SN-Fachpresse Hamburg
Geos
Gardisette
Höpke
Trevira CS
Jab Anstoetz
© 2010 SN Fachpresse

Wohnen / Matratzenkunde Definition

Beschreibung

Matratze ist ein aus dem Arabischen abgeleiteter Begriff, der so viel bedeutet wie Bodenkissen. Wir verstehen darunter ein Liegepolster des Bettes, das, nach einer Vielzahl von Herstell- und Konstruktionstechniken gefertigt und mit Drell bezogen, auf dem Sprungfederrahmen oder dem Lattenrost des Bettrahmens liegt. Bei Polsterbetten ist die Matratze fester Bestandteil des Bettes. <P> Unterschieden werden Matratzen nach: <P> <B> Aufbau:</B> <BR><a href="querverweis-begriff-Federkern Matratze.htm" class="querverweis">Federkern Matratze</a>,<BR> <a href="querverweis-begriff-Schaumstoff Matratze.htm" class="querverweis">Schaumstoff Matratze</a> oder <BR><a href="querverweis-begriff-Latex Schaumgummimatratze.htm" class="querverweis">Latex Schaumgummimatratze</a> sowie <BR><a href="querverweis-begriff-Vollpolstermatratze.htm" class="querverweis">Vollpolstermatratze</a>. <P> <B>Form:</B> Ein-, zwei- und dreiteilige Matratzen. <BR>Der Trend geht überwiegend in Richtung der einteiligen Matratze. Dies ist besonders auch auf gesundheitliche Gründe zurückzuführen. <P> <B>Anforderungsprofil</B><BR> Beim Schlaf findet der Körper durch Änderung des Bewusstseins seine Ruhelage, wobei sich viele unbewusste Körperfunktionen umstellen. Körpertemperatur und Puls sinken, die Muskelspannung lässt nach und der Körper kann regenerieren. Im Verlauf der unterschiedlichen Schlafphasen wechseln sich Zyklen unterschiedlicher Schlaftiefe und Traumphasen ab. Werden die Tiefschlafphasen gestört, und das ist in einem ungeeigneten Bett häufig der Fall, wird der Mensch krank. Der Schlaf ist also ein entscheidender Faktor für unsere Gesundheit, er spendet uns die Kraft für den nächsten Tag, dient der Entspannung und erneuert die Leistungsfähigkeit. Ein gesunder Schlaf setzt eine optimale Bettenausstattung voraus. <P> <I>Wie wichtig ist die Matratze für die Wirbelsäule?</i> <BR> Als Liegepolster des Bettes spielt eine funktionsgerechte Matratze für den gesunden Schlaf eine ganz entscheidende Rolle. Sie muss die entspannungsbedürftige Wirbelsäule während des Schlafs durch unterschiedliche Liegezonen wohldosiert stützen , also eine gleichmäßige, orthopädische Abstützung des Körpers ermöglichen und nur dort mehr oder weniger nachgeben, wo im Liegen Druck entsteht (Punktelastizität). Die horizontal liegende Wirbelsäule muss der Wirbelsäule eines frei und normal stehenden Menschen entsprechen, einem leicht geschwungenen <B>S</B>. Eine gute Matratze sollte elastisch auf jeden seitlich und längsgerichteten Druck des Körpers reagieren und bei Bewegungen im Schlaf ohne allzu häufiges Nachschwingen sofort wieder in ihre alte Lage zurückkehren. Durch die Druckverteilung wird auch die Durchblutung der Haut sowie des darunterliegenden Gewebes erhöht, Stoffwechsel und Zellerneuerung werden günstig beeinflusst. <P> <I>Wie wichtig sind die Klimaeigenschaften?