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Karelia-Sportboden "Spring"

Das erste Referenzobjekt in Deutschland

Der finnische Fertigparketthersteller Karelia verfügt über ein neues Sportbodensystem, für das es inzwischen ein Referenzobjekt in Deutschland gibt: In der schleswig-holsteinischen Großgemeinde Schacht-Audorf am Nord-Ostsee-Kanal, wo der örtliche TSV Vineta kürzlich die Einweihung seines neuen Sportzentrums feierte.

Der TSV Vineta ist mit deutlich mehr als 1.000 Mitgliedern ein starker Verein in einer Gemeinde, die heute relativ gut da steht. Wie Schacht-Audorf mit seinen führenden Kommunalpolitikern, so erfolgreich war der Verein mit der Wahl seines Hausmeisterehepaars. Ein derart gepflegtes Vereinszentrum inmitten großzügiger Sportanlagen soll man erst suchen.

In Albrecht Czaja hat der Verein einen begeisterten Anhänger und Sponsor. Der Parkettgroßhandel Czaja im benachbarten Osterrönfeld ist im gesamten norddeutschen Raum bis hin nach Ostfriesland einer der erfolgreichsten und größten Parkettanbieter. Einer der wichtigsten Kunden ist er für den deutschen Karelia-Generalvertriebspartner Trumpf Fertigparkett in Rottenburg/Neckar. Kaum war der Karelia-Sportboden "Spring" am Markt, sorgte Albrecht Czaja für den ersten Einsatz: Beim TSV Vineta stand als zweiter Bauabschnitt nach dem im vorigen Jahr fertiggestellten Vereinsheim der Ausbau der Sport- und Mehrzweckhalle an. Der Boden wurde von Karelia, Trumpf und Czaja gesponsert und unter dessen fachlicher Anleitung von Vereinsmitgliedern in Eigenleistung verlegt. Nach der Einweihung im Juni kamen die ersten begeisterten Reaktionen. Spielerinnen der deutschen Tischtennis-Bundesliga, voran die deutsche Vizemeisterin, lobten den Boden in höchsten Tönen.

Karelia-Upofloor Oy
Das "warme" Eiche-Mehrschichtparkett und das Blau des Teppichbodens als Wandbespannung sichern der Halle angenehme Atmosphäre und Akustik.
Karelia-Upofloor Oy
Randleisten mit Lüftungsschlitzen gehören mit zum Boden.
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Typisch für den Karelia-Sportboden ist, dass Lagerhölzer und Oberbelag im 45 Grad-Winkel zueinander liegen.
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Stolz auf das erste "Spring"-Referenzobjekt in Deutschland: Albrecht Czaja (l.) und der Vereinsvorsitzende Peter Koch.
Karelia-Upofloor Oy
Die Caféteria im Vereinsheim: Das Hochkantlamellenparkett mit Vereinslogo vermittelte erste Erfahrungen mit Holzfußböden.

Der Boden in der 250 qm großen Halle wurde exakt nach den Vorgaben verlegt, wie sie vom Hersteller Karelia für den "Spring"-Boden erarbeitet wurden. Die Unterkonstruktion ist sehr flach. Die Lagerhölzer werden aus Spezialsperrholz und Gummi hergestellt; beide Produkte sind gegen Materialermüdung resistent. Die Sperrholz-Lagerhölzer werden durch dreifache Schlitz- und Zapfenverbindung sehr stabil. Unebenheiten im Unterboden lassen sich millimetergenau durch verstellbare Metallfüße ausgleichen. Bestandteil des Technologieprinzips ist die Verlegung auf diagonal liegenden Lagerhölzern, die mit dem Oberbelag aus Mehrschichtparkett einen 45 Grad-Winkel bilden. Dadurch wird über die gesamte Fläche die gleiche Elastizität bewirkt. Der Boden erfüllt die strengen Anforderungen der DIN-V 18032-2, 2001-4 und verfügt damit über sportliche "Breitbandwirkung" - genau das Richtige für den TSV Vineta mit seinem breiten Angebot. Auf der Unterkonstruktion wurde die 23 mm starke Ausführung des Karelia-Parketts in Eiche verlegt. Nach der Verlegung wurde es mit Loba WS 2K Super nachversiegelt und damit außerordentlich strapazierfähig ausgerüstet. Um in der Halle eine angenehme Akustik auch dann zu gewährleisten, wenn sie beispielsweise für Musikveranstaltungen genutzt wird, sind Wände mit Teppichboden als Schallschlucker beklebt worden. Die gesamte Stirnseite der Halle ist für Jazztanz- oder Aerobic-Kurse als Spiegelwand ausgebildet.

Parkett ist im Vereinsheim schon seit einem Jahr "heimisch": Die Cafeteria ist mit Hochkantlamellenparkett ausgestattet. Es liegt seit einem Jahr, sieht dank gewissenhafter Pflege wie neu aus und ist für den TSV Vineta, dessen Logo es trägt, eine gute Visitenkarte.

aus ParkettMagazin 05/03 (Referenz)