Waschmittel enthalten eine Reihe von Inhaltsstoffen, welche unter Berücksichtigung des Wasch- und Reinigungsmittelgesetzes (WRGM) nach unterschiedlichen Rezepturen eingesetzt werden:
• Tenside (5-15% waschaktive Substanzen zur Schmutzlösung)
• Bleichmittel (zur Entfernung von bleichbaren Flecken und zur Verbesserung des Weißgrades siehe auch unter • Weißtöner)
• Enzyme (als • Hilfsstoff entfernen sie eiweiß- und stärkehaltige Flecken)
• Optische Aufheller (Hilfsstoff zur Verbesserung der Wäschebrillanz bzw. des Weißgrades)
• Phosphate (zur Unterstützung der Waschleistung und Wasserenthärtung)
• Polycarboxylat (zur Vermeidung von Kalkablagerungen und Waschvergrauung)
• Seife (unter 5%, zur Vermeidung des Überschäumens in der Waschmaschine)
• Silikate (zum Schutz der Waschmaschine vor Korrosion)
• Soda (zurWasserenthärtung und Verbesserung der Waschkraft)
TAED (für Wäschebleiche und Waschhygiene)
Die qualitätsbestimmenden Eigenschaften eines Waschmittels werden nicht nur von den eingesetzten Substanzen, sondern ganz wesentlich von deren gut aufeinander abgestimmten Kombination erzielt, die Konzentration der einzelnen Inhaltsstoffe ist sehr unterschiedlich. Die Waschmittelinhaltsstoffe sind auf der Verpackung in mengenmäßig abnehmender Reihenfolge aufgelistet. Zwischen den einzelnen Produkten gibt es Abweichungen. Nach dem Gesetz über die Umweltverträglichkeit von Wasch- und Reinigungsmitteln (Wasch- und Reinigungsmittelgesetz - WRMG) in der Fassung vom 5.3.1987 können an die Beschaffenheit von Waschmitteln bestimmte Anforderungen gestellt werden. Es ist möglich, gewässerschädigende Inhaltsstoffe zu verbieten oder deren Einsatz zu beschränken. Auf der Grundlage des WRMG wurden die Tensidverordnung und die Phosphathöchstmengenverordnung erlassen. Waschaktive Substanzen (Tenside) müssen zu mindestens 90% biologisch abbaubar sein, Phosphate dürfen nur in begrenzten Mengen eingesetzt werden und sind heute weitgehend ersetzt durch ökologisch unbedenkliche Silikate.
• optimale Füllmenge für das ausgesuchte Programm wählen,
• Waschmittel richtig dosieren und mit Bedacht einsetzen,
• Waschtemperatur nicht höher als nötig,
• Feinwaschmittel so oft wie einsetzbar,
• Buntwaschmittel so oft wie nötig,
• Vollwaschmittel so selten wie möglich,
• Enthärter nur bei sehr hohen Härtegraden des örtlichen Wassersverwenden.
Duftstoffe, Polycarboxylate, Schaumregulator, Schmutzträger, Zeolith.

Gegenüber Pulverwaschmitteln sind Flüssigwaschmittel auch bei niedrigen Temperaturen löslich, sie sind bequemer einzufüllen und enthalten keine Phosphate. Allerdings sind Flüssigwaschmittel in ihrer Waschkraft vergleichbaren Waschpulvern unterlegen und führen zudem durch den hohen Tensid-Anteil zu einer höheren organischen Abwasserbelastung.
