegung in der Industrialisierung eine Schlüsselrolle zu. Durch zunehmendes Bevölkerungswachstum und die langsam steigende Finanzkraft des Einzelnen wuchs die Nachfrage nach Textilien enorm. Neue Produktionsverfahren und Techniken zur Gewinnung und Verarbeitung von Rohstoffen ermöglichten die massenhafte Produktion.
Einer der Kritikpunkte W. Morris an der industriellen Produktion war der Verlust traditioneller Techniken. Er vermißte die künstlerische Individualität, die durch die stupide Ausführung von Muster und Ornament durch die Maschine und die bloße Nachahmung von Kunsthandwerk in billiger Version verlorenging. Aber auch die Trennung von Kopf- und Handarbeit durch die Industrialisierung und somit die Versklavung des Arbeiters durch die Maschine, die ihn zum reinen Werkzeug degradiert, war ein zentrales Anliegen seiner kritischen Auseinandersetzung. Er forderte daher eine Besinnung auf andere Produktionsformen, auf eine Kunst, die hergestellt wird vom Volk für das Volk und zur Freude der Hersteller und Benutzer.
Im Jahr 1861 gründete er zusammen mit sieben Freunden die Firma Morris, Marshall, Faulkner and Company, wo neben Designentwürfen für die Textilindustrie und Privatpersonen auch Textilien hergestellt wurden. Die so entstehenden Kunstobjekte brachten zwar den großen Durchbruch für die Firma mit zwei Goldmedaillen auf der Weltausstellung in London im Jahre 1862, die Preise allerdings waren so hoch, daß sie nur von der Oberschicht aufgebracht werden konnten. Und das stand im krassen Widerspruch zu Morris Forderung von der Kunst für das Volk.
Aus Mangel an geeigneten Räumlichkeiten und ökonomischen Zwängen wurden größere Aufträge in Fremdfirmen mit modernster Technik gearbeitet. Morris entwarf darüber hinaus Muster für die Maschinenweberei. Diesem sicherlich inkonsequenten Verhalten ist es zu danken, daß durch die folgende Massenproduktion das Textildesign schon derzeit ein sehr hohes Niveau erreichte. Die Verwirklichung der hohen Ideale von Morris konnte allerdings in der Realität kaum Vorbildcharakter haben. Die Arbeiterbewegung hatte andere Ziele. Die Verteuerung der Handarbeit im Verhältnis zur Maschinenarbeit und der technische Fortschritt ließen keinen Raum für künstlerische Ideale.
Die Ideale und philosophischen Grundlagen dieser Reformbewegung waren jedoch ein entscheidender Impuls, der die Künstlerszene weiterhin fast ein ganzes Jahrhundert beschäftigte. Arts and Crafts war der Wegbereiter der modernen Formgebung und fand Niederschlag auch im Jugendstil, beim Deutschen Werkbund (Deutscher Werkbund) und im Bauhaus. Auch wird aus heutiger Sicht behauptet, daß ohne das englische Vorbild kaum eine Künstlerkolonie Mathildenhöhe ins Leben gerufen worden wäre.
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Nach den Ideen von W. Morris und J. Rustin 1888 von C. R. Ashbee in England gegründete Vereinigung zur Erneuerung des Kunstgewerbes als Reaktion auf die industrielle Produktion allgemeiner Gebrauchsgegenstände. Beeinflußt Jugendstil und den Deutschen Werkbund (Deutscher Werkbund)
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Nach dem Ort Carrick-ma-cross in der irischen Grafschaft Monaghan benannte Ausschneidespitze mit feingliedrig gestickter, stets floraler Musterung auf weißem Leinen. Die Blüten, Blätter und zierlichen Ranken, die selbst auch wieder Ausschneideformen enthalten, sind großzügig und asymmetrisch über die Fläche verteilt. Die einzelnen Motive sind durch mit Picots verzierten Stegen miteinander verbunden. Diese Spitze wird heute auch in Maschinenarbeit hergestellt. Spitzenkunde.
