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Ständige Qualitätskontrollen bei den Herstellern sichern die Einhaltung der unterschiedlichen Qualitätsrichtlinien für Naturhaar und Markenfasern der Chemiefaserindustrie mit ihren eigenen Markenfasernamen.
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Die Vorzüge der Polyacryl-Faser (PAN) für den Einsatz im Deckenbereich gründen auf folgenden Eigenschaften:
• leicht (niedriges spez. Gewicht)
• weich (durch Einsatz feiner Titer)
• warm (hohe Bauschkraft der PAN-Faser)
• brillant leuchtende Farben
• pflegeleicht
• formbeständig
• luftdurchlässig
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Im Objektbereich werden Decken aus Polyester-Fasern (PES) bevorzugt eingesetzt, weil sie (bis 95 Grad Celsius) kochfest sind. Die Formstabilität wird dadurch nicht beeinträchtigt. Diese Decken sind ferner nach BSG desinfizier- und sterilisierbar. Einsatz: u.a. im Krankenhausbereich.
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Decken sind beidseitig geraute, bei Naturhaaren gewalkte, füllige, flauschige, konfektionierte Gewebe aus Schurwolle, Echthaaren, Baumwolle oder Chemiefasern und deren Mischungen. Man unterscheidet Decken nach den Rohstoffen, der Herstellungsart, der Musterung sowie dem Einsatzgebiet (z.B. Krankenhaustextilien). In allen Fällen spielen das Rohmaterial, die Konstruktion (Garnfeinheit) und die Ausrüstung der Decke, die Raue, eine qualitätsentscheidende Rolle.
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Naturhaardecken aus Edelhaar werden häufig durch Zumischung von Schurwolle oder Seide strapazierfähiger und gebrauchstüchtiger gemacht, weil dadurch eine hohe Dehnfähigkeit erreicht wird. Zudem spielt bei der Zumischung auch der Preis eine Rolle, denn feine Tierhaare (Edelhaare) sind bis zu 20 mal teurer (z.B. Kaschmir), weil die Schurausbeute vergleichbar gering ist. Edelhaare aus reinen Farbsortierungen sind wertvoller als melierte, wobei helle Farben am teuersten sind.
Zu den eingesetzten Edelhaaren gehören: Alpaka, Angora-Kanin, Angora-Ziege (Mohair), Kaschmir, Kamel oder Lama.
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Sammelbegriff für konfektionierte Schlaf-, Wohn-, Tages- und Reisedecken etc. Die Decke hat sich aus dem Wollteppich des Orients entwickelt. Geknüpft, gewebt oder gewirkt diente sie in kalten Zonen zum Schutz. Ob bei den arabischen Edlen, in den Bürgerbetten des Mittelalters oder als Poncho in Mittelamerika, überall kann die Decke in ihrer schlichten, oftmals auch reichgemusterten Form auf eine lange Entwicklung zurückblicken.
Heute ist die Verbreitung der Decke und damit ihr Markterfolg u.a. zurückzuführen auf:
• großes Materialangebot in Naturhaaren und Chemiefasern,
• vielfältige Anwendungsmöglichkeiten im Wohnbereich,
• den Verbrauchervorstellungen entsprechende Eigenschaften.
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Nach der Nass- bzw. Trockenausrüstung erfolgt die Warendurchsicht. Die Ware wird auf das gewünschte Maß zugeschnitten und die Schnittkanten durch einfaches Umketteln oder Annähen eines Einfassbandes (Wolle, Seide, Samt, Leder, Mikrofaser-Vliesstoff etc.) bzw. bei Plaids durch Fransen verschönert.
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Garne für die Deckenherstellung entstehen meist auf der Basis weicher Streichgarne. Dieses Spinnverfahren gewährleistet den für das spätere Rauen (Rauprozeß) erforderlichen softigen und voluminösen Garncharakter. Man spinnt sowohl Natur- als auch Chemiefasern nach dieser Methode aus. Meistens werden die Fasern vor dem Verspinnen gefärbt (Flockefärbung). Bei gemusterten Decken kommt auch garngefärbtes Material zum Einsatz. Bei modischen Decken erfolgt in verstärktem Maße die Stückfärbung. Bekannte Herstellverfahren sind das Weben, Tuften und Wirken.
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Mittels der Nähwirktechnik können, mit der Tuftingtechnik vergleichbar, beidseitig gerauhte Decken hergestellt werden. Das Problem der geringen Polfestigkeit ist dabei zu berücksichtigen. Werden zwei nach der Strickflor Technik (Wildman-Verfahren) gefertigte Plüschdecken zusammengenäht, erhält man eine sehr warme, anschmiegsame aber auch sehr schwere Decke. Der Pol besteht aus Chemiefasern sowie Wolle, Edelhaaren und deren Mischungen.
