Beschreibung
In der Textilveredlung wird mit Hilfe von Natronlauge die äußere Schicht der Polyesterfaser abgeschält. Die Faser verliert ca. 25% ihres Eigengewichtes und erhält dadurch einen weichen, seidenähnlichen Griff.
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Beschreibung
Gruppe synthetischer Chemiefasern; durch Polykondensation aus Terephthalsäure und dem Ester eines Ethylenglykols (Terylene-Typ) oder Dimethylolcyclohexan (Vestan-Typ) im Schmelzspinnverfahren hergestellt. TKG: Bezeichnung für Fasern aus linearen Makromolekülen, deren Kette zu mindestens 85 Gewichtsprozent aus dem Ester eines Diols mit Terephtalsäure besteht. Heute die mit Abstand größte Synthesefaser-Gruppe. Ausspinnung zu Filamentgarnen, Spinnfasern, Kabeln, Füllfasern, Monofilen und Spinnvliesen.
Lieferformen: Filamente (glatt oder texturiert), Filamenteffektgarne oder -zwirne, Spinnfasern (hpts. in Mi-schung mit Baumwolle, Wolle, Viskose im Verhältnis 70/30, 65/35, 55/45 und 50/50).
Eigenschaften: Pflegeleicht, gute Formbeständigkeit, läuft nicht ein, strapazierfähig, hohe Knitterfestigkeit, hohe Lichtbestän-digkeit, elastisch, schnell trocknend, geringe Feuchtigkeitsaufnahme, mottenecht, verrottungsbeständig, beständig gegen organische und mineralische Säuren. Eine verbesserte Anfärbbarkeit und Pillingresistenz wird durch chemische Modifikationen (Copolymere) erreicht.
Handelsnamen (Beispiele): Diolen®, Dacron®, Comfo-rel®, Quallofil®, Trevira®, Trevira® CS, Tergal®.
Einsatz: Gardinen, Haustextilien, Möbel- und Dekostoffe, Tep-pichböden etc.
- PES-Filamentgarn glatt
Wegen der hervorragenden Laufeigenschaften spez. für den Einsatz auf schnelllaufenden Wirkmaschinen geeignet, wobei eine Vielfalt von Garntypen im Hinblick auf Titer, Filamentzahl, Filamentquerschnitt, Mattierung und Glanz zur Verfügung steht. Diese Garne kommen sowohl in gedrehter als auch in unge-drehter Form, spez. im Gardinen-Bereich zum Einsatz.
- PES-Filament-texturiert
Durch das Texturieren erhalten Filamentgarne ein hohes Garnvolumen und eine gute Deckkraft sowie einen weichen Griff; sie haben ein geringes Gewicht. Texturierung hpts. nach dem Falschdrahtverfahren.
Einsatz: u.a. im Gardinenbereich.
- PES-Spinnfaser
Mit Abstand die bedeutendste Chemiefaser für den Einsatz in nahezu allen Bereichen der Spinnfaserver-arbeitung.
Einsatz u.a. bei Dekorationsstoffen (Thermodruck), Strukturgardinen, Polstermöbelstoffen sowie in vielen Garnmischungen, spez. im Bereich der Hauswäsche.
- PES-Teppichfaser
Die Brillanz der Farben, der weiche, wollige Charakter, ein schimmernder Lüster und hohe Bauschkraft machen die Faser vor allen Dingen geeignet für den Einsatz bei hochflorigen Teppichbodenqualitäten im mittleren Beanspruchungsbereich sowie für abgepaßte Teppiche. Verwendet wird die Faser auch für rustikale Möbelvelours.
Faserprüfungen:
a) Brennprobe: Die Fasern sind schwer entzündbar, brennen dann jedoch brodelnd wie Polyacrylfasern un-ter Abgabe von Ruß.
b) Chemisches Verhalten: Gute Beständigkeit gegenüber anorganischen kalten Säuren, heiße Säuren zerstö-ren die Fasern. Konzentrierte kalte und verdünnte heiße Laugen greifen die Faser an. Besondere Empfindlichkeit gegenüber Ammoniak. Unempfindlich gegenüber Waschlaugen.
