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www.raumausstattung.dewww.raumausstattung.de - Wohnen

Wohnen / Abriebfestigkeit Teppichboden

Beschreibung

Die A. von Teppichboden-Qualitäten gegenüber dem Begehen und damit der Widerstand gegen Abrieb. Prüfung erfolgt nach EN 1963 (Lissontest ). Sie ist ein Merkmal für die Strapazierwert-Einstufung von Teppichböden nach DIN EN 1307 bzw. DIN EN 1470.

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Wohnen / Bauhaus Teppichboden

Darstellung

Bauhaus Teppichboden

Vorwerk Teppichwerke GmbH, Hameln


Teppichboden. Design: Grete Reichardt, 1907-1984.

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Wohnen / Bildern Teppichboden

Beschreibung

Bei Teppichböden bezeichnet Bildern den charakteristischen Oberseiteneffekt an Schnittpolteppichen, auch als Schreiben bezeichnet. Es handelt sich um veränderbare Hell/Dunkel-Unterschiede/Schattierungen, hervorgerufen durch eine abweichende Lichtreflexion; sie wiederum erfolgt durch unterschiedliche Pol-Strichlagen. Durch mechanische Einwirkungen, wie z.B. Staubsaugen, lassen sich diese Schattierungen im Gegensatz zum Shading jederzeit verändern bzw. beseitigen.

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Wohnen / Bouclé Teppichboden Kokos

Darstellung

Bouclé Teppichboden Kokos

DEKOWE Schürholz, Dorsten


Kokos-Teppichboden im Bouclétechnik.

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Wohnen / Brennverhalten Teppichboden

Beschreibung

Die Bewertung des B. von Baustoffen und Bauteilen ist in der DIN 4102, Teil 1 festgelegt. Man unterscheidet folgende Brandklassen:

B 1 schwer entflammbare Baustoffe,
B 2 normal entflammbare Baustoffe,
B 3 leicht entflammbare Baustoffe.

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Wohnen / Farbechtheit Teppichboden

Beschreibung

Für den Bereich textiler Fußbodenbeläge werden folgende Echtheitswerte nach DIN geprüft:

• Lichtechtheit,
• Wasserechtheit,
• Reibechtheit und
• Wasserfleckenempfindlichkeit (nicht obligatorisch).

Echtheiten, Teppichboden.

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Wohnen / Farbkollektionen Teppichboden

Beschreibung

Anhand von Checklisten entscheiden sich Architekten, Objekteure und Raumausstatter vor dem Verlegen eines Teppichbodens für dessen Farbe nicht nur nach den Kriterien des Geschmacks, sie orientieren sich in ihrer Entscheidung auch an vorhandenen Raum- und Lichtverhältnissen und den Anforderungen, die an das Produkt gestellt werden. Die Industrie stellt hierfür technische Informationsblätter und aufwendige Service- und Kollektionsmappen mit bis zu 300 Farbstellungen zur Verfügung.

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Wohnen / Feinvelours Teppichboden

Beschreibung

Bezeichnung von Tuftingqualitäten mit hoher Poldichte. Bei diesen Feintufting Qualitäten ergeben sich Noppendichten, die zwischen 250.000 und 700.000 Noppen/qm liegen können. Tufting Teppichboden/Velours.

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Wohnen / Florrichtung Teppichboden

Beschreibung

Der Verlauf der Teppichbahnen erfolgt unter Berücksichtigung der Pollage/Florrichtung. Ob Velours- oder Schlingenware, die Florrichtung sollte stets gleich sein; sie ist meistens auf der Rückseite der Auslegeware durch einen Pfeil gekennzeichnet. Die Florrichtung läßt sich auch durch die Hammerprobe feststellen.

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Wohnen / Füllstoffe Teppichboden

Beschreibung

In der Teppichbodenfertigung wird auch aus preislichen Gründen der meist aus Latex bestehenden Rückenbeschichtung (Einbindung) ein Füllstoff aus chemischen oder natürlichen Substanzen, wie z.B. Kreide, beigemischt. Bei der Entsorgung via Müllverbrennung bzw. Deponie macht die Kreide jedoch durch hohen Schlackenanfall Probleme. Aus diesem Grunde werden zunehmend füllstoffreie Rücken angeboten, weil so eine bessere thermische Abfallverwertung bei hohem Heizwert erreicht wird. Tufting Teppichboden, Rückenbeschichtung.

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Wohnen / Gegenwart Objektbereich Teppichboden

Darstellung

Gegenwart Objektbereich Teppichboden

Dura Tufting GmbH, Fulda


Sonderanfertigung eines Teppichbodens mit Streumuster und Logo-Druck.

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Wohnen / Geraschelter Teppichboden

Beschreibung

Auf einer Teppich-Raschelmaschine wird ein Teppichboden als Bouclé- oder Veloursware in einem Arbeitsgang hergestellt. Der gewirkte Teppichboden ist dimensionsstabil und besteht aus Pol- und Grundfäden. Diese Ware ist von guter Qualität, absolut schnittfest und zeigt keine Bruchkanten.

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Wohnen / Jugendstil Teppichboden

Darstellung

Jugendstil Teppichboden

Tegethoff , Susanne, Lage


Aus der Classic-Kollektion von Vorwerk, Hameln. Dess. 2100/2924.
Entwurf: Peter Behrens , (1868-1940).

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Wohnen / Kennzeichnung von Teppichböden

Beschreibung

Teppich-Siegel als Produktinformation der Europäischen-Teppichgemeinschaft e.V., Wuppertal. ETG, Certificate of Quality.

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Wohnen / Kompostierbarer Teppichboden

Beschreibung

Die Hersteller von Teppichböden sind bemüht, kompostierbare Konstruktionen zu entwickeln, die Vorteile bei der Entsorgung bieten und beim Verbrennen keine toxischen Gase entwickeln bzw. beim Kompostieren verrotten. Teppiche aus Naturfasern (Kokos, Sisal) können neuerdings zusätzlich mit einem Rücken aus Flachs/Jute-Vlies ausgestattet werden, das durch Vernadelung eine feste Verbindung mit dem Obergewebe eingeht und sowohl organisch als auch thermisch zu entsorgen ist. Kokosteppich, Sisalteppich, Teppichboden.

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Wohnen / Kugelgarn® Teppichboden

Beschreibung

Der in einem Spezialverfahren hergestellte Kugelgarn®-Teppichboden ist ein schnittfester, nicht fransender und nahtstellenfreier Kompaktboden mit einem sehr hohen Strapazierwert. Neben der Produktsparte Tufting und Nadelvlies handelt es sich bei Kugelgarn® um eine eigenständige Technologie der Schweizer Firma Fabromont.

Die auf dem latexierten Trägerrücken stark verdichtet aufgebrachten Faserkugeln sind wie zufällig angeordnet und bestimmen das Oberflächenbild. Der Farbanteil der Color-Effekt-Punkte beträgt bis zu 85%. Kugelgarn-Teppichboden wird völlig richtungsfrei hergestellt, wodurch Nähte und Laufrichtung unsichtbar bleiben und der Flächenbelag wie aus einem Guss wirkt, wodurch auch die problemlose Reparaturfähigkeit gewährleistet ist. Auch komplizierteste Grundrisse sind kein Problem, da dieser Boden unabhängig von der Verlegerichtung nach dem geringsten Verschnittmaß verlegt werden kann: in der Regel < 3%.

Durch die geschlossene Oberfläche wird das Eindringen von Schmutz und Druckstellen durch Möbel verhindert. Kugelgarnböden sind pflegeleicht und lassen sich Dank des speziellen Aufbaus sehr gut reinigen. Der Belag ist schadstoffgeprüft und als ökologischer Teppichboden ausgezeichnet. Die mit verschiedenen zusätzlichen Eigenschaften, wie flammhemmend, antistatisch oder ableitfähig, angebotenen Qualitäten sind nicht nur im Wohn-, sondern auch im Objektbereich einsetzbar. Teppichboden.

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Wohnen / Kugelgarn® Teppichboden

Darstellung

Kugelgarn® Teppichboden

Fabromont AG, Schmitten / Schweiz


Leuchtende Farbigkeit und eine Fülle feiner Farbtupfer gibt dem neuen, textilen Bodenbelag eine frische und lebendige Ausstrahlung.

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Wohnen / Noppenzahl Teppichboden

Beschreibung

Bei mechan. hergestellten Teppichen die Anzahl der Noppen/qm.

Tuftingverfahren
Gezählt wird die Anzahl der Noppen in Querrichtung (Nadelteilung), multipliziert mit der Anzahl Noppen in Längsrichtung (Stichdichte). Teilung, Teppichboden.

Webteppiche
Die Noppenzahl orientiert sich am Herstellverfahren:

• Rutenteppiche mit ca. 14.400 bis ca.130.000 Noppen/qm,
• Greiferteppiche mit ca. 40.000 bis ca. 100.000 Noppen /qm,
• Doppelteppiche mit ca. 90.000 bis ca. 600.000 Noppen/qm.

Die Wertigkeit eines Teppichs steigt mit der Anzahl der Noppen/qm.

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Wohnen / Noppenzahl Teppichböden

Darstellung

Noppenzahl Teppichböden

SN-Verlag, Hamburg


Noppenzahl von Teppichböden (schematisch).

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Wohnen / Objektbereich Verlegung von Teppichboden

Beschreibung

Soll im Objektbereich ein Teppichboden verlegt werden, sind eine Reihe von Kriterien zu berücksichtigen:

• Konstruktion durch Polmaterial hinsichtlich Gewicht, Polhöhe, Poldichte, Lüster, Griff, Poldefinition/ Oberflächenstruktur.

• Gebrauchseigenschaften, wie Abtrageeigenschaft, Alterungsbeständigkeit, Anschmutzverhalten, Antistatik, Begehkomfort, Beständigkeit gegen Mikroben, Pilze und Geruchsbildung, Brennbarkeit, Farbechtheit, Feuchtraumeignung, outdoor-Eignung, Polbeständigkeit, Schallabsorption, Schnittkantenfestigkeit, Trittschalldämmung, Verschleißfestigkeit, Wärmeisolierung, Wiedererholungsvermögen.

• Dessinierung: tuftgemustert, webgemustert, bedruckt etc.

Das Verlegen von Teppichböden im Objektbereich sollte in jedem Fall vom Fachmann durchgeführt werden. Für Fachberatung und Einrichtungsüberlegungen spez. im Objektbereich stehen Qualitäts- und Farbmuster als Verkaufshilfen zur Verfügung. Diese werden vervollständigt durch eine ausführliche Dokumentation mit Verlegeanleitungen im Rahmen vorgegebener Baunormen, Verlegen von Teppichboden.

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Wohnen / Radcliff Teppichboden

Beschreibung

Das Verfahren zur Herstellung von Klebepolteppichen. Gearbeitet wird mit einem endlosen Stahlband, das an der Umkehrstelle den Polfaden in Schlaufenform aufnimmt und zu einer Boucléschlinge verformt. Gleichzeitig wird die Schlingenrückseite mit einem Kleber beschichtet und anschließend unter einem Infrarot-Trockner getrocknet. Das Polmaterial ist nun fest in die Beschichtungsmasse eingebettet. Durch Aufschneiden der Schlinge kann der auf diese Weise entstandene Bouclé-Teppich eine Veloursoberfläche erhalten. Teppichboden.

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Wohnen / Recycling Teppichboden

Beschreibung

Die Einlagerung verbrauchter Teppichböden erfolgt z. Zt. noch überwiegend in Deponien. Da die meisten Teppiche, sogar die sogenannten Bio-Teppiche, nicht 100% abbaubar, d.h. nicht vollständig zersetzbar sind, stellt die Einlagerung in Deponien keine Problemlösung dar. Mögliche Lösungen sind das Thermische Recycling und das Back to root Recycling, PVC Beläge,RECAM.

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Wohnen / Sisal Teppichboden

Darstellung

Sisal Teppichboden

DEKOWE Schürholz, Dorsten


Objektware in Ripsbindung. Obermaterial aus 100 % Sisal.

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Wohnen / Strichrichtung Teppichboden

Beschreibung

Bei mit Schnittruten hergestellten Teppichen ist der Strich durch leichtes Hin- und Herstreichen mit der Hand zu ermitteln, gegen den Strich ist ein leichter Widerstand zu spüren. Gegen den Strich gesehen hat ein Wollteppich immer ein farblich satteres Aussehen.

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Wohnen / Teppichboden (Auslegeware)

Beschreibung

Der Teppichboden ist zu einem wichtigen Gestaltungsmittel der modernen Wohnungseinrichtung sowie zu einem bedeutenden textilen Bauelement im Objektbereich geworden. Das umfangreiche Angebot reicht von guten Gebrauchsteppichen bis zu luxuriösen, komfortablen Qualitäten für den Wohnbereich sowie objektgeeignete, strapazierfähige, stuhlrollengeeignete Beläge in hochwertigen, auf den jeweiligen Einsatz abgestimmten Qualitäten.

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Wohnen / Teppichboden Abmessungen

Beschreibung

(Siehe Tabelle: Teppichboden Standardmaße).

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Wohnen / Teppichboden Anforderungsprofil

Beschreibung

Der Teppichboden ist zu einem wichtigen Gestaltungsmittel der modernen Wohnungseinrichtung sowie zu einem bedeutenden textilen Bauelement im Objektbereich geworden. Das umfangreiche Angebot reicht von guten Gebrauchsteppichen bis zu luxuriösen, komfortablen Qualitäten für den Wohnbereich sowie objektgeeignete, strapazierfähige, stuhlrollengeeignete Beläge in hochwertigen, auf den jeweiligen Einsatz abgestimmten Qualitäten.