</i><BR> Jahreszeit, Umgebungstemperatur, Konstitution, Körpergröße, Gewicht, Körpertemperatur und die Schwitzneigung des Schläfers sind wichtige Kriterien für eine optimale Bettenausstattung. Entsprechend werden Matratzen sowie Unterbetten und Decken etc. nach dem Feuchtigkeitstransport und dem Wärmerückhaltevermögen beurteilt. Daraus wird dann das Anforderungsprofil an das moderne Bett abgeleitet. <P> Der menschliche Körper gibt in der Nacht zwischen 0,5 bis ca. 1 l Feuchtigkeit ab. Sie kann bei Männern doppelt so hoch liegen wie bei Frauen. Je nach Raumtemperatur, Luftfeuchtigkeit sowie auch Gesundheitszustand können sich diese Werte noch erhöhen. Davon werden etwa ein Drittel ausgeatmet, zwei Drittel der Feuchtigkeit scheidet der Körper durch Transpiration aus, die von Bettzeug und Matratze aufgenommen wird und schnell abgeleitet werden muss. Unter günstigen Bedingungen sorgt die Luftzirkulation innerhalb der Matratze (Luftpolster) für den Feuchtetransport, da es sonst zu Nässebildung kommt. Entscheidend ist dabei die Struktur des Matratzenkerns. <P> Wichtig sind die für die Polsterung oder Abdeckung verwendeten Materialien, die den Feuchtetransport und die Wärmeisolation ermöglichen. Auch Decken und Unterlagen müssen ausreichend luftdurchlässig sein. Die normale Betthöhlenfeuchte liegt etwa zwischen 30-60% rel. Feuchtigkeit. <P> <I>Hart oder weich?</i><BR> Eine ideale Körperlage wird durch die richtige punktuelle Abstützung des Körpers erreicht. Schwere Körperpartien, wie Schulter, Lendenbereich und Oberschenkel, sollten tiefer in die Matratze einsinken als der restliche Körper. Das ist sowohl bei guten Schaumstoffmatratzen wie auch bei Matratzen mit Federkern möglich. Körpergewicht und Körpergröße beeinflussen die Einsinktiefe, deshalb werden viele Matratzen in verschiedenen Härtegraden angeboten. <P> Die ideale Matratze ist weder zu weich noch zu hart. Ein wichtiges Kriterium zur Beurteilung einer Matratze ist die Anpassungsfähigkeit an die individuelle Körperform, um die optimale Lage des schlafenden Menschen in jeder Liegeposition zu erreichen. Schlafforscher raten zu einer eher härteren Matratze, die im Laufe der Zeit ohnehin etwas weicher werden kann. Außerdem dehnt sich das Gewebe des Bezugstoffes, so dass eine eventuell vorhandene Vorspannung vermindert wird, wodurch geringfügige Wellenbildungen auftreten können. Der Gebrauchsnutzen der Matratze wird dabei in keiner Weise eingeschränkt. Selbstverständlich darf jedoch keine Kuhle entstehen. <P> Eine zu harte Unterlage führt zu Druckstellen und Blutstauungen und kann infolge dessen den erholsamen Schlaf durch zu häufige Bewegungen beeinträchtigen. Durch die geringe Einsinktiefe wird die <a href="querverweis-begriff-Wirbelsäule.htm" class="querverweis">Wirbelsäule</a> falsch belastet und nicht in ihrer natürlichen Form unterstützt. Ein zu hoher Druck auf der Matratze ist besonders bei Langzeitliegenden, die aufgrund ihrer Krankheit oder ihres Alters ihre Liegeposition nicht so leicht verändern können, problematisch. Außerdem wird der Körper nicht ausreichend umschlossen, wodurch die Betthöhlentemperatur sinkt, dem Schläfer wird kalt. <P> Bei einer zu weichen Matratze, in die besonders der Hüftbereich zu tief einsinkt, wird die Wirbelsäule in eine unnatürliche Lage gebracht, ähnlich wie in einer Hängematte. Dadurch werden die natürlichen Lageveränderungen im Schlaf eingeschränkt und damit auch der Feuchtigkeitstransport. <a href="querverweis-begriff-Härtegrade.htm" class="querverweis">Härtegrade</a>



Wohnen / Matratzenkunde Gütezeichen

Darstellung

Matratzenkunde Gütezeichen
Gütegemeinschaft Matratzen, Hann.- Münden


Das Qualitätszeichen der Gütegemeinschaft Matratzen e.V. gehört dem System der RAL-Gütezeichen an und bietet die Gewähr für streng und neutral überwachte Qualität von Schaumstoff- und Federkernmatratzen. Gütezeichen.