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Gruppe synthetischer Chemiefasern; durch Polykondensation aus Terephthalsäure und dem Ester eines Ethylenglykols (Terylene-Typ) oder Dimethylolcyclohexan (Vestan-Typ) im Schmelzspinnverfahren hergestellt.
TKG: Bezeichnung für Fasern aus linearen Makromolekülen, deren Kette zu mindestens 85 Gewichtspro-zent aus dem Ester eines Diols mit Terephtalsäure besteht. Heute die mit Abstand größte Synthesefaser-Gruppe.
Ausspinnung zu Filamentgarnen, Spinnfasern, Kabeln, Füllfasern, Monofilen und Spinnvliesen.
Lieferformen: Filamente (glatt oder texturiert), Filamenteffektgarne oder -zwirne, Spinnfasern (hpts. in Mischung mit Baumwolle, Wolle, Viskose im Verhältnis 70/30, 65/35, 55/45 und 50/50).
Eigenschaften: Pflegeleicht, gute Formbeständigkeit, läuft nicht ein, strapazierfähig, hohe Knitterfestigkeit, hohe Lichtbeständigkeit, elastisch, schnell trocknend, geringe Feuchtigkeitsaufnahme, mottenecht, verrottungsbeständig, be-ständig gegen organische und mineralische Säuren. Eine verbesserte Anfärbbarkeit und Pillingresistenz wird durch chemische Modifikationen (Copolymere) erreicht.
Handelsnamen: (Beispiele): Diolen®, Dacron®, Comforel®, Quallofil®, Trevira®, Trevira® CS, Tergal®.
Einsatz: Gardinen, Haustextilien, Möbel- und Dekostoffe, Teppichböden etc.
• PES-Filamentgarn glatt
Wegen der hervorragenden Laufeigenschaften spez. für den Einsatz auf schnelllaufenden Wirkmaschinen geeignet, wobei eine Vielfalt von Garntypen im Hinblick auf Titer, Filamentzahl, Filamentquerschnitt, Mattierung und Glanz zur Verfügung steht. Diese Garne kommen sowohl in gedrehter als auch in ungedrehter Form, spez. im Gardinen-Bereich zum Einsatz.
• PES-Filament-texturiert
Durch das Texturieren erhalten Filamentgarne ein hohes Garnvolumen und eine gute Deckkraft sowie einen weichen Griff; sie haben ein geringes Gewicht. Texturierung hpts. nach dem Falschdrahtverfahren. Einsatz: u.a. im Gardinenbereich.
• PES-Spinnfaser
Mit Abstand die bedeutendste Chemiefaser für den Einsatz in nahezu allen Bereichen der Spinnfaserverarbeitung. Einsatz u.a. bei Dekorationsstoffen (Thermodruck), Strukturgardinen, Polstermöbelstoffen sowie in vielen Garnmischungen, spez. im Bereich der Hauswäsche.
• PES-Teppichfaser
Die Brillanz der Farben, der weiche, wollige Charakter, ein schimmernder Lüster und hohe Bauschkraft machen die Faser vor allen Dingen geeignet für den Einsatz bei hochflorigen Teppichbodenqualitäten im mittleren Beanspruchungsbereich sowie für abgepasste Teppiche. Verwendet wird die Faser auch für rustikale Möbelvelours.
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Im Gegensatz zu Nitrozelluloselacken gehören Polyesterlacke zur Gruppe der chemisch verfestigenden Lacke (Reaktionslacke), deren Lackfilm durch die chemischen Bindungskräfte zwischen den Lackbestandteilen eine sehr hohe Widerstandsfähigkeit gegenüber mechanischer und chemischer Beanspruchung hat. Da das Lösungsmittel beim Härten chemisch gebunden wird, kann dieses auch nicht an die Umwelt abgegeben werden.
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