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Die wollhaltige Rohware wird gewaschen und gewalkt, wobei die Wolle verfilzt. Bei Woll- und Edelhaardecken wird heute eine weiche, fließende Ware gewünscht, d.h. sie wird wenig gewalkt und verfilzt. Anschließend erfolgt der Rauprozess (Rauhen), der sich bis zu zwanzigmal wiederholt. Hierbei werden die Wollfasern so lange sanft und schonend aus dem Gewebeverband herausgelöst, bis sie einen Velours/Flor bilden. Weitere Ausrüstungsvorgänge (u.a. Polrotor) verändern die Lage des Flors, Griff und Glanz der Ware und geben ihr das endgültige Finish.
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Sie sind wärmend und besonders feuchtigkeits- und temperaturausgleichend.
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In speziellen Fällen werden im Objektbereich Decken ausgeschrieben, die schwerentflammbare Eigenschaften haben müssen (z. B. im Flug- und Luftverkehr sowie in entsprechenden Risikobereichen). Diese aus einer Polyester-Spezialfaser (z.B. Trevira® CS) gefertigten Decken erfüllen die geforderten Brennnormen; sie sind darüber hinaus wasch- und desinfizierbar, ohne dass die selbstverlöschenden Eigenschaften verlorengehen. Bei separatem Waschen ist auch bei dieser Deckenart Kochwäsche möglich.
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• Chemiefaserdecken
Gewebte Schlafdecken, Reiseplaids etc. aus Chemiefasern können ohne Probleme nass gereinigt werden. Handwäsche in reichlicher Flotte oder in ausreichend dimensionierter Trommelwaschmaschine bei 30 Grad Celsius mit beliebigem Waschmittel. Nach dem Waschen kalt spülen und im Schongang schleudern oder zum Trocknen aufhängen. Höchsttemperatur 50 Grad Celsius im Trockenschrank. Zum Schluß lässt sich der Flor durch sanftes Aufbürsten wieder in den alten Zustand versetzen.
• Naturhaardecken
Obwohl man Naturhaardecken mit Seifenflocken in handwarmem Wasser leicht ausdrücken kann, sollte darauf verzichtet werden, weil das Trocknen zu einem Problem werden könnte. Daher ist zu empfehlen, Naturhaardecken ab und zu auszuschütteln und bei feuchtem Klima zu lüften. Gelegentlich sollte man sie chemisch reinigen lassen. Im übrigen gelten die auf den Etiketten angegebenen Empfehlungen. Es gibt auch waschbare Naturhaardecken. Sie haben eine Spezialausrüstung und sind nicht filzend.
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Geschorene Rauh- und Flauschdecken können erheblich einfacher und billiger durch die Trockenausrüstung hergestellt werden. Das Verfahren wird beim Einsatz von Chemiefasern angewendet, wo aufwendige Walkverfahren entfallen. Die Nachbehandlung erfolgt durch Anrauhen in Strich- oder Gegenstrichlage. Einsatz: spez. für kostengünstige Decken aus Chemiefasern und Baumwolle.
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Bei dieser Herstellungsart wird die hohe Produktivität der Tuftingmaschine ausgenutzt. Es wird versucht, die einseitige Schlingenware dadurch polfest zu machen, indem man die Ware beidseitig rauht und damit ein Herausziehen der Schlingen unterbindet. Die hierdurch erzielte bedingte Polfestigkeit reicht meist nicht aus, das Problem der schwachen Abbindung zu beseitigen.
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In der Veredlung (Ausrüstung) erhält die Rohware ihr endgültiges Aussehen, ihren Griff, das Volumen und den Glanz. Durch das Rauen entsteht ein mehr oder weniger hoher und dichter Florcharakter, der der Rohware eine wärmende und weiche Oberfläche gibt. Es wird zwischen der hochwertigen Nass- und der Trockenausrüstung unterschieden. Bei hochwertigen Decken findet eine Kombination aus Nass- und Trockenausrüstung (Rauen) statt.
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Je nach Einsatzgebiet, verwendetem Material, Deckengröße und Musterung gibt es eine nahezu unbegrenzte Zahl von Deckenarten. Hierzu zählen u.a.: Kinderdecken, Krankendecken, Plaids, Reisedecken, Schlafdecken. Zu nennen sind außerdem Grobgarn-, Pack- und Pferdedecken etc.
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Den größten Anteil an der Fertigung hat die Webtechnik. Hierbei werden in der Kette gezwirnte Garne aus Baumwolle, Schurwolle oder Chemiefasern eingesetzt. Als Schussgarn wird raufähiges Streichgarn oder Zweizylindergarn verwendet. Gewebt wird in Schaft- oder Jacquardtechnik uni und gestreift, in Karo- oder Fantasiemusterung, häufig auch mit eingewebtem Namen. Eine Double-face-Ware erzielt man durch Verwendung verschiedenfarbiger Schussgarne und entsprechender Double-Konstruktion (Bindung). Nach dem Weben und vor der anschließenden Ausrüstung wird die Rohware genoppt. Noppen.
