Beschreibung
Baumwollartikel besitzen folgende Pflegeeigenschaften:
yyah weiß (kochfest)
yyag bunt
yybb chlorbar (in der BRD nicht üblich)
yycd bügelfähig bis 200 Grad Celsius (mit einem feuchten Bügeltuch)
yyde nicht lösungsmittelempfindlich
yyec zum Trocknen im Tumbler geeignet
Diese Hinweise gelten für alle aus 100% Baumwolle gefertigten Artikel. Bei Mischgeweben gelten die vorher im Labor geprüften und auf dem Etikett angegebenen geänderten Symbole.
Siehe Tabelle Pflegesymbole für Textilien.
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In der Regel gelten die auf den Etiketten gegebenen Pflegeempfehlungen. Spezielle Hinweise gibt es für die Pflege von Frottierwäsche (Frottierstoffe). Wenn Waschmittel mit optischen Aufhellern (Optische Aufheller) verwendet werden, können bei stückgefärbter Ware die Farben bei den ersten Wäschen umschlagen. Daher sind Feinwaschmittel ohne optische Aufheller und ohne Bleichmittel empfohlen. Bedruckte Bettwäsche sollte vor dem Waschen gewendet werden, dadurch behalten die Farben länger ihren intensiven Charakter. Waschmittelkunde.
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(Siehe auch die Definition zu diesem Thema .Gardinenstoffe Pflegeempfehlungen ).
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• Chemiefaserdecken
Gewebte Schlafdecken, Reiseplaids etc. aus Chemiefasern können ohne Probleme nass gereinigt werden. Handwäsche in reichlicher Flotte oder in ausreichend dimensionierter Trommelwaschmaschine bei 30 Grad Celsius mit beliebigem Waschmittel. Nach dem Waschen kalt spülen und im Schongang schleudern oder zum Trocknen aufhängen. Höchsttemperatur 50 Grad Celsius im Trockenschrank. Zum Schluß lässt sich der Flor durch sanftes Aufbürsten wieder in den alten Zustand versetzen.
• Naturhaardecken
Obwohl man Naturhaardecken mit Seifenflocken in handwarmem Wasser leicht ausdrücken kann, sollte darauf verzichtet werden, weil das Trocknen zu einem Problem werden könnte. Daher ist zu empfehlen, Naturhaardecken ab und zu auszuschütteln und bei feuchtem Klima zu lüften. Gelegentlich sollte man sie chemisch reinigen lassen. Im übrigen gelten die auf den Etiketten angegebenen Empfehlungen. Es gibt auch waschbare Naturhaardecken. Sie haben eine Spezialausrüstung und sind nicht filzend.
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Beschreibung
Bei flachgewebten Dekostoffen, überwiegend aus Chemiefasern gefertigt, sind bei sorgfältiger Beachtung der Pflegeempfehlungen auf den Etiketten keine Schwierigkeiten bei der Reinigung zu erwarten.
Polhaltige Dekostoffe dagegen benötigen eine besonders aufmerksame Behandlung. Uni- und bedruckte Baumwoll- und Viskose-Samte erhalten in der Chemisch Reinigung (CR) die beste Pflege. Sie werden schonend mit Perchloräthylen (Symbol: yydc) trockengereinigt.
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Generell ist Leinen kochfest. Bei der Kochempfehlung sollte wegen eventueller Zusatzausrüstungen bzw. Verarbeitung berücksichtigt werden, dass die empfohlene Waschtemperatur niedriger liegen kann. Bei gefärbten Leinentextilien ist ein Waschmittel ohne optische Aufheller (Buntwaschmittel) unbedingt zu empfehlen.
Wie bei allen Textilien sollten die auf dem Etikett wiedergegebenen Pflegeempfehlungen beachtet werden. Um Knitter zu vermeiden, sind Schleudergänge mit sehr hoher Umdrehungszahl und übertriebenes Wringen nach dem Waschen zu unterlassen. Alle Leinentextilien, auch pflegeleicht ausgerüstete, vertragen Bügeltemperaturen bis etwa 200 Grad C, das entspricht etwa der stärksten Einstellung auf der Temperaturskala eines Bügeleisens, wobei L. vor dem Bügeln stets gut anzufeuchten ist.
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Beschreibung
Baumwollartikel haben folgende Pflege- und Reinigungseigenschaften. Die entsprechende Auszeichnung erfolgt durch Pflegesymbole:
yyah weiß (kochfest)
yyaf bunt
yyba chlorbar (in der BRD nicht üblich)
yycd bügelfähig bis 200 Grad C (mit feuchtem Bügeltuch)
yydb nicht lösungsmittelempfindlich
yyea zum Trocknen im Tumbler geeignet
Pflegecode: 81 351
Baumwollzeichen
Das international geschützte Baumwollzeichen kann nur für Textilien
verwendet werden, die aus 100% Baumwolle gefertigt sind.
Diese Hinweise gelten für alle aus 100% Baumwolle gefertigten Artikel. Bei Mischgeweben gelten die vorher im Labor geprüften und auf dem Etikett angegebenen geänderten Symbole.
Pflegebehandlung (Symbole).