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Wohnen / Teppichboden Auszeichnung

Beschreibung

Bei textilen Teppichböden ist gem. Textilkennzeichnungsgesetz eine Rohstoffgehaltsangabe erforderlich, wobei allerdings nur die Polnutzschicht zu definieren ist. Nicht zu deklarieren sind Faseranteile, die unter 2% liegen. Materialangaben des Teppichunterbaus brauchen nicht angegeben zu werden. Die Auszeichnung des TB erfolgt mit Informations-Etiketten bzw. dem ETG Teppich-Siegel.

Zusätzliche kundenfreundliche Piktogramme hinsichtlich Strapazierwert, Nutzschicht, RAL-Testat, Dusche und Bad, Ableitfähigkeit, Rollstuhleignung bei verklebten TB, antibakerieller Ausrüstung und Antistatik für PC-Räume werden im Markt eingeführt (FFF Fulda Teppichböden). Zusatzpiktogramme.

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Wohnen / Teppichboden Benotung

Tabelle

Teppichboden Benotung

ETG - Europäische Teppich-Gemeinschaft, Wuppertal


Benotung nach Verwendungsbereich.

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Wohnen / Teppichboden ETG Teppichsiegel

Beschreibung

Nach erfolgter Güteprüfung und Befund durch das TFI ist der Hersteller berechtigt, für die geprüften Artikel das ETG Teppich-Siegel zu führen. Das Siegel enthält Informationen, die dem Verbraucher alle wesentlichen Produkteigenschaften einer Teppichware erklären. Neben Hinweisen über den Komfortwert, der sich aus dem Gewicht und der Höhe der Polschicht sowie der Noppenanzahl eines Bodenbelages ableitet, findet der Kunde auch einen Wert über die Belastbarkeit der Ware. Als Neuheit werden direkt unter dem roten t die Wohn- und Anwendungsbereiche konkret benannt. Darüber hinaus zeigt das Siegel auf, über welche Zusatzeignungen das Produkt verfügt. Insgesamt werden fünf Anwendungsbereiche unterschieden, von denen jeder Bereich bestimmte Werte für die Beanspruchung erfüllen und ggf. einige der Zusatzeignungen aufweisen muss. Wichtige funktionale Fragen, wie der Einsatz im Treppenbereich, bei Fußbodenheizungen oder der Belastung mit Stuhlrollen können anhand der auf dem Siegel enthaltenen Angaben bereits im Vorfeld der Kaufentscheidung geklärt werden. Des weiteren enthält das neue Teppich-Siegel Angaben zur Nutzschicht entsprechend dem Textilkennzeichnungsgesetz sowie die Kontroll-Nummer, die dem Kunden garantiert, dass der Teppichboden tatsächlich geprüft und zertifiziert wurde. Die Kontroll-Nummer ermöglicht die Anforderung eines Prüfzertifikats. Das ETG Teppich-Siegel erhalten nur solche Artikel, die auch das GuT Signum führen.

(Siehe auch Darstellung: Certificate of Quality.)

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Wohnen / Teppichboden ETG Teppichsiegel Zusatzeignungen

Beschreibung

Neben der Einstufung in Komfort- und Beanspruchungswert kann ein Teppichboden folgende Zusatzeignungen aufweisen:

• antistatisch,
• fußbodenheizunggeeignet,
• stuhlrollengeeignet und
• treppengeeignet.

Zur Darstellung der Zusatzeignungen (nach DIN 66 095 T4) sind entsprechende, nachstehende Piktogramme entwickelt worden.

(Siehe auch Darstellungen: antistatisch, fußbodenheizunggeeignet. stuhlrollengeeignet, treppengeeignet).

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Wohnen / Teppichboden Fleckenentfernung

Tabelle

Teppichboden Fleckenentfernung

ETG - Europäische Teppich-Gemeinschaft, Wuppertal


Fleckentfernung von Teppichböden.

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Wohnen / Teppichboden Gewährleistungspflicht

Beschreibung

Die Teppichindustrie hat zum 1.7.1994 die Gewährleistung für Teppichböden von bisher 6 Monaten auf 5 Jahre verlängert.

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Wohnen / Teppichboden Herstellung Farbgestaltung

Beschreibung

Hinsichtlich des Farbbildes unterscheidet man textile Teppichböden wie folgt:

• einfarbig (uni)
• mehrfarbig
• Melangen (Fasermischung)
• Space-dyeing (z.B. mehrfarbig durch verschiedene Farben auf kurzen Abschnitten Vigoureux)
• Mouliné (Garnmischung)

Die Farbgestaltung erfolgt durch:

• Garnfärbung
Eingesetzt werden folgende Spezialfasertypen der Chemiefaserindustrie:

• Spinngefärbte Garne (Farbgleichheit, große Partien)
• Space-Dyeing-Garne (voluminöse, bedruckte Garne)
• Differential-Dyeing-Garne (in allen Affinitäten)
• Ecrue-Grund- und Spezialgarne (für Space und Druck)

• Stückfärbung
• diskontinuierlich
Die Färbung erfolgt auf der Haspelkufe, die Partiegröße ist begrenzt.
• kontinuierlich
Die Färbung erfolgt in Großpartien ab ca. 4000 qm und wird meist auf der Kontinue-Färbemaschine durchgeführt. Dieses sehr wirtschaftliche Verfahren fasst die Arbeitsgänge des Vordämpfens, Färbens, des Farbstoff-Fixierens, des Waschens und Trocknens zusammen.

Mit einem Anteil von ca. 75% ist Deutschland ein typischer Stückfärbermarkt. Stückfärbung.

Ferner besteht u.a. die Möglichkeit der Farbgebung über Strangfärbung (nur für kleinste Partien). Welche Methode jeweils zum Einsatz kommt, entscheiden Auftragsgröße, Musterungskriterien, Auslastung des Betriebes etc. Im TB-Bereich werden Säure- und basische Farbstoffe sowie Metallkomplex- und Pigmentfarbstoffe eingesetzt. Sie sind über chemische Reaktionen entweder fest mit der Faser verbunden oder, wie bei den Pigmenten, in diese eingelagert.

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Wohnen / Teppichboden Herstellung Material Nutzschicht

Beschreibung

Faserrohstoffe
Die Rohstoffgehaltsangabe, d.h. die Faserzusammensetzung eines Fertigtextils, ist seit 1974 in Deutschland eine Pflichtkennzeichnung. Gemäß Textilkennzeichnungsgesetz (8/86) ist, bezogen auf textile Bodenbeläge, nur die dem Gebrauch ausgesetzte Polnutzschicht zu deklarieren, nicht jedoch Fasermaterialien des Teppichunterbaus.

Zum Einsatz kommen vorwiegend Spinnfaser- und Filamentgarne aus Polyamid (PA), Polyester (PES), Polyacryl (PAN) und Polypropylen (PP). Die Polyamidfaser steht weit an der Spitze der eingesetzten Fasern, deren herausragende physikalische Eigenschaften eine hohe Verschleißfestigkeit, ein sehr gutes Wiedererholvermögen und leichte Anfärbbarkeit sind. Die wichtigste Faser im nativen Bereich ist die Schurwolle.

• Polyacryl (PAN) (Stapelfaser)
• Polyamid (PA) (Filament und Stapelfaser)
• Polyester (PES) (Stapelfaser)
• Polypropylen (PP)
• Reine Schurwolle (WV) (IWS-Standard)
• Jute (JU)
• Kokos (CC)
• Sisal (SI)

Polgarne
Die Garne haben einen wesentlichen Einfluss auf die Eigenschaften eines Teppichbodens. Nach der Relevanz werden sie eingeteilt in:

• Chemiefaser-Filamentgarne
Meist zusätzlich künstlich gekräuselt (texturiert) in Form sogen. BCF Garn. Durch Einsatz von Filamentmischgarnen (Intermingled Garn) werden texturierte Garne besonders im Bereich des Differential Dyeing verarbeitet; wodurch sich eine größere farbliche Musterungsvielfalt erreichen lässt. Texturierung.

• Spinnfasergarne
Rein oder aus Fasermischungen; sie werden nach dem Halbkammgarn-, Streichgarn-, Kammgarn- oder dem Walkgarn-Spinnverfahren hergestellt.

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Wohnen / Teppichboden Herstellung Material Rückenausrüstung

Beschreibung

Neben Belägen mit unbehandelter Rückseite kommen folgende Möglichkeiten in Betracht:

Appretur - sie dient bei gewebten Waren insbesondere der Fasereinbindung und bewirkt darüber hinaus eine größere Steifigkeit. Vielfach ist die Appretierung visuell nicht oder kaum erkennbar.

Verfestigungsstrich - er ist als dünne Schicht auf der Rückseite des Belages, insbesondere bei Tuftingteppichen, aufgebracht, um die Noppen mit dem Trägermaterial zu verankern. Die Struktur der Rückseite ist auf der Unterseite des Belages noch in Form von Unebenheiten deutlich erkennbar.

Aufbauschicht - sie ist als glatte, geprägte oder andersartig ausgebildete Schicht, oft geschäumt, auf der Rückseite des Belages aufgebracht. Sie besteht heute überwiegend aus Synthese-Latex. Im gewissen Rahmen kennt man auch Polyurethan. Beschichtungen mit Ataktisches Polypropylen (aPP) und Polyvinylchlorid (PVC) sowie Bitumen werden zur Zeit hauptsächlich als Schwerbeschichtung bei Fliesenplatten verwendet.

Kaschierung - textile oder andere vorgefertigte Flächengebilde, zum Beispiel Gewebe, Vliesstoffe, Folien oder dergleichen, sind auf der Rückseite des Belages aufgeklebt. Der Vorteil der mit Kaschierung versehenen Waren liegt in der Verlegetechnik dieser Artikel. Sie können nämlich, neben dem Kleben, auf einer sehr trittelastischen Unterlage (z.B. Wollfilz oder Schaummatten) verspannt werden. Besondere Anforderungen an den Tuftingträger sind hierbei nicht zu beachten. Bei der Wiederaufnahme ergeben sich Vorteile gegenüber den leicht spaltbaren Schaumrücken.

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Wohnen / Teppichboden Herstellung Material Trägermaterial

Beschreibung

Das Trägermaterial dient zur Aufnahme bzw. Verankerung des Polmaterials und hat darüber hinaus Bedeutung für Formstabilität, Festigkeit, Verlegeart und Verarbeitbarkeit. Werden beispielsweise beim Auslegen von Nassräumen spezifische Anforderungen hinsichtlich des Verrottungswiderstandes verlangt, so muss beim Belag sowohl das Pol- als auch das Trägermaterial aus synthetischen Fasern bestehen. Tuftingwaren werden heutzutage vorwiegend mit Trägermaterialien aus Polypropylen-Bändchengewebe und -Vlies sowie zu einem bedeutend geringeren Anteil mit Vliesstoffträger aus Polyester gefertigt.

Die Vliesstoffträger sind in der Regel unproblematischer in der Schnittkantenfestigkeit. Ansonsten spielt die Wahl des Trägermaterials nur eine untergeordnete Rolle. Hinsichtlich der Verspannbarkeit von Bodenbelägen sind spezielle Anforderungen an den Tuftingträger zu stellen.

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Wohnen / Teppichboden Herstellung Oberseitengestaltung

Beschreibung

Florteppiche
Die strukturelle Gestaltung (Musterung) der Oberseite eines Teppichbodens kann durch unterschiedliche Techniken erfolgen:

• Schlinge (Bouclé Bindungsbild)
• Velours
• Schnittpol
• Scherpol (die Oberseite wird durch Scheren als Velours ausgebildet)
• Schlingen-Velours (Schlinge und Velours wechseln miteinander ab)
• Reliefware (die Polhöhen sind zu einer Hoch-Tief-Struktur ausgebildet)

Flachteppiche
Bez. für alle Teppiche ohne Flormaterial. Sie werden, je nach Fertigungsverfahren, auch entsprechend ihrer Herstellung, als z.B. flachgewebte oder flachgewirkte bzw. nach dem eingesetzten Material, als z.B. Kokos- oder Sisalteppiche etc. bezeichnet. Die Musterung erfolgt durch Farbgebung und/oder Bindung.

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Wohnen / Teppichboden Herstellung Veredlung

Beschreibung

In der Veredlung erhält der TB noch folgende Zusatzeigenschaften:

• schmutzabweisende Ausrüstung (Antisoiling)
• antistatische Ausrüstung (Antistatik)
• antimikrobielle Ausrüstung
• Mottenschutz (Eulan®)
• flammhemmende Ausrüstung (Brennverhalten)
• Trockenausrüstung (Rückenbeschichtung, Scheren etc.)

Endbehandlung: Ausputzen, Messen und Aufmachen der Ware.

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Wohnen / Teppichboden Herstellung Verfahren Flockteppiche

Beschreibung

Auf mit einem Klebebett versehenen Träger werden elektrostatisch Flockfasern aufgebracht. Diese kurzpoligen Bodenbeläge haben immer eine veloursartige Oberseite. Flockteppiche.

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Wohnen / Teppichboden Herstellung Verfahren Klebepolteppiche

Beschreibung

Ein Verfahren, bei dem auf einen vorgefertigten Träger Schichten aus Blöcken gebündelter Fasern oder Fäden (Schnittpolteppich) oder eine vorgefaltete Faserschar bzw. ein vorgefaltetes Faservlies (Schlingenpol) aufgebracht und mit dem Träger adhäsiv verbunden wird. Klebepolteppiche.

