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Falten, Kräuselungen und Raffungen sind ein wichtiges Gestaltungsmittel bei der Dekoration von Gardinen und Dekostoffen. Um einen Stoff wirkungsvoll zu raffen, gibt es eine Vielzahl von funktionellen Gardinenbändern, die durch eingearbeitete Zugschnüre und Falttechniken komplizierte Faltenbildungen ermöglichen.
Automatik Faltenband, Faltenband, Universalband.
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Auf einen Gardinenfond, meist feinporiges Material, wird mustermäßig ein Kunstharzkleber aufgetragen. Dieser wird mittels eines elektrostatischen Verfahrens mit kurzstapligen Polyester-Fasern beflockt, die sich nach dem Trocknen und Fixieren mit dem Trägermaterial fest verbunden haben und sich vom glatten Fond als reliefartig erhabene Musterfigur abheben. Die Dessinierungen sind je nach Anforderung wasch- und reinigungsbeständig. In jedem Falle sind die Pflegeempfehlungen des Herstellers zu beachten. Gardinenstoffe, Beflocken.
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Glatte Tülle, die auf der Stickmaschine in einem zusätzlichen Arbeitsgang bestickt werden, zählen als Florentinertülle noch immer zu den elegantesten und stilvollsten Gardinenstoffen. Charakteristisch bei der Maschinenstickerei ist die im Vergleich zur Handstickerei völlige Gleichmäßigkeit der Stiche und Motive. Sie kann im Einfaden- oder Zweifadensystem auf Kleinstickmaschinen oder Großstickautomaten hergestellt werden. Die Musterbildung erfolgt mit der automatischen Lochkartensteuerung, welche die Funktionen des Stickers übernimmt. In der modernen Fertigung wird überwiegend mit der Computertechnologie gearbeitet. Als Grundware können nahezu alle Stoffe, ob gewebt oder gewirkt, eingesetzt werden. Florentiner Tüll, Gardinen.
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Auch als Panneau bezeichnet. Die bildhafte Musterung erfolgt über die gesamte Warenbreite bzw. Gewebehöhe in Web- und Wirktechnik oder als Druck.
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Durchbrochen gemusterte textile Flächengebilde, die im Gegensatz zu den Bobinettüllen aus mindestens drei Fadensystemen bestehen, dem Kett-, Bobinet- und Musterfaden. Während sich die Kett- und Bobinenfäden miteinander verschlingen, haben die von der Jacquardmaschine kommenden Musterfäden die Aufgabe, unterschiedlich große und seitliche Legungen auszuführen. Es handelt sich um eine ganzflächig gemusterte Ware, deren Vielfalt in der Dessinierung nahezu unbegrenzt ist. Die Skala der Herstellung reicht von der Filigranspitze über strenge Grafikmuster bis hin zu Panneaux (Bildergardinen) etc., wobei die eingesetzten Rohstoffe (Baumwolle, Chemiefasergarne, -filamente und Fasermischungen) sowie die Garnkonstruktionen eine qualitätsbestimmende Rolle spielen.
Obwohl die Entwicklung zugunsten der Raschelwaren über die Technologie der Bobinet-Herstellung hinweggegangen ist, gibt es auch heute noch Bobinet-Webereien, die sich in Spezialbereichen und Marktnischen erfolgreich behaupten. Raschelkunde. Gardinenstoffe.
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Hierzu zählen Single-tie, Double-tie (werden für den Gardinenbereich kaum noch gefertigt), Double-action und Swiss. Der jacquardgesteuerte und seitlich geführte Spulfaden erzeugt sowohl die hohle Grundzelle als auch die dichten Musterflächen. Bei dem Single-tie erfolgt die Legung nur in einer Richtung, beim Double-tie in beide Richtungen. Double-action heißt soviel wie doppelte Bewegung, d.h. der Bindungsrapport macht zwei Jacquardbewegungen erforderlich. Es entstehen nebeneinander sowohl kräftige als auch zarte Musterflächen, wodurch der Gardinenstoff lebendiger wirkt. Noch stärker tritt diese Erscheinung beim Swiss hervor.
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Größere Durchbrucheffekte werden durch die K. erzielt. Dabei werden mehrere nebeneinanderliegende Kettfäden einschließlich der Musterfäden zusammengefaßt und zu sogen. Schnüren umschlungen. Es entstehen kräftige Stege, Rippen, Knoten, Rauten und andere Formen. Der spitzenartige Charakter dieser Stoffe tritt noch stärker hervor. Haupteinsatzgebiete sind Phantasietülle, Architektentülle und Strukturtülle.