Wohnen / Matratzenkunde Handelsgrößen

Tabelle

Matratzenkunde Handelsgrößen
SN-Verlag, Hamburg


Übliche Maße von Matratzen, sowie deren Bauhöhen.



Wohnen / Matratzenkunde Härtegrade

Tabelle

Matratzenkunde Härtegrade
Treca SA., Genf / Schweiz)


Übersicht über Härtegrade im Bereich: Matratzen.



Wohnen / Matratzenkunde Konstruktionen Federkernmatratze

Beschreibung

Matratzenart, die im Inneren aus einem geordneten System meist feuerverzinkter Stahlfedern besteht, die durch ein Geflecht miteinander verbunden sind und sich einzeln und unabhängig voneinander bewegen können. Umgeben wird der Federkern von einem Feinpolster aus Wolle, Baumwolle, Seide oder Schaumstoffmaterial. Der Aufbau ist vielschichtig und unterschiedlich. Diese Matratzenart wird aufgrund differenzierter Anforderungen und für verschiedenste Einsatzzwecke gefertigt. Der konstruktive Aufwand dient der elastischen bzw. punktelastischen Körperabstützung, um die hohen Belastungen beim Schlaf aufzufangen. Die konstruktiven Elemente einer nach RAL gefertigten Federkernmatratze sind: Bezugstoff (Drell), Oberpolster, Abdeckung, Feinpolster (Polsterwatte), austauschbare Komforteinlage, Grundpolster aus Grobpolster, Schaumstoff, Latex, Polsterträger, Federungssysteme.

Bonell®-Federkern
Der B.-Federkern wird maschinell aus Taillenfedern gefertigt, die am oberen und unteren Federring durch Spiralfederzüge miteinander verbunden sind. Oberer und unterer Rahmen werden durch einen Bandstahl- oder Stahldrahtrahmen gebildet, der im Gegensatz zum Zylinderfederkern eine geringere Anzahl Federn mit einem größeren Kopfdurchmesser besitzt. Die dadurch entstehenden großen Zwischenräume werden mit einem festen Polsterträger überbrückt, wodurch sich weniger Berührungspunkte von Feder zu Feder ergeben. Bei dieser Konstruktion zeigt sich bei geringer Belastung ein weicher, bei stärkerer Belastung ein härterer Federungseffekt.

Taschenfederkern
Bei dieser Federkernart werden einzelne Zylinderfedern in kleine Säckchen aus Nessel eingenäht und an ihren Berührungspunkten miteinander verbunden, wodurch auch leiseste Geräusche vermieden werden. Bei der freien Federung lassen sich extrem weiche, anschmiegbare Polsterungen fertigen. Diese Matratzenart ermöglicht durch punktelastische Federung und ausgewählte Polstermaterialien einen hohen Schlafkomfort. Aus der Erkenntnis, dass hinsichtlich der Körperunterstützung eine Matratze nur optimale Werte erreichen kann, wenn sie auf das individuelle Körpergewicht des Benutzers abgestimmt ist, werden diese Matratzen in verschiedenen Gewichtsklassen angeboten.