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Wohnen / Teppichboden Herstellung Verfahren Nadelvliesteppiche

Beschreibung

Ein- oder mehrschichtige textile Bodenbeläge, die aus einem mechanisch und chemisch oder thermisch verfestigten Faservlies bestehen, wobei nur die oberste Schicht aus hochqualitativem Fasermaterial besteht. Überwiegend in uni oder meliert angeboten, eine Musterung dieser Qualitäten ist möglich. Diese Beläge werden meist in einer Breite von 200 cm oder als Fliesen hergestellt. Nadelvlies Bodenbelag .

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Wohnen / Teppichboden Herstellung Verfahren Tuftingteppiche

Beschreibung

Tuftingteppiche bestehen aus einem Flächengebilde als Träger, in das der Pol mit einer oder mehreren Nadeln eingearbeitet ist. Die Polfäden können beim Tuften in Schlingen (Schlingenpol) belassen und/oder aufgeschnitten sein (Schnittpol bzw. Schlingen-Schnittpol). Die Rückseite weist in der Regel eine Rückenbeschichtung auf (Nadelflorteppiche, Tufting). Für die Herstellung textiler Bodenbeläge ist Tufting das rationellste und auch vielseitigste Verfahren.

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Wohnen / Teppichboden Herstellung Verfahren Webteppiche

Beschreibung

Flachteppiche
Webteppiche aus Kett- und Schussfäden ohne polbindendes Fadensystem

Polteppiche
Webteppiche aus einem Grundgewebe und einem Pol. Grundgewebe und Polschicht sind in einem Arbeitsgang hergestellt.

Nach der Art der Herstellung unterscheidet man Polteppiche wie folgt:

• Rutenteppiche
Gewebte Polteppiche, deren Polschicht mittels Ruten gebildet ist. Sie können mit Zugruten (• Bouclé, • Brüssel), mit Schnittruten (• Velours, • Velvet, • Tournay, • Wilton) oder im Wechsel von Zug- und Schnittruten als Zweischuss- oder Dreischussware hergestellt werden. Ruten Velours Teppich

• Axminsterteppiche
Gewebte Schnittpolteppiche ohne tote Chore.

• Greifer-Axminsterteppiche
Der Pol wird mittels Greifern eingetragen, wobei die Auswahl der farbigen Polkettfäden durch eine Jacquardeinrichtung eingebracht wird. Axminster Teppich Greiferfunktion.

• Greifer-Spulen-Axminsterteppiche
Axminsterteppiche, deren Pol auf der Greifer-Spulen-Axminster-Webmaschine von vorgefertigten Polkettbäumen ohne Verwendung einer Jacquardeinrichtung mittels Greifern eingebracht wird.

• Chenille-Axminsterteppiche
Axminsterteppiche mit vorgefertigten Chenillebändern als Polschussmaterial.

• Doppelteppiche
Gewebte Schnittpolteppiche, die als Ober- und Unterware durch Aufschneiden einer in einem Arbeitsgang hergestellten Doppelware (Doppeltournay) als Einschuss-, Zweischuss- oder Dreischussware entstanden sind. Doppelwerk Webteppich.

• Knüpfteppiche
Teppiche, bei denen zwischen Schussfäden kurze Polfadenabschnitte in Form eines Perserknotens (Senneh) oder eines türkischen Knotens (Gjördes, Smyrna) um zwei oder mehr Kettfäden geschlungen (geknüpft) sind.

Der Vorteil gewebter Teppichböden besteht in der Ausnutzung einer großen Musterung. Darüber hinaus können gewebte Teppichböden, mit einer PVC-Schwerbeschichtung versehen, ohne Berücksichtigung der Flächenbegrenzung lose verlegt werden, auch bei Rollstuhleinsatz. Die Verlegung auf Fußbodenheizungen und textilen Altbelägen ist möglich. Geeignet für Wohnraumsanierung sowie für den Objektbereich. Warenbreiten ab 200 cm (Standardmaß). Bei jacquardgewebter Ware liegt die Breite bei 250 cm und bei Axminster-Ware bei 366 cm. Bei Spezialwünschen sind auch andere Breiten möglich. Webteppiche.

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Wohnen / Teppichboden Herstellung Verfahren Wirkteppiche

Beschreibung

Auf Wirk- oder Strickmaschinen hergestellte Teppiche, die als Flachteppiche ohne Pol oder als Polteppiche hergestellt werden. Wirkteppiche.

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Wohnen / Teppichboden Pflegeempfehlungen Allgemein

Beschreibung

Schwere Möbel sollten nach Möglichkeit nicht über den Teppichboden geschoben werden; er kann dadurch aus der Form geraten und sich verziehen. Nach einer Nassbehandlung sollte der Teppichboden erst dann wieder begangen werden, wenn er absolut trocken ist. Druckstellen können durch Dämpfen ohne Druck (z.B. Dampfbügeleisen) abgeschwächt werden. Je nach Intensität des Eindrucks ist eine bleibende Verformung oft nicht zu vermeiden.

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Wohnen / Teppichboden Pflegeempfehlungen Desinfektion

Beschreibung

Da eine antimikrobielle Ausrüstung des Teppichbodens nicht permanent wirksam ist, lässt sich z.B. auch in Krankenhäusern die Ware ohne größeren Aufwand desinfizieren. Hierbei hat sich der folgende Behandlungsturnus als günstig erwiesen: Tägliches Absaugen, wenn möglich mit einer zentralen Absauganlage. Etwa jeden dritten oder vierten Tag die Oberfläche mit einem in 41 BSG gelisteten Desinfektionsmittel besprühen und dann alle 4-8 Wochen bei Zusatz eines Desinfektionsmittels im Sprühextraktionsverfahren grundreinigen.

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Wohnen / Teppichboden Pflegeempfehlungen Fleckentfernung

Beschreibung

Grundsätzlich sind Flecken im TB am leichtesten zu beseitigen, solange der Fleck noch frisch bzw. feucht ist. Auch um Veränderungen an Farben und Fasern zu vermeiden, sollte die Beseitigung sofort nach dem Entstehen durchgeführt werden. Vorsichtshalber sollte die Farb-, Feuchtigkeits- und Lösungsmittelbeständigkeit des TB und der darunter befindlichen Konstruktion an unauffälliger Stelle oder einem Teppichrest geprüft werden. Spezielle Teppichreinigungsmittel für wasserlösliche und wasserunlösliche Flecken sind im Handel erhältlich. Bei einem Problemfall ist in jedem Falle der Fachmann zu Rate zu ziehen. Fleckenentfernung, Teppichreiniger.

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Wohnen / Teppichboden Pflegeempfehlungen Reinigung

Beschreibung

Teppiche und Teppichböden, ob gewebt, getuftet, gewirkt oder gefilzt, brauchen weniger Pflege als allgemein angenommen, sofern die Verlegung fachgerecht gem. DIN 18 365 erfolgt ist. Einzelheiten der Pflege und Reinigung sind in Merkblättern des TFI, Aachen, festgelegt:

• Haushaltsbereich, Merkblatt RH 5
• Objektbereich, Merkblatt RO 6

Grundsätzlich geschehen Pflege und Reinigung in drei Stufen:

Laufende Pflege
Zur Werterhaltung des Teppichbodens ist tägliches, regelmäßiges Staubsaugen die wichtigste Komponente eines optimalen Teppichpflegeprogramms. Beste Ergebnisse lassen sich durch Bürstsauger mit leistungsstarker Bürst- und Saugleistung erzielen, weil damit auch an den Fasern haftender Schmutz abgestreift wird. Bei Wollteppichen sollte man den Flor erst verfilzen lassen, weil sonst zu viel Flormaterial vom Sauger mitgenommen wird.

Zwischenreinigung
Die Zwischen- oder Teilreinigung ist dann zweckmäßig, wenn sich eine Grundreinigung noch nicht lohnt. Sie wird mit vorgefertigtem Schaum oder Trockenpulver durchgeführt. Die Behandlung mit Pulver empfiehlt sich wegen der geringen Feuchtigkeitsmenge auch für lose verlegte Teppichböden. Siehe Merkblatt RH 5 sowie RO 6 des TFI.

Grundreinigung
Bei stark verschmutzten TB sollte eine Reinigung von Grund auf erfolgen. Je nach Teppichart, Verschmutzungsgrad, Verlegeart und Untergrund wird eine Shampoonierung, Sprühextraktion oder Kombination beider Verfahren vorgenommen. In jedem Fall empfiehlt es sich hier, einen Fachmann einzuschalten. Siehe Merkblatt RH 6 und RO 6 des TFI.

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Wohnen / Teppichboden Sonstiges Qualitätssicherung

Beschreibung

Textile Teppichböden und Nadelvlieserzeugnisse werden vor ihrem Einsatz werkseitig geprüft und in einer Konstruktionsbeschreibung gemäß EN 1307 definiert. Dies geschieht nach folgenden Kriterien:

• bauphysikalische Prüfungen
• Farbgestaltung
• Gebrauchsverhalten
• Gewicht (Polgewicht, Flächengewicht etc.)
• Noppenzahl
• Oberseitengestaltung
• Polschichtdicke (Polrohdichte)
• Rückenausrüstung (Einbindung, Rückenbeschichtung)
• Teppichfasern (Material der Polnutzschicht)
• zusätzliche Eigenschaften.

Darüber hinaus wird auch nach Funktionsmerkmalen geprüft, wie bautechnische Daten, Farbechtheit und Gebrauchsverhalten.

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Wohnen / Teppichboden Sonstiges TFI Güteprüfung

Beschreibung

Entsprechend dem Eignungsprofil werden vom Deutschen Teppich-Forschungsinstitut e.V., Aachen, (TFI) Prüfungen durchgeführt, die die Teppichbodenhersteller als verbindlich akzeptieren. Das neue Certificate of Quality der Europäischen Teppichgemeinschaft (ETG) beinhaltet den Komfort- und Beanspruchungswert sowie die jeweiligen Zusatzeignungen. Es basiert auf europaweit gültigen Normen und reduziert die Prüfungsergebnisse auf eine für den Laien überschaubare Information. Die Kennzeichnung von Teppichböden mit dem ETG-Siegel ist im allgemeinen, insbesondere für den privaten Bereich, eine Qualitätsgarantie für hochwertige Teppichböden. Bei Objekt-Ausschreibungen mit detaillierten Anforderungsprofilen sind entsprechende, verbindliche Normen festgelegt. Sie beschreiben den Komfortwert und den Beanspruchungswert in EN 1307 für Teppichboden, in EN 1470 für Nadelvliesprodukte, DIN 66 095 T4 beinhaltet die Zusatzeignungen.

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Wohnen / Teppichboden Standardmaße

Tabelle

Teppichboden Standardmaße

ETG - Europäische Teppich-Gemeinschaft, Wuppertal


Standardmaße.

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Wohnen / Teppichboden und Umwelt

Beschreibung

Alle umweltrelevanten Themen werden in der Gemeinschaft umweltfreundlicher Teppichboden (GuT) unter gesundheitlichen und ökologischen Aspekten im Interesse einer optimalen Verbraucheraufklärung behandelt. Das TFI (Deutsches Teppich-Forschungsinstitut e.V.) und andere anerkannte europäische Forschungsinstitute überprüfen dabei das Vorhandensein von Schadstoffen, Emissionen und geruchsbildenden Komponenten. Die Analysen stellen sicher, dass Verbraucher Schadstoffen wie Pentachlorphenol, Formaldehyd, Pestiziden, Butadien oder Vinylchlorid nicht ausgesetzt werden. Außerdem ist sichergestellt, dass Asbest und leichtflüchtige Fluorchlorkohlenwasserstoffe auch in Zukunft bei der Teppichboden-Produktion keine Verwendung finden.

Zu dem Aufgabenbereich der GuT gehört neben der Kontrolle der Produktion und der Produktionsanlagen die Optimierung des gesamten Produktlebenszyklus Teppichboden. Hierzu werden umfangreiche Forschungsprojekte durchgeführt. Ergebnisse der Forschungsaktivitäten auf dem Gebiet der Entsorgung zeigen, dass aus auf Erdöl basierenden Rohstoffen hergestellte Teppichböden ein Zwischendepot für Energie sind. Es wurde belegt, dass textile Bodenbeläge bei der thermischen Verwertung im Vergleich zu anderen Brennstoffen, die als Energiequelle genutzt werden, die besseren Emissionswerte aufweisen. Bei der Entsorgung von Teppichböden erfolgt das thermische Recycling durch Verbrennung bei gleichzeitiger Energie (Wärme)-Rückgewinnung. Diese Methode ist optimal, wenn die Anteile brennbarer (organischer) Stoffe in der Teppichware erhöht werden. Im Handel gibt es bereits Teppichbodenqualitäten, bei denen der (anorganische) Füllstoff durch organische Vliese ersetzt wurde.

Die Alternative zur thermischen Verwertung sieht die GuT im Materialrecycling. In enger Zusammenarbeit mit den Rohstofflieferanten wird an realistischen Lösungen gearbeitet. Des Weiteren hat die GuT ein Projekt zur Entsorgungslogistik initiiert, das zum Ziel hat, in den nächsten Jahren ein flächendeckendes System für die Entsorgung alter Textilbeläge beim Privathaushalt und die Weiterleitung an einen Verwerter zu entwickeln.
Back-to-root-Recycling, CRE, Down-Cycling, RECAM, Recycling, Thermisches Recycling, Umweltfreundlicher Teppichboden.

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Wohnen / Teppichboden Verlegen

Beschreibung

Siehe die Definitionen zu diesem Thema Verlegen von Teppichboden).

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Wohnen / Teppichboden Verschleiß

Definition

Verlust der Nutzschicht eines textilen Bodenbelages bei starker mechanischer Beanspruchung.

