Beschreibung
Man unterscheidet zwischen Schappeseide (auch Florettseide genannt) und der Bouretteseide. Es handelt sich um die in der Seidenspinnerei anfallenden Abfälle, die nicht zu Artikeln Reiner Seide verarbeitet werden. Abfallseide eignet sich besonders für kräftige Seidengewebe, wie Möbelstoffe etc. Dekorationsstoffe, Möbelstoffkunde.
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Siehe: Kabulibaff
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Bez. für unentbastete Rohseide. Das Material ist matt, zeigt viele Unregelmäßigkeiten und besitzt nicht den typischen Seidengriff. Honanseide, Shantungseide und Tussahseide.
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Bettwäsche aus Seide rundet die Sortimente ab, wobei diese hochwertigen Erzeugnisse einen sehr geringen Marktanteil haben.
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Flachgewebe
Rohseidengewebe in Leinwandbindung. Verwendet wir nur teilweise entbastete Seide, daher im Griff hart und knirschend. Die Ware ist strukturbetont durch Noppen und Flammen in Kette und Schuss. Imitate aus Chemiefaserfilamenten kommen als Honanin in den Handel.
Stoffe für Wohn(t)räume finden Sie bei: www.jab.de
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Flachgewebe
Schwere Querripsgewebe mit ausgeprägtem Glanz, auch halbseiden oder aus Chemiefaserfilamenten. Die breiten, flachliegenden Rippen entstehen durch zwei Ketten: Ripskette sowie in Leinwandbindung arbeitende Bindekette. Eine Rippe wird von 4 - 6 Schüssen gebildet. Ottomane.
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Flachgewebe
Feines, sehr hochwertiges Wildseidengewebe mit starkem Glanz, das häufig in kräftigen Tönen eingefärbt wird. Bei den meist leinwandbindigen Geweben verwendet man für die Kette feine Wildseiden mit Titerschwankungen (Garnunregelmäßigkeiten) aus heimischer Seidenraupenzucht, den Schuss bilden meist aus China importierte glattere Schussgarne. Thai-Seidengewebe sind im Griff etwas knirschend und lassen sich sehr gut drapieren.
Stoffe für Wohn(t)räume finden Sie bei: www.jab.de
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Wilde Seide von den in ganz Ost-Asien vorkommenden Kokons des größten aller Seidenspinner (Attacus atlas), die nicht abhaspelbar sind. Der Kokon ist 8 x 3 cm groß. Fagaraseide wird vor allem in der Schappespinnerei verarbeitet. Seide, wilde.
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Diese auch als echte Seide bezeichnete edelste Textilfaser ist das Produkt der in China, Japan usw. gezüchteten Raupe des Maulbeer-Seidenspinners (Bombyx mori), der sich zur Verpuppung einen Kokon aus einem bis etwa 4000 m langen Seidenfaden spinnt. Da die Raupen mit frischen Blättern des Maulbeerbaumes gefüttert werden müssen, ist die Zucht auf Gegenden eingeschränkt, wo diese Bäume gedeihen.
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Beschreibung
Das Ursprungsland der Seide ist China und die Seidenraupenzucht ist ein Teil der chinesichen Kultur, um deren Herstellung sich viele Geheimnisse rankten und die mit allerlei kultischen Bräuchen umgeben wurde. Bereits vor unserer Zeitrechnung wurden auf den Karawanenstraßen durch Zentralasien zwischen Syrien und der chinesischen Provinz Kansu wertvolle Handelsgüter transportiert, u.a. auch chinesische Seide. Sie fand auf den bekannten Seidenstraßen durch die Länder Asiens ihren Weg in die Länder rings um das Mittelmeer. Heute wird Seide in Griechenland, Ungarn, Italien, Südfrankreich und Spanien erzeugt, jedoch ist China nach wie vor Hauptlieferant von Naturseide vor Indien und Japan. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen der Maulbeerseide oder auch echten Seide aus den Kokonfäden der Raupe des Maulbeerspinners und der Wildseide oder auch Tussahseide aus den Kokonfäden der wildlebenden Tussahspinner.
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Beschreibung
Im Gegensatz zur Maulbeerseide wird die Tussahseide von den Kokons wildlebender, nicht züchtbarer Raupen (indischer, japanischer und chinesischer Eichenspinner) gewonnen, daher auch die Bezeichnung Wildseide. Der Einzelfaden ist bandartig flach, wenig durchsichtig und erheblich breiter als derjenige der echten Seide.
