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Die A. von Teppichboden-Qualitäten gegenüber dem Begehen und damit der Widerstand gegen Abrieb. Prüfung erfolgt nach EN 1963 (Lissontest ). Sie ist ein Merkmal für die Strapazierwert-Einstufung von Teppichböden nach DIN EN 1307 bzw. DIN EN 1470.
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Bei Teppichböden bezeichnet Bildern den charakteristischen Oberseiteneffekt an Schnittpolteppichen, auch als Schreiben bezeichnet. Es handelt sich um veränderbare Hell/Dunkel-Unterschiede/Schattierungen, hervorgerufen durch eine abweichende Lichtreflexion; sie wiederum erfolgt durch unterschiedliche Pol-Strichlagen. Durch mechanische Einwirkungen, wie z.B. Staubsaugen, lassen sich diese Schattierungen im Gegensatz zum Shading jederzeit verändern bzw. beseitigen.
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Die Bewertung des B. von Baustoffen und Bauteilen ist in der DIN 4102, Teil 1 festgelegt. Man unterscheidet folgende Brandklassen:
B 1 schwer entflammbare Baustoffe,
B 2 normal entflammbare Baustoffe,
B 3 leicht entflammbare Baustoffe.
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Für den Bereich textiler Fußbodenbeläge werden folgende Echtheitswerte nach DIN geprüft:
• Lichtechtheit,
• Wasserechtheit,
• Reibechtheit und
• Wasserfleckenempfindlichkeit (nicht obligatorisch).
Echtheiten, Teppichboden.
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Anhand von Checklisten entscheiden sich Architekten, Objekteure und Raumausstatter vor dem Verlegen eines Teppichbodens für dessen Farbe nicht nur nach den Kriterien des Geschmacks, sie orientieren sich in ihrer Entscheidung auch an vorhandenen Raum- und Lichtverhältnissen und den Anforderungen, die an das Produkt gestellt werden. Die Industrie stellt hierfür technische Informationsblätter und aufwendige Service- und Kollektionsmappen mit bis zu 300 Farbstellungen zur Verfügung.
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Bezeichnung von Tuftingqualitäten mit hoher Poldichte. Bei diesen Feintufting Qualitäten ergeben sich Noppendichten, die zwischen 250.000 und 700.000 Noppen/qm liegen können. Tufting Teppichboden/Velours.
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Der Verlauf der Teppichbahnen erfolgt unter Berücksichtigung der Pollage/Florrichtung. Ob Velours- oder Schlingenware, die Florrichtung sollte stets gleich sein; sie ist meistens auf der Rückseite der Auslegeware durch einen Pfeil gekennzeichnet. Die Florrichtung läßt sich auch durch die Hammerprobe feststellen.
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In der Teppichbodenfertigung wird auch aus preislichen Gründen der meist aus Latex bestehenden Rückenbeschichtung (Einbindung) ein Füllstoff aus chemischen oder natürlichen Substanzen, wie z.B. Kreide, beigemischt. Bei der Entsorgung via Müllverbrennung bzw. Deponie macht die Kreide jedoch durch hohen Schlackenanfall Probleme. Aus diesem Grunde werden zunehmend füllstoffreie Rücken angeboten, weil so eine bessere thermische Abfallverwertung bei hohem Heizwert erreicht wird. Tufting Teppichboden, Rückenbeschichtung.
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Auf einer Teppich-Raschelmaschine wird ein Teppichboden als Bouclé- oder Veloursware in einem Arbeitsgang hergestellt. Der gewirkte Teppichboden ist dimensionsstabil und besteht aus Pol- und Grundfäden. Diese Ware ist von guter Qualität, absolut schnittfest und zeigt keine Bruchkanten.
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Teppich-Siegel als Produktinformation der Europäischen-Teppichgemeinschaft e.V., Wuppertal. ETG, Certificate of Quality.
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Die Hersteller von Teppichböden sind bemüht, kompostierbare Konstruktionen zu entwickeln, die Vorteile bei der Entsorgung bieten und beim Verbrennen keine toxischen Gase entwickeln bzw. beim Kompostieren verrotten. Teppiche aus Naturfasern (Kokos, Sisal) können neuerdings zusätzlich mit einem Rücken aus Flachs/Jute-Vlies ausgestattet werden, das durch Vernadelung eine feste Verbindung mit dem Obergewebe eingeht und sowohl organisch als auch thermisch zu entsorgen ist. Kokosteppich, Sisalteppich, Teppichboden.
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Der in einem Spezialverfahren hergestellte Kugelgarn®-Teppichboden ist ein schnittfester, nicht fransender und nahtstellenfreier Kompaktboden mit einem sehr hohen Strapazierwert. Neben der Produktsparte Tufting und Nadelvlies handelt es sich bei Kugelgarn® um eine eigenständige Technologie der Schweizer Firma Fabromont.
