Werkhaus
Fachzeitschriften und Fachbücher
Branchen-Planer

CarpetCollector

Wohn-Lexikon

Lexikon / Wandbekleidung / Spannstoff Wandbespannung

Beschreibung
Für die Bespannung von Wänden, Türen, Decken etc. geeignete Gewebe, die hinsichtlich Haltbarkeit, Maßhaltigkeit, Temperaturbeständigkeit und Geruchlosigkeit hohen Anforderungen genügen müssen. Bewährt haben sich besonders leinwandbindige Gewebe aus Naturfasern, aber auch Chemie- oder Mischfasern haben einen großen Anteil unter den Spannstoffen.



Lexikon / Wandbekleidung / Textile Wandbekleidung Wandbespannung

Beschreibung
Als die wohl älteste Form der Wanddekoration ist die Stoffbespannung eine sehr edle Alternative zur Tapete oder dem Farbauftrag. Die Möglichkeit der Abstimmung mit Vorhangstoffen und den übrigen Raumtextilien schafft eine besonders wohnliche Atmosphäre. Durch hohe Anforderungen an das zu verspannende Gewebe und hohe Montagekosten sind diese Ausstattungen allerdings sehr teuer.



Lexikon / Wandbekleidung / Textile Wandbekleidung Wandbespannung Material

Beschreibung
Zum Einsatz kommen nahezu alle textilen Gewebe auf der Basis von Natur-, Chemie- und Mischfasern, wie z.B. einfarbige, durch die Art der Herstellung gemusterte oder bedruckte Dekostoffe, Mikrofaser-Vliesstoffe, Nähwirkstoffe, Wollfilze, leichte Tuftings oder Gewebe aus Glasfasern. Die Wahl bleibt dem individuellen Geschmack vorbehalten. Wichtig ist in jedem Fall, dass das Anforderungsprofil hinsichtlich Haltbarkeit, Dichte und Maßhaltigkeit bei Temperaturschwankungen ebenso berücksichtigt wird wie der Grad der Schallabsorbtion. Weitere Anforderungen an das Material sind Antistatik, Pflegeleichtigkeit und Lichtechtheit.



Lexikon / Wandbekleidung / Textile Wandbekleidung Wandbespannung Montage

Darstellung
Textile Wandbekleidung Wandbespannung Montage
Bauverlag GmbH, Wiesbaden-Walluf
Indirekte Methode zur Anbringung des Spannstoffes am Leistensystem (hier als Vlies). Befestigung erfolgt mit Heftklammern, Klebstoff oder Haftbändern.


Lexikon / Wandbekleidung / Textile Wandbekleidung Wandbespannung Montage

Beschreibung
Direkte Methode

Diese Methode ist die älteste Art des Bespannens. Der Stoff wird direkt auf dem Untergrund durch Kleben, Nageln oder Tackern (Heften) angebracht, Zwischenräume zur Wand entstehen hierbei nicht. Bei ganzflächigem Verkleben, das allerdings nicht eindeutig als Bespannung angesprochen werden kann, muss der Untergrund besonders sorgfältig vorbereitet sein. Alte Beläge sollten entfernt werden. Rauhe und unebene Untergründe werden mit einer handelsüblichen Wandspachtelmasse geglättet.

Indirekte Methode

Diese Art der Anbringung ist in vielerlei Hinsicht vorteilhafter als die direkte Methode und wird aus diesem Grund auch am häufigsten angewendet. Die aufwendigen Vorbereitungen des Untergrundes können in der Regel entfallen. Die Stoffe werden auf vorbereitete Spannleisten aufgezogen und plan oder mit Abstand an die Wand gebracht. Wesentliche Vorteile sind die Möglichkeit des verzugsfreien Spannens und das verdeckte Befestigen der Stoffe. Darüber hinaus entstehen Vorteile durch schnelleres Aufspannen, Nachspannen und das Abnehmen zu Reinigungszwecken. Der durch die Spannleisten entstehende Zwischenraum erhält durch Aufbringen von Vliesen aus Glasfasern oder anderen textilen Rohstoffen eine zusätzliche Dämmung. Für Abschlussarbeiten und Abdecken der Befestigungsmittel stehen Posamenten zur Verfügung.



Lexikon / Wandbekleidung / Textile Wandbekleidung Wandbespannung Untergrund

Beschreibung
Der Untergrund für die Spannarbeiten muss ohne Risse, fest, eben, glatt und vor allem trocken sein. Aus diesem Grund werden verschiedene Unterlags- und Isolierstoffe zur Wärme- und Feuchtigkeitsisolierung eingesetzt. Fugen an den Wandabschlüssen sowie Verteilerdosen für Elektroanschlüsse müssen wegen der entstehenden Luftzirkulation hinter der Bespannung und der damit möglichen Verschmutzung an der Oberfläche unbedingt abgedichtet werden.



Lexikon / Wandbekleidung / Wandbespannung

Beschreibung
Die textile Ausstattung von Wänden ist seit Jahrhunderten bekannt. Sie hat in unserer Zeit eine Renaissance erfahren, da die bauphysikalischen Nutzeffekte, wie Wärmedämmung und Schallabsorption hoch einzuschätzen sind. Darüber hinaus können, je nach Beanspruchung, pflegeleichte und schwerentflammbare Qualitäten gewählt werden, was besonders für den Objektbereich wichtig ist. Als die wohl älteste Form der Wanddekoration ist die Stoffbespannung eine sehr edle Alternative zur Tapete oder dem Farbauftrag. Die Möglichkeit der Abstimmung mit Vorhangstoffen und den übrigen Raumtextilien schafft eine besonders wohnliche Atmosphäre. Durch hohe Anforderungen an das zu verspannende Gewebe und hohe Montagekosten sind diese Ausstattungen allerdings sehr teuer.

Zum Einsatz kommen nahezu alle textilen Gewebe auf der Basis von Natur-, Chemie- und Mischfasern, wie z.B. einfarbige, durch die Art der Herstellung gemusterte oder bedruckte Dekostoffe, Mikrofaser-Vliesstoffe, Nähwirkstoffe, Wollfilze, leichte Tuftings oder Gewebe aus Glasfasern. Die Wahl bleibt dem individuellen Geschmack vorbehalten. Wichtig ist in jedem Fall, dass das Anforderungsprofil hinsichtlich Haltbarkeit, Dichte und Maßhaltigkeit bei Temperaturschwankungen ebenso berücksichtigt wird wie der Grad der Schallabsorbtion. Weitere Anforderungen an das Material sind Antistatik, Pflegeleichtigkeit und Lichtechtheit. Textile Wandbekleidung.