Wohnen / Matratzenkunde Konstruktionen Schaumstoff Matratze

Beschreibung

Diese Matratzen sind in der Handhabung sehr angenehm, weil sie leicht und gut zu verformen sind. Sie werden aus synthetischen Schaumstoffen, überwiegend aus PUR-Weichschäumen, oder aus Latexschaumgummi gefertigt.<P> <B>PUR-Weichschaumstoffe</B><BR> Basis: Polyadditionsprodukt aus Isocyanaten und Polyether-Polyolen, das - durch PUR-Treibmittel, Katalysatoren und Stabilisatoren vernetzt - zu einer breiten Palette offenzelliger, aber unterschiedlicher Schaumstoffprodukte reagiert. Unterschieden werden:<P> &bull; Standard Polyether-Weichschaumstoff<BR> Polyether gehört zu den offenzelligen Schaumstoffen, sie sind luftdurchlässig, formbeständig und elastisch. Im Verhältnis zu anderen Füllstoffen besitzen sie ein sehr gutes Temperaturverhalten und ein gutes Wärmeisolationsvermögen. <P> &bull; Kaltschaum<BR> Der Kaltschaum ist unter den Schaumstoffen das beste und wertvollste Material. Er ist mit dem natürlichen Latexschaum zu vergleichen und wird meist im Blockschaumverfahren eingesetzt. Es handelt sich um einen Polyetherschaumstoff, der im Gegensatz zum Standardschaumstoff als sogenannter HR-Schaumstoff (HR= High Resilent = hochelastisch) bei veränderter Rezeptur eine Reihe von Vorteilen aufweist: Unregelmäßige, grobe Porenstruktur, offenzellig, daher hohe Luftdurchlässigkeit bzw. atmungsaktiv und damit Grundvoraussetzung für ein angenehmes Sitz- und Schlafklima, hohe Elastizität; bei geschmeidigem Griff wird ein hochelastischer Polsterkomfort erreicht.<P> Die Herstellung kann nach folgenden Methoden erfolgen:<P> &bull; Blockschaum<BR> Bez. für die aus Schaumstoffen (z.B. PUR-Schaumstoff) gefertigten endlosen Schaumblöcke, die meist im Kaltschaumverfahren geschäumt und auf Schneidanlagen zugeschnitten werden. Sie haben mit Abstand den größten Marktanteil im Matratzenbereich.<P> &bull; Formschaum<BR> Meist auf der Basis von PUR-Schaum angewandtes Verfahren zur Herstellung fertiger Schaumteile. Dieses kostenintensive Verfahren kann nur angewendet werden, wenn große Partieeinheiten verlangt werden. In solchen Fällen lassen sich vor dem Einschäumen auch gewünschte Polsterteile eingießen: So können z.B. bei der Matratzenherstellung Stahlfedern eingelegt werden, die beim Schäumvorgang völlig umschlossen werden. Eine weitere Variante stellen Matratzen mit speziell eingearbeitete Entlüftungskavernen, die einen guten Wärme- und Feuchtigkeitsaustausch sichern.<P> Unter toxikologischen Gesichtspunkten sind nach dem heutigen Stand der Erkenntnisse PUR-Schaumstoffe physiologisch unbedenklich. Nach dem Abfallgesetz gibt es keine besonderen Anforderungen an die Entsorgung, die sowohl auf Hausmülldeponien als auch in modernen Hausmüll-Verbrennungsanlagen möglich ist.<P> Wichtig für die Beurteilung einer Schaumstoff-Matratze ist ihr Raumgewicht (RG). Je höher das RG bei gleicher Härte, desto bessere Gebrauchseigenschaften können erwartet werden. Mit Polyether gefertigte Matratzen sind punkt- und sprungelastisch und sorgen für eine gute Körperabstützung. Die Gebrauchseigenschaften sowie festgelegte und regulierbare Werte (Abmessungen, Raumgewicht, Rohdichte, Härtegrade, Druckverformung etc.) sind in den Güte- und Prüfnormen gem. RAL 441 festgelegt.<P> <B>Latex</B><BR> Aus dem Milchsaft der kautschukliefernden Pflanzen gewonnener Rohstoff, woraus durch Gerinnen der feste Rohkautschuk entsteht, der unter Zusatz von Schwefel, Alterungsschutzmitteln, Seifenlösung und Füllstoffen in Stahlformen zu Schaumgummi aufgeschäumt und vulkanisiert wird. Künstlicher (synthetischer) Kautschuk wird in verschiedenen Verfahren hergestellt; heute vorwiegend aus der Grundsubstanz Butadien. Im Gegensatz zu Naturlatex gibt es hier keine Qualitätsschwankungen. <P> Latex-Schaumgummi ist hochelastisch und formbeständig, wodurch er immer wieder das ursprüngliche Volumen annimmt. Er ist weich, hygienisch und staubfrei. Durch die Lichtempfindlichkeit muss dieses Material allerdings vor UV-Strahlen geschützt werden, da es sonst schnell altert. Deshalb müssen Matratzen aus Latex-Schaumgummi gut mit Watte oder Nessel abgedeckt werden. Im Gegensatz zu Schaumstoff, das nach Raumgewicht beurteilt wird, wird Schaumgummi nach Härtegraden von weich bis sehr hart (HG 1 bis 3) bewertet.