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Beschreibung
Generell ist Leinen kochfest. Bei der Kochempfehlung sollte wegen eventueller Zusatzausrüstungen bzw. Verarbeitung berücksichtigt werden, dass die empfohlene Waschtemperatur niedriger liegen kann. Bei gefärbten Leinentextilien ist ein Waschmittel ohne optische Aufheller (Buntwaschmittel) unbedingt zu empfehlen. Wie bei allen Textilien sollten die auf dem Etikett wiedergegebenen Pflegeempfehlungen beachtet werden. Um Knitter zu vermeiden, sind Schleudergänge mit sehr hoher Umdrehungszahl und übertriebenes Wringen nach dem Waschen zu unterlassen. Alle Leinentextilien, auch pflegeleicht ausgerüstete, vertragen Bügeltemperaturen bis etwa 200 Grad C, das entspricht etwa der stärksten Einstellung auf der Temperaturskala eines Bügeleisens, wobei L. vor dem Bügeln stets gut anzufeuchten ist.
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Die Schlingen gewebter Frottierstoffe können hängenbleiben und aus dem Gewebeverband herausgezogen werden. Daher sind überstehende Schlingen abzuschneiden. Schlingen der Wirkfrottierware sind schlingenfest. Frottierware sollte nicht gebügelt werden, um die Saugfähigkeit der Ware nicht zu beeinträchtigen. Um das Austrocknen der Ware zu verhindern, sollte sie nicht auf Heizkörpern trocknen. Wegen des Ausblutens der Frottierware besonders bei dunklen Farben wird empfohlen, diese anfänglich mehrmals getrennt bei annähernd voller Waschtrommel mit 60 Grad C zu waschen, bis der überschüssige Farbstoff entfernt ist. Weichspüler beeinträchtigt die Saugfähigkeit. Pflegeetikett beachten.
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Um Knick- und Knitterfalten zu vermeiden, werden Gardinen aus Chemiefasern erst kurz vor dem Waschen abgenommen. Metallteile, wie Röllchen, Ringe etc. und Bleibänder sollte man - soweit möglich - entfernen. Auch das Einschlagen von Rollringen in ein nichtfärbendes Tuch schützt Gardine und Ringe. Gardinen sollten nicht zu lange hängen, um einen zu hohen Verschmutzungsgrad (Soil) zu vermeiden.
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Leinen- und Halbleinenstoffe erfüllen in ganz besonderem Maße die an G. gestellten Anforderungen . Leinen vergilbt nicht und kann in der Waschmaschine gewaschen werden: Weißwäsche bis 95 Grad C, Buntwäsche bis 60 Grad C.
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Im Objektbereich werden an Textilien hohe Anforderungen gestellt: sie müssen ökonomisch und wäschefreundlich sein, aber auch der Genesungsprozess des Patienten soll durch patientengerechte Wäsche gefördert und sein Wohlbefinden dadurch gesteigert werden. 95% der Bedarfsträger orientieren sich hinsichtlich der Objekt-Textilien an den Normen 61 621 und den Richtlinien Technische Beschreibung von Krankenhaustextilien . Gütezeichen.
Bettwäsche aus 100% Baumwolle wird bevorzugt, obwohl Ware aus Mischgeweben im Vergleich zu Anschaffung, Pflege und Haltbarkeit kostengünstiger ist. Durch die Forderung nach äußerster Hygiene dominiert überwiegend weiße Bettwäsche, die bei großer Waschhäufigkeit für das Desinfektions-Waschverfahren geeignet, bei Einsatz von Vollwaschmitteln bis 95 Grad C kochfest und bis 120 Grad C tumblerfest ist. In der gewerblichen Reinigung (z.B. Mietservice) wird in einem Dutzend Waschverfahren mit bis zu 29 Sortierungen gearbeitet.
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Um Leder weich und geschmeidig zu halten, genügt von Zeit zu Zeit eine pflegliche und schonende Behandlung mit einem speziell für das jeweilige Leder hergestellten Lederpflegemittel.
Aggressive Mittel (Fleckentferner, Terpentin, Poliermittel, Schuhcreme etc.) sind in jedem Falle zu vermeiden. Die Beseitigung von angetrocknetem Schmutz kann mit einem Neutralwaschmittel (Lederseife) oder einem Spezialschaumreiniger vorsichtig erfolgen. Dabei ist darauf zu achten, das Leder nicht zu durchfeuchten.
Bei hartnäckigen Flecken empfiehlt es sich immer, den Fachmann zu Rate zu ziehen, denn Flecken in Leder und Lederwaren verändern deren chemische Struktur.
Vor einer Reinigung sollte man das Farbverhalten des Möbelleders an verdeckter Stelle mit einem weichen, weißen Tuch prüfen: wird das Tuch angefärbt, ist das vorgesehene Reinigungsmittel ungeeignet. Bei trockener Heizungsluft sollte für ausreichende Luftfeuchtigkeit gesorgt werden.