Die auf dem latexierten Trägerrücken stark verdichtet aufgebrachten Faserkugeln sind wie zufällig angeordnet und bestimmen das Oberflächenbild. Der Farbanteil der Color-Effekt-Punkte beträgt bis zu 85%. Kugelgarn-Teppichboden wird völlig richtungsfrei hergestellt, wodurch Nähte und Laufrichtung unsichtbar bleiben und der Flächenbelag wie aus einem Guss wirkt, wodurch auch die problemlose Reparaturfähigkeit gewährleistet ist. Auch komplizierteste Grundrisse sind kein Problem, da dieser Boden unabhängig von der Verlegerichtung nach dem geringsten Verschnittmaß verlegt werden kann: in der Regel < 3%.
Durch die geschlossene Oberfläche wird das Eindringen von Schmutz und Druckstellen durch Möbel verhindert. Kugelgarnböden sind pflegeleicht und lassen sich Dank des speziellen Aufbaus sehr gut reinigen. Der Belag ist schadstoffgeprüft und als ökologischer Teppichboden ausgezeichnet. Die mit verschiedenen zusätzlichen Eigenschaften, wie flammhemmend, antistatisch oder ableitfähig, angebotenen Qualitäten sind nicht nur im Wohn-, sondern auch im Objektbereich einsetzbar. Teppichboden.
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Bei mechan. hergestellten Teppichen die Anzahl der Noppen/qm.
Tuftingverfahren
Gezählt wird die Anzahl der Noppen in Querrichtung (Nadelteilung), multipliziert mit der Anzahl Noppen in Längsrichtung (Stichdichte). Teilung, Teppichboden.
Webteppiche
Die Noppenzahl orientiert sich am Herstellverfahren:
• Rutenteppiche mit ca. 14.400 bis ca.130.000 Noppen/qm,
• Greiferteppiche mit ca. 40.000 bis ca. 100.000 Noppen /qm,
• Doppelteppiche mit ca. 90.000 bis ca. 600.000 Noppen/qm.
Die Wertigkeit eines Teppichs steigt mit der Anzahl der Noppen/qm.
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Soll im Objektbereich ein Teppichboden verlegt werden, sind eine Reihe von Kriterien zu berücksichtigen:
• Konstruktion durch Polmaterial hinsichtlich Gewicht, Polhöhe, Poldichte, Lüster, Griff, Poldefinition/ Oberflächenstruktur.
• Gebrauchseigenschaften, wie Abtrageeigenschaft, Alterungsbeständigkeit, Anschmutzverhalten, Antistatik, Begehkomfort, Beständigkeit gegen Mikroben, Pilze und Geruchsbildung, Brennbarkeit, Farbechtheit, Feuchtraumeignung, outdoor-Eignung, Polbeständigkeit, Schallabsorption, Schnittkantenfestigkeit, Trittschalldämmung, Verschleißfestigkeit, Wärmeisolierung, Wiedererholungsvermögen.
• Dessinierung: tuftgemustert, webgemustert, bedruckt etc.
Das Verlegen von Teppichböden im Objektbereich sollte in jedem Fall vom Fachmann durchgeführt werden. Für Fachberatung und Einrichtungsüberlegungen spez. im Objektbereich stehen Qualitäts- und Farbmuster als Verkaufshilfen zur Verfügung. Diese werden vervollständigt durch eine ausführliche Dokumentation mit Verlegeanleitungen im Rahmen vorgegebener Baunormen, Verlegen von Teppichboden.
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Das Verfahren zur Herstellung von Klebepolteppichen. Gearbeitet wird mit einem endlosen Stahlband, das an der Umkehrstelle den Polfaden in Schlaufenform aufnimmt und zu einer Boucléschlinge verformt. Gleichzeitig wird die Schlingenrückseite mit einem Kleber beschichtet und anschließend unter einem Infrarot-Trockner getrocknet. Das Polmaterial ist nun fest in die Beschichtungsmasse eingebettet. Durch Aufschneiden der Schlinge kann der auf diese Weise entstandene Bouclé-Teppich eine Veloursoberfläche erhalten. Teppichboden.
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Die Einlagerung verbrauchter Teppichböden erfolgt z. Zt. noch überwiegend in Deponien. Da die meisten Teppiche, sogar die sogenannten Bio-Teppiche, nicht 100% abbaubar, d.h. nicht vollständig zersetzbar sind, stellt die Einlagerung in Deponien keine Problemlösung dar. Mögliche Lösungen sind das Thermische Recycling und das Back to root Recycling, PVC Beläge,RECAM.
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Bei mit Schnittruten hergestellten Teppichen ist der Strich durch leichtes Hin- und Herstreichen mit der Hand zu ermitteln, gegen den Strich ist ein leichter Widerstand zu spüren. Gegen den Strich gesehen hat ein Wollteppich immer ein farblich satteres Aussehen.
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Der Teppichboden ist zu einem wichtigen Gestaltungsmittel der modernen Wohnungseinrichtung sowie zu einem bedeutenden textilen Bauelement im Objektbereich geworden. Das umfangreiche Angebot reicht von guten Gebrauchsteppichen bis zu luxuriösen, komfortablen Qualitäten für den Wohnbereich sowie objektgeeignete, strapazierfähige, stuhlrollengeeignete Beläge in hochwertigen, auf den jeweiligen Einsatz abgestimmten Qualitäten.