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Gruppe synthetischer Chemiefasern, deren Basis ein synthetisches Polymer mit mindestens 85% Acrylnitril ist, das durch Polymerisation gewonnen wird. Die Ausspinnung erfolgt im Naß- oder Trocken-Spinnverfahren zu Filamenten, Spinnfasern und Kabeln. Eigenschaften: Leicht, hohe Bauschkraft, weich und warm, extrem licht- und wetterbeständig, filzfrei, läuft nicht ein, geringe Neigung zu Pilling und Knitterbildung, mot-tenecht, leuchtende Farben, pflegeleicht, schnell trocknend, gute Beständigkeit gegenüber Säuren oder Lau-gen. Handelsnamen (Beispiele): Acrilan®, Courtelle®, Dolan®, Dralon®. Einsatz: Decken, Möbel- und Deko-stoffe, Teppiche, Markisen etc.
Faserprüfungen:
a) Brennprobe: Die Fasern brennen brodelnd wie Acetat, Seide oder Wolle.
b) Chemisches Verhalten: Gute Beständigkeit gegenüber Säuren und Laugen.
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Abk. für Chemisch Reinigung.
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Knirschender Griff reinseidener Textilien, der durch Absäuern (Avivieren) der Seide erreicht wird. Dekorationsstoffe, Seide, Reine Seide, Wildseide.
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frz. = rissig Reliefartiges Gewebe aus Chemiefaserstoffen, dessen Kreppcharakter durch die gleichzeitige Verwendung von stark schrumpfendem und wenig schrumpfendem Material oder durch Prägung erzeugt wird. Das Gewebe hat Ähnlichkeit mit Seersucker. Cloqué, Dekorationsstoffe.
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engl. = zertrümmern, zerschmettern Im übertragenen Sinne Bez. für Zusammendrücken, Zusammenpressen. Im textilen Bereich eine absichtlich und wahllos erzielte Knitteroptik, die durch Stauchen, thermisches Prägen und Fixieren oder chemische Behandlung der Ware erreicht wird.
Dekorationsstoffe.
(Siehe auch Darstellung: Crash)
Stoffe für Wohn(t)räume finden Sie bei: www.jab.de
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Vor dem Hintergrund des 1996 in Deutschland in Kraft getretenen Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetzes wurde im Februar 1998 von fünf Verbänden der europäischen Teppichindustrie die Carpet Recycling Europe GmbH gegründet. Ziel der Carpet Recycling Europe ist es, die bestehende Beseitigungspraxis von textilen Bodenbelägen durch die Einführung eines neuen ökologischen Recyclingsystems zu ersetzen. Dabei konzentriert sich dieses Recyclingsystem auf die stoffliche Verwertung der hochwertigen Komponenten aus Teppichböden und die stofflich-energetische Verwertung der Restfraktionen. Durch eine ökologische Bewertung und Optimierung der Verwertungswege kann eine hohe Umweltentlastung sichergestellt werden.
Im Mai 2000 hat in Ginsheim-Gustavsburg die erste automatische Sortieranlage für textile Bodenbeläge ihren Betrieb aufgenommen. Die Technologie für diese Anlage wurde innerhalb des europäischen Forschungsprojektes RECAM entwickelt. Die CRE hat seit Februar 1998 bei der Sammlung und Sortierung von mehr als 20.000 Tonnen Altteppichböden Erfahrungen sammeln können. Rund 2.000 Tonnen dieser Altteppichböden wurden bisher manuell entsprechend ihrer Nutzschicht identifiziert, sortiert und in unterschiedlichen Pilotanlagen zu chemischen Produkten verwertet.
Die Zusammenarbeit mit insgesamt 87 europäischen Teppichherstellern ist ein Musterbeispiel für eine innovative Kooperation auf europäischer Ebene. Das Qualitätsmanagementsystem der Carpet Recycling Europe ist gemäß DIN EN ISO 9001 zertifiziert, um eine optimale, kundenorientierte Verwertungsdienstleistung gewährleisten zu können. Die CRE plant innerhalb der nächsten 5 Jahre den Bau von mehr als 10 weiteren automatischen Sortieranlagen in enger Kooperation mit lokalen Verwertungsunternehmen.