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Bez. für die äußeren, unregelmäßig gesponnenen Gerüstfäden des Seidenspinners. Sie enthalten einen deutlich über dem Durchschnitt liegenden Sericinanteil. Seide.
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Abfallgarn aus der Seidenspinnerei, auch als Schappeseide bekannt. Die Abfälle aus der Seidenhaspelei (Reine Seide) werden in der Florette- bzw. Schappespinnerei zu Garnen und Zwirnen verarbeitet. Dieses rel. langstaplige Material - die spinnbare Faserlänge beträgt bis zu 250 mm - wird bevorzugt als Zwirn und Nähmaterial eingesetzt. Das Garn ist sehr fest, gleichmäßig und hat einen seidenen Glanz. Der in der Schappespinnerei anfallende Spinnabgang wird in der Bourettespinnerei weiterverarbeitet. Bouretteseide.
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Auch unter dem Namen Tussah Seide bekannt. Dieses Material stammt von wildlebenden Eichenspinnern. Es ist sehr leicht, geschmeidig und hautverträglich. Bei geringer Faserkräuselung verfügt es nur über ein kleines Füllvolumen. Die Feuchtigkeitsaufnahme ist extrem hoch. Einsatz besonders für Sommerbetten und beheizte Schlafräume.
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Chemieprodukt: Basis anorganische Stoffe. Glasfaserstoffe. Eigenschaften: fadenförmig, verspinn- und verwebbar. Herstellung von Verbundstoffen (Glasfaservlies) möglich. Einsatz: unbrennbare, feuerfeste Vorhänge, Wandbekleidung etc.
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Sammelbezeichnung für Gewebe, die in der Kette Naturseide und im Schuss Baumwoll-, Woll- oder Chemiefasergarne bzw. Mischungen derselben enthalten. Dekostoffe, Möbelstoffkunde, Seide.
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Vom Kokon abgehaspelte endlose Seidenfäden, die man auch als Reale Seide bezeichnet (Grège) im Gegensatz zur versponnenen Naturseide (Bouretteseide). Eingesetzt für sehr feine, hochwertige Gewebe.
Seide.
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Rohseidengewebe in Leinwandbindung. Verwendet wir nur teilweise entbastete Seide, daher im Griff hart und knirschend. Die Ware ist strukturbetont durch Noppen und Flammen in Kette und Schuss. Imitate aus Chemiefaserfilamenten kommen als Honanin in den Handel. Einsatz: Dekorationsstoffe, Seide.
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Feinfädige, immer taftbindige Gewebe aus entbasteter Haspelseide mit Gregé in Kette und Schuß. Bei hohem Glanz fühlt sich das Gewebe weich und seidig an, mit zunehmendem Gewicht wird der Fall fließender. Die Qualitätsangaben erfolgen nach Gewicht (mommen/Yard2 = 3,75 g). Dekorationsstoffe.
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Siehe: Ghoum
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Die M. wird ausschließlich von den Kokons des Maulbeerspinners Bombyx mori geliefert und gilt als die hochwertigste, edelste Naturseide. Seide.
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S. ist das erhärtete Sekret der Seidenraupe, also eine natürliche Eiweißfaser. Sie verfügt über ideale Gebrauchseigenschaften. Neben dem edlen Glanz, der Geschmeidigkeit und Feinheit des Materials zeichnet sich S. durch ein hohes Dehnungsvermögen und Festigkeit aus. Seide ist hautsympathisch und besitzt eine gute Isolationsfähigkeit bei Wärme und Kälte. Durch die hohe Reiß- und Verschleißfähigkeit, Elastizität, Knitterfreiheit und die gute Anfärbbarkeit ist sie für hochwertige Möbelbezugstoffe sehr gut geeignet. Längere Sonneneinstrahlung und hohe Temperaturen beim Bügeln sollten vermieden werden. Seide wird speziell für stilbetonte, optisch wertvolle Gewebekonstruktionen eingesetzt.
