Studie Bodenbelagsmarkt 2020

LVT Special

Parkett Jahrbuch

Branchen-Planer

Artikel-Archiv


Funk, Hoco und Neopur in hessischem Privathaus

Friese, Intarsien und Diagonalwürfel


Im ländlichen Raum im hessischen Landkreis Büdingen wurde das Wohnhaus eines "Parkettbegeisterten" sehr gekonnt und aufwändig mit Parkett ausgestattet. Der ausführende Parkettmeisterbetrieb Funk Fußbodenbau in Hanau-Steinheim teilt die Parkettbegeisterung - knifflige Parkettarbeiten mit außergewöhnlichen Verlegemustern, Friesen oder Intarsien sind die Stärke des Firmenchefs Andreas Funk.

In Büdingen wurde wegen des vorhandenen Laminats und der bestehenden Höhenvorgaben ein Parkett mit einer Gesamtdicke von ca. 10 mm gesucht. Die Wahl fiel auf den zweischichtigen Hoco Profi-Stab mit den Abmessungen 490 x 70 x 10,5 mm. Für das gesamte Erdgeschoss wählte der Bauherr Merbau-Parkett, das man - die handwerkliche Verlegung betonend - mit dreireihigem Randfries durch alle Türen und um Kaminschächte herum verlegte. Darüber hinaus hat Andreas Funk - genau unter dem Kronleuchter - eine Ahorn-Intarsie eingebaut.

Im Obergeschoss wurden Profi-Stäbe aus kanadischem Ahorn in diagonalen Würfeln mit Adern aus amerikanischer Kirsche kombiniert und dann mit dreireihigem Randfries aus Kirsche versehen. Der Fachmann überschaut den Aufwand: Exaktes Vermitteln des Diagonalwürfel-Musters in den Räumen, so dass der Anschluss an den Fries an den gegenüberliegenden Seiten optisch identisch ist. Genauestes Arbeiten auf Kreuzfuge bei den diagonalen Würfeln mit Adern. Darüber hinaus musste für die Fries-Anbindung der gesamte Rand nachträglich mit Nut und Feder versehen werden.

Als Sockelleisten wählte der Hausherr mattweiß lackierte "Hoco Typ 621" aus massiver gedämpfter Buche im Format 78 x 22 mm, die von Parkettmeisterbetrieb Funk mit Gehrungen verdeckt angebracht und zuletzt nachretuschiert wurden.

Die gesamte Oberflächenbehandlung der roh gelieferten Hoco-Parkettstäbe erfolgte mit Produkten von Neopur. Eine schöne Anfeuerung auf allen Holzarten (Merbau, Ahorn, Kirsche) erreichte der Parkettleger mit dem - auch speziell als Grundierung geeigneten - "Neopur Premium-Öl NP61". Dieses Parkettöl wurde mit dem Spachtel aufgetragen und sofort im Anschluss mit beigem Pad eingearbeitet. Nach 24 Stunden Trocknung erfolgte die Versiegelung mit dem zweikomponentigen Wasserlack "Neopur Elite-2K-Hydrolack NL75" im Glanzgrad matt, im Obergeschoss zweifach und im Erdgeschoss dreifach.

Hocoholz Hofstetter & Co. Holzindustrie GmbH
Für die Oberflächenbehandlung
der aufwändigen Parkettböden
wählte Funk Fußbodenbau ein Parkettöl von Neopur kombiniert mit "Neopur Elite-2K-Hydrolack NL75".

Mit diesem Objekt nimmt der Parkettlegermeister Andreas Funk an der "Parkett-Olympiade" der Hersteller Hoco und Mapei teil.


Objekt Telegramm

Objekt: Wohnhaus, Landkreis Büdingen
Verleger: Funk Fußbodenbau, Hanau-Steinheim
Parkett- und Leistenhersteller: Hoco, Eggenfelden
Boden: "Profi-Stab" in Merbau, kan. Ahorn, amerik. Kirsche
Sockelleisten: "Typ 621 Buche", mattweiß lackiert
Abmessungen: 490 x 70 x 10,5 mm; 78 x 22 mm
Klebstoff: "R 850" von Bona
Oberflächenbehandlung: "Premium-Öl NP61" und "Elite-2K-Hydrolack NL75-2" von Neopur

aus ParkettMagazin 06/07 (Referenz)