Grundsätzlich zu unterscheiden ist die Pflege zwischen den Oberbegriffen Glatt- oder Rauhleder. Gütezeichen,
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Naturbelassene Leder benötigen grundsätzlich mehr Pflege als pigmentierte Leder. Deshalb sollte man Polstermöbel mit naturbelassenem Nappalederbezug häufig mit einem weichen Tuch abstauben und zweimal jährlich mit Spezialpflegemitteln (Ledermilch) behandeln. Feuchtigkeit schützt Leder davor, auszutrocknen und hart zu werden. Angetrockneten Schmutz mit neutraler Seife in handwarmem Wasser mit einem weichen Tuch vorsichtig ablösen und mit reichlich destilliertem Wasser nachbehandeln, damit keine Seifenrückstände im Leder verbleiben. Anschließend mit einem weichen Wolltuch trockenreiben. Vor Sonne oder direkter Lichteinstrahlung unbedingt schützen.
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Durch die aufgetragene Farbschicht sind bei diesem Leder die Poren geschlossen, Flüssigkeiten können kaum eindringen und bleiben auf der Oberfläche stehen. Dadurch sind diese Leder unempfindlicher und pflegefreundlicher als naturbelassene Nappaleder.
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Hierzu gehören die Velours- und Nubukleder. Sie können ab und zu mit dem Staubsauger abgesaugt werden. Speckige Stellen sind mit Gummibürste oder Schaumstoffschwamm zu behandeln. Angetrockneten Schmutz mit der Bürste abheben und nachträglich absaugen. Falls erforderlich, mit einer neutralen Waschmittellösung und destilliertem Wasser großflächig, aber nicht zu feucht reinigen. Anschließend ist Velours wieder leicht aufzubürsten (in Strichlage legen).
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Generell ist Leinen kochfest. Bei der Kochempfehlung sollte wegen eventueller Zusatzausrüstungen bzw. Verarbeitung berücksichtigt werden, dass die empfohlene Waschtemperatur niedriger liegen kann. Bei gefärbten Leinentextilien ist ein Waschmittel ohne optische Aufheller (Buntwaschmittel) unbedingt zu empfehlen. Wie bei allen Textilien sollten die auf dem Etikett wiedergegebenen Pflegeempfehlungen beachtet werden. Um Knitter zu vermeiden, sind Schleudergänge mit sehr hoher Umdrehungszahl und übertriebenes Wringen nach dem Waschen zu unterlassen. Insbesondere sollte die Wasserextraktion durch starke Dampfpressen vermieden werden, wie dies in industriellen Wäschereien häufig der Fall ist.
Alle Leinentextilien, auch pflegeleicht ausgerüstete, vertragen Bügeltemperaturen bis etwa 200 Grad C, das entspricht etwa der stärksten Einstellung auf der Temperaturskala eines Bügeleisens, wobei L. vor dem Bügeln stets gut anzufeuchten ist. Pflegecode: 81352.
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Sofern es sich nicht um Matratzen mit Sommer- und Winterseite handelt, sollten sie einmal monatlich gewendet werden. Außerdem ist für regelmäßige Durchlüftung zu sorgen. Grundsätzlich sollten Matratzen von Zeit zu Zeit sorgfältig abgebürstet werden. Klopfen oder Nassreinigen schadet jeder Matratze. Ob eine Auflage, die u.U. den Matratzeneffekt beeinträchtigen kann, einzusetzen ist, wird unterschiedlich gehandhabt. Besonders für Allergiker ist das Abnehmen und Reinigen der Matratzenbezüge von großer Wichtigkeit. Deshalb ist beim Matratzenkauf auf das Zeichen mit dem Reißverschluss zu achten. Pflegesymbole werden in der Regel nicht verwendet.
Matratzendrelle werden wegen der an sie gestellten hygienischen Anforderungen mit speziellen Ausrüstungsmitteln, wie z. B. Hygisan® bzw. Sanitized®, behandelt. Beide Mittel wirken desodorierend, sind hautfreundlich und unempfindlich bei hoher Transpiration.
Auch bei bester Pflege sollte eine Matratze aus hygienischen Gründen nach etwa acht bis zehn Jahren ausgetauscht werden.
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Mikrofaser-Vliesstoffe mit Velours- oder Nubukcharakter behalten ihre seidige Oberfläche, sofern bei der Pflege folgende Hinweise beachtet werden: Regelmäßige Pflege mit dem Staubsauger. Flecken werden mit Klebestreifen (Tesafilm) beseitigt. Hierbei wird der Klebestreifen auf den Fleck gedrückt und wieder abgezogen. Danach sollte die Oberfläche aufgebürstet werden (keine Metallbürste verwenden). Die aus Chemiefasern hergestellte Ware ist unempfindlich gegenüber nassgebundenen Verschmutzungen. Eine lokale Fleckbehandlung ist in der Regel ohne Probleme möglich. Es ist jedoch darauf zu achten, dass die mechanische Beanspruchung möglichst gering gehalten wird, um eine Aufrauhung der Oberfläche zu vermeiden. Für die Nassreinigung sind pH-neutrale Waschmittel zu verwenden. Bei Brandflecken sollte man die Warenoberfläche (wie bei Natur-Nubuk) leicht anschmirgeln und abbürsten. Die Behandlung mit Lösungsmitteln wird nicht empfohlen, um Farbschädigungen zu vermeiden. Grundsätzlich sind die Pflegeempfehlungen der Hersteller zu beachten.