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(Siehe Tabelle: Teppichboden Standardmaße).
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Der Teppichboden ist zu einem wichtigen Gestaltungsmittel der modernen Wohnungseinrichtung sowie zu einem bedeutenden textilen Bauelement im Objektbereich geworden. Das umfangreiche Angebot reicht von guten Gebrauchsteppichen bis zu luxuriösen, komfortablen Qualitäten für den Wohnbereich sowie objektgeeignete, strapazierfähige, stuhlrollengeeignete Beläge in hochwertigen, auf den jeweiligen Einsatz abgestimmten Qualitäten.
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Bei textilen Teppichböden ist gem. Textilkennzeichnungsgesetz eine Rohstoffgehaltsangabe erforderlich, wobei allerdings nur die Polnutzschicht zu definieren ist. Nicht zu deklarieren sind Faseranteile, die unter 2% liegen. Materialangaben des Teppichunterbaus brauchen nicht angegeben zu werden. Die Auszeichnung des TB erfolgt mit Informations-Etiketten bzw. dem ETG Teppich-Siegel.
Zusätzliche kundenfreundliche Piktogramme hinsichtlich Strapazierwert, Nutzschicht, RAL-Testat, Dusche und Bad, Ableitfähigkeit, Rollstuhleignung bei verklebten TB, antibakerieller Ausrüstung und Antistatik für PC-Räume werden im Markt eingeführt (FFF Fulda Teppichböden). Zusatzpiktogramme.
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Nach erfolgter Güteprüfung und Befund durch das TFI ist der Hersteller berechtigt, für die geprüften Artikel das ETG Teppich-Siegel zu führen. Das Siegel enthält Informationen, die dem Verbraucher alle wesentlichen Produkteigenschaften einer Teppichware erklären. Neben Hinweisen über den Komfortwert, der sich aus dem Gewicht und der Höhe der Polschicht sowie der Noppenanzahl eines Bodenbelages ableitet, findet der Kunde auch einen Wert über die Belastbarkeit der Ware. Als Neuheit werden direkt unter dem roten t die Wohn- und Anwendungsbereiche konkret benannt. Darüber hinaus zeigt das Siegel auf, über welche Zusatzeignungen das Produkt verfügt. Insgesamt werden fünf Anwendungsbereiche unterschieden, von denen jeder Bereich bestimmte Werte für die Beanspruchung erfüllen und ggf. einige der Zusatzeignungen aufweisen muss. Wichtige funktionale Fragen, wie der Einsatz im Treppenbereich, bei Fußbodenheizungen oder der Belastung mit Stuhlrollen können anhand der auf dem Siegel enthaltenen Angaben bereits im Vorfeld der Kaufentscheidung geklärt werden. Des weiteren enthält das neue Teppich-Siegel Angaben zur Nutzschicht entsprechend dem Textilkennzeichnungsgesetz sowie die Kontroll-Nummer, die dem Kunden garantiert, dass der Teppichboden tatsächlich geprüft und zertifiziert wurde. Die Kontroll-Nummer ermöglicht die Anforderung eines Prüfzertifikats. Das ETG Teppich-Siegel erhalten nur solche Artikel, die auch das GuT Signum führen.
(Siehe auch Darstellung: Certificate of Quality.)
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Neben der Einstufung in Komfort- und Beanspruchungswert kann ein Teppichboden folgende Zusatzeignungen aufweisen:
• antistatisch,
• fußbodenheizunggeeignet,
• stuhlrollengeeignet und
• treppengeeignet.
Zur Darstellung der Zusatzeignungen (nach DIN 66 095 T4) sind entsprechende, nachstehende Piktogramme entwickelt worden.
(Siehe auch Darstellungen: antistatisch, fußbodenheizunggeeignet. stuhlrollengeeignet, treppengeeignet).
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Die Teppichindustrie hat zum 1.7.1994 die Gewährleistung für Teppichböden von bisher 6 Monaten auf 5 Jahre verlängert.
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Hinsichtlich des Farbbildes unterscheidet man textile Teppichböden wie folgt:
• einfarbig (uni)
• mehrfarbig
• Melangen (Fasermischung)
• Space-dyeing (z.B. mehrfarbig durch verschiedene Farben auf kurzen Abschnitten Vigoureux)
• Mouliné (Garnmischung)
Die Farbgestaltung erfolgt durch:
• Garnfärbung
Eingesetzt werden folgende Spezialfasertypen der Chemiefaserindustrie:
• Spinngefärbte Garne (Farbgleichheit, große Partien)
• Space-Dyeing-Garne (voluminöse, bedruckte Garne)
• Differential-Dyeing-Garne (in allen Affinitäten)
• Ecrue-Grund- und Spezialgarne (für Space und Druck)
• Stückfärbung
• diskontinuierlich
Die Färbung erfolgt auf der Haspelkufe, die Partiegröße ist begrenzt.