Wohnen / Matratzenkunde Konstruktionen Tonnentaschen Federkern

Darstellung

Matratzenkunde Konstruktionen Tonnentaschen Federkern
Femira GmbH, Pleidelsheim


Querschnitt durch eine Tonnentaschen-Federkernwendematratze.



Wohnen / Matratzenkunde Konstruktionen Vollpolstermatratzen

Beschreibung

Der gesamte Innenkern dieser Matratzenart besteht aus Füllmaterial, wie z.B. Rosshaar, Wolle, Seegras oder Kapok, wobei Rosshaar zwar das teuerste, aber auch beste Material ist, weil es elastisch und strapazierfähig ist. Rosshaar wirkt klimatisierend, sorgt für Luftzirkulation, es nimmt Feuchtigkeit auf und gibt sie wieder ab. Nachteilig bei diesen Matratzen mit einem hohen Naturfaseranteil ist die Notwendigkeit des Nachpolsterns (Naturmatratze, Rosshaarmatratze).





Wohnen / Matratzenkunde Logos

Tabelle

Matratzenkunde Logos
HÜLSTA - Hüls GmbH, Stadtlohn


Gängige Symbole zur Auszeichnung von Matratzen.



Wohnen / Matratzenkunde Pflegeempfehlungen

Beschreibung

Sofern es sich nicht um Matratzen mit Sommer- und Winterseite handelt, sollten sie einmal monatlich gewendet werden. Außerdem ist für regelmäßige Durchlüftung zu sorgen. Grundsätzlich sollten Matratzen von Zeit zu Zeit sorgfältig abgebürstet werden. Klopfen oder Nassreinigen schadet jeder Matratze. Ob eine Auflage, die u.U. den Matratzeneffekt beeinträchtigen kann, einzusetzen ist, wird unterschiedlich gehandhabt. Besonders für Allergiker ist das Abnehmen und Reinigen der Matratzenbezüge von großer Wichtigkeit. Deshalb ist beim Matratzenkauf auf das Zeichen mit dem Reißverschluss zu achten. Pflegesymbole werden in der Regel nicht verwendet.

Matratzendrelle werden wegen der an sie gestellten hygienischen Anforderungen mit speziellen Ausrüstungsmitteln, wie z. B. Hygisan® bzw. Sanitized®, behandelt. Beide Mittel wirken desodorierend, sind hautfreundlich und unempfindlich bei hoher Transpiration.

Auch bei bester Pflege sollte eine Matratze aus hygienischen Gründen nach etwa acht bis zehn Jahren ausgetauscht werden.



Wohnen / Matratzenkunde Qualitätssymbole

Darstellung

Matratzenkunde Qualitätssymbole
Femira GmbH, Pleidelsheim


Beispiel für eine Zuordnung der Qualitätssymbole.



