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Wohnen / Druckereikunde Definition

Beschreibung

Unter Textildruck versteht man das örtliche und mustermäßig begrenzte Auftragen von Farbe (Druckpaste) auf einen Stoff. Es gibt zwei grundsätzliche Verfahren, die Druckpaste auf den Stoff zu übertragen, den Hand- bzw. Modeldruck und den Maschinendruck. Das Druckmuster kann nach verschiedenen Methoden gestaltet werden. Zu nennen sind:

Pflatsch- oder Schleifdruck
Die Druckpaste wird nur an den erhöhten Gewebestellen aufgetragen,

Direkt- oder Aufdruck
Es wird auf weißem, ungefärbtem Fond gedruckt.

Reserve- oder Batikdruck
An musterbedingten Stellen wird durch Aufdruck eines Reservierungsmittels die Farbgebung verhindert. Enthält z.B. die Reservierung weißen Farbstoff, so entsteht ein weißes Muster, während der Fond (Grund) andersfarbig bedruckt, d.h. eingefärbt wird.

Ätz- oder Devorantdruck
Die zu bemusternden Flächen eines Stoffes werden nach dem Farbauftrag durch Behandlung mit Chemikalien weggeätzt. Dieses Verfahren ist nur möglich, wenn das Gewebe aus unterschiedlichem Fasermaterial besteht, z.B. aus der ätzbaren Baumwolle und nicht ätzbaren Chemiefasern.





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