• glattes Filamentgarn ohne Kräuselung,
• verwirbeltes Filamentgarn
• texturiertes Filamentgarn mit Kräuselung.
(Def. in DIN 60 900 Teil 5).

(1) ungedreht,
(2) gedreht,
(3) texturiert.

(A) Blasgarn,
(B) Falschdrallgarn/einstufig,
(C) Falschdrallgarn/mehrstufig,
(D) Stauchkräuselgarn,
(E) Strickfixiergarn,
(F) Zahnradkräuselgarn,
(G) Kantenkräuselgarn,
(H) Multikomponentengarn.
Unterschieden werden texturierte Garne als HE-Garne (hochelastisch), Set-Garne (normale Dehnung und Elastizität), Bauschgarn (voluminös ohne Elastizität). Für viele Anwendungsbereiche (z.B. für den Einsatz im Teppichbodenbereich) werden texturierte Garne bereits als Endprodukt der Chemiefaserindustrie angeboten.
Zum Schutz der einzelnen Filamente und der Verhinderung des Flusens durch das Aufschieben verletzter Kapillarfäden ist es für die Weiterverarbeitung der Filamentgarne häufig erforderlich, eine zusätzliche Drehung (sogen. Schutzdrall) aufzubringen. Durch die Entwicklung neuer Technologien ist es möglich, diesen Vorgang bereits in den Spinnprozess oder die Texturierung zu integrieren. Vielfach kann durch den Einsatz verwirbelter Filamentgarne die Behandlung mit Schlichtemitteln vermieden werden, wodurch das spätere Auswaschen dieser Mittel erspart und somit das Abwasserproblem vermindert wird.