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Leinwandbindige, strapazierfähige gebleichte Baumwoll-, Leinen- oder Halbleinenware für Betttücher und Stickboden. Harttuch, Dowlas. Wird nur noch selten verwendet.
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Musterartig durchbrochene Besatzborte aus verflochtenen und verschlungenen Gimpen mit starken seitlichen Ausbuchtungen. Posamenten.
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Gröberes leinwandbindiges Baumwollgrundgewebe (Nessel) mit stumpfer Optik und einem relativ harten Griff, das u.a. als Druckgrundware eingesetzt wird. Roh, gebleicht, gefärbt oder bedruckt ist dieses Material vielseitig einsetzbar. Einsatz u.a. für Dekorations- und Möbelstoffe. (Siehe auch Kretonne
Dekorationsstoffe, Möbelstoffkunde.
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Strick Fixier-Texturierung, Texturierung.
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Spezialgarne mit Glanz und Struktur für eine metallische, bewegte Oberfläche, eingesetzt als Polgarn bei Tuftingteppichen.
Tufting Teppichboden, Garnkunde.
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Aus Portugal überlieferte Weißstickerei mit Reliefeffekten, die durch Wickelstiche entstehen. Diese Arbeiten werden häufig mit Durchbruch Arbeiten kombiniert.
Stickereikunde.
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Französische Bezeichnung für Häkelnadel, die man auch als Occhinadel bezeichnet. Es ist eine feine, sehr kurze Häkelnadel, die beim Herstellen der sog. Occhi Spitze zum Durchziehen der kleinen Ösen verwendet wird.
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Bei dieser basischen Färbemethode nutzt man das unterschiedliche Farbstoffaufnahmevermögen, die Affinität unterschiedlicher Fasern, um beim Färbevorgang abgestufte Farbtoneffekte in Form von Ton-in-Ton-Abstufungen oder auch Kontrast- bzw. Umkehrtöne zu erreichen. Darüber hinaus wird dieses Verfahren zur Erzielung von Mehrfarbeneffekten in der Stückfärberei eingesetzt. Färbereikunde.
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engl. Bez. für tuftgemusterte Teppichböden, auch Ultratuft genannt. Die vollflächige Musterung erfolgt durch seitliches Verschieben (shifting) der Nadelriegel an der Tuftingmaschine unter gleichzeitiger Anordnung mehrfarbiger Garne.
Es gibt verschiedene Möglichkeiten des Versatzes:
• Verschieben durch mechanische Exzenterscheiben
• Verschieben mittels elektronisch gesteuerter Shifter (Hydra Shifter),
• Verschieben mittels zweier gegenläufig arbeitender Shifter (Graphic Shifter)
Unterschieden werden cross-over-loop (COL) sowie der cross-over-cut (COC). Neben dem Versatz kann die Musterung durch variierende Stichzahl sowie einen vorbestimmten Fadeneinzug ergänzt werden. Tufting Teppichboden.
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engl. crossbreed = Kreuzung Schafrasse aus Kreuzungen von Merino- und Cheviot-Schafen. Diese liefert die am meisten verarbeitete Wollsorte für den Bereich der Heimtextilien.
Die Wollfeinheit beträgt ca. 24-30 , die Faserlänge liegt zwischen 120-150 mm. Bei einer normalen Kräuselung liefert die Crossbredwolle normale bis strapazierfähige Artikel.
Einsatz: Knüpftepppiche, Webteppiche, Möbelbezugstoffe, Decken, Füllmaterial (Steppdecken, Matratzen etc.). Wolle.
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Bei der qualitativen Einteilung der Lederhaut nach Abtrennen des Halses mit Backen und der Seiten ist der Croupon das Kernstück der Großviehhaut. Wird das Kernstück entlang der Rückenlinie geteilt, erhält man ein halbes Croupon. Lederkunde.