Patentierte Verfahren werden bei der Teddy-Velours-Decke angewendet. Das rauhfähige Gewebe bildet beidseitig Schlingen, die im Grundgewebe fest eingebunden werden. Die Schlingen bieten die größtmögliche Rauhfläche. Beim Rauhen öffnet sich ein Teil der senkrechtstehenden Schlingen. Es entsteht ein voluminöser, fest eingebundener Flor. Vorzüge: Hoher Flor, große Standfestigkeit des Flors, zusätzliches hohes Wärmerückhaltevermögen.
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In der Rascheltechnik hergestellte Deckentypen:
a) Nach der Polveredlung werden je zwei Gewebelagen auf der Rückseite durch Randeinfassung zusammengenäht. Dies ergibt eine schwere Decke.
b) Bei diesem Verfahren wird durch eine spezielle Raue ein Teil des Polvolumens von der Vorderseite auf die Rückseite der Ware durchgezogen. Es entstehen zwei gleiche Polhöhen. Dieser Deckentyp ist leichter und preisgünstiger und hat gegenüber a) den größeren Marktanteil.
Bei einem hohen Gewicht bringen geraschelte Decken ein Höchstmaß an Volumen; sie sind bindungsbedingt sehr anschmiegbar. Die beschriebenen Deckentypen werden (mit Ausnahme von Spanien) in Europa nicht mehr hergestellt. In unseren Breitengraden und der Gewohnheit, in beheizten Räumen zu schlafen, reduziert sich der Bedarf. Einen großen Markt finden diese Decken in Japan (65-70%), Korea, VR China etc.
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Decken aus Wolle sind an ihrem Aussehen zu erkennen. Eingesetzt werden Wolle und Schurwolle. Bedingt durch die Bauschigkeit des Materials sammelt sich in den Hohlräumen zwischen Haaren viel Luft. Hierdurch wird die vom Körper erzeugte Wärme gespeichert. Eine hohe Kräuselung bei Wolle ist sehr dauerhaft und gewährleistet auch bei äußeren Einflüssen von Wärme und Feuchtigkeit absolute Knitterarmut der Decke. Weitere Eigenschaften: strapazierfähig, schwerentflammbar, pflegeleicht. Wolle, Schurwolle.
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Ausrüstungsvariante bei der Herstellung von Decken mit sehr dichter, samtartiger Warenoberfläche, auch Samtvelours genannt.
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Im Steppdeckenbereich kommt Füllmaterial auf folgender Basis zum Einsatz:
• Klassisches Füllmaterial
Federn und Daunen
• Füllfasern
Chemiefasern (Füll-, Vollfasern etc.)
• Naturfasern
Baumwolle, Feintierhaare, wie Seide, Schurwolle etc. Edelhaar.
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Alle hochwertigen, aus Edelhaar bzw. Schurwolle gefertigten Decken. Zum Edelhaar zählen Lama/Alpaka, Kamelhaar, Kaschmir und Angora. Die Haare/Wollen ergeben eine weiche, wärmende, anschmiegsame Ware; sie haben einen edlen Lüster. Das offiziell anerkannte Wollsiegel des Wollsiegel-Verbandes e.V. / The Woolmark Company steht für garantierte Qualität. Die damit ausgezeichneten Naturhaardecken unterliegen einer ständigen Qualitätskontrolle. Decken.
(Siehe auch die weitere Definition zu diesem Thema Decken Plaids Auszeichnung).
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Wolldecken müssen den entsprechend der Bezeichnungsgrundsätze für Wolle vorgeschriebenen Wollgehalt aufweisen, dürfen in der Kette jedoch auch anderes Material enthalten. Trotz der idealen Eigenschaften der Wolle, wie gutes Wärmerückhaltevermögen, Bauschigkeit, Filzfähigkeit und die Fähigkeit, bis zu 30% des Eigengewichtes an Feuchtigkeit aufzunehmen, ohne sich feucht anzufühlen, wurde die konventionell gewebte Wolldecke mit einem Marktanteil von nur noch etwa 10% vorwiegend durch preiswertere Decken aus Chemiefaser-Hochbauschgarnen verdrängt. Decken.
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Der Raumausstatter benötigt eine Fülle von Werkstoffen, Werkzeugen, Geräten und Zubehör, aus denen nachfolgend für die einzelnen Bereiche Polstern, Dekorieren, Wandbekleiden und Bodenbelegen eine Auswahl aufgelistet wird.
Wand- und Deckenarbeiten
Andrückwerkzeuge
Bauplatten
Bürsten
Deckenplatten
Farbspritzgeräte
Feinmakulatur
Gips
Grundanstrichstoffe
Holzleisten
Klebstoffe
Latexschäume
Leitern und Tritte
Makulaturpapier
Meßwerkzeuge
Metallfolien
Polystyrol-Hartschaum
Polyurethan-Hartschaum
Putzmörtel
Rigipsplatten
Rollenmakulatur
Schlagwerkzeuge
Spachtelmassen
Stuckprofile
Tapetenabschneider
Tapezierwerkzeuge
Trennwerkzeuge
Unterlagstoffe
Zierprofile etc.
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