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(Siehe auch die Definition zu diesem Thema .Gardinenstoffe Pflegeempfehlungen ).
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Die Schienengrundbindung arbeitet neben dem Kett-, Bobinet- und Musterfaden noch mit einem vierten Fadensystem, dem Grundfaden. Dieser wird über Exzenterscheiben getrennt gesteuert, was dessen seitlichen Versatz bewirkt. Unterschiedliche Dauer, Maße und Folge der Auslegung führen zu verschiedenen, aber regelmäßig gestalteten Grundzellen, die in Form von Quadraten, Rechtecken, Sechsecken oder Kreuzen ausgebildet sein können. Die Ware wird als Filet- oder Quadratgrund, Everlasting oder Strichgrund, Kreuzgrund oder Swiss net bezeichnet. Durch diese Technik erhöht sich die Stabilität des Netzes wesentlich.
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Die Beurteilung von Bobinetgardinen erfolgt nach der Punkt- oder Qualitätszahl; sie gibt die Anzahl Fäden/engl. Zoll an. Entsprechend dieser Qualitätswerte wird die Bobinetware gekennzeichnet.
Eine vergleichende Tabelle siehe auf der folgenden Seite.
Das Gait ist das Maß der seitlichen Fadenlegung und gleichzeitig qualitätsbestimmend. Es gibt an, über wieviel Kettfäden der Musterfaden gelegt ist.
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Verbindung von zwei oder mehreren Flächengebilden, die durch Hitzeeinwirkung und/oder mittels eines Klebers miteinander verbunden (gebondet) und als bonded fabrics bezeichnet werden. Dabei behalten sie in der Regel ihren ursprünglichen Charakter hinsichtlich Fall, Griff, Geschmeidigkeit sowie Wasch- und Reinigungsbeständigkeit.
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Der Einsatz von Spezialfasern (Trevira® CS u.a.) verhindert das Abbrennen der Gardinen in kurzer Zeit. Auch der Einsatz von Modacrylfasern oder schwerentflammbar ausgerüsteten Gardinenstoffen beeinflußt das B. Die letztgenannte Ausrüstung ist jedoch nicht permanent.
Modacryl, Trevira® CS.
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Feines, in sich gemustertes Baumwoll- oder Baumwoll/Polyester-Gewebe, das über die gesamte Warenbreite mit Lochmustern bestickt ist. Es ist eine Form der Ausschnittstickerei. Die runden oder ovalen Löcher werden durch Sticken umsäumt. Gardinenstoffe.
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In Nachahmung der edlen Klöppel- und Nadelspitzen, die seit dem 16. Jahrhundert im Brüsseler Raum und der Provinz Brabant hergestellt wurden, ist die Brüsseler Spitzengardine eine mit einem feinen Kettel- oder auch Tambourstich bestickte Tüllgardine. Gardinenstoffe.
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Kurzgardine, meist als Scheibenhänger, d.h. die Gardine ist nur oben auf der Vitragenstange aufgezogen und hängt spannungslos herunter. Die Musterung ist meist gegenständlich (Panneau). Der untere Abschluß ist häufig ausgebogt oder mit Fransen besetzt. Gardinenstoffe.
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Flachgewebe
Feinfädiger, mercerisierter Kettatlas aus Baumwolle mit hochglänzender Oberfläche. Atlas.
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Flachgewebe
Gewebe in Kreppbindung mit starker Reliefwirkung, ähnlich Hammerschlag. Kette matte oder glänzende Filamentseide, Schuss im Drehungswechsel gekreppte Filamentseide.
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Abk. für Deutsches Institut für Normung e.V.
Das DIN ist die für die Normungsarbeit zuständige Institution in Deutschland.
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Seit Oktober 1996 ist im Internet ein Verzeichnis aller DIN-Normen und BDI-Richtlinien unter der Adresse http://www.din.de zu finden. Recherchen sind über Stichworte, das Ausgabedatum sowie über Dokumentnummern möglich. Somit haben Nutzer den schnellen Zugriff auf die bibliographischen Daten von über 33.000 technischen Regeln. Der unmittelbare Bezug über das Internet ist aus Gründen des Datenschutzes und des Urheberrechts in nächster Zeit nicht zu erwarten.