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Oberbegriff für Gewebe mit porösem, kräuseligem Charakter. Je nach Material und Bindung gibt es zahlreiche Zusatzbezeichnungen, wie Crpe de Chiné, Crpe-Jacquard, Crpe Marocain, Crpe Satin etc. Man unterscheidet echte Crpe-Gewebe, die unter Verwendung scharf gedrehter Crpegarne hergestellt werden, und unechte Crpe-Gewebe, deren Charakter durch Bindung oder Gaufrage (Prägung) erzielt wird. Dekorationsstoffe.
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Scharf gedrehte Garne in S Drehung oder in Z Drehung. Garnkunde.
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Dacron® ist die eingetragene Marke für ADVANSA Polyester Chemiefaser-Qualitätsprodukte, die als Spinn- und Füllfasern für die verschiedensten Endprodukte vorwiegend im Bettwarenbereich eingesetzt werden.
Polyester, Chemiefasern.
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Flachgewebe
frz. = rissig Reliefartiges Gewebe aus Chemiefaserstoffen, dessen Kreppcharakter durch die gleichzeitige Verwendung von stark schrumpfendem und wenig schrumpfendem Material oder durch Prägung erzeugt wird. Das Gewebe hat Ähnlichkeit mit Seersucker. Cloqué.
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Im textilen Bereich eine absichtlich und wahllos erzielte Knitteroptik, die durch Stauchen, thermisches Prägen und Fixieren oder chemische Behandlung der Ware erreicht wird. Crash.
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Flachgewebe
Oberbegriff für Gewebe mit porösem, kräuseligem Charakter. Je nach Material und Bindung gibt es zahlreiche Zusatzbezeichnungen, wie Crpe de Chiné, Crpe-Jacquard, Crpe Marocain, Crpe Satin etc. Man unterscheidet echte Crpe-Gewebe, die unter Verwendung scharf gedrehter Crpegarne hergestellt werden, und unechte Crpe-Gewebe, deren Charakter durch Bindung oder Gaufrage (Prägung) erzielt wird.
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frz. = letzter Schrei Bez., die im erweiterten Sinne die allerletzte Neuheit in der Mode anspricht.
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Bezeichnung für rohes, unbearbeitetes, ungebleichtes und ungefärbtes, bei Seide unentbastetes Material. Bastseide, Leinen.
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Naturfarbiges, ungebleichtes Rohleinen. Leinen.
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Gruppe synthetischer Chemiefasern, deren Basis ein synthetisches Polymer mit mindestens 85% Acrylnitril ist, das durch Polymerisation gewonnen wird. Die Ausspinnung erfolgt im Naß- oder Trocken-Spinnverfahren zu Filamenten, Spinnfasern und Kabeln.
Eigenschaften: Leicht, hohe Bauschkraft, weich und warm, extrem licht- und wetterbeständig, filzfrei, läuft nicht ein, geringe Neigung zu Pilling und Knitterbildung, mottenecht, leuchtende Farben, pflegeleicht, schnell trocknend, gute Beständigkeit gegenüber Säuren oder Laugen.
Handelsnamen (Beispiele): Acrilan®, Courtelle®, Dolan®, Dralon®.
Einsatz: Decken, Möbel- und Deko-stoffe, Teppiche, Markisen etc.
Faserprüfungen:
• Brennprobe: Die Fasern brennen brodelnd wie Acetat, Seide oder Wolle.
• Chemisches Verhalten: Gute Beständigkeit gegenüber Säuren und Laugen.
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Vollsynthetisches Material, dessen absichtlich und wahllos erzielte Knitteroptik durch Stauchen, thermisches Prägen und Fixieren oder chemische Behandlung der Ware erreicht wird.