Die von den Kokons nicht züchtbarer Raupen (z. B. indischer und chinesischer Eichenspinner) gewonnenen wilden Seiden haben meist ein bräunliches Aussehen. Die bekannteste Wildseide ist Tussahseide. Wildseiden sind schlecht zu bleichen, dicker als die echte Seide, weniger glanzreich und haben nicht die hohe Feinheit und Festigkeit der Naturseide. Gegenüber Säuren und Laugen sind Wildseiden allerdings weniger empfindlich. Tussahseiden werden vor allem in der Schappe- und Florettspinnerei verarbeitet und u.a. für Plüsche, Samte und Dekorationsstoffe verwendet. Die Garnunregelmäßigkeiten werden bei unterschiedlicher Bindung in Kette und Schuss positiv umgesetzt und als interessante Effekte durchaus geschätzt.
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Das Ursprungsland der Seide ist China und die Seidenraupenzucht ist ein Teil der chinesichen Kultur, um deren Herstellung sich viele Geheimnisse rankten und die mit allerlei kultischen Bräuchen umgeben wurde. Bereits vor unserer Zeitrechnung wurden auf den Karawanenstraßen durch Zentralasien zwischen Syrien und der chinesischen Provinz Kansu wertvolle Handelsgüter transportiert, u.a. auch chinesische Seide. Sie fand auf den bekannten Seidenstraßen durch die Länder Asiens ihren Weg in die Länder rings um das Mittelmeer. Heute wird Seide in Griechenland, Ungarn, Italien, Südfrankreich und Spanien erzeugt, jedoch ist China nach wie vor Hauptlieferant von Naturseide vor Indien und Japan. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen der Maulbeerseide oder auch echten Seide aus den Kokonfäden der Raupe des Maulbeerspinners und der Wildseide oder auch Tussahseide aus den Kokonfäden der wildlebenden Tussahspinner.
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Diese auch als echte Seide bezeichnete edelste Textilfaser ist das Produkt der in China, Japan usw. gezüchteten Raupe des Maulbeer-Seidenspinners (Bombyx mori), der sich zur Verpuppung einen Kokon aus einem bis etwa 4000 m langen Seidenfaden spinnt. Da die Raupen mit frischen Blättern des Maulbeerbaumes gefüttert werden müssen, ist die Zucht auf Gegenden eingeschränkt, wo diese Bäume gedeihen. Die Gewinnung ist aufwendig und sehr kostspielig. Durch Hitzeeinwirkung (Dampf oder heiße Luft) werden die Raupen in den etwa taubeneigroßen Kokons getötet und die Kokons in heißem Wasser aufgeweicht. Der ca. 1000 Meter lange Rohseidenfaden im Mittelstück des Kokons ergibt den wertvollsten Rohstoff, die sogen. Haspelseide, die endlos verwertbar ist. Dieser Doppelfaden besteht aus Fibroin und trägt eine leimartige Hülle (Seidenleim, Seidenbast). Der so gewonnene Seidenfaden wird abgehaspelt und durch Seife vom Leim (Sericin) befreit (entbastet). Aus zahlreichen leicht verzwirnten und miteinander verdrehten Kokon-Doppelfäden (zwischen 5 und 30) entsteht der edelste native (natürliche) endlose Faden, als Grège oder Haspelseide bezeichnet. Nach dem Entbastungsgrad unterscheidet man die vollständig entbastete Cuite-Seide sowie die teilweise entbastete Souple-Seide. Nicht entbastete Seide heißt Ecrue-Seide. Durch völliges Entbasten ergibt sich ein hoher Gewichts- und damit Wertverlust der Seide. Dieser kann durch Erschwerung mit Mineralien wieder ausgeglichen werden. Weitere Entbastungsmöglichkeiten bestehen durch die Verwendung von Gerbstoffen, die den Griff und das Volumen, nicht aber das Gewicht erhöhen. Eine optimale Lösung ist die Kombination beider Möglichkeiten.
Eigenschaften/Einsatz
Neben dem edlen Glanz, der Geschmeidigkeit und Feinheit des Materials zeichnet sich Seide durch ein hohes Dehnungsvermögen und Festigkeit aus. Sie ist knitterarm, hautsympathisch und besitzt eine gute Isolationsfähigkeit bei Wärme und Kälte. Bei hoher Feuchtigkeitsaufnahme ist das Material schweißempfindlich, längere Sonneneinstrahlung und hohe Temperaturen beim Bügeln sollten vermieden werden. Griff, Gewicht und Glanz unterscheiden sich je nach Seidenart. Im Bereich der Raumausstattung verwendet man Seide für hochwertige Dekostoffe, elegante Möbelbezüge, Orientteppiche, Bettwäsche, Füllmaterial für Decken und Kissen etc.
