Beschreibung
Mit der Jacquardeinrichtung gewebter Veloursteppich in Rutentechnik. Wilton Teppich bzw. Tournay Teppich.
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Beschreibung
Dieses Verfahren ist die älteste Methode zur Herstellung gewebter Florware, bei denen durch das Einlegen einer Stahlrute das Obergarn zur Schlingen geformt wird, die vor und unmittelbar hinter der Rute durch Schussfäden eingebunden werden. Die Rückseite wird vom Juteschuss und einer Bindekette gebildet. Rutenteppiche können ein- oder mehrchorig als Schlingenware oder Velours gefertigt werden. In allen Fällen sorgen hierfür unterschiedliche Rutensysteme.
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Metalldrähte oder -bänder unterschiedlicher Stärke, mit denen an Rutenwebstühlen die Noppen gebildet werden. Kettsamt, Rutenteppiche.
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1. Schnittrute
2. Füllkette
3. Oberschuß
4. Unterschuß
5. Bindekette
6. erster Chor
7. zweiter Chor
8. dritter Chor
9. tote Chore.
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Beschreibung
Ein auf dem Rutenstuhl gefertigter Florteppich. Die Webart ist die gleiche wie beim Bouclé, dessen Schlingen dadurch entstehen, dass unter die in den Stuhl eingeführten Polkettfäden nach jedem Schusseintrag Ruten geschoben und mit eingewebt werden. Die Höhe der Rute bestimmt die Polhöhe. Nach dem Einweben einer Anzahl Ruten wird die jeweils letzte Rute herausgezogen und wieder neu eingelegt.
Bei dem Rutenvelours-Teppich verwendet man Schnittruten mit einem messerscharfen Kopf, der beim Herausziehen der Rute die Polfadenschlinge aufschneidet. So erhält man ein gleichmäßiges, plüschartiges Warenbild. Einfarbige Rutenvelours-Teppiche werden als Moquette, gemusterte als Wilton Teppiche bzw. Tournay Teppiche bezeichnet.
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Beschreibung
Herstellungsbezeichnung für Kettsamt, dessen Polkette beim Webvorgang durch die Schneidrute aufgeschnitten wird. Rutensamt wird auch als Velours coupé bezeichnet. Die Polbindung kann als V- oder W-Noppe erfolgen. Die Polnoppenhöhe wird durch den Umfang und die Höhe der Ruten bestimmt. Eine niedrige Polhöhe entsteht durch Einsatz niedriger, dünner Ruten. Ggs. Doppelsamt. Möbelstoffkunde, Samt.
(Siehe auch Darstellung: Schneidrute).
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Beschreibung
Dieses Verfahren ist die älteste Methode zur Herstellung gewebter Florteppiche, bei denen durch das Einlegen einer Stahlrute das Obergarn zur Schlingen geformt wird, die vor und unmittelbar hinter der Rute durch Schussfäden eingebunden werden. Die Höhe der Rute bestimmt die Polhöhe. Nach dem Einweben einer Anzahl Ruten wird die jeweils letzte Rute herausgezogen und wieder neu eingelegt. Die Rückseite wird vom Juteschuss und einer Bindekette gebildet. Rutenteppiche können ein- oder mehrchorig als Schlingenware (Bouclé) oder als Velours gefertigt werden. Bei dem Rutenvelours-Teppich verwendet man Schnittruten mit einem messerscharfen Kopf, der beim Herausziehen der Rute die Polfadenschlinge aufschneidet. So erhält man ein gleichmäßiges, plüschartiges Warenbild. Einfarbige Rutenvelours-Teppiche werden als Moquette, gemusterte als Wiltonteppich bzw. Tournayteppiche bezeichnet.
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Dieses Verfahren ist die älteste Methode zur Herstellung gewebter Florgewebe, bei denen durch das Einlegen einer Stahlrute das Obergarn zur Schlingen geformt wird, die vor und unmittelbar hinter der Rute durch Schussfäden eingebunden werden. Die Rückseite wird vom Juteschuss und einer Bindekette gebildet. Rutenteppiche können ein- oder mehrchorig als Schlingenware oder Velours gefertigt werden. In allen Fällen sorgen hierfür unterschiedliche Rutensysteme.
Bouclé (Brüssel, Frisé, Tweedbouclé)
Zugruten ohne Messerkopf lassen die Polschlingen geschlossen, so entsteht der Zugrutenteppich oder Bouclé (loop-pile), wobei durch den Einsatz von Wellenruten unterschiedlicher Höhe unterschiedlich hohe Schlingen entstehen können. Für diese Herstellungsart gibt es materialorientierte Bezeichnungen, wie Woll-Brüssel, Haar-Brüssel oder Wollkammgarn-Brüssel. Eine weitere Variante ist der Frisé, wobei durch die gleichzeitige Verwendung von Schnitt- und Zugruten die Polschlingen nur in bestimmter Folge aufgeschnitten werden.
Velours (Tournay,Wilton)
Mittels Schneidruten mit einem messerscharfen Kopf, der beim Herausziehen der Rute die Polfadenschlinge aufschneidet, erhält man Veloursware (cut-pile) mit einem gleichmäßigen, plüschartigen Warenbild. Die Qualität einer Ware (mehr oder minder dicht eingestellt) wird bestimmt durch die Anzahl der eingesetzten Ruten auf je 10 cm, je mehr Ruten, umso dichter und somit hochwertiger ist die Oberfläche.
Die Musterbildung erfolgt durch die Schaft- oder Jacquardeinrichtung durch Heben und Senken der jeweiligen Polfäden (gestreift, meliert oder geflammt). Bei den Wilton- bzw. Tournayteppichen werden der Webmaschine, entsprechend der Musterung, verschiedenfarbige Polfäden (Chore) vorgelegt und eingewebt. An den Stellen, wo farbige Polgarne nicht an der Warenoberfläche gewünscht sind, wandern diese in den Rücken des Teppichs und bilden dort die sogen. toten Chore, die auf der Rückseite der Ware farbige Streifen bilden und als typisches Kennzeichen der Jacquardware gelten. Ruten Velours Teppich, Ruten.
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