Stoffe für Wohn(t)räume finden Sie bei: www.jab.de
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M. bezeichnet eine Knüpftechnik, die wahrscheinlich arabischen Ursprungs ist. Das M. unterscheidet sich von der ge-knoteten Nadelspitze dadurch, dass - wie bei der Klöppeltechnik - einzelne Fäden abgeschnitten und miteinander verbunden werden. Die Knotenform kann dabei unterschiedlich ausgeführt sein. Den Abschluss bilden Fransen. Heute werden auch hochwertige Ätzstickereien, die für Gardinensockel eingesetzt werden, als Macramé bezeichnet.
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Sehr feste, widerstandsfähige und hoch wasserbeständige Relieftapete
aus einem linoleumähnlichen Material, die besonders Ende des 19., Anfang des 20. Jhs. vor allem in Fluren, an Wänden und Decken von Eingangshallen, Treppenhäusern großer Wohnhäuser sowie den Sanitär-Bereichen öffentlicher Einrichtungen weit verbreitet war. Auch für die Innenausstattung von Automobilen, Schiffen und Eisenbahnabteilen wurde es empfohlen. Z.B. waren die Wände einiger Räume im Eisenbahn-Salonwagen des letzten deutschen Kaisers mit Lincrusta
verkleidet.
Entwickelt wurde der Wandbelag im letzten Viertel des 19. Jhs. von dem Engländer Frederick Walton mittels oxydiertem Leinöl (Linoxyn), Kopalharz, Kolophonium, Holzmehl sowie Farb- und Füllstoffen.Die Masse wurde von dampfbeheizten Kalanderwalzen auf eine feste Trägerschicht aufgetragen. Das Produkt war für die kompliziertesten Entwürfe geeignet und konnte sowohl unbearbeitet verwendet wie auch gefärbt, bemalt oder vergoldet werden. Der Name Lincrusta entstand aus dem lateinischen Wort linum (Flachs) und crusta (harte Schale).
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Für die in der Chemisch-Reinigung verwendeten Lösungsmittel gelten folgende Symbole:
yydc chlorierte Kohlenwasserstoffe
(Abk. CKW wie z.B. Perchlorethylen),
yydd Fluorkohlenwasserstoffe (FKW) sowie
yydb Benzinkohlenwasserstoffe
(Leicht- und Schwerbenzin).
Die mit yy6 gereinigten Textilien sind unmittelbar nicht gesundheitsgefährdend; die Verwendung von FCKW als Reinigungsmittel ist ungiftig; ihr Einsatz unterliegt durch Bundesgesetz jedoch strengen Auflagen, da dieses Gas zur Bildung des Ozonloches beiträgt. Chemisch Reinigung.
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Chemiefaser Basis: Elastanfasern
Hersteller: Invista , Werk: u.a. in Dordrecht/Holland
Eigenschaften: Hohe elastische Dehnung (die Faser kann bis zum Siebenfachen ihrer ursprünglichen Länge gedehnt werden und nimmt, sobald die Spannung nachlässt, wieder ihre ursprüngliche Länge ein), gut anfärbbar, reißfest.
Einsatz: Neben dem großen Bereich der Bekleidung u.a. auch für Polsterbezugstoffe, abnehmbare Bezüge und Seitenteilbespannungen im Automobilbau.
Kurzzeichen: EL nach DIN 60 001 Teil 4.
Invista
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Macramé bezeichnet eine Knüpftechnik, die im Altertum entstand und wahrscheinlich arabischen Ursprungs ist. Im 8. Jh. verbreitete sie sich in Spanien nach dem Angriff der muslimischen Araber (Mauren), die von 711 bis 1492 in weiten Teilen der Iberischen Halbinsel und NW-Afrikas herrschten sowie in Italien während der Kreuzzüge (11. bis 13. Jh.). Gearbeitet wird auf einem Knotbrett, auf dem die einzelnen Fäden, die etwa viermal so lang sein müssen wie die fertige Arbeit, dicht nebeneinander befestigt und in Position gebracht werden. In bestimmten Abständen werden mehrere Fäden mit ein paar Grundknoten und vielerlei Variationen verbunden. Zum Abschluss können die losen Enden in eine waagerechte Schnürung eingearbeitet oder zu Troddeln verknotet werden. In falscher Auslegung des Begriffes werden heute Ätzstickereien, die für Gardinensockel eingesetzt werden, auch als Macramé bezeichnet.