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Möbelstoffe benötigen, wie alle Textilien des täglichen Gebrauchs, eine regelmäßige Pflege, weil auch sie einer ständigen Kontakt- und Staubverschmutzung unterworfen sind. Zu unterscheiden sind vier Reinigungsmethoden: Unterhaltsreinigung, Fleckentfernung, Zwischenreinigung und Grundreinigung. Selbst unter genauester Beachtung der Empfehlungen, der Gebrauchs- und Reinigungsanleitungen empfiehlt es sich im Sinne der Werterhaltung eines Polstermöbels, die Grundreinigung stets durch einen Fachbetrieb durchführen zu lassen.
Möbelstoffe aus Chemiefasern können mit Schaum- oder Nassreinigern behandelt werden. Mit Rücksicht auf die Unterpolsterung sollte mit Feuchtigkeit dosiert umgegangen werden. Abnehmbare Bezüge aus Chemiefasern können bei 30 Grad C von Hand gewaschen werden, ohne ihre Gebrauchstüchtigkeit einzubüßen. Bei Spiegelmoketts sollte ein Nassbehandlung nur dann erfolgen, wenn es ausdrücklich auf dem Pflegeetikett empfohlen wird.
Bei Veloursstoffen können sich mit der Zeit durch Druck, Wärme und Feuchtigkeit durch Polverlagerungen Druckstellen bilden, die wie Flecken aussehen. Es handelt sich jedoch um sogenannte Sitzspiegel oder Gebrauchslüster, die für Velours charakteristisch sind. Lange Lebensdauer, bleibende Schönheit und eine leichte Pflege zeichnen Möbelstoffe aus Mohair im Pol aus. Sie benötigen kaum mehr Pflege, als dass man sie vom Staub befreit, wobei man sanft mit einer Saugdüse ohne scharfe Kanten oder mit einer Bürste stets in Richtung der Pollage saugt.
Beschreibung
Sechssprachige Ausarbeitung und im pdf-Format zum downloaden erstellte Hinweise über die Pflege und Reinigung von Möbel-Bezugstoffen aus Mohair Velours.
Further informations please click here: www.mohair.de
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Um Knick- und Knitterfalten zu vermeiden, werden Gardinen aus Chemiefasern erst kurz vor dem Waschen abgenommen. Metallteile, wie Röllchen, Ringe etc. und Bleibänder sollte man - soweit möglich - entfernen. Auch das Einschlagen von Rollringen in ein nichtfärbendes Tuch schützt Gardine und Ringe. Gardinen sollten nicht zu lange hängen, um einen zu hohen Verschmutzungsgrad (Soiling) zu vermeiden.
Bei Maschinenwäsche wird mit viel Wasser und einem geeigneten Spezialwaschmittel gewaschen, die Wassertemperatur sollte ca. 30 Grad C betragen. Das Waschprogramm (Schon- bzw. Feinwaschgang, wenn vorhanden Synthetik-Programm) richtet sich nach den Pflegesymbolen. Bei besonders stark verschmutzten Gardinen, beispielsweise durch Nikotin, empfiehlt sich eine Vorwäsche. Die Beladung der Maschine sollte ca. 1/4 der möglichen Kapazität haben. Nach dem Spülgang wird das Waschgut leicht angeschleudert und, um Knitter zu verhindern, sofort nass aufhängt, wobei der Fußboden mit Tüchern abgedeckt werden sollte. Pflegeempfehlungen sind in der Regel den Fertiggardinen als sog. Verkaufshilfen beigegeben.
Bei Handwäsche soll das Waschgut in reichlich Lauge häufig hin- und hergeschwenkt werden. Reiben, Zerren und Wringen sind zu vermeiden.
Spezialwaschmittel lassen sich bei Gardinen aus Chemiefasern bereits bei Temperaturen von 30 Grad C anwenden. Diese Waschmittel haben ohne Phosphatzusatz ein gutes Pigmentschmutzverhalten bei guter Weißkraft. Sie sind mit Gilbschutz und meist einem Duftstoff ausgestattet. Auf Weichspülmittel kann man bei diesen Waschmitteln verzichten. Handelsübliche Markennamen sind u.a.: Dato, Cardi, Gardinenneu, der Gardinenspezialist. Zusätzlich zu den Gardinen-Waschmitteln können Bleichmittel auf Sauerstoffbasis zugegeben werden; sie sind umweltverträglich, lösen den Schmutz fasertief und geben der Gardine das frische Weiß zurück. Beispiel: Gardinen-Salz.
(Siehe auch Tabelle: Pflegesymbole für Textilien).
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Beschreibung
Im Rahmen der international gültigen Pflegeempfehlungen bezieht sich die Pflegekennzeichnung nicht nur auf die Hauptware, sondern schließt auch die Zutaten, wie Posamenten, Knöpfe, Reißverschlüsse, Pailletten etc. mit ein. D.h., diese Artikel müssen gegenüber den Lösemitteln der Chemisch-Reinigung ebenfalls beständig sein. Selbstverständlich kann auf dem Etikett/Label ein Hinweis darauf sein, dass die genannten Teile nicht reinigungsbeständig sind. Posamenten.