Wohnen / Matratzenkunde Sonstiges

Beschreibung

Das Prüf- und Zertifizierungssystem des Öko-Tex Standards 100 schließt gesund-heitsgefährdende Substanzen nachhaltig aus der textilen Kette aus, reglementiert zahlreiche gesundheitsbedenklichen Chemikalien und beinhaltet zusätzlich Prüfparameter, die aus Gründen der Vorsorge mit aufgenommen wurden. Die gesundheitliche Sicherheit von Textilprodukten ist besonders im Heimtextilbereich von großer Bedeutung, da sich zahlreiche Artikel durch eine lange Lebensdauer bei seltenen Pflegeintervallen und durch beachtliche Mengen in der nächsten Wohnumgebung auszeichnen. Grundsätzlich gilt:

Je intensiver der Hautkontakt eines Textils ist, desto strengere Anforderungen müssen erfüllt werden.

Aufgrund ihres hautfernen Gebrauchs gehören Matratzen zur Öko-Tex Produktklasse IV für Ausstattungsmaterialien. Ein Zertifikat wird nur vergeben, wenn sämtliche Bestandteile inklusive Zubehör die geforderten Prüfkriterien erfüllen. Zusätzlich zu den Laborprüfungen durchlaufen Matratzen und andere großvolumige Produkte sensorische Geruchsprüfungen sowie eine Emissionsmessung, um sicher zu stellen, dass keine schädlichen Substanzen entweichen bzw. sich mit anderen emittierten Verbindungen mischen.

Erfolgreich überprüfte und mit dem Öko-Tex Label ausgezeichnete Matratzen wurden u. a. auf krebserregende und allergisierende Farbstoffe, verbotene AZO-Farbmittel und Pestizidrückstände getestet. Strenge Grenzwerte gelten darüber hinaus für Formaldehyd, extrahierbare Schwermetalle, chlorierte Phenole und Toluole sowie zinnorganische Verbindungen. Schließlich müssen die Textilien gewisse Farbechtheiten einhalten und einen hautfreundlichen pH-Wert aufweisen.
Oeko Tex Standard 100



Wohnen / Matratzenkunde Warenangebot

Beschreibung

Neben den bereits unter Matratzen-Konstruktionen ausführlicher besprochenen Konstruktionen Federkern-, Schaumstoff-, und Vollpolstermatratze gibt es eine Vielzahl von Sonderausführungen:

• Bio-Federkernmatratz
• Faserkernmatratze
• Funktionsmatratze
• Gelenkwirbel-Matratze
• Krankenhaus-Matratze
• Latex-Matratze
• Naturmatratze
• Rheumamatratze
• Rosshaar-Matratze
• Matratzen mir Sommer-/Winter-Seite
• Strohkernmatratze
• Zellmatratze.



Wohnen / Matratzenkunde Warenangebot Bio Federkernmatratze

Beschreibung

In Federkern-Technik gefertigte Matratze, die aus einer straffen Naturfaserpolsterung und dem dauerelastischen Federkern besteht. Durch die Verwendung des atmungsaktiven Naturpolsters ergeben sich optimale thermophysiologische Eigenschaften hinsichtlich der Feuchtigkeitsaufnahme.



Wohnen / Matratzenkunde Warenangebot Faserkern Matratze

Beschreibung

Thermisch verdichtete, elastische Struktur aus PES-Chemiefaser (Vierloch-Hohlfaser) mit großen Hohlräumen. Die erzielte Faserdichte beträgt mind. 25 kg/qm. Das Material ist schwer entflammbar und spez. für den Einsatz im Krankenhaus- und Pflegebereich geeignet. Matratzen mit einem festen Faserkern aus 100% PES-Fasern besitzen eine hohe Dichte, gute Klimatisierung (Feuchtigkeitstransport und Wärmeisolation), sind frei von Allergenen, begünstigen daher nicht die Verbreitung von Hausstaubmilben. Bei der Herstellung des Faserkern-Materials werden keine Fluorchlorkohlenwasserstoffe (FCKW) verwendet.