Anm.: Das DIN ist u.a. Mitglied der ISO, der Internationalen Organisation für Normung.
Textilnormen nach DIN (Auswahl)
• DIN 60 001
Teil 1 Textile Faserstoffe; Naturfasern
Teil 2 Textile Faserstoffe; Faser- und Herstellungsformen
Teil 3 Textile Faserstoffe; Chemiefasern
Teil 4 Textile Faserstoffe; Kurzzeichen
• DIN 60 900
Teil 1 Garne; Technologische Einteilung, Begriffe
Teil 5 Garne; Texturierte Filamentgarne, Herstellungsverfahren und Begriffe
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Aus gehäkelten oder gewirkten Spinnfasergarnen (z.B. PES-Spinnfasergarn) wird eine Ware gefertigt, bei der die Fäden lose herunterhängen. Da zwischen den Fäden keine Querverbindung besteht, läßt sich der Store überall öffnen. Bezeichnung auch als Fadenstore.
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Stickereiähnlich gemusterte Raschelware mit Fallblechhenkeleffekten, auch als Brodesette bezeichnet. Die Musterung zeigt plastisch auf dem Fond der durchbrochenen, feinen Grundware aufliegende gröbere Fallblechfäden als Umrandung oder Hauptmuster sowie feinere Musterschüsse als Schattierung. Gardinenstoffe, Raschelkunde
(Siehe auch Darstellung: Fallblech in Reliefmusterung).
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Das Netz ist ein weitmaschiges, textiles Flächengebilde, das luftig gearbeitet und auf der Netzknüpfmaschine gefertigt wird. Im Gegensatz zu dem handgearbeiteten Netz, das durch fortlaufendes Verknoten nur eines Fadens mit Hilfe einer Filetnadel hergestellt wird, arbeitet die Netzknüpfmaschine mit zwei Fadensystemen. Eine Hälfte des Fadenmaterials wird auf Spulen gewickelt, die auf einem auf der Rückseite der Maschine befindlichen Spulenrahmen untergebracht sind. Das andere Fadensystem nehmen die in einer Reihe angeordneten Schiffchen auf. Beide Fadensysteme führen zu den Knüpfmechanismen und werden hier zum Knoten zusammengezogen. Man bezeichnet den Vorgang auch als Netzstricken. (Siehe auch Darstellung: Filetnetz).
Die Gardine zeigt weitmaschige, quadratische Öffnungen und dient als Grundware für das nachträgliche Besticken der Ware. Bei der seit dem frühen Mittelalter bekannten Stickerei wurden auf handgeknüpften Netzen mit quadratischen Maschen die zu musternden Flächen mit Webstich dicht gefüllt. Heute geschieht das maschinell. Das Charakteristikum von Netzgardinen sind stark hervortretende, festangezogene und nicht verschiebbare Knoten, daher hängt diese Ware sich auch nicht aus und ist extrem haltbar. Auf der Raschelmaschine können Netze heute knotenlos gefertigt werden.
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Feinfädiger, mercerisierter Kettatlas aus Baumwolle mit hochglänzender Oberfläche (Atlas). Bei Verwendung als Möbelstoff sind diese Gewebe nur für schonenden Einsatz und leichte Beanspruchung gedacht. Dekorationsstoffe, Möbelstoffkunde.
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Die Gardine ist ein leichtes, lichtdurchlässiges, textiles Flächengebilde, das in Wirk-, Web- oder Bobinettechnik hergestellt wird. Sie kann glatt oder gemustert sein, wobei die Musterung entweder direkt in einem Arbeitsgang mit der Herstellung der Grundware oder nachträglich durch zusätzliche Warenbehandlung in Form von Beflocken, Besticken, Bedrucken, Applizieren oder Ausbrennen der Grundware erfolgt.
Die Bedeutung der Gardine lässt sich an der Vielfalt der Herstellungsverfahren ebenso erkennen wie an der wirtschaftlichen Entwicklung dieses Industriezweiges. Sie ist besonders geprägt durch die hochtechnisierten, schnel laufenden Raschelmaschinen. Begleitet wird sie durch die auf dem Chemiefasersektor stattfindende rasante technologische Entwicklung geeigneter Fasern und Filamente, wobei die Anforderungen an die späteren Gebrauchs- und Pflegeeigenschaften schon bei der Faserentwicklung berücksichtigt werden.