(Siehe auch Tabelle: Pflegesymbole für Textilien).
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Beschreibung
Kostbare Spitzen sollten grundsätzlich unter Verwendung von Feinwaschmitteln oder Seifenflocken von Hand gewaschen werden. Um die Form zu halten, werden sie ggf. in mehreren Lagen mit lockeren Stichen auf einen weißen Baumwollstoff geheftet. Nach dem Waschen und Trocknen sollte man die Spitzen vom Baumwollstoff lösen und auf einer festen textilen Unterlage mit Nadeln spannen. Die Nadeln sollten fein und natürlich rostfrei sein. Wenn erforderlich, die noch leicht feuchte Spitze vorsichtig unter Verwendung eines Bügeltuches glätten.
Eine andere Möglichkeit ist, die Spitze um eine oben und unten gleichmäßig weite Flasche zu spannen und mit einem Stück weißem Stoff zu umwickeln. Die Flasche in einen Topf legen, gut mit Wasser bedecken, Seifenmittel und bei stark verschmutzten Spitzen etvl. etwas Salz hinzufügen und etwa eine Stunde im siedenden Wasser ruhen lassen. Danach wird die Flasche (mit der Spitze) in klares, lauwarmes Wasser gesetzt, damit die Seife entweichen kann. Das Spülwasser muss mehrmals erneuert werden, bis das Wasser klar bleibt.
Brüchige Spitzen werden wieder elastischer, wenn man sie vor dem Waschen einige Tage in reines Olivenöl legt. Sie müssen dann evtl. mehrmals vorsichtig gekocht werden (siehe oben).
Bei der Aufbewahrung ist darauf zu achten, dass Spitzen möglichst dunkel, kühl und trocken lagern. Grundsätzlich sollte man Spitzen nicht falten, sondern gut ausgebreitet liegend aufbewahren oder aufrollen und in säurefreies Seidenpapier wickeln. Zum Schutz gegen Schädlinge eignen sich z.B. kleine Säckchen mit Lavendel oder Zitronenmelisse. Spitzenkunde.
(Siehe auch Darstellung: Pflegesymbole für Textilien).
Pflegesymbole für Textilien
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Beschreibung
Wertvolle Stickereierzeugnisse sollten grundsätzlich unter Verwendung von Feinwaschmitteln oder Seifenflocken am besten von Hand gewaschen werden. Wenn mit der Maschine gewaschen wird, auf jeden Fall ein Netz bzw. Beutel oder Kissenbezug verwenden und die Stickerei niemals schleudern.
Die Wäschestücke ganz trocknen lassen und zum Bügeln wieder einsprühen, damit die überstickten Stellen innen nicht noch nass sind. Um die Reliefarbeiten nicht platt zu drücken, werden Stickereien, Applikationen und Spitzen stets von links auf einer weichen Unterlage gebügelt, am besten verwendet man Molton. Stickereikunde.
(Siehe auch Darstellung: Pflegesymbole für Textilien).
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Beschreibung
Auf der Grundlage internat. Vereinbarungen werden Textilien freiwillig durch allgemeinverständliche und einprägsame Symbole gekennzeichnet, die es dem Verbraucher ermöglichen, die Ware hinsichtlich Waschen, Chloren, Bügeln oder Chemischreinigen richtig zu behandeln. Die internat. gültigen Empfehlungen werden häufig durch artikelspezifische Angaben erweitert. Die Reihenfolge der Pflegesymbole auf den Etiketten ist verbindlich, die Pflegeempfehlungen sind allerdings keine Garantie, aus welcher Schadensersatzansprüche abgeleitet werden können.
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Beschreibung
Um Leder weich und geschmeidig zu halten, genügt von Zeit zu Zeit eine pflegliche und schonende Behandlung mit einem speziell für das jeweilige Leder hergestellten Lederpflegemittel. Aggressive Mittel (Fleckentferner, Terpentin, Poliermittel, Schuhcreme etc.) sind in jedem Falle zu vermeiden. Die Beseitigung von angetrocknetem Schmutz kann mit einem Neutralwaschmittel (Lederseife) oder einem Spezialschaumreiniger vorsichtig erfolgen. Dabei ist darauf zu achten, das Leder nicht zu durchfeuchten. Bei hartnäckigen Flecken empfiehlt es sich immer, den Fachmann zu Rate zu ziehen, denn Flecken in Leder und Lederwaren verändern deren chemische Struktur. Vor einer Reinigung sollte man das Farbverhalten des Möbelleders an verdeckter Stelle mit einem weichen, weißen Tuch prüfen: wird das Tuch angefärbt, ist das vorgesehene Reinigungsmittel ungeeignet. Bei trockener Heizungsluft sollte für ausreichende Luftfeuchtigkeit gesorgt werden. Grundsätzlich zu unterscheiden ist die Pflege zwischen den Oberbegriffen Glatt- oder Rauhleder.