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Darstellung
Im Gegensatz zur Maulbeerseide wird die Tussahseide von den Kokons wildlebender, nicht züchtbarer Raupen (indischer, japanischer und chinesischer Eichenspinner) gewonnen, daher auch die Bezeichnung Wildseide. Der Einzelfaden ist bandartig flach, wenig durchsichtig und erheblich breiter als derjenige der echten Seide. Die etwa hühnereigroßen Kokons der wildlebenden Raupen werden zur geeigneten Zeit von Bäumen und Sträuchern eingesammelt. Sie lassen sich nur in seltenen Fällen abhaspeln. Die rohe Seide weist zwei Fäden auf, die miteinander verklebt sind und zur Entfernung des bei Wildseide intensiv anhaftenden Seidenleims in einer Seifen-Soda-Lauge abgekocht werden. Durch das Abkochen bleibt die natürliche bräunliche oder grünliche Farbe erhalten, die sich nur schwer durch Bleichen entfernen lässt. Tussahseiden werden vor allem in der Schappe- und Florettspinnerei verarbeitet und u.a. für Plüsche, Samte und Dekorationsstoffe verwendet. Die Garnunregelmäßigkeiten werden bei unterschiedlicher Bindung in Kette und Schuss positiv umgesetzt und als interessante Effekte durchaus geschätzt Gewebe mit Maulbeerseide in der Kette und Wildseide im Schuss, die lediglich quer zur Webkante Fadenverdickungen aufweisen, nennt man Honan. Weitere Handelsbezeichnungen sind Roh- oder Shantungseide.
Eigenschaften/Einsatz
Neben vielen ähnlichen Eigenschaften wie die der Maulbeerseide, sind Wildseiden grober und dicker, weniger glanzreich, rauer und härter im Griff und sowohl fester als auch haltbarer als Naturseide und gegenüber Säuren und Laugen weniger empfindlich als diese. Im Bereich der Raumausstattung verwendet man Wildseide für hochwertige Dekorations- und Wandbekleidungsstoffe, elegante Möbel- oder Kissenbezüge etc. Als Vlies entbastet dienen diese Seiden als Füllmaterial für Steppbetten und Einziehdecken.
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Beschreibung
Das Ursprungsland der Seide ist China und die Seidenraupenzucht ist ein Teil der chinesichen Kultur, um deren Herstellung sich viele Geheimnisse rankten und die mit allerlei kultischen Bräuchen umgeben wurde. Bereits vor unserer Zeitrechnung wurden auf den Karawanenstraßen durch Zentralasien zwischen Syrien und der chinesischen Provinz Kansu wertvolle Handelsgüter transportiert, u.a. auch chinesische Seide. Sie fand auf den bekannten Seidenstraßen durch die Länder Asiens ihren Weg in die Länder rings um das Mittelmeer. Heute wird Seide in Griechenland, Ungarn, Italien, Südfrankreich und Spanien erzeugt, jedoch ist China nach wie vor Hauptlieferant von Naturseide vor Indien und Japan. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen der Maulbeerseide oder auch echten Seide aus den Kokonfäden der Raupe des Maulbeerspinners und der Wildseide oder auch Tussahseide aus den Kokonfäden der wildlebenden Tussahspinner.
Die Maulbeerseide (SE), auch als echte oder reine Seide bezeichnete edelste Textilfaser, ist das Produkt der in China, Japan usw. gezüchteten Raupe des Maulbeer-Seidenspinners (Bombyx mori), der sich zur Verpuppung einen Kokon aus einem bis etwa 4000 m langen Seidenfaden spinnt. Da die Raupen mit frischen Blättern des Maulbeerbaumes gefüttert werden müssen, ist die Zucht auf Gegenden eingeschränkt, wo diese Bäume gedeihen.