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Wohnen / Teppichboden Warenangebot

Beschreibung

Das umfangreiche Warenangebot richtet sich u.a. nach Anforderungsprofil, Einsatzbereich, Herstelltechnik, Konstruktion, Polmaterial, Musterung und Warenstruktur. Eine umfangreiche und in den Angaben detaillierte Teppichbodenkartei für Objektbeläge erscheint u.a. jährlich in der Fachzeitschrift HEIMTEX (Busse-Verlag, Herford).

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Wohnen / Teppichboden Zusatzeignung antistatisch

Darstellung

Teppichboden Zusatzeignung antistatisch

ETG - Europäische Teppich-Gemeinschaft, Wuppertal


Die mit dem Zusatzsymbol antistatisch gekennzeichneten textilen Beläge sind problemlos einsetzbar, auch in Räumen mit Bürocomputern oder Terminals. Es ist durch Prüfungen sichergestellt, dass sowohl für den Menschen spürbare als auch den Computer gefährliche Entladungen ausgeschlossen sind. Dabei ist es unerheblich, wieweit die gemessene Spannung den Grenzwert der Empfindlichkeit von 2000 Volt unterschreitet.

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Wohnen / Teppichboden Zusatzeignung feuchtraumgeeignet

Darstellung

Teppichboden Zusatzeignung feuchtraumgeeignet

ETG - Europäische Teppich-Gemeinschaft, Wuppertal


Überall dort, wo textile Teppichböden ausgelegt werden, z.B. in Badezimmern, oder da, wo z.B. durch häufigere Shampoonierbehandlung und Fleckentfernung mit Feuchtigkeit gerechnet werden muss, z.B. in Hotels, Restaurants, Badezimmern oder im Pflegebereich, muss gewährleistet sein, dass die Konstruktion des Teppichbodens vollsynthetisch ist. Hierdurch wird eine Verrottung ausgeschlossenen, Mikroorganismen erhalten keine Lebensbedingungen. Ferner ist eine Mindestmaßstabilität erforderlich. Die Prüflinge müssen bestimmte Farbechtheiten aufweisen: Wasserechtheit nach DIN 54 006 sowie Reibechtheit nach DIN 54 021, wobei die Note 4 des fünfstufigen Graumaßstabes nicht unterschritten werden darf.

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Wohnen / Teppichboden Zusatzeignung fußbodenheizunggeeignet

Darstellung

Teppichboden Zusatzeignung fußbodenheizunggeeignet

ETG - Europäische Teppich-Gemeinschaft, Wuppertal


Drei Voraussetzungen sind erforderlich, um dem textilen Teppichboden diese Zusatzeignung geben zu können:

1) Die Prüfung des Wärmedurchlasswiderstands (WDW max. 0,17 qm K/W) ist notwendig, um zu gewährleisten, dass die Wärmedämmung des Prüflings nicht zu hoch ist (ISO 8302: 1991). Dies ist besonders wichtig bei Speicherheizungen. Damit die Wärme über den Tagesverlauf gleichmäßig verteilt an den Raum abgegeben werden kann, sollte der WDW 0,12 qm K/W nicht unterschreiten.

2) Zur Vermeidung einer zu hohen elektrostatischen Aufladung muss der TB antistatische Eigenschaften haben.

3) Der TB muss wärmealterungsbeständig sein. Durch längere Zeit von unten einwirkende Temperaturen darf der TB seine Gebrauchseigenschaften nicht nachteilig verändern. Prüfung erfolgt nach DIN 53 896.

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Wohnen / Teppichboden Zusatzeignung stuhlrollengeeignet

Darstellung

Teppichboden Zusatzeignung stuhlrollengeeignet

ETG - Europäische Teppich-Gemeinschaft, Wuppertal


Ob ein TB die richtige Konstruktion für die Verwendung von Stuhlrollen aufweist, wird nach EN 985 geprüft. Die mit diesem Signet ausgezeichnete Teppichware setzt eine ganzflächige Verklebung des TB und den Einsatz von Rollen des Typs H (= hart) nach pr EN 12 529 voraus.

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Wohnen / Teppichboden Zusatzeignung treppengeeignet

Darstellung

Teppichboden Zusatzeignung treppengeeignet

ETG - Europäische Teppich-Gemeinschaft, Wuppertal


Mit dem Tretradtest wird geprüft, ob ein TB zusätzlich die dem Strapazierwert entsprechende Beanspruchung als Treppenbelag erfüllt. Test nach EN 1963 Prüfung B.

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Wohnen / Teppichboden Zusatzpiktogramme

Darstellung

Teppichboden Zusatzpiktogramme

DuPont de Nemours (Deutschland) , Östringen


Zusatzpiktogramme für DuPont Teppichböden:

Teil 2

• schalldämmend,
• gesund & sicher,
• pflegeleicht,
• umweltschonend.

(Siehe auch Darstellung: Teppichboden Zusatzpiktogramme).

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Wohnen / Teppichboden Zusatzpiktogramme

Darstellung

Teppichboden Zusatzpiktogramme

DuPont de Nemours (Deutschland) , Östringen


Zusatzpiktogramme für DuPont Teppichböden:

Teil 1

• komfortabel,
• kreativ-modisch,
• strapazierfähig,
• verlegefreundlich.

(Siehe auch Darstellung: Teppichboden Zusatzpiktogramme).

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Wohnen / Teppichbodenmuster Bibliothek

Beschreibung

Verkaufshilfe für den Teppichboden-Fachhandel in Form einer großzügig angelegten Muster-Biliothek. Sie zeigt Teppichböden und -Fliesen und ermöglicht dem Kunden eine große Übersicht über das Angebot.

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Wohnen / Teppichbodenstraße

Beschreibung

Verkaufshilfe für den Teppichbodenfachhandel, die bei hohem Platzbedarf den Zugang zu jeder TB-Rolle ermöglicht. Bei einem optisch verkaufsfördernden Gesamtbild wird die Raumhöhe nicht ausgenutzt. Auf einer 20 m langen Teppichbodenstraße können ca. 50 Rollen gelagert werden.

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Wohnen / Tufting Teppichboden Einbindung Vorstrich

Darstellung

Tufting Teppichboden Einbindung Vorstrich

SN-Verlag, Hamburg


Die Tufting-Einbindung stellt das Verankern der Polfäden mit Hilfe einer Kaschierschicht (Vorstrich) zwischen Träger und späterem Teppichrücken dar.

Es bedeuten:

1 Polmaterial ,
2 Trägermaterial,
3 Unterschlinge,
4 Einbindung/Vorstrich .

Anm. Der nur mit Vorstrich ausgerüstete Teppichboden eignet sich besonders für Treppenverlegung und Stuhlrollenbelastung.

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Wohnen / Tufting Teppichboden Einführung

Beschreibung

Das Tuften hat seinen Ursprung in den USA, wo in frühen Siedlerjahren damit begonnen wurde, florhaltige, wärmende textile Stoffe zu fertigen. In Handarbeit wurde dabei mit einer Nähnadel ein voluminöses, weiches Polgarn in ein Trägermaterial eingestochen (getuftet). Dieser Vorgang war sehr mühsam und kostete viel Zeit. Später wurde dieser Gedanke produktionstechnisch weiterentwickelt und führte schließlich zu der hochentwickelten Technologie zur Herstellung getufteter Teppichböden, die erst zu Beginn der 50er Jahre in Deutschland eingeführt wurde. Die im Vergleich zum herkömmlichen Webstuhl wesentlich höhere Leistung und eine Warenbreite bis zu 500 cm sorgte rasch für einen hohen Marktanteil dieser Ware.

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Wohnen / Tufting Teppichboden Einsatzbereiche

Tabelle

Tufting Teppichboden Einsatzbereiche

Bundesverband Textileinzelhandel, Köln


Einsatzempfehlungen für Tufting-Teppichboden-Konstruktionen.

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Wohnen / Tufting Teppichboden Herstellung

Beschreibung

Tuften ist das maschinelle Einnähen von Polfäden mit Hilfe einer Vielzahl von nebeneinander angeordneten Nadeln in ein Trägermaterial über die gesamte Warenbreite (bis zu 500 cm). Das Trägermaterial besteht wegen der geforderten TB-Eigenschaften (Formstabilität, Festigkeit, Verlegeart und Verarbeitbarkeit) aus PP-Bändchengeweben, PP-Vliesen, PES-Geweben, PES-Vliesen oder Jutegeweben. Die Unterschlinge des Polgarns wird im späteren Herstellverfahren auf der Warenrückseite durch eine Rückenbeschichtung verfestigt, d.h. sie wird eingebunden, um dem Polfaden die notwendige Gebrauchsfestigkeit zu verleihen.

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Wohnen / Tufting Teppichboden Herstellung Funktionsweise

Darstellung

Tufting Teppichboden Herstellung Funktionsweise

SN-Verlag, Hamburg


Funktionsweise der Tuftingmaschine in schematischer Darstellung.

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Wohnen / Tufting Teppichboden Herstellung Polmaterial

Beschreibung

Der Einsatz der Faserstoffe im Tuftingteppichbodenbereich beruht auf einer breiten Palette von nativen Fasern und Chemiefasern.<P> <B>Native Fasern</B><BR> Die wichtigste Faser im nativen Bereich ist die Schurwolle. <BR> <a href="querverweis-begriff-Schurwolle Teppichfaser.htm" class="querverweis">Schurwolle Teppichfaser</a>.<P> &bull; Wollsiegel (Woolmark), <BR> &bull; Wools of New Zealand.<P> <B>Chemiefasern</B><BR> Als Polgarne kommen <a href="querverweis-begriff-Spinnfasergarne.htm" class="querverweis">Spinnfasergarne</a>n und <a href="querverweis-begriff-Filamentgarne.htm" class="querverweis">Filamentgarne</a>n zum Einsatz. <a href="querverweis-begriff-Chemiefasern.htm" class="querverweis">Chemiefasern</a>.<P> Hierzu gehören Chemiefasern auf der Basis:<P> &bull; Polyamid (PA), <BR> &bull; Polyester (PES), <BR> &bull; Polyacryl (PAN) und <BR> &bull; Polypropylen (PP)<P> Die Garne kommen in folgenden Aufmachungen zum Einsatz:<P> &bull; Standardfasertypen<BR> Neben den Standard-Markenfasertypen, die den gewünschten Gebrauchseigenschaften entsprechen, gibt es substandards (auch als 2. Wahl bezeichnet), die diese Eigenschaften nicht erfüllen und ein schlechteres Wiedererholvermögen aufweisen. <a href="querverweis-begriff-Certificate of Quality.htm" class="querverweis">Certificate of Quality</a>.<P> &bull; Spezial-Fasertypen<BR> Entsprechend dem Anforderungsprofil für Teppichböden stehen im Chemiefaserbereich eine Vielzahl zusätzlicher Spezial-Teppichfasertypen zur Verfügung:<P> &bull; Im Querschnitt veränderte Fasertypen<BR> Durch Veränderung der Faserquerschnitte (sie können runde, trilobale, quadratische oder noch andere Formen haben) lassen sich die Teppichbodeneigenschaften beeinflussen. Sie bewirken eine verbesserte Haltbarkeit, Stabilität, Anschmutzbarkeit und Antistatik. Dieses wiederum wirkt sich auch auf die entsprechenden Pflegeeigenschaften der Tuftingware günstig aus.<P> &bull; In der Mattierung veränderte Fasertypen<BR> Die Mattierung ist für den Lüster eines Teppichbodens entscheidend. Je stärker eine Faser mattiert ist, desto weniger wird Schmutz sichtbar. Die Mattierung lässt Benutzungsspuren und Laufgassen weniger sichtbar erscheinen.<P> &bull; In der Feinheit veränderte Fasertypen<BR> Bei Einsatz grober Faserfeinheiten (Titer) erzielt man eher eine robuste Ware, feine Einzeltiter kommen speziell im Velours-Bereich zum Einsatz. Je feiner die Polfasern oder Filamente, desto höher liegt meist die Noppenzahl je qm (Poldichte).<P> &bull; In der Kräuselung veränderte Fasertypen<BR> Auch der Grad der Kräuselung von Chemiefasern kann geplant und je nach Bedarf erzielt werden. So ergeben z.B. stark gekräuselte Polgarne voluminöse, wollähnliche Oberflächenbilder mit gutem Stand und fülligem Griff; weniger starke Garnkräuselungen zeigen eine mehr elegante, mit einem Lüster versehene Oberfläche. Der Grad der Kräuselung kann zusätzlich den Lüster (Glanz) der Ware, die Wärme- und die Schallisolierung beeinflussen.<P> &bull; Chemisch veränderte Fasertypen<BR> Bei Einsatz dieser für Space- und Differential-Dyeing angebotenen Fasertypen wird die unterschiedliche Farbaufnahme zur Musterung des Teppichbodens ausgenutzt. Es gibt die vier unterschiedlich einfärbbaren Fasertypen low, normal, deep und basisch.<P> &bull; Antistatische Chemiefasern<BR> Zur Beseitigung unangenehmer, jedoch durchweg ungefährlicher elektrostatischer Aufladungen, meist gefördert durch starke Reibung und geringe relative Luftfeuchtigkeit, werden speziell im Teppichbodenbereich z.B. geringe Mengen Kohlenstoff- oder Metallfasern als Zumischung einge-setzt. Sie bewirken den permanenten Abbau elektrostatischer Spannungen, d.h., die elektrische Leitfähigkeit wird verbessert, z.B. Antron®, Excel® etc.<BR> Die Ableitung der Spannung kann jedoch nur im gewünschten Ausmaß erfolgen, wenn eine leitfähige Teppichbodenbeschichtung gegeben ist.<P> &bull; Chemiefaser-Filamentgarne<BR> Die texturierten Garne aus Chemiefasern (Filamente) stellen den größten Marktanteil dar. Sie besitzen ein hohes Volumen (Fülligkeit) und Bauschelastizität. Bezeichnung auch als BCF-Garne. <P> &bull; Spinnfasergarne<BR> Sie bestehen meist aus Reiner Schurwolle, aber auch aus anderen nativen Fasern, aus Chemiestapelfasern bzw. Mischungen aus diesen. Diese Garne sind im wesentlichen nach dem Kammgarn-, Streichgarn-, Halbkammgarn- oder nach dem Wollkammgarn-Spinnverfahren ausgesponnen.