Nappaleder naturbelassen
Naturbelassene Leder benötigen grundsätzlich mehr Pflege als pigmentierte Leder. Deshalb sollte man Polstermöbel mit naturbelassenem Nappalederbezug häufig mit einem weichen Tuch abstauben und zweimal jährlich mit Spezialpflegemitteln (Ledermilch) behandeln. Feuchtigkeit schützt Leder davor, auszutrocknen und hart zu werden. Angetrockneten Schmutz mit neutraler Seife in handwarmem Wasser mit einem weichen Tuch vorsichtig ablösen und mit reichlich destilliertem Wasser nachbehandeln, damit keine Seifenrückstände im Leder verbleiben. Anschließend mit einem weichen Wolltuch trockenreiben. Vor Sonne oder direkter Lichteinstrahlung unbedingt schützen.
Pigmentierte Nappaleder
Durch die aufgetragene Farbschicht sind bei diesem Leder die Poren geschlossen, Flüssigkeiten können kaum eindringen und bleiben auf der Oberfläche stehen. Dadurch sind diese Leder unempfindlicher und pflegefreundlicher als naturbelassene Nappaleder.
Rauhleder
Hierzu gehören die Velours- und Nubukleder. Sie können ab und zu mit dem Staubsauger abgesaugt werden. Speckige Stellen sind mit Gummibürste oder Schaumstoffschwamm zu behandeln. Angetrockneten Schmutz mit der Bürste abheben und nachträglich absaugen. Falls erforderlich, mit einer neutralen Waschmittellösung und destilliertem Wasser großflächig, aber nicht zu feucht reinigen. Anschließend ist Velours wieder leicht aufzubürsten (in Strichlage legen).
Generell darf Leder nicht mit Lösungsmitteln (Fleckentferner, Terpentin, Benzin), Schuhcreme oder Bohnerwachs behandelt werden. Glattes Leder sollte mit einem Tuch, Velours- und Nubukleder können mit einer Bürste gepflegt werden.
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Beschreibung
Mikrofaser-Vliesstoffe mit Velours- oder Nubukcharakter behalten ihre seidige Oberfläche, sofern bei der Pflege folgende Hinweise beachtet werden: Regelmäßige Pflege mit dem Staubsauger. Flecken werden mit Klebestreifen (Tesafilm) beseitigt. Hierbei wird der Klebestreifen auf den Fleck gedrückt und wieder abgezogen. Danach sollte die Oberfläche aufgebürstet werden (keine Metallbürste verwenden). Die aus Chemiefasern hergestellte Ware ist unempfindlich gegenüber nassgebundenen Verschmutzungen. Eine lokale Fleckbehandlung ist in der Regel ohne Probleme möglich. Es ist jedoch darauf zu achten, dass die mechanische Beanspruchung möglichst gering gehalten wird, um eine Aufrauhung der Oberfläche zu vermeiden. Für die Nassreinigung sind pH-neutrale Waschmittel zu verwenden. Bei Brandflecken sollte man die Warenoberfläche (wie bei Natur-Nubuk) leicht anschmirgeln und abbürsten. Die Behandlung mit Lösungsmitteln wird nicht empfohlen, um Farbschädigungen zu vermeiden. Grundsätzlich sind die Pflegeempfehlungen der Hersteller zu beachten.
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Beschreibung
Möbelstoffe benötigen, wie alle Textilien des täglichen Gebrauchs, eine regelmäßige Pflege, weil auch sie einer ständigen Kontakt- und Staubverschmutzung unterworfen sind. Zu unterscheiden sind vier Reinigungsmethoden: Unterhaltsreinigung, Fleckentfernung, Zwischenreinigung und Grundreinigung. Selbst unter genauester Beachtung der Empfehlungen, der Gebrauchs- und Reinigungsanleitungen empfiehlt es sich im Sinne der Werterhaltung eines Polstermöbels, die Grundreinigung stets durch einen Fachbetrieb durchführen zu lassen.
Möbelstoffe aus Chemiefasern können mit Schaum- oder Nassreinigern behandelt werden. Mit Rücksicht auf die Unterpolsterung sollte mit Feuchtigkeit dosiert umgegangen werden. Abnehmbare Bezüge aus Chemiefasern können bei 30 Grad C von Hand gewaschen werden, ohne ihre Gebrauchstüchtigkeit einzubüßen. Bei Spiegelmoketts sollte ein Nassbehandlung nur dann erfolgen, wenn es ausdrücklich auf dem Pflegeetikett empfohlen wird.
Bei Veloursstoffen können sich mit der Zeit durch Druck, Wärme und Feuchtigkeit Druckstellen bilden, die wie Flecken aussehen. Es handelt sich jedoch um sogenannte Gebrauchslüster, die für Velours charakteristisch sind. Lange Lebensdauer, bleibende Schönheit und eine leichte Pflege zeichnen Möbelstoffe aus Mohair im Pol aus. Sie benötigen kaum mehr Pflege, als dass man sie vom Staub befreit, wobei man sanft mit einer Saugdüse ohne scharfe Kanten oder mit einer Bürste stets in Richtung der Pollage saugt.