• kontinuierlich
Die Färbung erfolgt in Großpartien ab ca. 4000 qm und wird meist auf der Kontinue-Färbemaschine durchgeführt. Dieses sehr wirtschaftliche Verfahren fasst die Arbeitsgänge des Vordämpfens, Färbens, des Farbstoff-Fixierens, des Waschens und Trocknens zusammen.
Mit einem Anteil von ca. 75% ist Deutschland ein typischer Stückfärbermarkt. Stückfärbung.
Ferner besteht u.a. die Möglichkeit der Farbgebung über Strangfärbung (nur für kleinste Partien). Welche Methode jeweils zum Einsatz kommt, entscheiden Auftragsgröße, Musterungskriterien, Auslastung des Betriebes etc. Im TB-Bereich werden Säure- und basische Farbstoffe sowie Metallkomplex- und Pigmentfarbstoffe eingesetzt. Sie sind über chemische Reaktionen entweder fest mit der Faser verbunden oder, wie bei den Pigmenten, in diese eingelagert.
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Faserrohstoffe
Die Rohstoffgehaltsangabe, d.h. die Faserzusammensetzung eines Fertigtextils, ist seit 1974 in Deutschland eine Pflichtkennzeichnung. Gemäß Textilkennzeichnungsgesetz (8/86) ist, bezogen auf textile Bodenbeläge, nur die dem Gebrauch ausgesetzte Polnutzschicht zu deklarieren, nicht jedoch Fasermaterialien des Teppichunterbaus.
Zum Einsatz kommen vorwiegend Spinnfaser- und Filamentgarne aus Polyamid (PA), Polyester (PES), Polyacryl (PAN) und Polypropylen (PP). Die Polyamidfaser steht weit an der Spitze der eingesetzten Fasern, deren herausragende physikalische Eigenschaften eine hohe Verschleißfestigkeit, ein sehr gutes Wiedererholvermögen und leichte Anfärbbarkeit sind. Die wichtigste Faser im nativen Bereich ist die Schurwolle.
• Polyacryl (PAN) (Stapelfaser)
• Polyamid (PA) (Filament und Stapelfaser)
• Polyester (PES) (Stapelfaser)
• Polypropylen (PP)
• Reine Schurwolle (WV) (IWS-Standard)
• Jute (JU)
• Kokos (CC)
• Sisal (SI)
Polgarne
Die Garne haben einen wesentlichen Einfluss auf die Eigenschaften eines Teppichbodens. Nach der Relevanz werden sie eingeteilt in:
• Chemiefaser-Filamentgarne
Meist zusätzlich künstlich gekräuselt (texturiert) in Form sogen. BCF Garn. Durch Einsatz von Filamentmischgarnen (Intermingled Garn) werden texturierte Garne besonders im Bereich des Differential Dyeing verarbeitet; wodurch sich eine größere farbliche Musterungsvielfalt erreichen lässt. Texturierung.
• Spinnfasergarne
Rein oder aus Fasermischungen; sie werden nach dem Halbkammgarn-, Streichgarn-, Kammgarn- oder dem Walkgarn-Spinnverfahren hergestellt.
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Neben Belägen mit unbehandelter Rückseite kommen folgende Möglichkeiten in Betracht:
Appretur - sie dient bei gewebten Waren insbesondere der Fasereinbindung und bewirkt darüber hinaus eine größere Steifigkeit. Vielfach ist die Appretierung visuell nicht oder kaum erkennbar.
Verfestigungsstrich - er ist als dünne Schicht auf der Rückseite des Belages, insbesondere bei Tuftingteppichen, aufgebracht, um die Noppen mit dem Trägermaterial zu verankern. Die Struktur der Rückseite ist auf der Unterseite des Belages noch in Form von Unebenheiten deutlich erkennbar.
Aufbauschicht - sie ist als glatte, geprägte oder andersartig ausgebildete Schicht, oft geschäumt, auf der Rückseite des Belages aufgebracht. Sie besteht heute überwiegend aus Synthese-Latex. Im gewissen Rahmen kennt man auch Polyurethan. Beschichtungen mit Ataktisches Polypropylen (aPP) und Polyvinylchlorid (PVC) sowie Bitumen werden zur Zeit hauptsächlich als Schwerbeschichtung bei Fliesenplatten verwendet.
Kaschierung - textile oder andere vorgefertigte Flächengebilde, zum Beispiel Gewebe, Vliesstoffe, Folien oder dergleichen, sind auf der Rückseite des Belages aufgeklebt. Der Vorteil der mit Kaschierung versehenen Waren liegt in der Verlegetechnik dieser Artikel. Sie können nämlich, neben dem Kleben, auf einer sehr trittelastischen Unterlage (z.B. Wollfilz oder Schaummatten) verspannt werden. Besondere Anforderungen an den Tuftingträger sind hierbei nicht zu beachten. Bei der Wiederaufnahme ergeben sich Vorteile gegenüber den leicht spaltbaren Schaumrücken.