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Chemiefaser: Enthält im Gegensatz zu Polyacryl weniger als 85% Acrylnitril.
Ausspinnung: Trockenspinnverfahren
Eigenschaft: Flammhemmend
Einsatz: Textile Bodenbeläge, Objektbereich, Dekostoffe, Gardinen etc.
TKG: Bez. für Fasern aus linearen Makromolekülen, deren Kette aus mehr als 50 und weniger als 85 Gewichtsprozent Acrylnitril aufgebaut ist.
Kurzzeichen: MAC nach DIN 60 001 Teil 4.
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Chemiefaser, deren Basis ein synthetisches Polymer mit mindestens 85% Polyacryl ist, das durch Polymerisation gewonnen wird.
Ausspinnung: Nass Spinnverfahren oder Trocken Spinnverfahren,
eingetr. Wz.: u.a. Acrilan®, Courtelle®, Dolan®, Dralon®.
Einsatz: Decken, Möbel- und Dekostoffe, Teppiche, Markisen etc.
Aufmachung: Spinnfaser.
Eigenschaften: Leicht, hohe Bauschkraft, weich und warm, extrem licht- und wetterbeständig, filzfrei, läuft nicht ein, mottenecht, leuchtende Farben, pflegeleicht, schnell trocknend, gute Beständigkeit gegenüber Säuren oder Laugen.
TKG: Bez. für Fasern aus linearen Makromolekülen, deren Kette aus mindestens 85 Gewichtsprozenten Acrylnitril aufgebaut ist.
Kurzzeichen: PAN nach DIN 60 001 Teil 4.
Die PAN- Spinnfaser ist wegen ihrer permanenten Kräuselung der Wolle sehr ähnlich. Sie besitzt ein gutes Wiedererholvermögen bei ausgezeichneter Wärmeisolierung. Der weiche Griff verleiht den Stoffen besondere Eleganz. Wegen der geringen Feuchtigkeitsaufnahme relativ geringe Verschmutzung, jedoch nicht so verschleißfest wie PA. Einsatz: bei Teppichboden oft als Beimischung zu Wolle, für Dekostoffe etc. Im Bereich abgepasster Teppiche für wollähnliche Optiken bevorzugt. Berberoptik.
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PVC-beschichtete Sonnenschutztextilien. Diese besonders leichten, dimensions-stabilen Gewebe, die schon während der Beschichtung mit einer hohen Vorspannung belastet werden und dadurch ein äußerst geringes Dehnungsverhalten aufweisen, eignen sich hervorragend für wetterfeste Außenanlagen. Bei voller Transparenz ermöglichen sie bis zu 96% Abweisung von Sonnenenergie.
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Verfahren für großrapportige Hoch Tief Musterung bei Tuftingteppichen in uni oder mehrfarbig. Die musterbedingte Polgarnzufuhr erfolgt über fotoelektrisch gesteuerte Rollen. Mit den Scrollaggregaten können auf der Tuftingmaschine bis zu drei Polhöhen getuftet werden. Tufting Teppichboden Konstruktion Technik Musterung.
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Macramé bezeichnet eine Knüpftechnik, die wahrscheinlich arabischen Ursprungs ist. Das M. unterscheidet sich von der geknoteten Nadelspitze dadurch, dass - wie bei der Klöppeltechnik - einzelne Fäden abgeschnitten und miteinander verbunden werden. Die Knotenform kann dabei unterschiedlich ausgeführt sein. Den Abschluss bilden Fransen. In falscher Auslegung des Begriffes werden heute Ätzstickereien, die für Gardinensockel eingesetzt werden, auch als Macramé bezeichnet.
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