Fleckentfernung
Flecken in textilen Bezügen lassen sich am leichtesten unmittelbar nach Entstehen beseitigen. Vor der Fleckenentfernung ist die Farbechtheit und Oberflächenveränderung des Polsterbezuges an verdeckter Stelle durch Reiben mit einem weißen, weichen, sauberen Tuch, das mit dem entsprechenden Reinigungs- bzw. Fleckentfernungsmittel getränkt ist, zu prüfen. Diese Prüfung muss auch bei naturfarbenen Bezügen durchgeführt werden. Erst nach der Trocknung ist zu beurteilen, wie die Fleckentfernung vorgenommen wird. Bei empfindlichen Bezügen aus Baumwolle, Leinen, Seide und Viskose empfiehlt es sich, ein Reinigungsunternehmen hinzuzuziehen.
Feuchte Flecken mit einem saugfähigen Tuch oder Papier zunächst abtupfen. Die Rückstände werden mit verdünntem Teppich- oder Polstershampoo nachbehandelt. Flecken werden vom Rand zur Mitte hin aufgenommen und das Restshampoo anschließend mit einem feuchtem Tuch ausgerieben. Reinigungsmittel nie direkt auf den Bezugstoff bringen.
Polsterreiniger
Im Markt werden Polsterreinigungsmittel als Spray-, Flüssig- und Pulverprodukte angeboten. Sie können, je nach Angebotsform, Tenside, Polymere, FCKW-freie Treibmittel und Zellulose als Trägerstoff enthalten. Die Reiniger werden in das Polster eingearbeitet, sodass sich der Schmutz auf den Trägerstoffen festsetzen kann, nachdem die Tenside den Schmutz vom Polster abgelöst haben. Die Lösungsmittel und Wasser verdunsten, anschließend wird der Schmutz abgesaugt. Empfehlenswert sind spezielle Trockenschaumreinigungsmittel, die den Möbelstoff nur schwach anfeuchten, wodurch Ränder vermieden werden. Im einzelnen werden angeboten:
• Sprays (sie wirken in Form tensidhaltiger Reiniger mit FCKW-freien Treibmitteln oder mit Sprühpumpen ohne Treibgas).
• Pulver (der zellulosehaltige Trägerstoff nimmt den Schmutz auf, während Lösungsmittel und Wasser nach dem Einarbeiten verdunsten).
• Flüssigprodukte (die Reinigungsflüssigkeit wird manuell oder maschinell aufgetragen und sofort mit dem Schmutz bzw. den Rückständen nach dem Trocknen aufgesaugt).
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Beschreibung
Durch den mechan. Abrieb bei der Bewegung während des Schlafes und beim Bettenschütteln, aber auch durch Überalterung werden Federn, Daunen und Fasern im Laufe der Zeit geknickt und teilweise zerrieben. Durch Abrieb entsteht Federnflug und Staub. Körperschweiß und Ausdünstung verkleben das Füllmaterial. Somit ist die Qualität des modernen Bettes abhängig von besonderer Pflege. Bettenfachgeschäfte verfügen in der Regel über Reinigungsautomaten, in denen Füllmaterial kontrolliert gereinigt wird.
Betten mit Faserfüllungen aus Chemiefasern sind waschmaschinenfest und sollten häufiger gereinigt bzw. gewaschen werden (bei 40 Grad C mit Feinwaschmitteln). In allen Fällen sollten die jeweiligen Pflegeempfehlungen gem. Empfehlungen des Herstellers beachtet werden.
Objektbereich
Im Objektbereich gelten für die Pflege besondere Vorschriften. Da Bettwaren, wie Steppdecken, Kissen etc., in den Bettenzentralen gereinigt werden, sind folgende Zusatzeigenschaften gefordert:
• Kochfestigkeit (bis 95 Grad C);
• Tumblerfestigkeit (bis 120 Grad C);
• Sterilisierbarkeit (sterilisierbar nach BSG).
Aus hygienischen Gründen sind überwiegend weiße und cremefarbene Einziehdecken im Einsatz.
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Beschreibung
Sofern nicht ausdrücklich in den Pflegeempfehlungen des Herstellers eine chemische Reinigung empfohlen wird, ist Waschen mit Feinwaschmitteln möglich (dem letzten Spülbad etwas Essig zugeben, sanft behandeln, links bügeln mit Dampf oder Feuchtigkeit bei ca. 120 bis 150 Grad C.).
Kurzzeichen: Maulbeerseide SE nach DIN 60 001 Teil 4; Pflegecode: 10240.
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Beschreibung
Durch den mechan. Abrieb bei der Bewegung während des Schlafes und beim Bettenschütteln, aber auch durch Überalterung werden Federn, Daunen und Fasern im Laufe der Zeit geknickt und teilweise zerrieben. Durch Abrieb entsteht Federnflug und Staub. Körperschweiß und Ausdünstung verkleben das Füllmaterial. Somit ist die Qualität des modernen Bettes abhängig von besonderer Pflege. Bettenfachgeschäfte verfügen in der Regel über Reinigungsautomaten, in denen Füllmaterial kontrolliert gereinigt wird. Spezialbehandelte Federn- und Daunenbettwaren können auch zu Hause in der Maschine bei 60 Grad C gewaschen werden. Diese waschbaren Daunenbettwaren, die in der Regel durch Reißverschlüsse in handliche Bahnen zerlegt werden können, überzeugen durch ihre tadellose Hygiene.