Gewinnung
Die Gewinnung ist aufwendig und sehr kostspielig. Durch Hitzeeinwirkung (Dampf oder heiße Luft) werden die Raupen in den etwa taubeneigroßen Kokons getötet und die Kokons in heißem Wasser aufgeweicht. Der ca. 1000 Meter lange Rohseidenfaden im Mittelstück des Kokons ergibt den wertvollsten Rohstoff, die sogen. Haspelseide, die endlos verwertbar ist. Dieser Doppelfaden besteht aus Fibroin und trägt eine leimartige Hülle (Seidenleim, Seidenbast). Der so gewonnene Seidenfaden wird abgehaspelt und durch Seife vom Leim (Sericin) befreit (entbastet). Aus zahlreichen leicht verzwirnten und miteinander verdrehten Kokon-Doppelfäden (zwischen 5 und 30) entsteht der edelste native (natürliche) endlose Faden, als Grège oder Haspelseide bezeichnet. Nach dem Entbastungsgrad unterscheidet man die vollständig entbastete Cuite-Seide sowie die teilweise entbastete Souple-Seide. Nicht entbastete Seide heißt Ecrue-Seide. Durch völliges Entbasten ergibt sich ein hoher Gewichts- und damit Wertverlust der Seide. Dieser kann durch Erschwerung mit Mineralien wieder ausgeglichen werden. Weitere Entbastungsmöglichkeiten bestehen durch die Verwendung von Gerbstoffen, die den Griff und das Volumen, nicht aber das Gewicht erhöhen. Eine optimale Lösung ist die Kombination beider Möglichkeiten.
Eigenschaften/Einsatz
Neben dem edlen Glanz, der Geschmeidigkeit und Feinheit des Materials zeichnet sich Seide durch ein hohes Dehnungsvermögen und Festigkeit aus. Sie ist knitterarm, hautsympathisch und besitzt eine gute Isolationsfähigkeit bei Wärme und Kälte. Bei hoher Feuchtigkeitsaufnahme ist das Material schweißempfindlich, längere Sonneneinstrahlung und hohe Temperaturen beim Bügeln sollten vermieden werden. Griff, Gewicht und Glanz unterscheiden sich je nach Seidenart. Im Bereich der Raumausstattung verwendet man Seide für hochwertige Dekostoffe, elegante Möbelbezüge, Orientteppiche, Bettwäsche, Füllmaterial für Decken und Kissen etc.
Gütezeichen
Das Europäische Sekretariat für Seide vergibt ein international gültiges Seiden-Signet, sofern die damit ausgezeichneten Artikel aus Reiner Seide bestehen.
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Bez. für unentbastete Seide. Der Begriff bezieht sich sowohl auf Garn (Grège) als auch auf Gewebe. Das Material ist matt, zeigt viele Unregelmäßigkeiten und besitzt nicht den typischen Seidengriff. Honanseide, Shantungseide und Tussahseide.
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Beschreibung
Auch unter dem Namen Tussah-Seide bekannt. Dieses Material stammt von wildlebenden Eichenspinnern. Es ist sehr leicht, geschmeidig und hautverträglich. Bei geringer Faserkräuselung verfügt es nur über ein kleines Füllvolumen. Die Feuchtigkeitsaufnahme ist extrem hoch. Einsatz besonders für Sommerbetten und beheizte Schlafräume.
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Beschreibung
Das Ursprungsland der Seide ist China und die Seidenraupenzucht ist ein Teil der chinesichen Kultur, um deren Herstellung sich viele Geheimnisse rankten und die mit allerlei kultischen Bräuchen umgeben wurde. Bereits vor unserer Zeitrechnung wurden auf den Karawanenstraßen durch Zentralasien zwischen Syrien und der chinesischen Provinz Kansu wertvolle Handelsgüter transportiert, u.a. auch chinesische Seide. Sie fand auf den bekannten Seidenstraßen durch die Länder Asiens ihren Weg in die Länder rings um das Mittelmeer. Heute wird Seide in Griechenland, Ungarn, Italien, Südfrankreich und Spanien erzeugt, jedoch ist China nach wie vor Hauptlieferant von Naturseide vor Indien und Japan. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen der Maulbeerseide oder auch echten Seide aus den Kokonfäden der Raupe des Maulbeerspinners und der Wildseide oder auch Tussahseide aus den Kokonfäden der wildlebenden Tussahspinner.