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Das Trägermaterial dient zur Aufnahme bzw. Verankerung des Polmaterials und hat darüber hinaus Bedeutung für Formstabilität, Festigkeit, Verlegeart und Verarbeitbarkeit. Werden beispielsweise beim Auslegen von Nassräumen spezifische Anforderungen hinsichtlich des Verrottungswiderstandes verlangt, so muss beim Belag sowohl das Pol- als auch das Trägermaterial aus synthetischen Fasern bestehen. Tuftingwaren werden heutzutage vorwiegend mit Trägermaterialien aus Polypropylen-Bändchengewebe und -Vlies sowie zu einem bedeutend geringeren Anteil mit Vliesstoffträger aus Polyester gefertigt.
Die Vliesstoffträger sind in der Regel unproblematischer in der Schnittkantenfestigkeit. Ansonsten spielt die Wahl des Trägermaterials nur eine untergeordnete Rolle. Hinsichtlich der Verspannbarkeit von Bodenbelägen sind spezielle Anforderungen an den Tuftingträger zu stellen.
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Florteppiche
Die strukturelle Gestaltung (Musterung) der Oberseite eines Teppichbodens kann durch unterschiedliche Techniken erfolgen:
• Schlinge (Bouclé Bindungsbild)
• Velours
• Schnittpol
• Scherpol (die Oberseite wird durch Scheren als Velours ausgebildet)
• Schlingen-Velours (Schlinge und Velours wechseln miteinander ab)
• Reliefware (die Polhöhen sind zu einer Hoch-Tief-Struktur ausgebildet)
Flachteppiche
Bez. für alle Teppiche ohne Flormaterial. Sie werden, je nach Fertigungsverfahren, auch entsprechend ihrer Herstellung, als z.B. flachgewebte oder flachgewirkte bzw. nach dem eingesetzten Material, als z.B. Kokos- oder Sisalteppiche etc. bezeichnet. Die Musterung erfolgt durch Farbgebung und/oder Bindung.
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In der Veredlung erhält der TB noch folgende Zusatzeigenschaften:
• schmutzabweisende Ausrüstung (Antisoiling)
• antistatische Ausrüstung (Antistatik)
• antimikrobielle Ausrüstung
• Mottenschutz (Eulan®)
• flammhemmende Ausrüstung (Brennverhalten)
• Trockenausrüstung (Rückenbeschichtung, Scheren etc.)
Endbehandlung: Ausputzen, Messen und Aufmachen der Ware.
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Auf mit einem Klebebett versehenen Träger werden elektrostatisch Flockfasern aufgebracht. Diese kurzpoligen Bodenbeläge haben immer eine veloursartige Oberseite. Flockteppiche.
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Ein Verfahren, bei dem auf einen vorgefertigten Träger Schichten aus Blöcken gebündelter Fasern oder Fäden (Schnittpolteppich) oder eine vorgefaltete Faserschar bzw. ein vorgefaltetes Faservlies (Schlingenpol) aufgebracht und mit dem Träger adhäsiv verbunden wird. Klebepolteppiche.
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Ein- oder mehrschichtige textile Bodenbeläge, die aus einem mechanisch und chemisch oder thermisch verfestigten Faservlies bestehen, wobei nur die oberste Schicht aus hochqualitativem Fasermaterial besteht. Überwiegend in uni oder meliert angeboten, eine Musterung dieser Qualitäten ist möglich. Diese Beläge werden meist in einer Breite von 200 cm oder als Fliesen hergestellt. Nadelvlies Bodenbelag .
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Tuftingteppiche bestehen aus einem Flächengebilde als Träger, in das der Pol mit einer oder mehreren Nadeln eingearbeitet ist. Die Polfäden können beim Tuften in Schlingen (Schlingenpol) belassen und/oder aufgeschnitten sein (Schnittpol bzw. Schlingen-Schnittpol). Die Rückseite weist in der Regel eine Rückenbeschichtung auf (Nadelflorteppiche, Tufting). Für die Herstellung textiler Bodenbeläge ist Tufting das rationellste und auch vielseitigste Verfahren.
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Flachteppiche
Webteppiche aus Kett- und Schussfäden ohne polbindendes Fadensystem
Polteppiche
Webteppiche aus einem Grundgewebe und einem Pol. Grundgewebe und Polschicht sind in einem Arbeitsgang hergestellt.
Nach der Art der Herstellung unterscheidet man Polteppiche wie folgt:
• Rutenteppiche
Gewebte Polteppiche, deren Polschicht mittels Ruten gebildet ist. Sie können mit Zugruten (• Bouclé, • Brüssel), mit Schnittruten (• Velours, • Velvet, • Tournay, • Wilton) oder im Wechsel von Zug- und Schnittruten als Zweischuss- oder Dreischussware hergestellt werden. Ruten Velours Teppich
• Axminsterteppiche
Gewebte Schnittpolteppiche ohne tote Chore.
• Greifer-Axminsterteppiche
Der Pol wird mittels Greifern eingetragen, wobei die Auswahl der farbigen Polkettfäden durch eine Jacquardeinrichtung eingebracht wird. Axminster Teppich Greiferfunktion.