Betten mit Faserfüllungen aus Chemiefasern sind waschmaschinenfest und sollten häufiger gereinigt bzw. gewaschen werden (bei 40 Grad C mit Feinwaschmitteln). In allen Fällen sollten die jeweiligen Pflegeempfehlungen beachtet werden.
Im Objektbereich gelten für die Pflege besondere Vorschriften. Da Bettwaren, wie Steppdecken, Kissen etc., in den Bettenzentralen gereinigt werden, sind folgende Zusatzeigenschaften gefordert:
• Kochfestigkeit (bis 95 Grad C);
• Tumblerfestigkeit (bis 120 Grad C);
• Sterilisierbarkeit (sterilisierbar nach BSG).
Aus hygienischen Gründen sind überwiegend weiße und cremefarbene Einziehdecken im Einsatz.
Beschreibung
Schwere Möbel sollten nach Möglichkeit nicht über den Teppichboden geschoben werden; er kann dadurch aus der Form geraten und sich verziehen. Nach einer Nassbehandlung sollte der Teppichboden erst dann wieder begangen werden, wenn er absolut trocken ist. Druckstellen können durch Dämpfen ohne Druck (z.B. Dampfbügeleisen) abgeschwächt werden. Je nach Intensität des Eindrucks ist eine bleibende Verformung oft nicht zu vermeiden.
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Beschreibung
Da eine antimikrobielle Ausrüstung des Teppichbodens nicht permanent wirksam ist, lässt sich z.B. auch in Krankenhäusern die Ware ohne größeren Aufwand desinfizieren. Hierbei hat sich der folgende Behandlungsturnus als günstig erwiesen: Tägliches Absaugen, wenn möglich mit einer zentralen Absauganlage. Etwa jeden dritten oder vierten Tag die Oberfläche mit einem in 41 BSG gelisteten Desinfektionsmittel besprühen und dann alle 4-8 Wochen bei Zusatz eines Desinfektionsmittels im Sprühextraktionsverfahren grundreinigen.
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Beschreibung
Grundsätzlich sind Flecken im TB am leichtesten zu beseitigen, solange der Fleck noch frisch bzw. feucht ist. Auch um Veränderungen an Farben und Fasern zu vermeiden, sollte die Beseitigung sofort nach dem Entstehen durchgeführt werden. Vorsichtshalber sollte die Farb-, Feuchtigkeits- und Lösungsmittelbeständigkeit des TB und der darunter befindlichen Konstruktion an unauffälliger Stelle oder einem Teppichrest geprüft werden. Spezielle Teppichreinigungsmittel für wasserlösliche und wasserunlösliche Flecken sind im Handel erhältlich. Bei einem Problemfall ist in jedem Falle der Fachmann zu Rate zu ziehen. Fleckenentfernung, Teppichreiniger.
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Beschreibung
Teppiche und Teppichböden, ob gewebt, getuftet, gewirkt oder gefilzt, brauchen weniger Pflege als allgemein angenommen, sofern die Verlegung fachgerecht gem. DIN 18 365 erfolgt ist. Einzelheiten der Pflege und Reinigung sind in Merkblättern des TFI, Aachen, festgelegt:
• Haushaltsbereich, Merkblatt RH 5
• Objektbereich, Merkblatt RO 6
Grundsätzlich geschehen Pflege und Reinigung in drei Stufen:
Laufende Pflege
Zur Werterhaltung des Teppichbodens ist tägliches, regelmäßiges Staubsaugen die wichtigste Komponente eines optimalen Teppichpflegeprogramms. Beste Ergebnisse lassen sich durch Bürstsauger mit leistungsstarker Bürst- und Saugleistung erzielen, weil damit auch an den Fasern haftender Schmutz abgestreift wird. Bei Wollteppichen sollte man den Flor erst verfilzen lassen, weil sonst zu viel Flormaterial vom Sauger mitgenommen wird.
Zwischenreinigung
Die Zwischen- oder Teilreinigung ist dann zweckmäßig, wenn sich eine Grundreinigung noch nicht lohnt. Sie wird mit vorgefertigtem Schaum oder Trockenpulver durchgeführt. Die Behandlung mit Pulver empfiehlt sich wegen der geringen Feuchtigkeitsmenge auch für lose verlegte Teppichböden. Siehe Merkblatt RH 5 sowie RO 6 des TFI.
Grundreinigung
Bei stark verschmutzten TB sollte eine Reinigung von Grund auf erfolgen. Je nach Teppichart, Verschmutzungsgrad, Verlegeart und Untergrund wird eine Shampoonierung, Sprühextraktion oder Kombination beider Verfahren vorgenommen. In jedem Fall empfiehlt es sich hier, einen Fachmann einzuschalten. Siehe Merkblatt RH 6 und RO 6 des TFI.
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Beschreibung
Teppichboden.
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Beschreibung
Pflegecode:
10240 bzw. 20240 (Handwäsche bzw. Maschinenwaschbar sofern die Wolle filzfrei veredelt ist).
Im übrigen gelten die Empfehlungen der Hersteller für die jeweiligen Produkte.
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