Wohnen / Matratzenkunde Warenangebot Funktionsmatratze

Beschreibung

Zusätzlich zu den Eigenschaften einer Federkernmatratze werden auswechselbare Einlagen angeboten (z.B. Heiz-, Latex-, Rheumaeinlage u.a.).



Wohnen / Matratzenkunde Warenangebot Gelenkwirbel Matratze

Beschreibung

Durch den Einsatz einzelner Gelenkteile in jeweils vier verschiedenen Härtegraden kann jede Körperzone für jede Person individuell angepasst werden. Die Feinregulierung kann jeder Benutzer durch Hinzufügen oder Herausnehmen der flexiblen Einlagen selbst vornehmen. Durch Einschub verschiedener Füllstoffe (Schafschurwolle, Kamelhaar, Rosshaar, Baumwolle, Wildseide oder synthetische Hohlfaser) kann ein zusätzlicher Schlafkomfort erzielt werden. Diese luftdurchlässige und hygienische Matratze ist auch für Allergiker und besonders Decubitus-Patienten geeignet.



Wohnen / Matratzenkunde Warenangebot Krankenhaus Matratze

Beschreibung

Die Konstruktion der für den Pflegebereich gefertigten Matratzen sowie des Drells erfolgen nach DIN. Aus Gründen des Liegekomforts ist die Oberseite durchgehend gearbeitet (keine Kältebrücke); für die bessere Handhabung durch das Pflegepersonal wird die Teilung 1/3 : 2/3 bzw. eine Konstruktion mit Keileinschnitten verwendet. Abmessungen: 90x195x12 cm. Einsatz: in allen Pflegebereichen.



Wohnen / Matratzenkunde Warenangebot Latex Matratze

Beschreibung

Besonders für Freunde von Naturprodukten werden Latex-Schaummatratzen mit hervorragenden schlaffördernden Eigenschaften ausgestattet. Sie werden in den Härtegraden 2 und 3 geschäumt, verfügen meist über eine horizontal und vertikal verlaufende Belüftungsanordnung in Form von Kavernen (Hohlräumen), wodurch eine optimale Wärmeisolation sowie ein optimaler Feuchtigkeitstransport erreicht werden. Darüber hinaus können diese Matratzen auch antibakteriell ausgerüstet werden. Es sollte vermieden werden, diese Matratzen intensiver Sonnenbestrahlung auszusetzen. Latex.



Wohnen / Matratzenkunde Warenangebot Naturmatratze

Beschreibung

Eine durch Stege quer in einzelne Zellen aufgeteilte und mit Naturfasern (Kapok, Schurwolle, Rossschweifhaar etc.) gefüllte Matratze, deren Härtegrad durch Nachstopfen selbst bestimmt werden kann. Diese Zellenmatratze entspricht in ihrem Aufbau dem individuellen Schlafbedürfnis.



Wohnen / Matratzenkunde Warenangebot Rheumamatratze

Beschreibung

Bei vielen rheumatischen Beschwerden wirkt Wärme wohltuend, deshalb müssen Rheumatiker zur Verbesserung der Schlafqualität und Linderung der Beschwerden möglichst warm und trocken liegen. Das wird zunächst durch eine außerordentlich gute Feuchtigkeitsableitung erreicht. Eine straffe und feste Polsterung sowie eine materialbedingte Sommer- und Wintereinlage aus Schurwolle ergänzen die Eigenschaften so, dass sie bei rheumatischen Beschwerden als angenehm empfunden werden. Im rechtlichen Sinne ist dieser allgemein übliche Begriff Rheumamatratze allerdings umstritten.