• Greifer-Spulen-Axminsterteppiche
Axminsterteppiche, deren Pol auf der Greifer-Spulen-Axminster-Webmaschine von vorgefertigten Polkettbäumen ohne Verwendung einer Jacquardeinrichtung mittels Greifern eingebracht wird.
• Chenille-Axminsterteppiche
Axminsterteppiche mit vorgefertigten Chenillebändern als Polschussmaterial.
• Doppelteppiche
Gewebte Schnittpolteppiche, die als Ober- und Unterware durch Aufschneiden einer in einem Arbeitsgang hergestellten Doppelware (Doppeltournay) als Einschuss-, Zweischuss- oder Dreischussware entstanden sind. Doppelwerk Webteppich.
• Knüpfteppiche
Teppiche, bei denen zwischen Schussfäden kurze Polfadenabschnitte in Form eines Perserknotens (Senneh) oder eines türkischen Knotens (Gjördes, Smyrna) um zwei oder mehr Kettfäden geschlungen (geknüpft) sind.
Der Vorteil gewebter Teppichböden besteht in der Ausnutzung einer großen Musterung. Darüber hinaus können gewebte Teppichböden, mit einer PVC-Schwerbeschichtung versehen, ohne Berücksichtigung der Flächenbegrenzung lose verlegt werden, auch bei Rollstuhleinsatz. Die Verlegung auf Fußbodenheizungen und textilen Altbelägen ist möglich. Geeignet für Wohnraumsanierung sowie für den Objektbereich. Warenbreiten ab 200 cm (Standardmaß). Bei jacquardgewebter Ware liegt die Breite bei 250 cm und bei Axminster-Ware bei 366 cm. Bei Spezialwünschen sind auch andere Breiten möglich. Webteppiche.
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Auf Wirk- oder Strickmaschinen hergestellte Teppiche, die als Flachteppiche ohne Pol oder als Polteppiche hergestellt werden. Wirkteppiche.
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Beschreibung
Schwere Möbel sollten nach Möglichkeit nicht über den Teppichboden geschoben werden; er kann dadurch aus der Form geraten und sich verziehen. Nach einer Nassbehandlung sollte der Teppichboden erst dann wieder begangen werden, wenn er absolut trocken ist. Druckstellen können durch Dämpfen ohne Druck (z.B. Dampfbügeleisen) abgeschwächt werden. Je nach Intensität des Eindrucks ist eine bleibende Verformung oft nicht zu vermeiden.
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Beschreibung
Da eine antimikrobielle Ausrüstung des Teppichbodens nicht permanent wirksam ist, lässt sich z.B. auch in Krankenhäusern die Ware ohne größeren Aufwand desinfizieren. Hierbei hat sich der folgende Behandlungsturnus als günstig erwiesen: Tägliches Absaugen, wenn möglich mit einer zentralen Absauganlage. Etwa jeden dritten oder vierten Tag die Oberfläche mit einem in 41 BSG gelisteten Desinfektionsmittel besprühen und dann alle 4-8 Wochen bei Zusatz eines Desinfektionsmittels im Sprühextraktionsverfahren grundreinigen.
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Beschreibung
Grundsätzlich sind Flecken im TB am leichtesten zu beseitigen, solange der Fleck noch frisch bzw. feucht ist. Auch um Veränderungen an Farben und Fasern zu vermeiden, sollte die Beseitigung sofort nach dem Entstehen durchgeführt werden. Vorsichtshalber sollte die Farb-, Feuchtigkeits- und Lösungsmittelbeständigkeit des TB und der darunter befindlichen Konstruktion an unauffälliger Stelle oder einem Teppichrest geprüft werden. Spezielle Teppichreinigungsmittel für wasserlösliche und wasserunlösliche Flecken sind im Handel erhältlich. Bei einem Problemfall ist in jedem Falle der Fachmann zu Rate zu ziehen. Fleckenentfernung, Teppichreiniger.
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Beschreibung
Teppiche und Teppichböden, ob gewebt, getuftet, gewirkt oder gefilzt, brauchen weniger Pflege als allgemein angenommen, sofern die Verlegung fachgerecht gem. DIN 18 365 erfolgt ist. Einzelheiten der Pflege und Reinigung sind in Merkblättern des TFI, Aachen, festgelegt:
• Haushaltsbereich, Merkblatt RH 5
• Objektbereich, Merkblatt RO 6
Grundsätzlich geschehen Pflege und Reinigung in drei Stufen:
Laufende Pflege
Zur Werterhaltung des Teppichbodens ist tägliches, regelmäßiges Staubsaugen die wichtigste Komponente eines optimalen Teppichpflegeprogramms. Beste Ergebnisse lassen sich durch Bürstsauger mit leistungsstarker Bürst- und Saugleistung erzielen, weil damit auch an den Fasern haftender Schmutz abgestreift wird. Bei Wollteppichen sollte man den Flor erst verfilzen lassen, weil sonst zu viel Flormaterial vom Sauger mitgenommen wird.
