BeschreibungDer Gehalt an Calcium- und Magnesiumverbindungen im Wasser bestimmt dessen Härte und damit die bei der Wäsche anfallende Menge an Kalkrückständen. Die Wasserhärte wird in Deutschland in Deutsche Härtegrade (Grad d) gemessen.
Nach dem Gesetz über Einheiten im Meßwesen von 1969 wird der Härtegrad heute international in Millimol/L. (mmol/l) angegeben, wobei zwischen weichem Wasser (bis 1,3) bis zu sehr hartem Wasser (über 3,8) unterschieden wird. Die Waschmittelhersteller geben aufgrund der örtlich sehr unterschiedlichen Härtegrade und dem Verschmutzungsgrad der Wäsche Dosierungsempfehlungen heraus. Je weicher das Wasser, desto weniger Wasserenthärter sind bei der Wäschepflege erforderlich. Der örtlich gültige Härtegrad des Wassers kann bei den jeweiligen Wasserversorgungsunternehmen erfragt werden.
Wasserenthärter sind wesentliche Bestandteile der Waschmittel, da sie den Härtegrad des Wassers abbauen und der Waschflotte eine gewisse Alkalität geben. Bisher wurden hierfür die wassertechnisch optimalen Phosphate verwendet; sie werden wegen ihrer geringen Umweltverträglichkeit kaum noch verwendet.
Im Einsatz sind heute umweltverträgliche Ersatzstoffe, wie z.B. Citrat, Polymere, Polycarbonsäure oder Zeolith A, das unter dem Markennamen Sasil® vertrieben wird. W. enthalten neben den genannten Ersatzstoffen meist einen Anteil nicht-ionischer Tenside und Duftstoffe sowie Soda. Härtegrade, Hilfsstoffe, Waschmittelkunde.
Pulverförmige Waschmittel für den Haushalt sind durchweg phosphatfrei. Ersatzstoffe für Phosphate sind:
• Silikat (Zeolith A, ein Natriumaluminiumsilikat wasserunlösliches Mineral),
• Citrat (leicht abbaubar),
• Polymere (werden in Kläranlagen eliminiert),
• NTA (ist insgesamt biologisch gut abbaubar; dieser Enthärter wird von namhaften deutschen Herstellern jedoch nicht verwendet).
Wohnen / Härtegrade Schaumstoffe
BeschreibungPolsterkern-, Schaumstoff- und Latexmatratzen können in unterschiedlichen Härtegraden hergestellt werden. Für Latexmatratzen sind nur HG 2 und HG 3 üblich:
• HG 1 = weich
• HG 2 = mittel (normaler Schlafkomfort)
• HG 3 = hart (über 80 kg Körpergewicht)
Wohnen / Härtegrade Wasser
BeschreibungDie Härte des Wassers wird in Härtegraden festgestellt. Die unterschiedlichen H. sind im Wesentlichen auf die im Wasser enthaltenen Härtebildner zurückzuführen. Unterschieden wird zwischen sehr hartem bis sehr weichem Wasser. Der Grad der Wasserhärte spielt in der Textilveredlung eine ebenso große Rolle wie bei der privaten Haushaltspflege. Da der Härtegrad örtlich unterschiedlich ist, ist dieser bei den zuständigen Wasserversorgungsunternehmen zu erfragen.
Textilveredlung,
Wasserhärte.
Wohnen / Härtegrade Wasser
Tabelle
Falken Verlag, Niedernhausen i.Taunus
Übersicht über Härtegrade des Wassers.
Wohnen / Härteprüfung nach Brinell
BeschreibungPrüfverfahren für die Bestimmung der Härtegrade von Holz, benannt nach dem schwed. Ingenieur J. A. Brinell (1849-1925). Bei der Prüfung wird eine Stahlkugel mit einem bestimmten Durchmesser mit langsam steigender Belastung in den Holzkörper eingedrückt. Die Eindruckfläche der Stahlkugel wird mit einer Lupe ausgemessen und nach einer bestimmten Formel berechnet. Die Härtegrade werden in HB angegeben. Abhängig ist die Härte von der Rohdichte des Holzes. Je größer diese ist, desto härter ist das Holz.
Holzhärte.
BeschreibungHolz wird nach Härtegraden eingeteilt, die im Prüfverfahren mit der Brinellhärteprüfung (nach dem schwed. Ingenieur J. A.