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Wohnen / Tufting Teppichboden Herstellung Rückenbeschichtung

Tabelle

Tufting Teppichboden Herstellung Rückenbeschichtung

ETG - Europäische Teppich-Gemeinschaft, Wuppertal


Anm.: Da die Rückenbeschichtung bisher mit bis zu 40 verschiedenen Teppichkennzeichnungen sehr unterschiedlich erfolgte, hat sich die deutsche Teppichbodenindustrie kürzlich auf die genannten Verfahren geeinigt.

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Wohnen / Tufting Teppichboden Herstellung Trägermaterial

Beschreibung

Das Trägermaterial besteht wegen der geforderten TB-Eigenschaften (Formstabilität, Festigkeit, Verlegeart und Verarbeitbarkeit) aus PP-Bändchengeweben, PP-Vliesen, PES-Geweben, PES-Vliesen oder aus Jutegeweben.

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Wohnen / Tufting Teppichboden Herstellung Vorstrich Einbindung

Beschreibung

Der Vorstrich stellt die Verankerung der Polnoppen im Trägergewebe dar. Man erreicht dadurch die gewünschte Einbindung der Noppen und verhindert das Fadenziehen oder Ausfransen des Polmaterials. Das Vorstrichmaterial besteht aus Synthese-Latex und Füllmaterial, das wiederum überwiegend Kreide enthält. Die Einbindung liegt zwischen Träger und dem später aufgetragenen Latexschaum bzw. dem Textilrücken (TR).

Gelegentlich wird bei Billigware versucht, die unsichtbare Einbindung mit einem hohen Anteil an Füllstoffen zu versehen, um kalkulatorische Vorteile zu gewinnen. Dies führt zu einem erheblichen Qualitätsverlust. Ein absoluter Qualitätsverlust tritt ein, wenn aus gleichen Gründen gänzlich auf die Einbindung verzichtet wird. Nur bei Qualitätsware ist die Sicherheit einer vollen Gebrauchstüchtigkeit gegeben.

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Wohnen / Tufting Teppichboden Herstellung Warenlauf

Darstellung

Tufting Teppichboden Herstellung Warenlauf

TISCA Textilwerke, Bühler / Schweiz)


Darstellung des Fadenverlaufs bei der Herstellung von Schnittflor-Tufting (Velours). Zu sehen sind Polgarn, Grundgewebe, Greifer, Nadel und Messer. Der Warenlauf erfolgt von links nach rechts. Tufting Teppichboden.

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Wohnen / Tufting Teppichboden Herstellung Zweitrücken

Beschreibung

Zusätzlich zum Vorstrich wird der Teppichboden meist mit einem Zweitrücken ausgerüstet. Folgende Verfahren sind üblich:

• Schaumrücken (SR)
• Textilrücken (TR)
• Schwerbeschichtung

Anm.: Da die Rückenbeschichtung bisher mit bis zu 40 verschiedenen Teppichrückenbezeichnungen sehr unterschiedlich erfolgte, hat sich die deutsche Teppichbodenindustrie kürzlich auf die obengenannten Verfahren geeinigt.

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Wohnen / Tufting Teppichboden Konstruktion Technik Musterung

Tabelle

Tufting Teppichboden Konstruktion Technik Musterung

ETG - Europäische Teppich-Gemeinschaft, Wuppertal


Tuftingkonstruktionen und deren Strukturen.

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Wohnen / Tufting Teppichboden Musterung

Beschreibung

Die Tuftingtechnik muss ohne Einsatz der Jacquardmaschine auskommen. Ingenieure und Erfinder waren somit vor die Aufgabe gestellt, neue, andere Möglichkeiten zu finden, Tufting-TB vielseitig zu mustern und das Erscheinungsbild der Oberfläche zu verändern. Grundsätzlich unterscheidet man drei verschiedene Möglichkeiten:

• Musterung durch Polmaterial
• Musterung durch das Tuften
• Musterung durch Veredlung (Färben, Drucken, Scheren)

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Wohnen / Tufting Teppichboden Musterung durch Polmaterial

Beschreibung

Die Oberfläche der Teppichbodenware wird durch den Einsatz unterschiedlicher Polgarne beeinflusst. So kann Stapelfasergarn für Veloursoptiken oder das meist gekräuselte (texturierte) Filament-Spinnfasergarn verarbeitet werden, das auch unter der Bezeichnung BCF-Garn bekannt ist. Der Polcharakter allein wird durch Herstellung einer Schlingenware (Bouclé) oder eines bereits auf der Tuftingmaschine hergestellten Velours (cut pile) herbeigeführt.

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Wohnen / Tufting Teppichboden Musterung durch Tuften

Beschreibung

Es gibt eine Reihe von mechanischen Möglichkeiten, den Polfaden auf der Maschine in seinem Lauf so zu beeinflussen, dass dadurch eine Musterung entsteht.

• Aufsteckfolge
Entsprechend der Dessinierung eines Teppichbodens werden farbige Polgarne in einer vorbestimmten Folge (Aufsteckfolge) vom Spulengatter abgezogen und der Maschine vorgelegt. Da hierbei zunächst nur die Musterung in der Senkrechten, d.h. in der Arbeitsrichtung der Tuftingmaschine, verläuft, erzielt man erst durch einen zusätzlichen, gewollten Versatz der Nadelbarre die gewünschte Musterung.

• Grundwarenversatz
Bei glatter Musterung und geradlinigem Tuften kann sich leicht eine Noppengasse bilden, die man durch Versatz der Grundware (z.B. Waveline-Musterung) vermeidet. Hierbei wird die Trägerware hin- und hergeschoben, man spricht von wave-line oder step-over.

xx1Nadelbarrenversatz
a Hydra-shifter
Die Nadelbarre wird mechanisch oder hydraulisch verschoben und bewirkt dadurch eine Musterung.
b Graphic-shifter
Zwei unabhängig voneinander arbeitende Hydrashifter steuern zwei Nadelbarren. Hierdurch vergrößert sich die Mustermöglichkeit theoretisch unbegrenzt.
• Hoch-Tief-Technik
Bei diesem Verfahren werden mit Hilfe von Schlitzschienen (Slats), die eine mechanische Einzelfadensteuerung auf beliebige Polhöhen erlauben, Musterungseffekte erzielt. Scroll Technik.

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Wohnen / Tufting Teppichboden Musterung durch Veredlung

Beschreibung

Durch die Entwicklung äußerst kostenintensiver Anlagen ist das Färben und Bedrucken der Rohware in großen Mengen, gleichen Farben und Dessins ein großer Bereich der Tufting-Veredlung geworden.

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Wohnen / Tufting Teppichboden Musterung Färbung

Beschreibung

Neben der Oberflächenkonstruktion ist die Färbung das wesentliche, kreative Gestaltungselement für getufteten Teppichboden. Zu unterscheiden sind folgende fünf Hauptgruppen:

• Spinndüsenfärbung
Bei diesem Verfahren werden der Spinnmasse Farbpigmente beigegeben, die sich mit dem Fasermaterial unlöslich verbinden. Bei großer Farbgleichheit erreicht man hohe Echtheitsmerkmale. Primärspinnerei.

• Flockenfärbung
Vor der Verspinnung der Faser zu Polgarnen wird die Faser in der Flocke eingefärbt. Man kann bei diesem Verfahren große Partien farbgleich einfärben. Durch das anschließende zeitaufwendige Ausspinnen der gefärbten Fasern ergeben sich allerdings lange Lieferzeiten. Sehr kostenintensiv.

• Garnfärbung
Einfärbung des Polgarnes im Strang oder auf dafür vorgesehenen Spulen. Schnelle Lieferzeiten sind möglich, allerdings nur kleine Mengen, daher recht kostenintensiv. (Spez. für Musterungen verwendet.)

• Space-Dyeing
Die für das Färben vorgesehenen Polgarne werden vor dem Tuften abschnittsweise und in unterschiedlichen Längen im Strickschlauch in einem Mehrfarbendruckverfahren bedruckt, wodurch verschiedenfarbige Abschnitte entstehen, die zu lebhaften Effekten führen. Häufige Verwendung in Verbindung mit der Scroll-Technik (Hoch-Tief-Musterung) sowie als Schlingenware.

• Differential Dyeing (Kontrastfärbungen)
Für diese Färbemethode wählt man Spezialfasern, die unterschiedlich stark Farbe aufnehmen und Ton-inTon-, Jaspe-Granite und differenzierte Mehrfarbeneffekte zulassen. Bei Einsatz von Garnen, die basisch reagieren, ergeben sich Kontrast- oder Umkehrtöne (Aufsteckfolge). So unterscheidet man unterschiedlich einfärbbare Fasertypen, wie low, normal, deep und basisch. Diese Garne verändern den Mustercharakter bei der anschließenden Färbung, dem differential-dyeing.

• Stückfärbung
Die Stückfärbung erfolgt vor der Latexierung. Sie ist neben der Garn- und Flockenfärbung die vielseitigste Veredlungsart und hauptsächlich für Tuftingprodukte von Bedeutung. Rationellere Dispositionsmöglichkeiten durch rasches Einfärben verschiedener Nuancen auch in kleineren Mengen ist ein wesentlicher Vorteil der Stückfärbemethode. Die Färbung selbst erfolgt entweder auf der Kufe (die Partiegröße ist bis ca. 200 m begrenzt) oder kontinuierlich auf der sogenannten Kontinuefärbemaschine, auf der Großpartien ab ca. 4000 qm rationell gefärbt werden. Deutschland ist ein typischer Stückfärbermarkt (ca. 75%).

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Wohnen / Tufting Teppichboden Musterung Schermusterung

Beschreibung

Neben dem normalen Schervorgang, bei dem die Teppichbodenoberfläche leicht abgeschoren wird, um die bei der Produktion angefallenen überlangen Fasern abzuscheren und der Ware ein elegantes, schönes Bild zu geben, gibt es folgende zusätzliche Schertechniken:

• tip-shearing
Die Spitzen der Hochschlingen werden abgeschoren, Schlingenreste bleiben bestehen.

• level-shearing
Die Hochschlingen werden auf das gleiche Niveau der Unterschlingen abgeschoren.

• random-shearing
Rapportloses Wechselspiel zwischen Velours und Schlinge. Die Hochschlingen werden wie zufällig abgeschoren.

(Siehe auch Darstellung: Schermusterung).

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Wohnen / Tufting Teppichboden Musterung Teppichbodendruck

Beschreibung

In der Tuftingherstellung eine wichtige Dessinierungsmethode. Gedruckt wird nach verschiedenen Druckverfahren, wie Siebdruck-Rotationsverfahren, Militron-, TAK sowie dem Transfer- oder Thermodruck und weiteren Abwandlungen sowie Spezialdruckverfahren. Zu unterscheiden sind u.a. folgende Druckmethoden:

Siebdruck-Rotations-Verfahren
Überwiegend eingesetztes Verfahren. Mit Schablonen bespannte Walzen ergeben bei hoher Farbgenauigkeit bis zu 16 Farbstellungen. Die Farbpaste wird in das Innere der Walze geleitet und durch perforierte Deckplatten auf die zu bedruckende Ware gepresst. Schnelle Verarbeitung, geringe Kosten. Erforderlich sind große Mindestmengen.

Abwandlungen:
• Overprint
Druck von Kleinmustern auf bereits vorgefärbte Grundware. Vorwiegend wird dies bei Velouren angewendet.
• Reserve-print
Ein bestimmtes Dessin wird auf ungefärbte Rohware in einer zunächst farblosen Chemikalie gedruckt, ausgewaschen, fixiert und getrocknet. Je nach Farbanforderung wird die bedruckte Rohware später in einer Kufe eingefärbt, wobei das Dessin in hellerem Ton durchscheint.
• Ätzdruck
Die Rohware wird zunächst in einer meist dunklen Grundfarbe eingefärbt und das Dessin über die Siebdruckwalze mittels einer Spezialflüssigkeit in helleren Effekten oder Umkehrtönen erzeugt.

Militronverfahren
Eine Kombination aus Farb- und Drucktechnik. Die Farbe wird auf den Teppichboden aufgesprüht und das Muster mit Hilfe von Pressluft aufgedruckt, wodurch eine sehr gute Konturenschärfe der Muster erreicht wird. Bei diesem computergesteuerten Druckverfahren sind schnelle Farb- und Dessinwechsel möglich. Die Technik ist jedoch recht kompliziert und durch hohe Investitionen entsprechend kostenintensiv, so dass große Druckpartien notwendig sind.

Tak-Dyeing
Der mit einer Fondfarbe eingefärbte Teppichboden wird durch Auftropfen mit Farbflecken versehen. Durch besondere Steuerung einer über der Teppichbahn angeordneten Überlaufrinne können Größe und Häufigkeit der Farbtropfen variiert werden.

Transfer-Druck
Das fertige, mehrfarbige Druckdessin befindet sich auf einem Erstträger. Über chemisch-thermische Reaktionen wird das Dessin dann auf den Teppichflor übertragen.

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Wohnen / Tufting Teppichboden Pflegeempfehlungen

Beschreibung

Teppichboden.