Zwischenreinigung
Die Zwischen- oder Teilreinigung ist dann zweckmäßig, wenn sich eine Grundreinigung noch nicht lohnt. Sie wird mit vorgefertigtem Schaum oder Trockenpulver durchgeführt. Die Behandlung mit Pulver empfiehlt sich wegen der geringen Feuchtigkeitsmenge auch für lose verlegte Teppichböden. Siehe Merkblatt RH 5 sowie RO 6 des TFI.
Grundreinigung
Bei stark verschmutzten TB sollte eine Reinigung von Grund auf erfolgen. Je nach Teppichart, Verschmutzungsgrad, Verlegeart und Untergrund wird eine Shampoonierung, Sprühextraktion oder Kombination beider Verfahren vorgenommen. In jedem Fall empfiehlt es sich hier, einen Fachmann einzuschalten. Siehe Merkblatt RH 6 und RO 6 des TFI.
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Beschreibung
Textile Teppichböden und Nadelvlieserzeugnisse werden vor ihrem Einsatz werkseitig geprüft und in einer Konstruktionsbeschreibung gemäß EN 1307 definiert. Dies geschieht nach folgenden Kriterien:
• bauphysikalische Prüfungen
• Farbgestaltung
• Gebrauchsverhalten
• Gewicht (Polgewicht, Flächengewicht etc.)
• Noppenzahl
• Oberseitengestaltung
• Polschichtdicke (Polrohdichte)
• Rückenausrüstung (Einbindung, Rückenbeschichtung)
• Teppichfasern (Material der Polnutzschicht)
• zusätzliche Eigenschaften.
Darüber hinaus wird auch nach Funktionsmerkmalen geprüft, wie bautechnische Daten, Farbechtheit und Gebrauchsverhalten.
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Beschreibung
Entsprechend dem Eignungsprofil werden vom Deutschen Teppich-Forschungsinstitut e.V., Aachen, (TFI) Prüfungen durchgeführt, die die Teppichbodenhersteller als verbindlich akzeptieren. Das neue Certificate of Quality der Europäischen Teppichgemeinschaft (ETG) beinhaltet den Komfort- und Beanspruchungswert sowie die jeweiligen Zusatzeignungen. Es basiert auf europaweit gültigen Normen und reduziert die Prüfungsergebnisse auf eine für den Laien überschaubare Information. Die Kennzeichnung von Teppichböden mit dem ETG-Siegel ist im allgemeinen, insbesondere für den privaten Bereich, eine Qualitätsgarantie für hochwertige Teppichböden. Bei Objekt-Ausschreibungen mit detaillierten Anforderungsprofilen sind entsprechende, verbindliche Normen festgelegt. Sie beschreiben den Komfortwert und den Beanspruchungswert in EN 1307 für Teppichboden, in EN 1470 für Nadelvliesprodukte, DIN 66 095 T4 beinhaltet die Zusatzeignungen.
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Beschreibung
Alle umweltrelevanten Themen werden in der Gemeinschaft umweltfreundlicher Teppichboden (GuT) unter gesundheitlichen und ökologischen Aspekten im Interesse einer optimalen Verbraucheraufklärung behandelt. Das TFI (Deutsches Teppich-Forschungsinstitut e.V.) und andere anerkannte europäische Forschungsinstitute überprüfen dabei das Vorhandensein von Schadstoffen, Emissionen und geruchsbildenden Komponenten. Die Analysen stellen sicher, dass Verbraucher Schadstoffen wie Pentachlorphenol, Formaldehyd, Pestiziden, Butadien oder Vinylchlorid nicht ausgesetzt werden. Außerdem ist sichergestellt, dass Asbest und leichtflüchtige Fluorchlorkohlenwasserstoffe auch in Zukunft bei der Teppichboden-Produktion keine Verwendung finden.
Zu dem Aufgabenbereich der GuT gehört neben der Kontrolle der Produktion und der Produktionsanlagen die Optimierung des gesamten Produktlebenszyklus Teppichboden. Hierzu werden umfangreiche Forschungsprojekte durchgeführt. Ergebnisse der Forschungsaktivitäten auf dem Gebiet der Entsorgung zeigen, dass aus auf Erdöl basierenden Rohstoffen hergestellte Teppichböden ein Zwischendepot für Energie sind. Es wurde belegt, dass textile Bodenbeläge bei der thermischen Verwertung im Vergleich zu anderen Brennstoffen, die als Energiequelle genutzt werden, die besseren Emissionswerte aufweisen. Bei der Entsorgung von Teppichböden erfolgt das thermische Recycling durch Verbrennung bei gleichzeitiger Energie (Wärme)-Rückgewinnung. Diese Methode ist optimal, wenn die Anteile brennbarer (organischer) Stoffe in der Teppichware erhöht werden. Im Handel gibt es bereits Teppichbodenqualitäten, bei denen der (anorganische) Füllstoff durch organische Vliese ersetzt wurde.