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Beschreibung
Die Gewinnung ist aufwendig und sehr kostspielig. Durch Hitzeeinwirkung (Dampf oder heiße Luft) werden die Raupen in den etwa taubeneigroßen Kokons getötet und die Kokons in heißem Wasser aufgeweicht. Der ca. 1000 Meter lange Rohseidenfaden im Mittelstück des Kokons ergibt den wertvollsten Rohstoff, die sogen. Haspelseide, die endlos verwertbar ist. Dieser Doppelfaden besteht aus Fibroin und trägt eine leimartige Hülle (Seidenleim, Seidenbast). Der so gewonnene Seidenfaden wird abgehaspelt und durch Seife vom Leim (Sericin) befreit (entbastet). Aus zahlreichen leicht verzwirnten und miteinander verdrehten Kokon-Doppelfäden (zwischen 5 und 30) entsteht der edelste native (natürliche) endlose Faden, als Grège oder Haspelseide bezeichnet. Nach dem Entbastungsgrad unterscheidet man die vollständig entbastete Cuite-Seide sowie die teilweise entbastete Souple-Seide. Nicht entbastete Seide heisst Ecrue Seide. Durch völliges Entbasten ergibt sich ein hoher Gewichts- und damit Wertverlust der Seide. Dieser kann durch Erschwerung mit Mineralien wieder ausgeglichen werden. Weitere Entbastungsmöglichkeiten bestehen durch die Verwendung von Gerbstoffen, die den Griff und das Volumen, nicht aber das Gewicht erhöhen. Eine optimale Lösung ist die Kombination beider Möglichkeiten.
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Beschreibung
Das Europäische Sekretariat für Seide vergibt ein international gültiges Seiden-Signet, sofern die damit ausgezeichneten Artikel aus Reiner Seide bestehen. Gütezeichen.
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Beschreibung
Diese auch als echte Seide bezeichnete edelste Textilfaser ist das Produkt der in China, Japan usw. gezüchteten Raupe des Maulbeer-Seidenspinners (Bombyx mori), der sich zur Verpuppung einen Kokon aus einem bis etwa 4000 m langen Seidenfaden spinnt. Da die Raupen mit frischen Blättern des Maulbeerbaumes gefüttert werden müssen, ist die Zucht auf Gegenden eingeschränkt, wo diese Bäume gedeihen.
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Beschreibung
Neben dem edlen Glanz, der Geschmeidigkeit und Feinheit des Materials zeichnet sich Seide durch ein hohes Dehnungsvermögen und Festigkeit aus. Sie ist knitterarm, hautsympathisch und besitzt eine gute Isolationsfähigkeit bei Wärme und Kälte. Bei hoher Feuchtigkeitsaufnahme ist das Material schweißempfindlich, längere Sonneneinstrahlung und hohe Temperaturen beim Bügeln sollten vermieden werden. Griff, Gewicht und Glanz unterscheiden sich je nach Seidenart. Im Bereich der Raumausstattung verwendet man Seide für hochwertige Dekostoffe, elegante Möbelbezüge, Orientteppiche, Bettwäsche, Füllmaterial für Decken und Kissen etc.
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Beschreibung
Organsin
Zur Verwendung als Kettmaterial müssen die Haspelfäden filiert und mouliniert werden. Man erhält Kettseide. Unterschieden wird im einzelnen nach der Zahl der Filierungen bzw. Moulierungen. Organsin.
Trame
Für Schusszwecke erhält man durch Verzwirnung mehrerer unfilierter Grègefäden ein weicheres, füllkräftiges Garn. Trame.
Grenadine
Kreppgarn, das bei 1200-1800 Drehungen verzwirnt wird und etwa dem Voile- oder Kreppgarn der Baumwollspinnerei entspricht. Die Bez. G. wird auch für hartgedrehte Chemieseiden verwendet.
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Beschreibung
Sofern nicht ausdrücklich in den Pflegeempfehlungen des Herstellers eine chemische Reinigung empfohlen wird, ist Waschen mit Feinwaschmitteln möglich (dem letzten Spülbad etwas Essig zugeben, sanft behandeln, links bügeln mit Dampf oder Feuchtigkeit bei ca. 120 bis 150 Grad C.).
Kurzzeichen: Maulbeerseide SE nach DIN 60 001 Teil 4; Pflegecode: 10240.
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Beschreibung
Im Gegensatz zur Maulbeerseide wird diese Seide von den Kokons wildlebender, nicht züchtbarer Raupen (indischer, japanischer und chinesischer Eichenspinner) gewonnen, daher auch die Bezeichnung Wildseide. Die bekannteste Wildseide ist Tussahseide. Der Einzelfaden ist bandartig flach, wenig durchsichtig und erheblich breiter als derjenige der echten Seide.
