Beschreibung
Hochelastische synthetische Chemiefasern, die zu mindestens 85% aus segmentiertem Polyurethan bestehen. Unter Einwirkung einer Zugkraft lassen sie sich auf das 6-8fache ihrer Ausgangslänge dehnen und gehen nach Aufhebung der Spannung wieder in die Ausgangsform zurück. Die hohe elastische Dehnung ist auf den besonderen Aufbau der Kettenmoleküle zurückzuführen, die aus weichen und harten Segmenten bestehen. Herstellung meist im Trockenspinnverfahren zu Multifilgarnen mit Garnfeinheiten zwischen 11-2.600 dtex, die in der Regel auch wegen der mäßigen Scheuerfestigkeit in Kombination mit anderen Fasern eingesetzt werden.
Eigenschaften: gut anfärbbar, oxidations- und lichtbeständig, gut waschbar, schnell trocknend, geringe Feuchtigkeitsaufnahme.
Faserprüfungen:
a) Brennprobe: Die Fasern schmelzen in der Nähe einer Flamme, entzünden sich sehr schnell und verbren-nen rasch.
b) Chemisches Verhalten: Gute Beständigkeit gegenüber anorganischen Säuren in geringer Konzentration. Ameisensäuren lösen die Fasern auf, konzentrierte Laugen und Chlorbleiche zersetzen die Faser.
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Beschreibung
Chemiefasern: Basis: 85% Massenanteil aus segmentiertem Polyurethan (PUR).
Ausspinnung: Trockenspinnverfahren
eingetr. Wz.: Lycra®, Dorlastan®.
Eigenschaften: Hochelastisch
Einsatz: Im Automobil-Innenausbau für Türbekleidungen, Sitzmöbelbezüge sowie für Stellwände und Sitzmöbel im Objektbereich.
TKG: Bez. für elastische Fasern, die aus mindestens 85 Gewichtsprozent segmentiertem Polyurethan bestehen und die, unter Einwirkung einer Zugkraft, um das Dreifache der ursprünglichen Länge gedehnt, nach Entlastung sofort wieder nahezu in die Ausgangslage zurückkehren.
Kurzzeichen: EL nach DIN 60 001 Teil 4.
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