Die Alternative zur thermischen Verwertung sieht die GuT im Materialrecycling. In enger Zusammenarbeit mit den Rohstofflieferanten wird an realistischen Lösungen gearbeitet. Des Weiteren hat die GuT ein Projekt zur Entsorgungslogistik initiiert, das zum Ziel hat, in den nächsten Jahren ein flächendeckendes System für die Entsorgung alter Textilbeläge beim Privathaushalt und die Weiterleitung an einen Verwerter zu entwickeln.
Back-to-root-Recycling, CRE, Down-Cycling, RECAM, Recycling, Thermisches Recycling, Umweltfreundlicher Teppichboden.
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Beschreibung
Siehe die Definitionen zu diesem Thema Verlegen von Teppichboden).
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Definition
Verlust der Nutzschicht eines textilen Bodenbelages bei starker mechanischer Beanspruchung.
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Beschreibung
Das umfangreiche Warenangebot richtet sich u.a. nach Anforderungsprofil, Einsatzbereich, Herstelltechnik, Konstruktion, Polmaterial, Musterung und Warenstruktur. Eine umfangreiche und in den Angaben detaillierte Teppichbodenkartei für Objektbeläge erscheint u.a. jährlich in der Fachzeitschrift HEIMTEX (Busse-Verlag, Herford).
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1) Die Prüfung des Wärmedurchlasswiderstands (WDW max. 0,17 qm K/W) ist notwendig, um zu gewährleisten, dass die Wärmedämmung des Prüflings nicht zu hoch ist (ISO 8302: 1991). Dies ist besonders wichtig bei Speicherheizungen. Damit die Wärme über den Tagesverlauf gleichmäßig verteilt an den Raum abgegeben werden kann, sollte der WDW 0,12 qm K/W nicht unterschreiten.
2) Zur Vermeidung einer zu hohen elektrostatischen Aufladung muss der TB antistatische Eigenschaften haben.
3) Der TB muss wärmealterungsbeständig sein. Durch längere Zeit von unten einwirkende Temperaturen darf der TB seine Gebrauchseigenschaften nicht nachteilig verändern. Prüfung erfolgt nach DIN 53 896.
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Teil 2
• schalldämmend,
• gesund & sicher,
• pflegeleicht,
• umweltschonend.
(Siehe auch Darstellung: Teppichboden Zusatzpiktogramme).
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Teil 1
• komfortabel,
• kreativ-modisch,
• strapazierfähig,
• verlegefreundlich.
(Siehe auch Darstellung: Teppichboden Zusatzpiktogramme).
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Beschreibung
Verkaufshilfe für den Teppichboden-Fachhandel in Form einer großzügig angelegten Muster-Biliothek. Sie zeigt Teppichböden und -Fliesen und ermöglicht dem Kunden eine große Übersicht über das Angebot.
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Beschreibung
Verkaufshilfe für den Teppichbodenfachhandel, die bei hohem Platzbedarf den Zugang zu jeder TB-Rolle ermöglicht. Bei einem optisch verkaufsfördernden Gesamtbild wird die Raumhöhe nicht ausgenutzt. Auf einer 20 m langen Teppichbodenstraße können ca. 50 Rollen gelagert werden.
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Es bedeuten:
1 Polmaterial ,
2 Trägermaterial,
3 Unterschlinge,
4 Einbindung/Vorstrich .
Anm. Der nur mit Vorstrich ausgerüstete Teppichboden eignet sich besonders für Treppenverlegung und Stuhlrollenbelastung.
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Beschreibung
Das Tuften hat seinen Ursprung in den USA, wo in frühen Siedlerjahren damit begonnen wurde, florhaltige, wärmende textile Stoffe zu fertigen. In Handarbeit wurde dabei mit einer Nähnadel ein voluminöses, weiches Polgarn in ein Trägermaterial eingestochen (getuftet). Dieser Vorgang war sehr mühsam und kostete viel Zeit. Später wurde dieser Gedanke produktionstechnisch weiterentwickelt und führte schließlich zu der hochentwickelten Technologie zur Herstellung getufteter Teppichböden, die erst zu Beginn der 50er Jahre in Deutschland eingeführt wurde. Die im Vergleich zum herkömmlichen Webstuhl wesentlich höhere Leistung und eine Warenbreite bis zu 500 cm sorgte rasch für einen hohen Marktanteil dieser Ware.
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Beschreibung
Tuften ist das maschinelle Einnähen von Polfäden mit Hilfe einer Vielzahl von nebeneinander angeordneten Nadeln in ein Trägermaterial über die gesamte Warenbreite (bis zu 500 cm). Das Trägermaterial besteht wegen der geforderten TB-Eigenschaften (Formstabilität, Festigkeit, Verlegeart und Verarbeitbarkeit) aus PP-Bändchengeweben, PP-Vliesen, PES-Geweben, PES-Vliesen oder Jutegeweben. Die Unterschlinge des Polgarns wird im späteren Herstellverfahren auf der Warenrückseite durch eine Rückenbeschichtung verfestigt, d.h. sie wird eingebunden, um dem Polfaden die notwendige Gebrauchsfestigkeit zu verleihen.
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