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Beschreibung
Neben vielen ähnlichen Eigenschaften wie die der Maulbeerseide sind Wildseiden grober und dicker, weniger glanzreich, rauher und härter im Griff und sowohl fester als auch haltbarer als Naturseide, schlecht zu bleichen und gegenüber Säuren und Laugen weniger empfindlich als diese. Im Bereich der Raumausstattung verwendet man Wildseide für hochwertige Dekorations- und Wandbekleidungsstoffe, elegante Möbel- oder Kissenbezüge etc. Als Vlies entbastet dienen diese Seiden als Füllmaterial für Steppbetten und Einziehdecken. Honan. Doupion.
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Beschreibung
Die etwa hühnereigroßen Kokons der wildlebenden Raupen werden zur geeigneten Zeit von Bäumen und Sträu-chern eingesammelt. Sie lassen sich nur in seltenen Fällen abhaspeln. Die rohe Seide weist zwei Fäden auf, die miteinander verklebt sind und zur Entfernung des bei Wildseide intensiv anhaftenden Seidenleims in einer Seifen-Soda-Lauge abgekocht werden. Durch das Abkochen bleibt die natürliche bräunliche oder grünliche Farbe erhalten, die sich nur schwer durch Bleichen entfernen lässt. Tussahseiden werden vor allem in der Schappe- und Florettspinnerei verarbeitet und u.a. für Plüsche, Samte und Dekorationsstoffe verwendet. Die Garnunregelmäßigkeiten werden bei unterschiedlicher Bindung in Kette und Schuss positiv umgesetzt und als interessante Effekte durchaus geschätzt Gewebe mit Maulbeerseide in der Kette und Wildseide im Schuss, die lediglich quer zur Webkante Fadenverdickungen aufweisen, nennt man Honan. Weitere Handelsbezeichnungen sind Roh- oder Shantungseide.
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Beschreibung
Veredlungsprozess bei Seide zum Ausgleich des bei dem Entbasten entstandenen Gewichtsverlustes (ca. 20-25%). Verwendet werden hierfür Metallsalzlösungen, Silikate oder vegetabilische Substanzen, die ins Faserinnere dringen und das Volumen vergrößern, wodurch die Seide griffiger, glänzender und leichter färbbar wird. Der Grad der Erschwerung beträgt pari, wenn der Gewichtsverlust durch Erschwerung ausgeglichen ist, je nach Verwendungszweck auch über pari oder unter pari. Seide.
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Beschreibung
Schwere Querripsgewebe mit ausgeprägtem Glanz, auch halbseiden oder aus Chemiefaserfilamenten. Die breiten, flachliegenden Rippen entstehen durch zwei Ketten: Ripskette sowie in Leinwandbindung arbeitende Bindekette. Eine Rippe wird von 4-6 Schüssen gebildet. Dekorationsstoffe, Möbelstoffkunde, Ottomane.
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Beschreibung
Überwiegend unter Verwendung farbiger Seidengarne hergestellte Stickarbeiten, auch ergänzt durch Gold-, Silber und Metallfäden. Für den Grundstoff verwendet man neben Seide auch Baumwolle, Leinen oder Wolle. Die Seidenstickerei war bereits im Mittelalter eine hochentwickelte Kunst und reicht über Gotik, Renaissance, Barock und Rokoko (Nadelmalerei) bis in die Biedermeierzeit.
Stickereikunde.
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Beschreibung
Bezeichnung für Tapeten, deren Oberfläche mittels Druck oder Prägung oder eines mit Metallpulvern vermischtem Dispersionsauftrag seidig schimmert. Seidentapeten sind sehr empfindlich und dürfen auf der Frontseite nicht mit Kleber in Berührung kommen.
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Beschreibung
Seidenteppiche sind trotz des feinen, luxuriösen Aussehens äußerst haltbar und mottensicher, neigen jedoch leichter zum Verfilzen und sind in den Farben weniger intensiv als Wollteppiche. Sie werden sowohl als dekoratives Element als auch als Gebrauchsteppich verwendet. Dabei sollte folgende Unterscheidung vorgenommen werden:
Seidenteppiche mit Seide als Flormaterial.
Diese Teppiche haben bei allem Glanz und aller Schönheit in der Knüpfung den Nachteil fehlender Sprungelastizität, geringerer Strapazierfähigkeit und Pflegemöglichkeit. Die Gebrauchseigenschaften sind daher entsprechend vorsichtig zu bewerten (Luxusteppich).
Teppiche mit Seide in Kette und Schuss, aber ohne Seide im Flor
ermöglichen die Herstellung besonders feiner, enger Knoten bei gleichzeitiger Verwendung entsprechend fein ausgesponnener Florgarne. Flosch, Kurk Teppiche. Orientteppiche.