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Wohnen / Tufting Teppichboden Sonstiges

Beschreibung

Vielfältige Angebotsgröße, vielseitiger Einsatzbereich (in- und out-door), Güteprüfung, Komfort, Trittsicherheit, Verlegefreundlichkeit und Wärmedämmung sind nicht allein die herausragenden Verkaufsargumente für getuftete Teppichböden. Zu nennen sind darüber hinaus folgende Eigenschaften, die diese Ware auszeichnen:

Antistatik
Die besonders bei trockener Luft gelegentlich festzustellende elektrostatische Aufladung von Teppichböden aus Chemiefasern wird durch den Einsatz von Spezialfasern oder Ausrüstung reduziert.

Begehkomfort
Er kommt besonders bei einer weichen, wollartigen Oberflächenstruktur zum Ausdruck, wie z.B. bei dem Einsatz texturierter Garne.

Farbechtheiten
Die Widerstandsfähigkeit gefärbter oder bedruckter Teppichböden gegen verschiedenartige Einwirkungen im Gebrauch wird nach DIN-Vorschriften kontrolliert.

Pflegefreundlichkeit
Bei fachgerechter Reinigung entspricht dieses Argument im wesentlichen den Pflegeeigenschaften von Chemiefasern bzw. denen der Schurwolle in Wollsiegel-Qualität. . Wollsiegel Woolmark.

Preiswürdigkeit
Sie lässt sich im Vergleich zu anderen Fußbodenbelägen und deren Anforderungsprofilen belegen.

Wohnhygiene
Durch zusätzliche Ausrüstungsverfahren kann die Teppichbodenware gegen vielerlei Infektionen (antibakteriell) ausgerüstet werden. Einsatz spez. im Krankenhaus- und Pflegebereich.

Schalldämmung
Bedingt durch seine voluminöse Warenoberfläche kann der Teppichboden den Schall gut schlucken (man spricht vom Schallschluckvermögen) Trittschallverbesserung.

Auszeichnung und Gütesiegel
ETG-Teppich-Siegel (ETG Logo.)

Umwelt
(siehe auch unter:

• Back-to-root-Recycling,
• CRE,
• GuT,
• Polyvinylchlorid (PVC),
• RECAM-Projekt,
• Recycling,
• Thermisches Recycling.

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Wohnen / Tufting Teppichboden Sonstiges Allgem. Empfehlungen

Beschreibung

Schwere Möbel sollten besser nicht über den TB geschoben werden; er kann dadurch aus der Form geraten und sich verziehen. Nach einer Nassbehandlung sollte der Teppichboden erst dann wieder begangen werden, wenn er absolut trocken ist. Druckstellen können durch Dämpfen ohne Druck (z.B. Dampfbügeleisen) abgeschwächt werden. Je nach Intensität des Eindrucks ist eine bleibende Verformung oft nicht zu vermeiden.

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Wohnen / Tufting Teppichboden Sonstiges Auszeichnung

Beschreibung

Teppichboden, ETG Teppich-Siegel.

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Wohnen / Tufting Teppichboden Sonstiges Teilung

Tabelle

Tufting Teppichboden Sonstiges Teilung

SN-Verlag, Hamburg


Warencharakter von Tufting-Teppichboden und die zum Einsatz kommenden Nadelteilungen.

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Wohnen / Tufting Teppichboden Sonstiges Teilung

Beschreibung

Mit Teilung, engl. gauge, bezeichnet man den Seitenabstand der Nadeln einer Tuftingmaschine. Die Maßeinheit wird in engl. Zoll (2,54 cm) angegeben, sie gibt also an, wieviel Nadeln auf 1 engl. Zoll stehen. Beispiel: die Teilung 5/64 besagt, dass sich auf 5 engl. Zoll 64 Nadeln befinden. Hieraus errechnet sich die Teilung von 1,98 mm. Die Teilung allein ist kein Qualitätsargument. Weitere entscheidende Faktoren sind:

• Verhältnis von Nadelabstand und Stichzahl
• Verhältnis von Teilung und Garnstärke
• Verhältnis von Noppenzahl (Teilung x Stichzahl), Garnstärke und Florhöhe.

Gauge.

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Wohnen / Tufting Teppichboden Sonstiges Umwelt

Beschreibung

Back to root Recycling, GuT, Polyvinylchlorid (PVC), RECAM Projekt, Recycling, • Thermisches Recycling.

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Wohnen / Tufting Teppichboden Sonstiges Verlegemethoden

Beschreibung

Verlegen von Teppichboden.

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Wohnen / Tufting Teppichboden Warenarten cut loop

Darstellung

Tufting Teppichboden Warenarten cut loop

Akzo Nobel Faser AG, SB Arnheim (Niederlande)


cut-loop.

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Wohnen / Tufting Teppichboden Warenarten farblich gemustert

Beschreibung

• Druck
Die Ware (rohweiß oder gefärbt) wird bedruckt.

• Mouliné
Ware, die aus Garnen unterschiedlicher Farbaufnahme besteht und meist Ton-in-Ton gefärbt ist.

• Space-dyed
Ware aus Polgarnen, die vor der Verarbeitung mehrfarbig bedruckt wurden.

• Uni-Ware
Rohweiße Tuftingware wird im Stück gefärbt.

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Wohnen / Tufting Teppichboden Warenarten Frisé

Darstellung

Tufting Teppichboden Warenarten Frisé

Akzo Nobel Faser AG, SB Arnheim (Niederlande)


Frisé.

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Wohnen / Tufting Teppichboden Warenarten Hoch Tief Musterung

Darstellung

Tufting Teppichboden Warenarten Hoch Tief Musterung

Akzo Nobel Faser AG, SB Arnheim (Niederlande)


Hoch-Tief-Musterung.

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Wohnen / Tufting Teppichboden Warenarten Saxony

Darstellung

Tufting Teppichboden Warenarten Saxony

Akzo Nobel Faser AG, SB Arnheim (Niederlande)


Saxony.

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Wohnen / Tufting Teppichboden Warenarten Schlingenflor Bouclé

Darstellung

Tufting Teppichboden Warenarten Schlingenflor Bouclé

Akzo Nobel Faser AG, SB Arnheim (Niederlande)


Bouclé oder Schlingenflor.

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Wohnen / Tufting Teppichboden Warenarten shag

Darstellung

Tufting Teppichboden Warenarten shag

Akzo Nobel Faser AG, SB Arnheim (Niederlande)


shag.

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Wohnen / Tufting Teppichboden Warenarten strukturiert

Beschreibung

• Bouclé
Auch als loop bezeichnete Tufting-Schlingenware.
• Cross-over-loop (COL)
kleingemusterte farbige Tufting-Schlingenware, die durch Polnoppenversatz entsteht.
• Cross-over-cut (COC)
Kleingemusterte farbige Tufting-Veloursware, die durch Polnoppenversatz entsteht.
• Cut-loop
Bereits auf der Tuftingmaschine geschnittene und ungeschnittene Noppen wechseln miteinander ab. Man erhält einen Teppich mit Velours- und Schlingencharakter.
• Cut-pile
In Tufting-Technik gefertigter Velours-Teppichboden mit einer Polhöhe von 4-6 mm.
• Hoch-Tief-Struktur
Schlingenflorware mit Bouclé-Charakter.
• Kräuselvelours / Frisé
Oberseitengestaltung aus fixierten (oder heat-set-) hochgedrehten Polgarnen mit einer Florhöhe bis ca. 10 mm.
• Level-cut-loop
Musterungstechnik durch Verfahrensmix von cross-over- und Hoch-Tief-Musterung.
• Level-shearing
Schermusterung; die Hochschlingen werden auf das Niveau der Unterschlingen abgeschoren.
• Overtuft
Fertigungsverfahren, bei dem in eine Tufting-Rohware zusätzlich andersfarbige Garne für Musterungen eingetuftet werden.
• Random-shearing
Schermusterung in Form eines rapportlosen Wechselspiels zwischen Velours und Schlinge.
• Saxony
Hochflorteppich ab 10 mm Florhöhe.
• Shag
Hochflor-Velours mit Florhöhen von 20 bis zu 40 mm.
• Splush
Tufting-Velours mit einer Florhöhe über 10 mm.
• Step-over
Versatzmusterung.
• Tip-shearing
Schermusterung; eine Variante der Hoch-/ Tief-Musterung.
• Tweed
Tufting-Schlingenware mit rustikalem Charakter.
• Ultratuft
Versatzmusterung; auf der Tufting-Maschine erzielt.
• Velours
Die Schlingen werden bereits auf der Tuftingmaschine aufgeschnitten und später sauber geschoren. Man erhält eine flache Ware mit gleichmäßigem Oberflächenbild. Neben dem klassischen Velours sind der Soft- und Semi-Velours zu nennen. Velours wird auch als Schnittflorware bezeichnet.
• Velv-a-loop
Versatzmusterung; bei versetzt angeordneten Nadeln arbeitet eine Tuftreihe Velours und eine Tuftreihe Schlinge.

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Wohnen / Tufting Teppichboden Warenarten tip sheared

Darstellung

Tufting Teppichboden Warenarten tip sheared

Akzo Nobel Faser AG, SB Arnheim (Niederlande)


tip-sheared.

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Wohnen / Tufting Teppichboden Warenarten Velours

Darstellung

Tufting Teppichboden Warenarten Velours

Akzo Nobel Faser AG, SB Arnheim (Niederlande)


Velours.

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Wohnen / Tufting Teppichboden Zusatz und Endausrüstung

Beschreibung

Folgende Zusatzausrüstungen können in der Nassausrüstung, je nach Anforderung, in die verschiedenen Behandlungsbäder eingegeben werden:

• Antiflamm Ausrüstung
Das Brennverhalten kann auch durch Ausrüstung vermindert werden.

• Antisoiling-Ausrüstung
Schmutzabweisende Ausrüstung.

• Antistatik-Ausrüstung
Sie dient der Vermeidung elektrostatischer Aufladungen und ist in der Regel permanent.

• Antimikrobielle Ausrüstung
Wachstumshemmendes Ausrüstungsverfahren mit dem Ziel, Schädlinge, wie Milben, Mikroben etc., abzutöten. Nur für spezielle Objektbereiche und da, wo erforderlich, eingesetzt.

• Antimykotische Ausrüstung
Sie ist mit der antibakteriellen und fungiziden Ausrüstung gleichzusetzen. Dieser Sammelbegriff steht für Ausrüstungsarten, die vor Pilzbefall schützen. Diese Ausrüstung wird bei Chemiefasern nicht verwendet.

• Mottenschutz-Ausrüstung
Bei Einsatz in Wollsiegel-Qualität wird das Polmaterial mit Mitteln wie z.B. Eulan® behandelt. Diese wird aus Gründen des Verbraucher-Schutzes nur bei Wand-zu-Wand Teppichen vorgeschrieben. Bei allen anderen Produkten besteht die Vorschrift nicht. Permethrin.

Die abschließenden Arbeitsgänge in der Veredlung sind das Zuschneiden (Stücklänge), das Umketteln (falls erforderlich) sowie das Aufmachen und Auszeichnen der Ware.

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Wohnen / Umweltfreundliche Teppichböden

Beschreibung

Die Gemeinschaft umweltfreundlicher Teppichboden (GuT) ist eine Gründung namhafter europäischer Teppichhersteller mit dem Ziel, dem Verbraucher durch gezielte Maßnahmen unter gesundheitlichen und ökologischen Aspekten Sicherheit und Vertrauen in Teppichboden-Produkte durch eine freiwillige Selbstkontrolle zu geben. Das TFI und andere anerkannte europäische Forschungsinstitute prüfen dabei das Vorhandensein von Schadstoffen und geruchsbildenden Komponenten.

Folgende Schadstoffe dürfen nicht nachgewiesen werden:

• Asbest
• Azofärbemittel mit krebsauslösender Aminkomponente
• Butadien
• Färbebeschleuniger (• Carrier)
• Formaldehyd
• leicht flüchtige Fluorchlorkohlenwasserstoffe (• FCKW)
• Pentachlorphenol (• PCP)
• gesundheitsgefährdende • Pestizide
• Vinylacetat
• Vinylchlorid

Die Liste der gesundheitsgefährdenden Stoffe wird dem Stand der Wissenschaft laufend angepasst. Schließlich wird auf Emissionen folgender geruchsbildender Komponenten geprüft:

• aromatische Kohlenwasserstoffe
• flüchtige organische Stoffe
• Styrol
• 4-Phenylcyclohexen
• Toluol
• Vinylcyclohexen

Sofern keine Beanstandungen im Hinblick auf die Umweltverträglichkeit der Produktion festgestellt werden, erhalten die geprüften Teppichböden das Signet Teppichboden schadstoffgeprüft. Teppichboden, MAK.

Die mit • gekennzeichneten Stichworte sind hier nicht verlinkt.

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Wohnen / Unterlagen Teppichboden

Beschreibung

Die Haltbarkeit von Teppichböden, insbesondere von nicht schaumbeschichteter Ware, kann durch Unterlagen wesentlich verbessert werden. Hierdurch werden ferner Trittelastizität, Schalldämmung sowie Wärmedämmung positiv beeinflusst. Unterlagen werden hauptsächlich bei verspannt verlegten Teppichböden eingesetzt. Spannfilz.

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Wohnen / Verlegen von Teppichboden auf Haftgitter oder Vlies

Beschreibung

Die Verlegung auf Haftgitter oder Haftvlies garantiert eine gute, vollflächige Haftung des Teppichbodens. Sie können auf allen Nutzbelägen, wie PVC, Linoleum, Parkett, Flexplatten, Marmor, Nadelfilzen und dichter, kurzer Velours- oder Schlingenware eingesetzt werden. Das Gitter haftet auf beiden Seiten; trotzdem ist später eine Wiederaufnahme der Ware zusammen mit Haftgitter- oder Vlies möglich. Es besteht lediglich die Möglichkeit, dass sich bei Verwendung einer zu dünnen TB-Ware das Haftgitter später auf der Oberflächenseite durchdrückt.