Brinell, 1849-1925) ermittelt werden. Bei der Prüfung wird eine Stahlkugel mit einem bestimmten Durchmesser mit langsam steigender Belastung in den Holzkörper eingedrückt. Die Eindruckfläche der Stahlkugel wird mit einer Lupe ausgemessen und nach einer bestimmten Formel berechnet. Die Härtegrade werden in HB angegeben. Abhängig ist die Härte von der Rohdichte des Holzes. Je größer diese ist, desto härter ist das Holz. Das gilt sowohl parallel als auch senkrecht zur Faser des Holzes. Senkrecht zur Holzfaser ist die Härte nur halb so groß wie parallel zur Faser. Aus diesem Grunde ist
Hirnholz stets härter als Längsholz.
Hartholz,
Weichholz.
Wohnen / Matratzenkunde Härtegrade
Tabelle
Treca SA., Genf / Schweiz)
Übersicht über Härtegrade im Bereich: Matratzen.
Wohnen / Stauchhärte
BeschreibungUnter Stauchhärte versteht man den physikalisch auf eine Fläche in Quadratmetern (qm) wirkenden Druck in Pascal (Pa), der nach DIN 53 577 notwendig ist, um den Schaum um 40% zusammenzudrücken. Beeinflusst wird die Stauchhärte maßgeblich durch den molekularen Aufbau der Zellwände. Die Stauchhärte eines Schaumstoffs kann man durch Zugabe von chemischen Zusätzen (Härtern) einstellen und das
Raumgewicht (RG) damit verändern.
Stauchhärte und Raumgewicht müssen in einem optimalen Verhältnis zueinander stehen. Schaumstoffe.
Bei der Matratzenfertigung ist die Stauchhärte die Rückstellkrafteiner Polsterung bei definierter Eindrucktiefe, auch als Einsinktiefe bezeichnet.
Wohnen / Sticharten
BeschreibungObwohl man weltweit unzählige verschiedene Stiche verwendet, sind es letzlich Abwandlungen von drei Grundstichen, die flach, geknotet oder verschlungen sind. Die bekanntesten Sticharten sind:
• Blütenstich,
• Fischgrätenstich,
• Geflechtstich,
• Gobelinstich,
• Hexenstich,
• Kelimstich,
• Kettenstich,
• Knötchenstich,
• Kreuzstich,
• Languettenstich,
• Margeritenstich,
• Perlstich,
• Plattstich,
• Schlingstich,
• Spannstich,
• Steppstich,
• Sternstich,
• Stielstich und
• Vorstich etc.
Stickereikunde.
Wohnen / Wasserenthärter
BeschreibungWasserenthärter sind wesentliche Bestandteile der Waschmittel, da sie den
Härtegrad des Wassers abbauen und der Waschflotte eine gewisse Alkalität geben. Bisher wurden hierfür die wassertechnisch optimalen
Phosphate verwendet; sie werden wegen ihrer geringen Umweltverträglichkeit kaum noch verwendet. Im Einsatz sind heute umweltverträgliche Ersatzstoffe, wie z.B. Citrat, Polymere, Polycarbonsäure oder Zeolith A, das unter dem Markennamen Sasil® vertrieben wird. W. enthalten neben den genannten Ersatzstoffen meist einen Anteil nicht-ionischer Tenside und Duftstoffe sowie Soda.
Härtegrade,
Hilfsstoffe,
Wasserhärte,
Waschmittelkunde.
Wohnen / Wasserhärte
BeschreibungDer Gehalt an Calcium- und Magnesiumverbindungen im Wasser bestimmt dessen Härte und damit die bei der Wäsche anfallende Menge an Kalkrückständen. Die Wasserhärte wird in Deutschland in Deutsche Härtegrade (Grad d) gemessen. Nach dem Gesetz über Einheiten im Meßwesen von 1969 wird der Härtegrad heute international in Millimol/L. (mmol/l) angegeben, wobei zwischen weichem Wasser (bis 1,3) bis zu sehr hartem Wasser (über 3,8) unterschieden wird. Die Waschmittelhersteller geben aufgrund der örtlich sehr unterschiedlichen Härtegrade und dem Verschmutzungsgrad der Wäsche Dosierungsempfehlungen heraus. Je weicher das Wasser, desto weniger Wasserenthärter sind bei der Wäschepflege erforderlich. Der örtlich gültige Härtegrad des Wassers kann bei den jeweiligen Wasserversorgungsunternehmen erfragt werden.
Wasser Härtegrade,
Wasserenthärter.
Zurück 