Zu den berühmten Teppichen (mit Seide im Flor) zählen der seidene Mamluk (Wien) sowie seidene Heriz-, Täbriz-, Esfahan-, Ghom- und andere Teppiche.
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Beschreibung
Aus China importierte, leinwandbindige Seidengewebe mit einem unregelmäßigen Gewebebild, das mit Noppen durchsetzt ist. Zum Einsatz kommen Wildseiden mit entsprechenden Garneffekten. S. ist meist stark streifig. Bastseide. Einsatz u.a. für Dekorationsstoffe.
Im Handel wird der Begriff Shantung auch verwendet für Effekt-Imitationen aus Baumwoll- und Zellwollgeweben. Seide (wilde).
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Beschreibung
Teilentbastete Seide durch Behandlung mit warmer Schwefelsäure. Der durch das Entbasten entstehende Gewichtsverlust beträgt zwischen 8-10%. Seide.
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Beschreibung
Bezeichnung für Tapeten, deren Oberfläche mittels Druck oder Prägung oder eines mit Metallpulvern vermischtem Dispersionsauftrag seidig schimmert.
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Beschreibung
Bei Verwendung von Seide für den Flor kostbarer, teurer Teppiche erfordert die Knüpfung einen besonders haltbaren Kettfaden, daher wird bei diesen Teppichen oft mit einer Kette aus Seide gearbeitet. Seidenteppiche.
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Beschreibung
Feines, sehr hochwertiges Wildseidengewebe mit starkem Glanz, das häufig in kräftigen Tönen eingefärbt wird. Bei den meist leinwandbindigen Geweben verwendet man für die Kette feine Wildseiden mit Titerschwankungen (Garnunregelmäßigkeiten) aus heimischer Seidenraupenzucht, den Schuss bilden meist aus China importierte glattere Schussgarne. Thai-Seidengewebe sind im Griff etwas knirschend und lassen sich sehr gut drapieren. Dekorationsstoffe.
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Beschreibung
Im Gegensatz zur sogen. echten Seide, der Maulbeerseide, wird diese Seide von den Kokons wildlebender, nicht züchtbarer Raupen (indischer, japanischer und chinesischer Eichenspinner) gewonnen, daher auch die Bezeichnung Wildseide. Die bekannteste Wildseide ist Tussahseide. Der Einzelfaden ist bandartig flach, wenig durchsichtig und erheblich breiter als derjenige der echten Seide.
Gewinnung
Die etwa hühnereigroßen Kokons der wildlebenden Raupen werden zur geeigneten Zeit von Bäumen und Sträu-chern eingesammelt. Sie lassen sich nur in seltenen Fällen abhaspeln. Die rohe Seide weist zwei Fäden auf, die miteinander verklebt sind und zur Entfernung des bei Wildseide intensiv anhaftenden Seidenleims in einer Seifen-Soda-Lauge abgekocht werden. Durch das Abkochen bleibt die natürliche bräunliche oder grünliche Farbe erhalten, die sich nur schwer durch Bleichen entfernen läßt. Tussahseiden werden vor allem in der Schappe- und Florettspinnerei verarbeitet und u.a. für Plüsche, Samte und Dekorationsstoffe verwendet. Die Garnunregelmäßigkeiten werden bei unterschiedlicher Bindung in Kette und Schuss positiv umgesetzt und als interessante Effekte durchaus geschätzt Gewebe mit Maulbeerseide in der Kette und Wildseide im Schuss, die lediglich quer zur Webkante Fadenverdickungen aufweisen, nennt man Honan. Weitere Handelsbezeichnungen sind Roh- oder Shantungseide.
Eigenschaften/Einsatz
Neben vielen ähnlichen Eigenschaften wie die der Maulbeerseide sind Wildseiden grober und dicker, weniger glanzreich, rauher und härter im Griff und sowohl fester als auch haltbarer als Naturseide, schlecht zu bleichen und gegenüber Säuren und Laugen weniger empfindlich als diese. Im Bereich der Raumausstattung verwendet man Wildseide für hochwertige Dekorations- und Wandbe-kleidungsstoffe, elegante Möbel- oder Kissenbezüge etc. Als Vlies entbastet dienen diese Seiden als Füllmaterial für Steppbetten und Einziehdecken.
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