Ein neuartiges Verfahren zur Bodenbelagsrenovierung stellt das kürzlich vorgestellte Faservlies Multibase Ökoline dar. Die Celluloseunterlage läßt sich in der Mitte spalten und erlaubt das einfache Abziehen des Oberbelags ohne Untergrundbeschädigung. Das ein Millimeter starke Vlies ist sehr emissionsarm und EC1-geprüft. Es lässt sich einfach zuschneiden und wird mit einer Universalfixierung vollflächig auf den grundierten, gespachtelten Untergrund geklebt.

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Wohnen / Verlegen von Teppichboden Auslegen von SL Fliesen

Beschreibung

Nach Erstellung des Verlegeplans werden die Fliesen auf Chargengleichheit geprüft und einige Tage im Raum gelagert. Die auf der Fliesenrückseite angebrachten Fertigungspfeile sind zu beachten. Es ist zu empfehlen, die Fliesen in einem Winkel von 90 Grad schachbrettartig zu verlegen, weil dadurch die Eigenart der Fliesen unterstrichen wird. Ein großer Vorteil ist die Möglichkeit der Wiederaufnahme (evtl. Ersatz bei Verschmutzung). Besondere Eignung für Verlegung im Objektbereich.

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Wohnen / Verlegen von Teppichboden Auslegen von SL Fliesen

Darstellung

Verlegen von Teppichboden Auslegen von SL Fliesen

Tegethoff , Susanne, Lage


Vor dem Verlegen von SL-Fliesen sollte die Planung in der Form erfolgen, daß z.B. von der Tür eine Hilfslinie (A) gezogen wird, die einen Abstand zur Hauptwand hat, der ein Vielfaches der Fliesenlänge ausmacht.
Gemessen wird an den Punkten (B) und (C).

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Wohnen / Verlegen von Teppichboden Bedarfsermittlung

Darstellung

Verlegen von Teppichboden Bedarfsermittlung

Tegethoff , Susanne, Lage


Maße:

Wand zu Wand: 5,5 m
Wand zu Fenster: 5,6 m.


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Wohnen / Verlegen von Teppichboden Bedarfsermittlung

Beschreibung

Zunächst werden diejenigen Räume, die mit TB ausgelegt werden sollen, exakt ausgemessen. Danach fertigt man am besten eine maßgerechte Skizze auf Millimeterpapier an. Wichtig ist, dass Fenster- und Türnischen mit in die Skizze übernommen werden. Zu beachten ist, ob die Räume 90 Grad Winkel aufweisen, da schiefwinklige Räume von vornherein einen größeren Teppichbodenbedarf haben.

Die Bedarfsermittlung kann formelmäßig berechnet werden.

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Wohnen / Verlegen von Teppichboden Belag auf Treppen

Beschreibung

Textile Bodenbeläge sind grundsätzlich vorteilhaft für alle Treppen, die einen hohen Gehkomfort benötigen, Sicherheit bieten und schallgedämmt sein sollen. Bei der Auswahl des Materials ist allerdings darauf zu achten, dass dieses mit dem Symbol treppengeeignet ausgezeichnet ist. Bei Tufting-Qualitäten ist darauf zu achten, dass exakt nach den Massen von Triffstufe und Querstufe die Stücke immer aus der Querrichtung der Bahn ausgeschnitten werden. Die Florrichtung muss beim Verlegen immer treppenabwärts zeigen. Eine Verwechslung der Florrichtung kann durch eine entsprechende Markierung auf der Rückseite vermieden werden. Für Wendeltreppen empfiehlt es sich, nach Schablonen aus Karton oder Kraftpapier zuzuschneiden, die im Falle unregelmäßiger Stufen jeweils einzeln angefertigt werden müßten.

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Wohnen / Verlegen von Teppichboden Durchführung Vorarbeiten

Beschreibung

Das Säubern des Untergrundes und das Ausgleichen von Unebenheiten des Untergrundes bis zu 1,0 mm Auftragsdicke gehören nach DIN 18 365 zu den Nebenleistungen, die auch ohne Erwähnung in der Leistungsbeschreibung zur vertraglichen Leistung gehören und nicht besonders vergütet werden. Was darüber hinausgeht, sollte unbedingt Gegenstand einer gesonderten Vereinbarung mit dem Auftraggeber sein. Zu den zu bezahlenden Nebenleistungen gehören u.a.:

• Reinigen des Untergrundes von grober Verschmutzung durch Bauschutt, Gips, Mörtelreste, Farbreste, soweit die Verschmutzung von anderen Unternehmern herrührt.
• Vorbereiten des Untergrundes zur Erzielung eines guten Haftgrundes, z.B. Vorstreichen, maschinelles Bürsten oder Anschleifen und Absaugen.
• Beseitigen alter Beläge und Klebstoffschichten.
• Ausgleichen von Unebenheiten über 1,0 mm und ganzflächiges Spachteln, Ausgleichen, Nivellieren.
• Abschneiden überstehender Wand-Randstreifen und deren Abdeckungen.

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Wohnen / Verlegen von Teppichboden Einführung

Beschreibung

Ein Teppichboden ist ein Halbfertigprodukt, das erst durch erstklassige handwerkliche Verlegung voll funktionsfähig wird. Bei der Auswahl eines Teppichbodens ist vor allem darauf zu achten, dass die Qualität mit der zu erwartenden Beanspruchung in Einklang steht. ETG Teppich Siegel mit Balkendiagramm (Strapazierwert/ Komfortwert). Für die Verlegearbeiten selbst sind eine Reihe von Kriterien zu beachten. Loses Auslegen, Legen auf doppelseitiges Klebeband, Haftgitter oder -vlies sind Verlegetechniken, die bei Teppichböden mit Glattschaumbeschichtung im privaten Miet- und Wohnbereich gern angewandt werden. Jedoch können Teppichbodeneigenschaften, wie Stuhlrollenneignung, Treppeneignung sowie fußbodenheizunggeeignet nur bei ganzflächiger Klebung garantiert werden. Andererseits ist eine vollflächige Klebung in angemieteten Räumen wegen der Wiederherstellung des ursprünglichen Zustandes nach Mietende sehr problematisch. Eine Verlegetechnik, die sich grundsätzlich für alle Untergründe eignet, ist das Verspannen.

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Wohnen / Verlegen von Teppichboden Ganzflächiges Kleben

Beschreibung

Ganzflächiges Kleben ist eine rel. problemlose Verlegemethode, weil Einzelbahnen verlegt werden können, ohne vorher zusammengefügt zu werden. Kriterium hierbei ist im wesentlichen die Auswahl des richtigen Klebers. Er soll hochwertig und genau auf den Teppichboden abgestimmt sein. Es gibt eine Vielzahl von Produkten, die je nach Einsatzgebiet u.a. zusätzlich stuhlrollengeeignet, elektrisch leitfähig, fußbodenheizungsgeeignet sowie für die Verwendung im outdoor-Bereich und zur wiederaufnehmbaren Verlegung geeignet sind. Es empfiehlt sich, die Angaben der Teppichboden- und Klebstoffhersteller gut zu beachten. Im Einsatz sind allgemein umweltfreundliche Dispersionskleber auf wäßriger Basis (Kunstharzdispersionsklebstoffe). Wenn unbedingt erforderlich (z.B. bei kritischen Klebestellen, wie Treppenabsätzen), werden lösungsmittelhaltige Kunstharzlösemittelklebstoffe, Reaktionsharz- oder Kunstkautschuckklebstoffe empfohlen.

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Wohnen / Verlegen von Teppichboden Ganzflächiges Kleben

Darstellung

Verlegen von Teppichboden Ganzflächiges Kleben

Tegethoff , Susanne, Lage


Ganzflächiges Kleben.

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Wohnen / Verlegen von Teppichboden Hotelgrundriß

Darstellung

Verlegen von Teppichboden Hotelgrundriß

SN-Verlag, Hamburg


Bereiche:

• Empgangshalle in Straßennähe
• Restaurant
• Hotel-Zimmer
• Korridor-Treppenhaus
• Büros
• Kopierraum-Hausdruckerei
• Tennishalle.

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Wohnen / Verlegen von Teppichboden Klettenband

Beschreibung

Neue Verlegemethode, bei der zunächst eine dünne Bodenunterlage in Form eines Klettenbandes mit einem Dispersions-Vorstrich auf den Estrich geklebt wird. Der Estrich muß absolut staub-, fett- und rückständefrei sowie trocken sein. Beim eigentlichen Verlegen des Teppichbodens mit der Bodenunterlage, dem Klettenband verkletten sich seine Haken mit den Schlaufen des Teppichbodens.

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Wohnen / Verlegen von Teppichboden Loses Verlegen

Beschreibung

Wenn eine der beschriebenen Verlegemethoden nicht anwendbar ist, kann der Teppichboden auch lose verlegt werden. Dafür ist es aber auf jeden Fall erforderlich, bestimmte Warenkonstruktionen zu wählen, weil sonst die Gefahr der Wellenbildung besteht, die wiederum zu frühzeitigem Verschleiß führen kann. Daher sind TB mit einem stabilen Zweitrücken besonders zu empfehlen. Um der Gefahr des Auswalkens und Schrumpfens zu begegnen, sollte diese Methode nur bis zu 20 qm Wohnfläche angewendet werden.

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Wohnen / Verlegen von Teppichboden Planung

Darstellung

Verlegen von Teppichboden Planung

Tegethoff , Susanne, Lage


Maßstabgerechte Architektenskizze eines geplanten Wohnhauses als Grundlage für den sich daraus ergebenden Verlegeplan von Bodenbelägen unter Berücksichtigung der Belastungskriterien.

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Wohnen / Verlegen von Teppichboden Prüfung des Untergrundes

Beschreibung

Bei der Auswahl der geeigneten Verlegetechnik gehört die sorgfältige Überprüfung der Untergrundbeschaffenheit nach VOB, Teil C, DIN 18 365 zur Pflicht des beauftragten Verlegers. Er muss kompetent beurteilen können, ob der Untergrund für die vorgesehenen Bodenbeläge geeignet ist und keine schädigenden Einflüsse zu erwarten sind. Die Prüfungspflicht erstreckt sich auf optische Wahrnehmungen und mechanische Prüfungen. Treten bei der Prüfung Bedenken auf, die gegen eine einwandfreie Ausführung sprechen, muss der Verleger den Auftraggeber unverzüglich, jedoch nicht erst kurz vor Beginn der Arbeiten, schriftlich oder in Gegenwart von Zeugen in Kenntnis setzen und Bedenken geltend machen, insbesondere bei

• größeren Unebenheiten,
• Rissen im Untergrund,
• nicht genügend trockenem Untergrund,
• nicht genügend festen Oberflächen des Untergrundes,
• zu poröser oder zu rauher Oberfläche des Untergrundes,
• gefordertem, kraftschlüssigem Schließen von Bewegungsfugen im Untergrund,
• verunreinigten Oberflächen des Untergrundes, z.B. durch Öl, Wachs, Lacke, Farbreste,
• unrichtiger Höhenlage der Oberfläche des Untergrundes im Verhältnis zur Höhenlage anschließender Bauteile,
• ungeeigneter Temperatur des Untergrundes,
• ungeeigneten Temperatur- und Luftverhältnissen im Raum,
• fehlendem Aufheizprotokoll bei beheizten Fußbodenkonstruktionen.

Es ist Sache des Auftraggebers, die aufgezeigten Mängel sofort beseitigen zu lassen. Verdeckte Mängel in der Unterkonstruktion, z.B. Feuchtigkeit in der Rohdecke, in den Wänden oder unzureichende Wärmedämmung, entziehen sich den Prüfungsmöglichkeiten des Verlegers und fallen nicht unter die Prüfungspflicht.

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Wohnen / Verlegen von Teppichboden Rapportzahl

Tabelle

Verlegen von Teppichboden Rapportzahl

ETG - Europäische Teppich-Gemeinschaft, Wuppertal


Berechnung der Rapportzahl für das Verlegen von Tufting-Teppichboden.

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Wohnen / Verlegen von Teppichboden Sonstige Florlage/Licht

Beschreibung

Bei Velours wirkt die Farbe satter, wenn man in den Flor hineinschaut. Der Flor sollte stets zur Hauptlichtquelle geneigt sein.

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Wohnen / Verlegen von Teppichboden Sonstige Florrichtung

Beschreibung

Die Florrichtung sollte bei allen Bahnen gleich verlaufen.

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Wohnen / Verlegen von Teppichboden Sonstige Gewährleistung

Beschreibung

Bei den Zahlungs- und Lieferungsbedingungen für Teppichbodenerzeugnisse kann sich die Verjährungsfrist von Gewährleistungsansprüchen von bisher 6 Monaten auf 5 Jahre verlängern, sofern der Teppichboden nach den Regeln des Fachs verlegt und mittels vollflächigen Verklebens fest mit dem Gebäude verbunden ist. Der betreffende Teppichboden muss den allgemeinen Anforderungen und den Mindestqualitätsbedingungen der DIN 66 095 für die Einstufung von TB-Erzeugnissen entsprechen. Weitere Voraussetzung für die verlängerte Gewährleistung ist die Verwendung des TB durch den Verbraucher im Sinne der Einsatzempfehlungen des Herstellers, wie sie sich z. Zt. aus dem Teppich-Siegel der Europäischen Teppichgemeinschaft e.V. ergeben (Stand 1. Juli 1994).