Wohnen / Matratzenkunde Warenangebot Rosshaar Matratze

Beschreibung

Haare sind elastischer als pflanzliche Füllstoffe und entwickeln dadurch eine bessere Füllkraft. Das in seiner ursprünglichen Beschaffenheit glatte Rosshaar wird in einer speziellen, mit einer Dauerwelle vergleichbaren Behandlung gekräuselt und miteinander versponnen, wodurch eine starke Sprungkraft erreicht wird. Rosshaar besitzt eine hohe Fähigkeit, Feuchtigkeit aufzunehmen (bis zu 25% des Eigengewichtes), ohne sich feucht anzufühlen. Aufgrund der feuchtigkeitsregulierenden Eigenschaften eignen sich diese Matratzen auch besonders für die warme Jahreszeit. Bei der überwiegend von Hand erfolgenden Herstellung dieser hochwertigen Vollpolster-Matratzen werden die Rosshaare in eine Nesselhülle gefüllt, in eine stabile Form genäht und eng abgeheftet, um das Verrutschen in der fertigen Matratze zu verhindern. Bei einem etwas höheren Anschaffungspreis sind diese hochwertigen Matratzen jedoch auch durch die Möglichkeit des Nachpolsterns gegenüber anderen Matratzen wesentlich langlebiger. Aus ökonomischen Gründen wird dieser sehr wertvolle Füllstoff häufig mit anderen Materialien kombiniert.



Wohnen / Matratzenkunde Warenangebot Sommer/Winter Seite

Beschreibung

Sonderkonstruktion mit eingesteppter Klimaausgleichszone aus bauschelastischer Baumwollwatte für die Sommerseite sowie eingestepptem Schurwollvlies mit wärmenden Eigenschaften für die Winterseite.



Wohnen / Matratzenkunde Warenangebot Strohkernmatratze

Beschreibung

Ganz aus Naturmaterial gefertigt, wobei die Hauptschichtung aus gepresstem, kieselsäurehaltigem Roggenstroh besteht.



Wohnen / Matratzenkunde Warenangebot Zellmatratze

Beschreibung

Auch als Naturmatratze bezeichnet; gepolstert mit Naturfasern, wie Stroh, Rosshaar, Kapok etc.
Naturmatratze.



Wohnen / Matratzenkunde Zubehör

Beschreibung

Abnehmbare Bezüge
Aus hygienischen Gründen sind vor allem Kinder- und Krankenhausmatratzen mit waschbaren, abnehmbaren Bezügen ausgestattet. Müheloses Abziehen und Neubeziehen wird durch Reißverschlüsse an mindestens zwei Seiten des Drellbezuges bzw. Knopfverschluss in Doppelknopf-Technik ermöglicht.

Antidecubitus-Fell
Nach der Wildman-Strickflortechnik hergestellte Bettunterlagen mit hohem Flor zur Behandlung des Decubitus (Wundliegen), die in der Krankenpflege, spez. der Geriatrie, zur Wundbehandlung bzw. -vorbeugung eingesetzt werden. Die Unterlagen sind kochfest, weich, wohltuend und hautsympathisch, sie reduzieren den Druck, verhindern Scheuerstellen und Reibung, saugen Feuchtigkeit auf und fördern den Heilungsprozess; keine toxischen und allergischen Nebenwirkungen. Gewicht: 1000 g/lfm, 1500 g/lfm. Abmessungen: 60x75, 100x75, 140x75, 100x140 cm.

Matratzenschoner
Meist abgesteppt und mit preiswertem Polstermaterial gefüllt, werden sie zwischen Bettboden und Matratze gelegt. Die Oberseite besteht häufig aus dunkel gefärbtem Kettsatin, die Unterseite aus Jute-Nadelfilz. Schoner aus 100% PES bevorzugt im Pflegebereich.

Matratzenhalter
Ansatzstück, um den Spielraum der Matratze auf dem Bettboden zu begrenzen.





ZurückZurück




 www.oekotex.com