Die Gardine wird nach folgenden Verfahren hergestellt:
• gewebt (Webgardine)
• geklöppelt (Bobinetgardine)
• geknotet (Filet- oder Netzgardine)
• gewirkt (Kettenwirkware): Raschelgardinen, Häkelgalongardinen (Nähwirktechnik),
• sonstige Verfahren: bestickt, beflockt, ausgebrannt ( Ausbrenner) etc.
Da heute der weitaus größte Teil der Gardinen aus Chemiefasern (Polyesterfasern) gefertigt wird, zeichnen sich moderne Gardinen durch folgende Eigenschaften aus:
• hohe Festigkeit (aufgrund feiner Ausspinnung und hoher Festigkeit der PES-Garne)
• hohe Formstabilität
• pflegeleicht (leicht und schnell waschbar, kurze Trocknungszeit, tropfnass aufzuhängen)
• hohe Lichtbeständigkeit (auch bei intensiver Sonneneinstrahlung bleibt der Weißgrad der Gardine erhalten)
• unempfindlich gegenüber UV-Strahlen
• knitterfest und bügelfrei
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Hohlband mit eingewebter Zugkordel zum Aufnähen und Ankräuseln von Schals und Fallblättern. Kräuselband.
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Waschzusatz für nikotinverfärbte, vergraute oder vergilbte Gardinen und Vorhänge, der insbesondere durch einen hohen Anteil (über 30%) an aktivem Sauerstoff wirkt (Natriumpercarbonat, aber ohne Phosphat, Chlor oder Bor). Waschmittelkunde.
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Gardinenschmuck am unteren Gardinenabschluss in Form von Stickereien, Spitzen, Posamenten etc.
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Gardinenstoffe gehören zu den undichten, lichtdurchlässigen Textilien, deren charakteristisches Merkmal die den Fond bildenden bindungstechnisch erzeugten Öffnungen sind. Ihre Bedeutung läßt sich an der Vielfalt der Herstellungsverfahren ebenso erkennen wie an der wirtschaftlichen Entwicklung dieses Industriezweiges. Sie ist besonders geprägt durch die hochtechnisierten, schnelllaufenden Raschelmaschinen, begleitet durch die Entwicklung geeigneter Fasern und Filamente, wobei die Anforderungen an die späteren Gebrauchs- und Pflegeeigenschaften schon bei der Faserentwicklung berücksichtigt werden.
Gardinenstoffe können glatt oder gemustert sein, wobei die Musterung entweder direkt in einem Arbeitsgang mit der Herstellung der Grundware oder nachträglich durch zusätzliche Warenbehandlung in Form von Beflocken, Besticken, Bedrucken, Applizieren oder Ausbrennen einer Gardinengrundware erfolgt. Gardinenstoffe.
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Neben dem reinen Repräsentationswert sind weitere Vorzüge und damit ein hohes Anforderungsprofil erkennbar:
• gute Transparenz
• geschmeidiger Fall
• Lichtunempfindlichkeit
• leichte Montage
• Pflegeleichtigkeit
• Preiswürdigkeit sowie
• Zweckerfüllung.
Für den Einsatz der Gardine im Objektbereich (Büroräume, Hotels, Gaststätten, Krankenhäuser etc.) bestehen zur Vermeidung von Brandunfällen besonders hohe baupolizeiliche Auflagen. Sie muss schwerentflammbar im Sinne der Baunorm DIN 4102, B1 sein, ohne dass auf die Schönheit des Materials mit den geschätzten Eigenschaften verzichtet werden muss.
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Da der weitaus größte Teil der Gardinen aus Chemiefasern (Polyesterfasern) gefertigt ist, zeichnen sich moderne Gardinen durch folgende Eigenschaften aus:
• hohe Festigkeit (aufgrund feiner Ausspinnung und hoher Festigkeit der vorwiegend eingesetzten Polyester-Garne)
• hohe Formstabilität
• pflegeleicht (leicht und schnell waschbar, kurze Trocknungszeit, tropfnass aufzuhängen)
• hohe Lichtbeständigkeit (auch bei intensiver Sonneneinstrahlung bleibt der Weißgrad der Gardine erhalten)
• unempfindlich gegenüber UV-Strahlen
• knitterfest und bügelfrei.
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