(Siehe auch Darstellung: Certificate of Quality.)

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Wohnen / Verlegen von Teppichboden Sonstige Qualitätskontrolle

Beschreibung

Bevor mit dem Zuschnitt begonnen wird, sollte auf Farbausfall, Qualität und Fehlerfreiheit geachtet werden. Dann kann nach eigener Verlegeplanung mit dem Zuschneiden begonnen werden.

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Wohnen / Verlegen von Teppichboden Sonstige Rapport

Beschreibung

Bei gemusterter Ware muss zusätzlich auf den Rapport geachtet werden, der in der Planung zu berücksichtigen ist (Mehrbedarf).

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Wohnen / Verlegen von Teppichboden Sonstige Schattierung

Beschreibung

Im Gebrauch können beim Flor Verlagerungen auftreten, die zu einer veränderten Lichtbrechung führen und den Eindruck von Farbveränderungen erzeugen. Diese velourstypische Erscheinung beeinträchtigt die Gebrauchseigenschaften des Teppichs nicht. Im Gegensatz zum Shading ist sie reversibel.

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Wohnen / Verlegen von Teppichboden Sonstige Strichrichtung

Darstellung

Verlegen von Teppichboden Sonstige Strichrichtung

Tegethoff , Susanne, Lage


Der Flor sollte stets zur Hauptlichtquelle gemeigt sein.

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Wohnen / Verlegen von Teppichboden Sonstige TB Unterlagen

Beschreibung

Die Haltbarkeit von Teppichen, insbesondere von nicht schaumbeschichteter Ware, kann durch Unterlagen verbessert werden. Hierdurch werden ferner Trittelastizität, Schalldämmung sowie Wärmedämmung positiv beeinflusst. Unterlagen werden hauptsächlich bei verspannt verlegten Teppichböden eingesetzt. Spannfilz, Unterlagen Teppichboden.

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Wohnen / Verlegen von Teppichboden Sonstige Verlegerichtung

Beschreibung

Nach der DIN 18 365 bleibt die Verlegerichtung dem Auftragnehmer überlassen, wenn in der Leistungsbeschreibung nichts anderes vorgeschrieben ist. Bei stark strapazierten Teppichböden sollten die Nähte in der Hauptrichtung verlaufen.

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Wohnen / Verlegen von Teppichboden Spannen und Nageln

Beschreibung

Für die Verspannung auf Nagelleisten sind besonders Teppichböden mit latexiertem Rücken oder mit synthetischen oder Jute-Zweitrücken geeignet. Diese Verlegetechnik eignet sich grundsätzlich für alle Untergründe. Bei Fußbodenheizung ist sie allerdings nur bedingt zu empfehlen, da durch das Luftpolster zwischen Estrich, Bodenunterlagsfilz und Teppichboden ein Wärmestau entstehen kann. Die Vorteile dieser Verlegetechnik gegenüber anderen Methoden sind verbesserte Trittschall- und Wärmedämmung, mehr Gehkomfort durch die Filzunterlage, hohe Reinigungseffektivität und die längere Lebensdauer. Ein mit Nagelleisten und auf einer Unterlage verspannter Teppichboden kann zu Reinigungszwecken abgehakt und wieder neu verspannt werden. Die im Vergleich zum Kleben zunächst um etwa ein Dreifaches höheren Kosten des Verspannens amortisieren sich bereits bei der nächsten Verlegung, da durch die Wiederverwendbarkeit der Nagelleisten und der Unterlage bei Neuananschaffung eines Teppichbodens eine erhebliche Kostensenkung erreicht wird.

Verwiesen sei auf das Handbuch: Das Verlegen von Teppichboden. Handbuch der Praxis für Teppichbodenleger und -verkäufer. Be- und Verarbeitung textiler Boden- und Wandbeläge. (Hrsg. Europäische Teppichgemeinschaft für Deutschland e.V., 42109 Wuppertal).

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Wohnen / Verlegen von Teppichboden Spannen und Nageln

Darstellung

Verlegen von Teppichboden Spannen und Nageln

Tegethoff , Susanne, Lage


Verspannen auf Nagelleisten

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Wohnen / Verlegen von Teppichboden TB Klebeband

Beschreibung

Für den privaten Bereich und entsprechend geringere Beanspruchung kann der Teppichboden lose im Raum ausgelegt und mit doppelseitigem Klebeband (Heißklebeband) befestigt werden. Ungünstige raumklimatische Verhältnisse, Sesselrollen, Nassreinigung etc. können trotzdem ein Auswalken des TB bewirken. Empfohlen nur bei Flächen unter 20-25 qm.

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Wohnen / Verlegen von Teppichboden TB Klebeband

Darstellung

Verlegen von Teppichboden TB Klebeband

Tegethoff , Susanne, Lage


Verlegen mit doppelseitigem Klebeband.

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Wohnen / Verlegen von Teppichboden Treppenhaus

Darstellung

Verlegen von Teppichboden Treppenhaus

SN-Verlag, Hamburg


Grundsätzlich sollten auf Treppen nur strapazierfähige, qualitativ hochwertige, mit dem Zusatzsymbol treppengeeignet ausgestattete Teppichböden verlegt werden.

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Wohnen / Verlegen von Teppichboden Treppenhaus

Darstellung

Verlegen von Teppichboden Treppenhaus

GIRMES AG, Grefrath - Oedt


Repräsentative Objektverlegung eines gewebten Teppichboden-Velours im Treppenhaus des stark frequentierten Seidenweberhauses in Krefeld.

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Wohnen / Verlegen von Teppichboden Überblick

Tabelle

Verlegen von Teppichboden Überblick

Bundesverband Textileinzelhandel, Köln


Überblick über Verlegetechniken, deren Vor- und Nachteile.

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Wohnen / Verlegen von Teppichboden Verlegemethoden

Tabelle

Verlegen von Teppichboden Verlegemethoden

SN-Verlag, Hamburg


(1) Loses Auslegen bis 20 qm
(2) Verlegen auf doppelseitigem Klebeband oder Teppichfixierung
(3) Verlegen auf Haftgitter und -vlies, Renoviervlies
(4) Ganzflächiges Kleben
(5) Verspannen auf Nagelleisten.

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Wohnen / Verlegen von Teppichboden Verlegeplan

Beschreibung

Ein Verlegeplan mit Maßangaben sollte vor jeder Verlegung angefertigt werden. Dazu gehört, dass die auszulegenden Räume exakt ausgemessen werden, da Abweichungen von Bauplänen und Rohbaumaßen sehr wahrscheinlich und Meßergebnisse der Kunden nicht immer verläßlich sind.

Wohnraumgestaltung
Bei Neubauten wird anhand des Grundrißplanes die Gesamtverlegung vorbereitet, wobei die Belastungskriterien der einzelnen Räume berücksichtigt werden.

Objektgestaltung
Nirgendwo sonst sind die Ansprüche an Teppichböden so groß und vielfältig wie im Objektbereich. Die Verlegung muss gemäß DIN 18 365 fachgerecht erfolgen. Die entsprechenden Erläuterungen sind nachzulesen bei Rosenbaum/Kaulen/Hahn Bodenbelagsarbeiten mit entsprechenden Erläuterungen zur DIN 18 365.

Am Beispiel eines Hotelobjekts (• Grundriss-Hotelplanung) wird aufgezeigt, wie Bauherren, Architekten und Innenraumgestalter (Objektberater) bereits im Planungs- und Ausschreibungsstadium darüber nachzudenken haben, welchen Belastungen und Anforderungen der TB im Gebrauch unterworfen sein wird. Mit Hilfe eines Belastungsplans ( • Verlegeplan) werden die Problemzonen dargestellt und folgende Kriterien berücksichtigt: Durchführung, Farbgestaltung, Gewährleistung, Hörsamkeit, Kosten, Lichtverhältnisse, Material, Raumgröße und Proportionen, Strukturen der Oberflächenbeschaffenheit.

(Siehe auch Darstellung: Verlegen von Teppichboden Hotelgrundriß).

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Wohnen / Verlegen von Teppichboden Zuschnitt

Beschreibung

Bei Velouren ist vor dem Zuschnitt mit dem Auftraggeber die Florrichtung zu besprechen. Sie ist für das Aussehen des Teppichbodens ausschlaggebend. In Florrichtung wirkt die Farbe heller, gegen den Flor gesehen dunkler und intensiver. Für den Zuschnitt werden die Teppichbahnen in der Fabrikationsfolge im Raum ausgelegt. Dabei wird die Ware gleichzeitig auf Fehlerfreiheit und Farbausfall überprüft. Es ist empfehlenswert, die Längs- bzw. Nahtkanten vor der weiteren Verarbeitung zu beschneiden. Geeignet sind spezielle Nahtschneider oder Messer mit großer Haken- bzw. Trapezklinge. Der Schnitt sollte immer in Richtung der Florneigung ausgeführt werden, damit man nicht in den Flor hineinschneidet. Die Nahtkanten sollte man nicht in einem Arbeitsgang überlappt schneiden, sondern grundsätzlich Nahtkante für Nahtkante beschneiden. Eine saubere Naht entsteht, wenn die Ware in der Florgasse geschnitten werden kann. Während Velours- oder Schlingenteppichböden mit Schaum-, Kombischaum- oder Zweitrücken am besten von der Florseite beschnitten werden, kann das bei durchgewebten und latexierten Teppichböden sowie hochflorigen Velouren von der Unterseite erfolgen.

Besonders bei gemusterten Teppichböden ist eine Prüfung des übereinstimmenden Mustereffekts in der Geradlinigkeit und der Diagonale unerläßlich. Bei Rapportabweichungen über 0,35%, d.h. von über 3,5 cm auf einer Bahnenlänge von 10 m, sollte die Verarbeitung gestoppt und der Lieferant eingeschaltet werden. Das gleiche gilt bei Querbogenverzügen.

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Wohnen / Wollsiegel Woolmark Teppichboden

Beschreibung

Das Wollsiegel (Woolmark) fordert bei entsprechender Produktkennzeichnung die Einhaltung u.a. folgender Qualitätsmerkmale:

• Nutzschicht: Reine Schurwolle (Poleinsatzgewicht mind. 915 g/qm)
• Restfettgehalt: max. 1%

Die Wollsiegel-Woolmark-Teppichbodenqualitäten erhalten eine entsprechende Verwendungseinstufung und werden nach einer Wollsiegel-Woolmark-Einstufung benotet und ausgezeichnet.

Neben dem Wollsiegel-Verband (The Woolmark Company) engagiert sich vor allem das ehemalige IWS Mitglied Wools of New Zealand (Wools of New Zealand) stark in den Bereichen Teppichboden (Wools of New Zealand Teppichboden) und abgepasste Teppiche (Wools of New Zealand abgepasste Teppiche).

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Wohnen / Wollsiegel Woolmark Teppichboden Verwendungseinstufung

Tabelle

Wollsiegel Woolmark Teppichboden Verwendungseinstufung

The Woolmark Company, Düsseldorf


Tabelle mit Einstufungskriterien.

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Wohnen / Wools of New Zealand Teppichboden

Beschreibung

Teppichböden, die das Markenzeichen Wools of New Zealand tragen, bestehen zu mindestens 60 Prozent aus reiner neuseeländischer Schurwolle. Insgesamt beträgt der Mindestanteil Reiner Schurwolle jedoch 80 Prozent.

Sowohl Teppichböden als auch abgepasste Teppiche müssen anspruchsvolle Leistungstests bestehen, in denen sie unter anderem auf folgende Kriterien untersucht werden:

• Strapazierfähigkeit,
• Strukturbeständigkeit und Resistenz gegen Oberflächenveränderung,
• Beständigkeit gegen Motten.

Alle Produkte werden anhand von Probestücken einzeln geprüft und schriftlich zertifiziert. Die abschließende Freigabe als ein von Wools of New Zealand lizenziertes Produkt richtet sich jedoch nicht nur nach dem Testergebnis. Die individuelle Begutachtung der Musterstücke durch ein Expertenteam von Wools of New Zealand ist ebenfalls ausschlaggebend für seine Qualifikation. Dies garantiert dem Endverbraucher Teppiche und Teppichböden in absoluter Spitzenqualität, denn die sorgfältige Verarbeitung mit modernsten Herstellungsverfahren bewahrt die hervorragenden Materialeigenschaften neuseeländischer Schurwolle. Die Marke Wools of New Zealand bürgt somit für die Einhaltung höchster Standards.

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Wohnen / Zusatzeignungen Teppichboden

Beschreibung

Als Ergänzung zum Eignungsprofil für textile Bodenbeläge werden die folgenden, nach ETG-Richtlinien festgelegten Symbole für den Zusatznutzen verwendet:

Teppichboden, • siehe dort unter Qualitätssicherung,
Certificate of Quality,

(Siehe auch Darstellung: Zusatzeignungen Teppichboden).

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Wohnen / Zusatzeignungen Teppichboden

Darstellung

Zusatzeignungen Teppichboden

ETG - Europäische Teppich-Gemeinschaft, Wuppertal


Die Abbildung zeigt von links nach rechts folgende Symbole:

• Antistatik
• Fußbodenheizung
• Stuhlrolle (*)
• Stuhlrolle (wohnen)
• Treppe (*)
• Treppe (wohnen)

(*) Diese Zusatzeignungen werden ggf. durch den Hinweis wohnen auf den Wohnbereich eingeschränkt. Ist kein Hinweis vorhanden, gilt automatisch die Eignung für beides: Wohn- und Geschäftsräume. Teppichboden, • siehe dort unter Qualitätssicherung,
Certificate of Quality.

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http://www.kibek.de

www.handgefertigte-teppiche.de www.bare-exhibition.de?l=de